Kulinarische News für den Saarpfalz-Kreis – REGIO.news bietet lokale Nachrichten aus dem Saarland

St. Ingbert – Becker’s Bier startet mit neuem Design !

Von |2022-07-08T18:05:00+02:00Juli 8th, 2022|

07.07.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Thomas Bastuck
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Becker’s Bier startet mit neuem Design – Marke gesichert

Das bekannte und beliebte Becker’s Bier startet mit neuem Design nach dem Sommer. Exklusiv stellte die Brauerei Karlsberg das neue Design einer fachkundigen Jury, den Becker’s Bier Buwe Rohrbach und Oberbürgermeister Ulli Meyer, der digital zugeschaltet war, in Homburg vor. Marketingleiter Andreas Oster und Daniel Steis, nationaler Verkaufsleiter Deutschland, begrüßte die St. Ingberter Delegation.

Mit dem neuen Design wirkt die Brauerei dem Gerücht entgegen, dass die Bier-Traditionsmarke vom Markt verschwinden würde. Im Gegenteil: die Marke soll mit dem neuen Design gestärkt und noch populärer werden. An über 160 Zapfhähnen wird das Bier im Saarland ausgeschenkt und das nicht nur in der Geburtsstadt des Becker’s Bieres in St. Ingbert.

Das neue Design erscheint augenscheinlich in einem Retro-Design. Der begeisterte Becker’s Bier Liebhaber und Vorsitzende der Rohrbacher Becker Bier Buwe, Heiko Stief, kommentiert das neue Design: „Neu designt und aufgepeppt mit den wesentlichen Becker Bier Merkmalen Beckerturm, Brautradition seit 1877, den Farben weiß – gelb, bestückt mit dem Becker’s Wappen sowie dem Werbeslogan „am liebsten Becker‘s Bier“ kommt der kleine Becker’s Stubbi frisch und im 11. Jahr jugendlich daher. Der Stubbi verzückt uns und unsere Kehlen mit dem Kultbier.“

Vor allem der neue weiß – gelbe Kronkorken mit den Beckerturm als das Wahrzeichen ist das Highlight und zudem ein Hingucker im Bierkasten.

Heiko Stief ergänzt: „Insbesondere sind wir Rohrbacher Becker Bier Buwe als Taufpaten, die 2012 mit der Karlsberg  Brauerei  und auf unsere Initiative die Becker‘s Stubbi neu auf den Markt brachten, begeistert vom neuen Design und vor allem der Unterstützung von Karlsberg und dem tollen Marketing des Kultbieres Becker‘s Bier.“

Auch Oberbürgermeister Ulli Meyer dankte den anwesenden Vertretern von Karlsberg, dass die Traditionsmarke gestärkt wird: „Becker’s Bier gehört zu St. Ingbert. Die ehemalige Brauerei ist Kult und zudem Heimat vieler St. Ingberterinnen und St. Ingberter. Ich bedanke mich bei Christian Weber und seinem Team für das offene Ohr und dass die Kultmarke Becker’s vorangetrieben wird.“ Auch dankte er den Rohrbacher Becker Bier Buwe und Heiko Stief für ihr unaufhörliches Engagement für das Brauchtum rund um das Becker’s Bier.

Neben Oberbürgermeister Ulli Meyer gehörte auch der Bundestagsabgeordnete Esra Limbacher zu den Unterstützern vor Ort.

Kurz nachdem die ersten Gerüchte vor ein paar Wochen auftauchten, hatte Oberbürgermeister das Gespräch mit Geschäftsführer Christian Weber gesucht. Schnell war klar: Karlsberg braut weiterhin Becker’s Bier und möchte die Marke ausbauen.

St. Ingbert – Becker‘s-Bier Produktion weiterhin gesichert!

