Homburg – Graffiti-Aktion war voller Erfolg!

Von |2022-06-14T21:53:16+02:00Juni 14th, 2022|

14.06.2022 Quelle: Pressemitteilung Stadt Homburg/ Foto: Erwin Blank
REGIO.news Querschied

Graffiti-Aktion war ein voller Erfolg

Unterführung in der Ringstraße wurde farbenfroh verschönert

Ein voller Erfolg war die gemeinsame Aktion des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Homburg, der Protestantischen Jugendzentrale Homburg mit den Jugendforen Homburg/Saarpfalz und dem Adolf-Bender-Zentrum am verlängerten Pfingstwochenende. Täglich zwischen 10 und 18 Uhr durften sich alle Interessierten beim Graffiti-Sprayen austoben, die Stadt stellte hierfür die komplette Unterführung in der Ringstraße (auf Höhe des Blutspendezentrums) zur Verfügung. Zuvor wurde diese von den Mitarbeitern des Baubetriebshofs gereinigt und grundiert, damit die Farben lange halten.

Insgesamt kamen an den vier Tagen 130 Teilnehmer/innen im Alter von sechs bis Mitte 20, teils mit Erfahrung, aber auch ohne jegliche Vorkenntnisse, um ihre Ideen künstlerisch zu verewigen. Sozialpädagoge Philipp Himmel, der in der Sprayer-Szene ein echter Star ist, half zum einen beim Sprayen, aber vor allem auch beim Finden eines passenden Motivs, das die Intention des Künstlers oder der Künstlerin am besten ausdrückt. Während des Schaffens wurden alle mit dem nötigen Material sowie Essen und Getränken kostenlos versorgt.

Am Dienstagnachmittag erleuchtete die gesamte Unterführung in strahlend bunten Farben und Motiven und alle waren zufrieden. Auch einige Fußgänger und Radfahrer blieben stehen und begutachteten und lobten die Kunstwerke.

Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Damit die Kunstwerke nicht zum Ärgernis werden, sondern positiv wahrgenommen werden können, hat die Stadt Homburg schon seit vielen Jahren einige Orte in Homburg zum legalen Sprayen freigegeben, sei es am Waldstadion, unter der Fußgängerbrücke zwischen Forum und Innenstadt oder an der Unterführung im Stadtpark. Aufgrund des Erfolgs und des Zuspruchs vieler Teilnehmer, möchte das Kinder- und Jugendbüro auch künftig ähnliche Graffiti-Aktionen anbieten und ist bereits auf der Suche nach passenden Locations.

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Saarlouis – Landkreisverwaltung sammelt 5700 Euro Spenden für Ukraine-Hilfe!

Von |2022-05-24T15:23:31+02:00Mai 24th, 2022|

Sylvia Schäfer
 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landkreisverwaltung sammeln 5700 Euro Spenden für Ukraine-Hilfe

Die beachtliche Summe von rund 5700 Euro ist kürzlich bei einer Mitarbeiter-Benefizveranstaltung am Saarlouiser Landratsamt für die Ukraine-Hilfe der Malteser in Saarlouis zusammengekommen.

Unter dem Motto „Gemeinsam für den Frieden“ hatte der Personalrat der Landkreisverwaltung Saarlouis das Ganze initiiert. Neben gespendetem Kaffee und Kuchen der Bediensteten gab es zur Stärkung in der Mittagspause auch Currywurst sowie vegane Spezialitäten. Alles wurde für den guten Zweck verkauft. Das Jobcenter bot zudem Friedensanstecker gegen eine kleine Spende an.

Bei der Veranstaltung schilderte Christan Wirth, der Stadtbeauftragte des Malteser Hilfsdienstes Saarlouis, wie vor Ort konkret geholfen wird. In eindrücklichen Worten berichtete auch Erika Semke als Gast von den Kriegserfahrungen ihrer Verwandten und Freunden in der Ukraine. Zudem trug das „Team Human“ des Max-Planck-Gymnasiums Saarlouis bei der Veranstaltung den Song „Sowohl als auch“ vor. Der Titel, der ursprünglich zur Verbesserung der internationalen Völkerverständigung dienen sollte, hat in der von Krieg gezeichneten Zeit an Aktualität gewonnen.

Landrat Patrik Lauer zeigte sich begeistert von der hohen Spendenbereitschaft seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die damit einen wichtigen Beitrag zur Anschaffung von dringend benötigten Hilfsgütern wie Feldbetten und Lebensmitteln in den Flüchtlingslagern in der Region rund um Ivano-Frankivsk im Westen der Ukraine leisten.

Auch der Personalrat der Verwaltung, der die Organisation übernommen hatte, war überwältigt und beeindruckt zugleich über die zahlreichen Spenden, die durch den Verkauf von Speisen, Getränken sowie den Friedensansteckern eingenommen wurden.

