Neunkirchen – Baumaßnahmen an Wohnungen der GSG

Pressemitteilung der Stadt Neunkirchen
 
 
 
 
Neunkirchen

OB Aumann besucht Baumaßnahmen an Wohnungen der GSG: Schaumbergring, Hüttensiedlung und Mantes-la-Ville-Platz

Oberbürgermeister Jörg Aumann hat am Mittwoch, 12. Mai, die Baumaßnahmen der Gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft mbH Neunkirchen (GSG) besucht. GSG-Geschäftsführer Guido Esseln zeigte dem GSG-Aufsichtsratsvorsitzenden Oberbürgermeister Aumann die jüngsten Maßnahmen an den GSG-Wohnhäusern am Schaumbergring, in der Hüttensiedlung und auf dem Mantes-la-Ville-Platz.

„Insgesamt hat die städtische GSG in die drei Standorte in den vergangenen Jahren rund 15,1 Millionen Euro investiert. Das ist gut investiertes Geld, denn es fließt in die soziale Daseinsvorsorge und den Klimaschutz. Die GSG stellt bezahlbaren Wohnraum für alle in unserer Stadt zur Verfügung. Mit der Investition in die Energieeffizienz der Gebäude, packen wir die gesamtgesellschaftliche Herausforderung Klimawandel an. Allein 2020 hat die GSG Aufträge in Höhe von 3,35 Millionen an ansässige Betriebe vergeben: Das stärkt die lokale Wirtschaft gerade in Zeiten von Corona“, sagte Oberbürgermeister Aumann.

„Unsere Aufgabe als Siedlungsgesellschaft ist es, bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Unsere Gebäude stammen teilweise noch aus den 1950er Jahren. Da liegt es auf der Hand, dass diese saniert werden müssen. Eigentum verpflichtet: Wir stellen unseren Mietern bezahlbaren, modernisierten Wohnraum zur Verfügung. 98 Prozent der GSG-Mieten liegen im Mietspiegel des Landkreises“, sagte GSG-Geschäftsführer Esseln.

Maßnahmen am Schaumbergring reduzieren Energiebedarf um 80 Prozent

Die Arbeiten am Schaumbergring laufen derzeit noch. Die GSG besitzt dort 186 Wohnungen, die sich über acht Blöcke erstrecken. Die bereits 2014 aufgenommenen Arbeiten sehen in einigen Blöcken energetische Modernisierungen im bewohntem Zustand vor, andere Wohnblöcke werden abgerissen und neugebaut. Bisher hat die GSG in die Modernisierungen von fünf Wohnblöcken mit 126 Wohnungen bereits 7,8 Millionen Euro investiert.

Die energetische Modernisierung am Schaumbergring umfasst konkret: die Dämmung der Gebäudehülle, die Kompletterneuerung des Daches, den Einbau energieeinsparender Fenster mit Dreifachverglasung, eine Zentralheizung mit solarer Unterstützung und neue Kalt- und Warmwasserzähler. Zudem installiert die GSG in Kooperation mit der KEW eine Photovoltaikanlage. Dank dieser Maßnahmen reduziert sich der Endenergiebedarf um 74 bis 80 Prozent und die CO2-Emissionen um 78 bis 83 Prozent. Neben der energetischen Sanierung erhält jede Wohnung ein neues Bad und – wo möglich – einen Balkon.

2021 wird die energetische Modernisierung in bewohntem Zustand coronakonform fortgesetzt. Zudem werden die Teilgebäude 19 bis 23 abgerissen, die Gebäude 9 bis 17 wurden bereits im vergangenen Jahr abgerissen. Für 2023 und 2024 ist geplant, 25 bis 30 moderne, barrierearme und bezahlbare Wohnungen neu zu bauen. Zudem soll ein neues Verkehrs- und Wegekonzept umgesetzt werden. 2024 und 2025 sollen auch die verbliebenen Wohnblöcke modernisiert werden.

Die GSG bietet am Schaumbergring modernisierten Wohnraum an, der auch bezahlbar ist. Die aktuelle Grundmiete beträgt 5 Euro pro Quadratmeter im Monat. Die Kosten für Heizung und Warmwasser lagen 2020 bei 54 Cent pro Quadratmeter im Monat. Alle modernisierten Wohnungen sind vermietet und liegen mit ihren Bruttokaltmieten im grundsicherungsrelevanten Mietspiegel des Landkreises.

Hüttensiedlung für 6,3 Millionen Euro modernisiert

Die Hüttensiedlung der GSG umfasst 72 Wohnungen in vier Wohnblocks. 2017 startete mit den Gebäuden 26 bis 30 die energetische Modernisierung in bewohntem Zustand. 2020 hat die GSG mit den Gebäuden 8 bis 12 die Gesamtmaßnahme fertiggestellt. Die Modernisierungskosten betragen rund 6,3 Millionen Euro.

Im Rahmen der energetischen Modernisierung hat die GSG die Gebäudehülle gedämmt, das Dach komplett erneuert sowie dreifachverglaste Fenster, eine Zentralheizung mit solarer Unterstützung und neue Kalt- und Warmwasserzähler eingebaut. Zudem hat die GSG mit der KEW eine Photovoltaikanlage errichtet und in die Gebäude 8 bis 12 eine Brennstoffzelle installiert. Aufgrund der Maßnahmen sinkt der Energiebedarf um 76 bis 81 Prozent und die CO2-Emissionen um 77 bis 83 Prozent. Zudem hat jede Wohnung ein neues Bad und neue Balkone bekommen.

Die GSG konnte die Arbeiten im Zeitplan fertigstellen, trotz Corona und damit verbundenem erhöhtem Umzugsmanagement. Nach Abschluss der Arbeiten an den Häusern gestaltet die GSG Verkehrs-, Park- und Freiflächen. Ziel ist es, das Wohnumfeld im Jahr 2022 fertigzustellen und Parkflächen teilweise mit Ladeinfrastruktur für E-Mobilität auszurüsten.

Die aktuelle Grundmiete der modernisierten Wohnungen beträgt 5,25 Euro pro Quadratmeter im Monat. Die Kosten für Heizung und Warmwasser lagen 2020 bei 45 Cent pro Quadratmeter im Monat. Alle Bruttokaltmieten der modernisierten Wohnungen liegen innerhalb des grundsicherungsrelevanten Mietspiegels des Landkreises. Alle modernisierten Wohnungen sind vermietet.

Arbeiten an Häusern am Mantes-la-Ville-Platz fertig – 2021 Arbeiten am Wohnumfeld

An den 82 Wohnungen am Mantes-la-Ville-Platz hat die GSG das Dach inklusive Dämmung erneuert, die Fassaden gestrichen, die Elektronik in den Treppenhäusern zentralisiert und die Eingangsbereiche erneuert. Die Arbeiten haben 2018 begonnen und konnten 2020 fertiggestellt werden. Die Kosten liegen bei rund einer Million Euro. 2021 wird die GSG die Gebäudeumfahrt und das Wohnumfeld erneuern. Zudem sollen die Keller saniert werden. Bereits 2001 erhielten die Gebäude für 2,1 Millionen Euro ein Wärmeverbundsystem und eine Zentralheizung. Die aktuelle Grundmiete liegt bei 5,20 Euro pro Quadratmeter im Monat.

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Von |2021-05-17T14:47:15+02:00Mai 12th, 2021|

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