Von |2022-06-10T10:44:25+02:00Juni 10th, 2022|

09.06.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Florian Jung
 
 
 
 
 
 
 
 

Becker‘s-Bier Produktion weiterhin gesichert

In den vergangenen Wochen kursierten Gerüchte in St. Ingbert, dass die Karlsberg-Brauerei die Becker‘s-Bier Produktion einstellen würde. Die Nachricht verbreitete sich unter den St. Ingberter Bürgern wie ein Lauffeuer. Um die Gerüchte aus dem Weg zu räumen, vereinbarte Oberbürgermeister Ulli Meyer kurzfristig einen Termin mit Christian Weber, Geschäftsführer der Karlsberg-Brauerei und Daniel Steis, Nationaler Verkaufsleiter Gastronomie. Im lockeren Gespräch war schnell klar: Entwarnung! Das beliebte Becker‘s-Bier wird weiterhin gebraut und bleibt somit in Flaschen und als Fassbier den Bierliebhabern erhalten. Christian Weber und Daniel Steis, kündigten zudem einen Relaunch des Markenauftritts des beliebten Becker‘s-Bier an und zeigten erste Entwürfe eines neuen Logos.

Oberbürgermeister Ulli Meyer freute sich besonders über das angenehme Gespräch und die Neuigkeiten: „Das sind gute Nachrichten. Becker‘s-Bier ist ein Stück St. Ingbert! Ich bin froh, dass die Karlsberg-Brauerei die Marke Becker‘s-Bier weiter vorantreibt und ausbaut.“

(vlnr.) Oberbürgermeister Ulli Meyer, Christian Weber und Daniel Steis tauschen sich über den aktuellen Stand zum beliebten Becker’s-Bier aus.

St. Ingberg – Midi-Restaurant in Rohrbach eröffnet!

Von |2022-04-29T19:59:58+02:00April 29th, 2022|

22.03.2022  Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Thomas Bastuck
 
 
 
 

Midi-Restaurant in Rohrbach: Mittagstisch und gehobene Küche aus der Biosphäre

„Viele reden grün – ich lebe grün“, so lautet das Lebens- und Arbeitsmotto von Hubert Pirrung, Inhaber des Restaurants „Midi“ in Rohrbach.

Bekannt ist dieser Gastronomiebetrieb vielen St. Ingbertern als Kantine für Firmen wie Thyssenkrupp, Heckel und einige andere im Rohrbacher Gewerbegebiet am Rohrbacher Bahnhof. Auch viele St. Ingberter Bürger kamen gern zum Mittagessen. „150 bis 200 Plätze waren immer besetzt, doch dann kam Corona“, erzählt Hubert Pirrung. Das Geschäft mit der Schul- und Kita-Versorgung allein („monsterlecker“) reichte nicht aus. „Außerdem bleiben von den ca. 4.000 Schul- und Kita-Essen pro Tag immer viele Reste übrig. Es tat mir in der Seele weh, sie wegwerfen zu müssen“, fügt er hinzu.

So entwarf Pirrung ein völlig neues Konzept: Gemeinsam mit dem neuen Chef de Cuisine, Peter Wirbel, und Silke Huber, der Leiterin des Service, – beide sind in der saarländischen Restaurantlandschaft bestens bekannt – entwickelte er ein Konzept für ein modernes Restaurant, das auf Nachhaltigkeit setzt und regionale Produkte aus der Biosphäre verwendet. Neben dem täglichen Stammessen plus Salatbuffet gibt es am Abend gehobene A-la-Carte-Küche mit Produkten aus der Region. Außerdem wurde ein Biosphären-Mitnahmemarkt eingerichtet, in dem Gäste und andere Kunden das umfassende Produktangebot aus der Biosphäre finden. „Hier können die Kunden unsere regionalen Produkte erwerben. Und nicht verkaufte Artikel aus dem Markt werden verkocht, denn wir arbeiten in einem geschlossenen Kreislauf“, erklärt Pirrung.

Das Ambiente ist einladend: moderne Möbel, helles Licht, warme Farben, dezente Deko, aussagekräftige Bilder des Künstlers Klaus Walter. Neben Tischen und Stühlen wurden auch kleine, Ruheecken mit gemütlichen Sesseln eingerichtet, in denen die Gäste einen Kaffee genießen oder einen Aperitif einnehmen können. „Bei uns soll sich jeder wohlfühlen: Unsere Gäste, die am Abend exquisit speisen möchten, aber auch Berufstätige und Senioren, die am Mittag nicht nur satt werden möchten, sondern auch Geselligkeit suchen“, so Hubert Pirrung. „Ich bedanke mich bei meinen Mitarbeitern, dass sie alles gegeben haben, um das hier möglich zu machen, und hoch motiviert sind, unsere Gäste und Kunden mit gutem Essen zu versorgen“, fügt er hinzu.