Dank großzügiger Spenden der Fleischerei Di Paola in Dillingen (Würstchen), von Globus Saarlouis (Brötchen) und der Mitglieder des Kreistages kamen letztendlich genau 5.719,32 Euro zusammen, die nun Christian Wirth für die Ukraine-Hilfe der Malteser übergeben werden konnten.

Die Malteser Saarlouis haben bereits 14 LKW mit Hilfsgütern in die Krisenregion gebracht, weitere sollen folgen. Wirth bedankte sich für das nicht selbstverständliche große Engagement, den Einsatz sowie der Spendenbereitschaft aller Beschäftigten aus der Landkreisverwaltung.

REGIO.news - Museum Haus Saargau
5.719,32 Euro Spenden wurden vom Personalrat an die Malteser Saarlouis übergeben. (v.l.n.r.) Christian Wirth (Malteser Saarlouis), Julian Di Paola (Fleischgroßhandel Di Paola), Anne Herding (Jobcenter), Mark Brommenschenkel (Geschäftsführer Jobcenter), Armin Schwinn (Vorsitzender Personalrat), Matthias Morgen (stellv. Vorsitzender Personalrat), Landrat Patrik Lauer und Oliver Kirch (Geschäftsleiter Globus Saarlouis)

Saarlouis – Aktion gegen Lebensmittelverschwendung!

Von |2022-05-17T12:37:33+02:00Mai 17th, 2022|

Nadine Niewel
 

Aktion gegen Verschwendung: Saarlouiser Schüler kochen mit geretteten Lebensmitteln

Schülerinnen und Schüler des Saarlouiser Stadtgartengymnasiums (SGS), Staatssekretär Sebastian Thul und der Saarlouiser Landrat Patrik Lauer haben unter der Anleitung von Küchenmeister Jonas Schwed den Kochlöffel geschwungen. Die Besonderheit – gekocht wurde nur mit so genannten „geretteten“ Lebensmitteln.

Unsere Lebensmittel sind wertvoll, in ihnen stecken Ressourcen und viel Arbeit. Doch jedes Jahr landen ca. 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Die Gründe: Sie entsprechen nicht den Anforderungen, sind zu klein, zu krumm oder das Mindesthaltbarkeitsdatum ist zu nah oder knapp vorbei. Auch wenn die Ware in Ordnung und genießbar ist, landet sie dennoch im Müll.

Um ein Bewusstsein dafür zu schaffen und zu zeigen, wie man die Verschwendung reduzieren kann, hat Fabienne Ebertz im vergangenen Jahr den „Rettermarkt Rettich“ in Saarlouis eröffnet. In ihrem Geschäft bietet sie gerettete Lebensmittel zum kleinen Preis an. Zu Beginn des Aktionstages gegen Lebensmittelverschwendung, den das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz gemeinsam mit dem SGS und dem Landkreis organisiert hat, gab Fabienne Ebertz den Teilnehmerinnen und Teilnehmen in ihrem Laden einen kleinen Überblick, welche Artikel in ihrem Laden zu finden sind: Backwaren vom Vortag, Obst, Gemüse, Getränke, aber auch Pflanzen zweiter Wahl.

Sie erklärte den jungen Leuten: „Es ist bewiesen, dass sich Lebensmittel weitaus länger halten, als es das gesetzlich vorgeschriebene Mindesthaltbarkeitsdatum vorgibt.“ Um festzustellen, ob Lebensmittel noch genießbar sind, gab die Jungunternehmerin folgende Tipps: „Vertraue auf deine Sinne! Schau dir das Produkt genau an, rieche daran, fass es an, probiere es im Zweifelsfall. Riecht es komisch, fühlt es sich schmierig an, zeigt es Verfärbungen oder schmeckt es anders als gewohnt: Weg damit! Falls nicht, dann kannst du es in der Regel noch essen.“

Nach dem Einkauf im Retterladen wurde die Küche am SGS gestürmt. Ab hier übernahm Küchenmeister Jonas Schwed vom Partyservice Schwed – Natürliche Kochkunst GmbH das Zepter und teilte die Teilnehmerinnen und Teilnehme in verschiedene Arbeitsgruppen ein. Staatssekretär Thul und Landrat Lauer durften ihre Fähigkeiten beim Kartoffelschälen unter Beweis stellen und gehörten somit zum Team „Dibbelabbes“. Die weiteren Teams beschäftigen sich mit der Zubereitung von Salatvariationen, einer großen Schüssel Obstsalat und Arme-Ritter-Aufläufen.

Es wurde viel geschnippelt, gerührt, probiert und es wurden viele Fragen gestellt. Der Spaß kam beim gemeinsamen Kochen natürlich auch nicht zu kurz.  Staatssekretär Thul und Landrat Lauer waren begeistert von dem Interesse der Schülerinnen und Schüler am Thema Lebensmittelverschwendung. „Selber Kochen ist gelebter Umweltschutz auf dem Teller und so können wir auch einen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung leisten. Wir können selber entscheiden, welche Produkte wir für die Verarbeitung wählen, welche Zutaten wir in unseren Mahlzeiten haben möchten und viel Geld wir bereit sind für gesunde Ernährung auszugeben. Es ist wichtig für alle Generationen, den Zusammenhang zwischen Klima und Essen sowie den nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln zu verstehen. Denn nicht nur in der Erzeugung von Lebensmitteln, sondern auch in deren Entsorgung stecken viel Arbeit und Energie“, so Landrat Patrik Lauer.

REGIO.news - Museum Haus Saargau

Neunkirchen – Pflanzaktion „Vergiss-Mein-Nicht“!

Von |2022-04-05T21:41:09+02:00April 5th, 2022|

01.04.2022 Quelle: Pressemitteilung Neunkirchen/ Fotos: Carina Heller
 
 
 
vlnr. Volker Schwarz vom Demenzverein im Landkreis Neunkirchen e.V., Beigeordneter Thomas Hans, Andreas Sauder von der Landesfachstelle für Demenz und Monika Jost vom Seniorenbüro der Kreisstadt Neunkirchen

Pflanzaktion „Vergiss-Mein-Nicht“ in Neunkirchen: Kampagne Demenz geht uns Alle an!

Die Kreisstadt Neunkirchen beteiligt sich auch in diesem Jahr an der Pflanzaktion „Vergiss-Mein-Nicht“, zu der das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie sowie die Landesfachstelle Demenz im ganzen Saarland aufgerufen haben.

„Damit soll ein Zeichen der Solidarität für Demenzkranke und ihre Angehörigen gesetzt werden. Wichtig ist es, zumindest Grundkenntnisse über die Erkrankung in der Gesellschaft zu verbreiten. Ziel sollte es sein, dass die Menschen lernen mit den Kranken umzugehen. Denn Demenz geht uns alle an“, sagte Beigeordneter Thomas Hans.

Auch in Neunkirchen leben viele an Demenz erkrankte Menschen. Nicht nur die Erkrankten selbst, sondern auch ihre pflegenden Angehörigen sind betroffen. Die Corona-Pandemie hat die Situation zusätzlich erschwert. Pflegenden Angehörigen, Mitarbeitern in Pflegeheimen, ambulanten Diensten und Tagespflegeeinrichtungen gilt Hochachtung für ihre sehr schwere Arbeit unter erschwerten Bedingungen.

Verständnis und Toleranz ist auch hier, wie in vielen Bereichen des Lebens, eine Voraussetzung für ein gemeinsames, inklusives Leben in der Gemeinschaft.

Als Mitglied im Demenzverein des Landkreises Neunkirchen und des Regionalen Netzwerkes Demenz setzt die Stadt sich dafür ein, dass die Versorgungstrukturen für demenziell erkrankte Menschen verbessert werden.

Ansprechpartner für Demenzerkrankte und ihre Angehörigen bei der Kreisstadt Neunkirchen, Seniorenbüro, Monika Jost, Tel. (06821) 202-180.

Weitere Infos unter www.demenz-saarland.de oder unter Tel. (06831) 4881814

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St. Ingbert – Baumpflanzaktion am Kahlenberg!

Von |2022-04-01T13:54:03+02:00April 1st, 2022|

31.03.2021 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Maria Müller-Lang
 
 
 
 
 
 
REGIO.news St. Ingberg
Förster Michael Weber (re.) und seine Mitarbeiter informieren Oberbürgermeister Ulli Meyer (Bildmitte), Ortsvorsteher Roland Weber und Ortsvorsteherin Irene Kaiser über die Aufforstungsarbeiten am Kahlenberg.  

Baumpflanzaktion am Kahlenberg

Wenn ein Baum zu wenig Wasser bekommt, kann er weniger Harz produzieren. Das Harz benötigt er aber, um den Borkenkäfer aus seiner Rinde herauszudrücken und sich damit gegen diesen und andere Schädlinge zu wehren. Da die letzten Jahre sehr trocken waren, hat sich der Borkenkäfer jedoch immer mehr verbreitet, was zum Tod ganzer Waldflächen geführt hat. „Die Tiere vermehren sich sehr schnell. So kann ein einziger Baum schnell von über 50.000 Käfer befallen sein und stirbt ab. Vor allem Fichten sind betroffen“, erklärt Revierförster Michael Weber. So mussten im letzten Jahr auch auf dem Kahlenberg etwa 2,5 bis 3 Hektar Bäume gefällt werden. Da das Holz sich trotz des Käferbefalls noch gut als Bauholz eignet, wurden etwa 400 Festmeter in Kommission an ein Sägewerk überstellt, das dieses an St. Ingberter Bauherren verkauft.