Sein Projekt stellte er dem Biosphärenzweckverband Bliesgau vor, der es sofort für das LEADER-Förderprogramm der Europäischen Union vorschlug, in dem Projekte zur Entwicklung des ländlichen Raums gefördert werden. Neben dem Nachhaltigkeitskonzept im gastronomischen Bereich kam dem Unternehmen auch zugute, dass es die Schul- und Kitaversorgung größtenteils über Elektromobilität organisiert, seine Küche und das Restaurant über eine PV-Anlage weitgehend selbst versorgt und mit Wärmerückgewinnung arbeitet. Dank dieses überzeugenden Gesamtkonzepts wurden dem Unternehmen 150.000 Euro Fördergelder zugesagt. „Das Restaurant Midi ist ein weiterer Leuchtturm in der Biosphäre“, lobt Reinhold Jost, am Eröffnungstag noch Umweltminister und designierter Minister für Inneres, Bauen und Sport. „Es führt uns vor Augen, wie wichtig Nachhaltigkeit und der Respekt vor unseren Lebensmitteln und der Landwirtschaft sind.“

Markus Schmitt, Beigeordneter für nachhaltige Stadtentwicklung in St. Ingbert, richtet zur Eröffnung des Restaurants die herzlichsten Wünsche der Stadt und des Oberbürgermeisters Dr. Ulli Meyer aus. Einen heimischen „Hauszwetsche“-Baum überreichen er, Wirtschaftsförderin Martina Quirin und der Rohrbacher Ortsvorsteher Roland Weber als Geste für einen guten Start und großen Erfolg des Hauses. Aber das ist noch nicht alles: „Als weitere Gabe können wir Ihnen mitteilen, dass der Bebauungsplan für die Modernisierung des gesamten Areals in dieser Straße bereits fertig ist.“ Das freut Hubert Pirrung besonders, verspricht er sich aus den umliegenden Firmen und Neuansiedlungen dieses aufstrebenden Gewerbegebietes doch zahlreiche Gäste und gutes Renommee. Das Midi ist ein weiterer Baustein der gelebten Nachhaltigkeit in der Biosphärenstadt St. Ingbert.

Die Türen des „midi – Biosphären-Mitnahme-Markt und Restaurant“ sind in der Ernst-Heckel-Straße 4 in Rohrbach von Montag bis Freitag von 11.30 bis 13:30 Uhr (Stammessen) und von Dienstag bis Samstag von 18.00 bis 23.00 Uhr (A la carte) geöffnet. Neben dem regulären Restaurantbetrieb können auch Veranstaltungen für bis zu 200 Personen gebucht werden. Anfragen und Reservierungen werden unter  info@midi-restaurant.de oder telefonisch unter 06894 92994-23 angenommen.

REGIO.news St. Ingberg
v.l.n.r. Ortsvorsteher Roland Weber, Beigeordneter Markus Schmitt, Geschäftsführer Hubert Pirrung und Martina Quirin von der Stadtverwaltung im neuen Midi-Restaurant
 

St. Ingbert – Asiatischer Grill Sushi Bowl Cuisine am Kreisel!

Von |2022-03-11T14:37:21+01:00März 11th, 2022|

11.03.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Florian Jung
 
 

Neue Gastronomie: KOI – Asiatischer Grill Sushi Bowl Cuisine am Kreisel in der Ensheimer Straße

Fährt man zum Beispiel nach einer langen Wanderung im Bliesgau über die Ensheimer Straße nach St. Ingbert und der Magen knurrt vor Hunger und Durst, so gibt es schnelle, leckere und hochwertige Abhilfe: Das neue KOI, das hier am 15. Dezember 2021 seine Türen geöffnet hat.