Aufforstung mit über 1.000 Baumpflanzen

Nun wird diese Fläche wieder aufgeforstet. 1.250 Pflanzen (Eiche, Hainbuche, Elsbeere und Sommerlinde) werden gesetzt – auch Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer sowie Ortsvorsteherin Irene Kaiser und Ortsvorsteher Roland Weber griffen bei einer Besichtigung der Aufforstungsfläche zum Spaten. Aber vor allem lernten die Besucher eine Menge über den Wald und die Bäume. Die 2-jährigen Sprösslinge haben bereits eine Pfahlwurzel, die sich tief in die Erde gräbt und dem Baum später Halt verschafft. Diese Wurzel muss gerade in die Erde gesetzt werden, damit der Baum auch gerade wächst. „Dazu wird mit einem Hohlspaten oder einem Neheimer Pflanzspaten ein Loch gegraben, das ausreichend groß für die Wurzel und die Pflanze sein muss“, erläutert Ausbildungsleiter Sebastian Auler vom SaarForst Landesbetrieb, der zusammen mit dem Auszubildenden Samuel Dörr außerhalb seiner Arbeitszeit zu diesem Ortstermin gekommen war. Das Loch wird mit Erde verfüllt und dann wird die junge Pflanze mit einem Tubex-Rohr geschützt. „Nachteil ist, dass das Rohr aus Kunststoff ist. Aber die Vorteile überwiegen: Das Rohr ist ausreichend groß, so dass der Baum so lange geschützt wachsen kann, bis die Rehe den jungen Sprössling nicht mehr abfressen können“, erklärt der Förster. Denn Wildtiere und vor allem Rehe sind die größten Feinde junger Bäume, stellen diese doch für sie einen wahren Festtagsschmaus dar. Auch lassen sich wuchernde Sträucher, die den Sprössling ersticken würden, gut um das Rohr herum abschneiden. Ein Vorteil, den ein Zaun zum Schutz gegen Wildfraß nicht bieten würde. Das Rohr bleibt etwa 7 bis 12 Jahre um den Baum stehen, der dann so groß und dick wird, dass er das Rohr sprengt. Der Kunststoffmüll wird entfernt, ordnungsgemäß entsorgt und anschließend recycelt.

Ein bisschen „unordentlich“ sehe die Fläche mit den ersten gepflanzten Bäumen aus, bemerkt der Rohrbacher Ortsvorsteher Roland Weber. „Das liegt daran, dass wir das Verfahren der „Klumpenpflanzung“ anwenden“, erklärt Samuel Dörr. In die Mitte eines „Klumpen“ wird ein starker Baum gepflanzt, z. B. eine Eiche. Um diese herum wachsen andere Bäume, die den starken Baum schützen, aber auch für sein astreines Wachstum sorgen. „Nach einigen Jahren müssen die umgebenden Bäume daher manchmal geerntet werden. Aber mit diesem Kreislauf erfüllen wir eine der Aufgaben des Waldes als „Holzproduzent“, bestätigt Sebastian Auler. Wenn nach etwa 3 Tagen Hand- und Spatenarbeit alle jungen Sprösslinge gesetzt sind, warten alle auf Regen.

Die Hälfte des St. Ingberter Stadtgebiets ist Wald

Mehr als 50 Prozent des St. Ingberter Stadtgebiets sind Wald. Beim Blick von oben erkennt man, dass die Mittelstadt von Wald umgeben ist. „Wir haben damit einen großen Schatz, den wir gut pflegen müssen. Die Natur ist sehr mächtig, wir müssen sie auch gut schützen“, sind sich der OB und Irene Kaiser einig. Nur weil der Wald um St. Ingbert schon seit vielen Jahrzehnten von erfahrenen Forstarbeitern hervorragend bewirtschaftet wird, können wir heute von einem gesunden Mischwald profitieren, so Oberbürgermeister Ulli Meyer.

In den nächsten Jahren werden Spaziergänger am Kahlenberg beobachten können, wie die Bäume wachsen. „Und in fünfzig Jahren haben wir hier hoffentlich einen wunderbaren Laubwald“, freut sich Michael Weber schon jetzt. Er und seine Mitarbeiter lieben ihren Job: „Wir schaffen etwas für die nächsten Generationen. Deshalb habe ich mich für diesen Beruf entschieden“, so der Auszubildende Samuel Dörr. Der Oberbürgermeister lobt: „Sie tun hier etwas sehr Wichtiges für die Stadt und die Natur.“ Ein besonderes Anliegen hat Forstwirtschaftsmeister Sebastian Auler: „Nicht immer sieht es für Spaziergänger und die Bürger so aus, als sei unsere Arbeit sinnvoll. Auch gibt es sicherlich im Wald immer wieder Stellen, an denen sie Mängel feststellen. In einem solchen Fall und bei allen Hinweisen, Fragen oder Anliegen bitten wir dringend darum, sich an den SaarForst, die Forstwirte oder den Revierförster zu wenden. Viele Probleme lösen sich allein durch eine Erläuterung, bei anderen sind wir froh um die Hilfe der Bürger.“

St. Ingbert – Picobello-Einsatz für eine saubere Stadt!

Von |2022-04-01T13:40:12+02:00April 1st, 2022|

30.03.2021 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Irine Kaiser
 
 
 
 
 

Der Ortsrat St.Ingbert- Mitte hatte auch 2022 wieder zur Teilnahme an der picobello-Müllsammelaktion des EVS aufgerufen

Nachdem in den vergangenen beiden Jahren die picobello-Sammelaktionen pandemiebedingt ausfallen mussten, waren Mitte März etwa 60 freiwillige Helferinnen und Helfer der Bitte von Ortsvorsteherin Irene Kaiser gefolgt und halfen fleißig beim Müllsammeln.

Treffpunkt war der Parkplatz am blau. Nachdem die unterschiedlichen Sammelgebiete festgelegt sowie Greifzangen, Müllsäcke und Schutzhandschuhe verteilt waren, ging es los.

Familie Schmidt mit ihren beiden Töchtern hatte sich zusammen mit Herrn Kaiser von der cleanup Gruppe St. Ingbert schon im Voraus für das Gebiet „Auf der Spick“ mit den Streuobstwiesen und dem Straßenrand Richtung Rohrbach entschieden. Die Müllablagerungen hier sorgen immer wieder für Ärger. Weitere Gruppen mit Mitgliedern des Ortsrates und der JU St. Ingbert zogen in Richtung Parallelstraße mit dem P&R-Parkplatz, in die Ost- und Südstraße und den P&R-Parkplatz Hochscheid los.

Bis Mittag waren 20 Müllsäcke prall gefüllt, dazu noch einige Eimer und auch der Bollerwagen von cleanup war voll mit leeren Flaschen. „Auf der Spick“ wurden neben dem üblichen Verpackungsmüll auch Säcke mit Hausmüll, Bauschutt und Müll von Gewerbetreibenden gefunden. Was für die Säcke zu schwer war oder erst gar nicht reinpasste, wurde über die Müllhotline der Stadt an die Müllfeuerwehr gemeldet.

Als wahre Müllhalde entpuppte sich der P&R-Parkplatz in der Parallelstraße. Mindestens 100 kleine Fläschchen lagen neben anderen Flaschen im Gebüsch, dazu Fastfood-Verpackungen und Hausmüll. Auch am P&R-Parkplatz Hochscheid konnte säckeweise Abfall eingesammelt werden. Mit einem Stahlseil, einer Krücke, Teilen eines Staubsaugers und Plastiktüten mit nassen Pampers waren auch hier die Säcke viel schneller voll als gedacht.

Am Nachmittag unterstützen dann noch ca. 40 Mädels und Jungs der Jugendfeuerwehr mit ihren Betreuern die Sammelaktion. Mit großem Eifer sammelten die Kids in Schüren, im Elstersteinpark und am Parkplatz Schafkopf. Vor allem am Marienrelief, wo Jugendliche häufig feiern, mussten viele leere Flaschen, Grillrückstände und anderer Unrat beseitigt werden. Mit dem Gerätewagen der Feuerwehr wurden anschließend alle Ablageplätze angefahren, die Müllsäcke aufgeladen und zum Bauhof transportiert.

Für alle fleißigen Helferinnen und Helfer gab es zum Abschluss im Gerätehaus noch Getränke und Eis als Belohnung. „Dieser Einsatz hat sich gelohnt: Straßenränder und Parkplätze sind wieder sauber und allen hat die gemeinsame Aktion richtig Spaß gemacht“, freut sich die Ortsvorsteherin.

Manche Teilnehmerinnen und Teilnehmer könnten sich sogar vorstellen, in Zukunft privat weitere Sammelaktionen durchzuführen.

REGIO.news St. Ingberg

Quierschied – „Vergiss-mein-nicht“-Aktion!

Von |2022-04-01T12:45:55+02:00April 1st, 2022|

30.03.2022 Quelle: Pressemitteilung Stadt Quierschied/ Foto: Gemeinde

 „Vergiss-mein-nicht“-Aktion:

Aufmerksamkeit für das Thema Demenz

Eine Pflanze sagt mitunter mehr als viele Worte. Vergangene Woche hat sich die Gemeinde Quierschied der Pflanz-Aktion „Vergiss-Mein-Nicht“ des Gesundheitsministeriums des Saarlandes gemeinsam mit der Landesfachstelle für Demenz, lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz in den Landkreisen sowie dem Regionalverband angeschlossen. Im Blumenbeet am „Wambe“ in der Marienstraße wurden im Rahmen der Sensibilisierungskampagne „Demenz geht uns alle an“ vom Baubetriebshof der Gemeinde blaue Vergissmeinnicht-Pflanzen gesetzt. Diese Aktion soll Aufmerksamkeit für eine Krankheit schaffen, die immer mehr Familien, Freunde und Vertraute erkrankter Menschen betrifft: Demenz.