Bekannt dürfte den St. Ingbertern dieser Standort durch die vorherige Gastronomie „Saarlänner im Rebenhof“ sein, für dessen veränderte Geschäftsidee in St. Ingbert keine Räumlichkeit zu finden war. Aufgrund seiner guten demografischen und wirtschaftlichen Entwicklung ist St. Ingbert ein perfekter Standort für die Gastronomie und die Nachfrage nach Restauranträumen ist groß. So konnte die Stadt der Familie Pham, die bereits das Sukido in der Ludwigsstraße betreibt, diesen Standort auch schnell anbieten. „Wir haben viel umgebaut, Wände eingerissen, die Küche verlegt und alles ganz modern gestaltet“, berichtet die 38-jährige Inhaberin Thi Thanh Giang Pham. „Im Verlauf des Umbaus mussten noch neue Genehmigungen eingeholt werden, da z. B. eine ehemalige Garage als Gastraum umgenutzt werden sollte. Doch die Stadt St. Ingbert hat uns dabei sehr gut unterstützt.“

„Wir freuen uns, dass in diesen Räumen wieder ein Restaurant eröffnet hat. Die St. Ingberter und die Gäste der Stadt gehen gerne essen, so dass ein Angebot mit vietnamesischen Spezialitäten hier sicher guten Erfolg haben wird“, so Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. „Ich komme sicher mal her, um eine Pho-Suppe zu probieren. Darauf bin ich schon sehr gespannt.“

Das KOI ist von Montag bis Sonntag von 11.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Im Eingang werden die Gäste nicht nur vom freundlichen Personal, sondern auch von einem attraktiven Aquarium mit lebendigen Kois begrüßt. Auf der Karte stehen neben Pho auch verschiedene Currys, Reisgerichte, Sushi und andere asiatische Spezialitäten. „Der Gastraum ist sehr ansprechend, die Speisen sind köstlich, und wenn die Gäste im Sommer noch draußen sitzen können, dann ist der Erfolg vorprogrammiert“, freut sich Ortsvorsteherin Irene Kaiser. Nico Ganster, Vorsitzender des Vereins Handel und Gewerbe in St. Ingbert e.V., krönt seinen Begrüßungsbesuch im KOI mit einem Mittagessen: „Herzlich willkommen in St. Ingbert. Wir sind sehr froh, dass dieses Objekt mit einem großartigen Angebot wiederbelebt wird. Und das werde ich jetzt sofort genießen!“

v.l.n.r. Ortsvorsteherin Irene Kaiser, Nico Ganster, Vorsitzender HGSI, Oberbürgermeister Ulli Meyer und Martina Quirin, Leiterin Stabstselle Wirtschaft beglückwünschen Thi Thanh Giang Pham (Mitte) zur Neueröffnung des KOI’s in der Ensheimer Straße.

Homburg – Tradition seit 57 Jahren: Neujahrsbrezel an Kreis und Stadt übergeben!

Von |2022-02-01T10:20:29+01:00Februar 1st, 2022|

Neujahrsbrezel wurde im Rathaus übergebe

Tradition verbindet Stadt, Kreis und Bäcker seit 57 Jahren

Zu einem schönen Termin kamen Anfang der Woche Vertreter/innen der Stadtverwaltung, des Saarpfalz-Kreises und des Bäckerinnungsverbands des Saarlandes im Homburger Rathaus zusammen. Bereits seit 57 Jahren ist es eine lieb gewonnene Tradition, dass die Bäcker die Neujahrsbrezel mit den besten Wünschen für ein gutes Jahr an die beiden Behörden übergeben. Ins Leben gerufen hatte dieses Ritual der Homburger Bäcker Franz Schäfer – und bis auf 2021, als die Übergabe wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, traf man sich jedes Jahr, um die große Verbundenheit zueinander zu zeigen und auch, um sich über das Bäckerhandwerk und seine Situation im Saarland auszutauschen.

In diesem Jahr hatte Bürgermeister Michael Forster ins Rathaus eingeladen und obwohl die Veranstaltung in kleinerem Rahmen – mit Abstand und Maske sowie ohne die direkte Verköstigung der Backwaren – vollzogen werden musste, waren alle froh, dass nach einem Jahr Pause überhaupt wieder ein Treffen zustande kommen konnte. „Dieser Termin  ist eine schöne und auch wichtige Tradition für uns, in der wir die Verbundenheit mit dem Bäckerhandwerk hochhalten und auch pflegen sowie die Wertigkeit dieses besonderen Berufs auch unterstreichen wollen“, sagte Bürgermeister Michael Forster zur Begrüßung und bekräftigte seine Aussage der Verbundenheit sogleich mit den gemeinsam geplanten und durchgeführten Events in Homburg, wie zum Beispiel dem Brotmarkt, der alle zwei Jahre in der Kreis- und Universitätsstadt veranstaltet wird. Dieser soll im kommenden Jahr, also 2023, wieder stattfinden.