„Diese heimtückische, mitunter schwere Erkrankung fordert den Betroffenen und ihrem Umfeld einiges ab. Diese Aktion soll dazu beitragen, dass dieses Thema nicht tabuisiert, sondern öffentlich diskutiert wird“, sagt Bürgermeister Lutz Maurer, der bereits selbst im persönlichen Umfeld Erfahrung mit an Demenz Erkrankten gesammelt hat: „Der Umgang mit dieser Diagnose ist für die Betroffenen selbst und ihre betreuenden oder pflegenden Angehörigen eine große Herausforderung. Neben Sensibilität und Fürsorge bedarf es auch hilfreichen Wissens, um der Krankheit bestmöglich zu begegnen und allen Beteiligten die größtmögliche Lebensqualität zu ermöglichen.“ Die Arbeit des Demenzvereins Köllertal sei hierfür beispielhaft. „Ich bin sehr froh, dass es Menschen gibt, die sich für Betroffene einsetzen und ihnen das Gefühl geben, mit einem solchen Schicksalsschlag nicht alleine zu sein“, sagt Maurer und bedankt sich stellvertretend bei Koordinator Marc Weber für die gute Arbeit und das umfangreiche Angebot des Vereins. Um in der Bevölkerung das Verständnis für diese besondere Krankheit zu vergrößern und um Betroffenen Hilfestellung zu geben, bietet der Demenzverein im Köllertal zahlreiche Aufklärungsaktionen, Schulungen, Beratungen und Betreuung an, die zurzeit wegen der Corona-Pandemie allerdings nur eingeschränkt umgesetzt werden können. Weitere Informationen zum Verein finden Sie unter: www.demenzverein-koellertal.de

Bürgermeister Lutz Maurer (rechts) und Marco Weber vom Demenzverein Köllertal komplettieren symbolisch die Bepflanzung des Blumenbeetes am Fuße des Wambe in der Marienstraße.

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Neunkirchen – Rund 2.500 Menschen beteiligen sich an Picobello-Aktion!

Von |2022-03-24T11:48:40+01:00März 24th, 2022|

18.03.2022 Quelle: Pressemitteilung Neunkirchen/ Fotos: Deniz Alavanda
 
 
 

Arbeiten an Kiga und Kita Furpach sind abgeschlossen

Die Bauarbeiten an dem Kindergarten (Kiga) und der Kindertagesstätte (Kita) Furpach sind abgeschlossen. Die Kreisstadt Neunkirchen hat das 1950 erbaute Gebäude umfangreich saniert. Zudem hat die Stadt an der Kita einen Anbau geschaffen. Die Gesamtkosten für die Arbeiten betragen rund 2,3 Millionen Euro, davon entfallen 235.000 Euro auf den Anbau.

„Die rund 2,3 Millionen Euro sind gut angelegtes Geld. Sie fließen in die Zukunft der Kinder unserer Stadt und tragen zu einem lebendigen Stadtteil Furpach bei. Mit den Investitionen in die frühkindliche Bildung schaffen wir mehr Chancengerechtigkeit: Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen“, sagte Oberbürgermeister Jörg Aumann.

„Kinderbetreuung wird als weicher Standortfaktor zunehmend wichtiger. Mit den Investitionen ermöglichen wir es den Eltern, Familie und Beruf zu vereinbaren. Es sind 18 zusätzliche Betreuungsplätze entstanden. Insgesamt können nun 151 Kinder die Kiga und die Kita in Furpach besuchen“, sagte Bürgermeisterin Lisa Hensler.

Neue Innenräume, Haustechnik und Sanitärinstallationen in Kita und Kiga

Alle Betreuungs-, Förder- und Flurräumen haben einen neuen Bodenbelag aus Linoleum erhalten. Teilweise sind auch Estrich, Dämmung und Feuchtigkeitsisolierung erneuert worden. Boden- und Wandflächen der Sanitärräume wurden neu gefliest. Auch die Wände der anderen Räume wurden mit Innenputz, Tapeten und Malerarbeiten erneuert. Zur Verbesserung der Akustik erhielten alle Räume und Flure eine Unterdecke aus Mineralfaserplatten. Sowohl Kiga als auch Kita wurden mit neuen Möbel ausgestattet.

Auch die Türen einschließlich Zargen und Beschläge wurden erneuert. Entsprechend dem Brandschutzkonzept wurden mehrere Türen mit brandschutztechnischen Anforderungen versehen. Im Zuge des Umbaus und der Sanierung wurde die gesamte Haustechnik erneuert, etwa die Elektroinstallation. Auch energetisch wurde saniert: Heizrohre und Heizverteilung wurden neu angeordnet und gedämmt. Die vorhandenen Heizkörper wurden hierbei größtenteils wiederverwendet. Die Sanitärinstallation wurde komplett erneuert.

Räume des Kigas neu strukturiert

Die Räume des Kiga wurden neu strukturiert. Eine neue zentrale Toilettenanlage für die Kinder wurde gebaut. Dort entstand auch eine Wickeltischanlage mit Wanne und einem separaten Kinder-WC. Die ehemaligen Kindertoiletten wurden zurückgebaut und ein Personalraum mit kleiner Teeküche hergerichtet. Ebenso entstanden Personaltoiletten und eine Behindertentoilette.

Das Büro der Leiterin wurde unmittelbar neben dem Eingangsbereich eingerichtet.

Neben dem Büro wurde eine Küche eingebaut. Zudem wurde ein Kinderwagen-Abstellraum hergerichtet und ein Förderraum errichtet. Da eine bisherige Geschosstreppe in der Kiga entfallen konnte, wurde diese abgerissen.

Neue Sanitäranlage, Küche und zusätzliche Räume in der Kita

Im Erdgeschoss der Kita entstand eine neue zentrale Sanitäranlage mit Waschplätzen, Toiletten und einem Duschbereich. Zwischen jeweils zwei Gruppenräumen wurde ein Schlafraum mit direktem Zugang zu abgetrennten Wickelbereichen angeordnet.

Neben dem Speisesaal wurde eine großzügige Ausgabeküche hergerichtet. Die Andienung zum Speisesaal erfolgt über eine Ausgabetheke, für die ein großer Durchbruch hergestellt wurde. Leitung und Personalraum verbleiben an der gewohnten Stelle. Auf der gegenüberliegenden Seite des Flures wurden Personaltoiletten, getrennt für Damen und Herren sowie eine Behinderten-Toilette hergerichtet.

Mit Rückbau der ehemaligen Kindertoiletten entstand an dieser Stelle ein Aufenthaltsraum für Eltern und ein großzügiger Abstellraum. Zudem wurden zwei Förderräume und ein Besprechungsraum hergerichtet.

Die Stadt hat an der Kita Furpach einen zusätzlichen Anbau realisiert. Dort wurde ein zusätzlich benötigter Gruppenraum für eine altersgemischte Gruppe von 18 Kindern mit dem notwendigen Förder- und Wickelraum eingerichtet.

Zusätzliche 12 Kita- und 6 Krippenplätze in Furpach durch Anbau

Die Kita Furpach beherbergt fünf gemischte Altersgruppe mit je 18 Kindern, davon je 12 Kita- und sechs Krippenplätze. Im Zuge der Umbauarbeiten wurde die Zahl der Gruppen von vier auf fünf erhöht.

Im Kiga Furpach sind zwei Kindergartengruppen mit je 25 Kinder untergebracht. Neben den 50 Kindergartenkindern besuchen noch elf Krippenkinder den Kiga Furpach.

Insgesamt bietet die Kreisstadt Neunkirchen in städtischer Trägerschaft 205 Krippen-, 165 Kindergarten- und 445 Tages-Plätze an.

Beigeordneter Thomas Hans und Ralf Günder (Vorsitzender des Turnvereins 1882 Wellesweiler e.V.) zusammen mit der Abteilung Kinderturnen/Eltern-Kind-Turnen des Vereins, die sich an der Picobello-Aktion beteiligt haben. Für den Verein hat Katharina Beinlich die Aktion koordiniert. Bildquelle: EVS/Daniela Gorsler
Die Pius-Pfadfinder um Dagmar Naumann beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion. Bildquelle: Kreisstadt Neunkirchen/ Ralf Schwender.

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Homburg – Hochmoderner Scanner für das Stadtarchiv!

Von |2022-01-05T19:18:24+01:00Dezember 23rd, 2021|

Moderner Scanner für das Stadtarchiv

120.000 Seiten der „Homburger Zeitung“ sollen digitalisiert werden

Das Homburger Stadtarchiv verfügt seit Neuestem über einen hochmodernen Scanner, mit dem auch historisch wertvolle Dokumente digital erfasst werden können. Dieses Vorgehen sichert nicht nur dauerhaft das kulturelle Erbe der Stadt, es macht dieses auch zugänglich, ohne die historischen Bestände zu belasten. Bürgermeister Michael Forster und der Beigeordnete für Kultur, Raimund Konrad, informierten sich in diesen Tagen im Archiv und ließen sich das neue High-Tech-Gerät zeigen.

Im Rahmen von „Neustart Kultur“ und dem Programm WissensWandel, „Digitalprogramm für Bibliotheken und Archive“, hatte das Stadtarchiv im Juli dieses Jahres eine Bewilligung für den im November vergangenen Jahres eingereichten Förderantrag, der beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gestellt worden war, erhalten.

Beantragt worden waren die Anschaffung eines Archivscanners, zwei PC-Plätze und Personalkosten zur Digitalisierung der „Homburger Zeitung“ von 1899 bis 1942. Die Gesamtkosten des Projektes wurden mit 65.000 Euro berechnet, der Eigenanteil bei den zugesagten Fördermittel beträgt zehn Prozent, so dass die Stadt nun 58.360 Euro als Höchstbetrag erhalten kann und selbst Mittel in Höhe von 6.640 Euro aufbringen muss.

In der Stadtratssitzung Anfang September wurde der Rat über diesen erfolgreichen Fördermittelantrag unterrichtet und fasste dieser den Beschluss, den Eigenanteil bereit zu stellen.

Nun ist der Archivaufsichtscanners im Format A1 da, und Bürgermeister Forster und der Beigeordnete Konrad nahmen sich die Zeit, sich das weitere Vorgehen von Michael Emser, Karina Kloos, Petra Simon und Frank Wimmer erläutern zu lassen. Die Mitarbeiterin und Mitarbeiter im Stadtarchiv waren bei der Vorstellung sichtlich stolz auf diese hochmoderne Möglichkeit der Digitalisierung historischer Quellen.

Beim Einsatz des neuen Geräts kommt der „Homburger Zeitung“ eine besondere Bedeutung zu. Zunächst sollen schwerpunktmäßig die fragilen und porösen Ausgaben der rund 40 Jahrgänge von 1899 bis 1942 für die Nachwelt gesichert werden. Diese Jahrgänge umfassen ca. 300 Ausgaben pro Jahr mit insgesamt etwa 120.000 Seiten in Fraktur-Schrift. Diese Ausgaben gehören zu den wenigen Dokumente und Zeugnissen, die vom kriegszerstörten Homburg noch erhalten sind.

Einig waren sich die Beteiligten bei der Vorführung des Scanners, dass die rund 120.000 Seiten nicht nur digital erfasst werden sollen, sondern durch die Anschaffung einer entsprechenden Software auch in durchsuchbare und editierbare Dokumente umgewandelt werden, so dass in den Dateien recherchiert werden kann. Diesen Schritt hält Bürgermeister Forster für besonders wichtig, damit interessierte Bürgerinnen und Bürger, Schülerinnen und Schüler sowie auch wissenschaftlich Arbeitende mit den Datensätzen entsprechend umgehen können.

Regio.news - Homburg
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Eppelborn – „SolidAHRische Weihnachten“!

Von |2021-12-22T20:47:19+01:00Dezember 22nd, 2021|

Pressemitteilung Gemeinde Eppelborn/ Foto: Merkel
 
 

„SolidAHRische Weihnachten“– bürgerschaftliches Engagement aus Eppelborn mit riesigem Erfolg

Die Aktion „SolidAHRische Weihnachten“, die von Eva Broschart, Katja Morgenstern und Ruth Pompejus Mitte November ins Leben gerufen wurde, ist mit der Übergabe der Spendensumme sowie den Plätzchentüten inklusive Widmungen am vergangenen Wochenende in Dernau zu Ende gegangen. Leider konnte die Aktion, die von Eppelborns Bürgermeister Andreas Feld und dem Ersten Beigeordneten der Gemeinde, Christian Ney, von Anfang an große Unterstützung erhielt, nicht wie erhofft im Rahmen der Weihnachtsmärkte in der Gemeinde durchgeführt werden. Doch die beiden Aktionstage bei den Heimspielen des  FC Hertha Wiesbach waren ein toller  Erfolg und brachten zahlreiche Spenden ein. Die Initiatorinnen ließen die Köpfe nicht hängen und machten sich mutig auf die Suche nach Alternativen. Die fanden sie bei den Gewerbetreibenden in der Gemeinde. Auch zahlreiche Gewerbetreibende in den Nachbarkommunen unterstützten die Aktion tatkräftig. In der in diesem Nachrichtenblatt ebenfalls veröffentlichten Danksagung der drei Damen sind alle, die sich an der Spendenaktion beteiligt haben, aufgeführt. „Ich danke allen Gewerbetreibenden, die diese tolle Sache unterstützt haben. Aus der Idee, Plätzchen zu verkaufen, ist so etwas Großes geworden. Mit der Spendensumme von fast 5.300 Euro kann sich diese Aktion wirklich sehen lassen. Ganz besonders danke ich den drei Initiatorinnen, die nicht aufgeben haben und am Ende persönlich in Dernau das Geld und die Plätzchen übergeben haben. So wissen alle Spenderinnen und Spender, dass das Geld auch an der richtigen Stelle angekommen ist und die Bevölkerung in Dernau hat erfahren, dass sie und ihr Schicksal durch die Hochwasserkatastrophe in Eppelborn nicht vergessen ist, erklärt Bürgermeister Andreas Feld.

Verkauft wurden jeweils zwei Tütchen zu je 150 Gramm für zusammen 5,- Euro. Ein Tütchen war für den Käufer beziehungsweise Spender, das andere Tütchen hat seine Reise ins Ahrtal (in die Gemeinde Dernau) mit einem Papieranhänger und einer persönlichen Widmung des Käufers darauf, angetreten.

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