In diesem Jahr, so Landesinnungsmeister Hans-Jörg Kleinbauer, stehe die ebenfalls beliebte Veranstaltung „Brot und Wein“ auf dem Plan, die die Innung zusammen mit der Sparkasse organisiert und die Kleinbauer als „Straßenwahlkampf“ für das Bäckerhandwerk bezeichnete. Er ging, wie auch Innungsgeschäftsführerin Sabine Hensler, auf die derzeitige Situation im Saarland ein. So sei die Zahl der Auszubildenden ungefähr gleichbleibend zum Vorjahr, dennoch setze die Pandemie vor allem den Bäckereien mit Café-Betrieb sehr zu. Auch der Fachkräftemangel sowie der fehlende Nachwuchs werden seit Jahren als „Hürden“ genannt, die es zu bewältigen gilt. Steigende Mehl- und Materialpreise sowie immer höhere Anforderungen an die Verkäufer/innen und Bäcker/innen stellen einen Veränderungsprozess dar, „in dem wir vieles anpassen müssen und auch herausstellen müssen, was unsere Produkte wert sind!“ Froh sei man „über treue Kunden, die die Qualität zu schätzen wissen“ (Hans Jörg Kleinbauer) und auch wenn gerade seit Corona-Zeiten der Umgang mit den Verkäuferinnen und Verkäufern manchmal alles andere als respektvoll sei, „fällt solch ein Fall eben auf, aber es überwiegt die Zahl derer, die verständnisvoll und rücksichtsvoll sind. Die Welt ist gar nicht so schlecht wie es manchmal aussieht und die Mentalität hat sich meiner Meinung nach eher positiv verändert“, sagte Andreas Lang, stellvertretender Landesinnungsmeister. Von den Homburger Bäckern kamen zum Termin Volker Eberle (Bäckerei Eberle), Gerhard Ecker (Gerhards Backstube) und der bereits pensionierte Bäcker Johannes Lindemann mit.

Landrat Dr. Theophil Gallo bezeichnete die Zusammenkunft ebenfalls als „ein Highlight jedes Jahr, bei dem wir diese sehr wertvolle Dienstleistung hochleben lassen können. Das Brot als Grundnahrungsmittel sollte uns was wert sein und in der Biosphärenregion spielt es auch eine große Rolle“, so der Landrat und ging auf die „Bliesgau-Kruste“ ein, die 2017 auf Initiative Gallos als weiterer Botschafter für die Biosphäre mit dem Bäckerinnungsverband des Saarlandes aus der Region für die Region ins Leben gerufen wurde.

Alle Anwesenden freuten sich über das in diesem Rahmen mögliche Zusammentreffen und hofften, dass man die Tradition noch lange beibehalten werde. Als Erinnerung und symbolisches Zeichen der Verbundenheit lag zu dem Termin auch das Goldene Buch der Stadt aus, in dem sich die Vertreter/innen zur 50. Brezelübergabe im Jahr 2015 verewigt hatten.

Nachdem die Bäcker die Brezeln mit den besten Wünschen übergeben hatten, bedankten sich Landrat, Bürgermeister sowie Andreas Motsch als Leiter des Geschäftsbereiches „Zentrale Steuerung, Sicherheit und Ordnung“ des Kreises und die städtische Beigeordnete Christine Becker mit einer Flasche Wein, dem Saarpfalz-Jahrbuch 2022 sowie Schokoladen-Glückskäfern ihrerseits und wünschten den Bäckerinnen und Bäckern für das gerade begonnene Jahr alles erdenklich Gute.

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Lebach – Einweihung Fußgängerzone !

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Gersheim – Bäckerei Mischo für besonderes Engagement gegen Lebensmittelverschwendung ausgezeichnet!

Von |2021-08-04T11:19:20+02:00August 4th, 2021|

Besonderes Engagement gegen Lebensmittelverschwendung: Minister Jost zeichnet Bäckerei Mischo in Gersheim aus

Die Bäckerei Mischo in Gersheim hat viele Ideen, wenn es um die Vermeidung von Lebensmittelabfällen geht. Sie schafft es im Betrieb quasi „zero waste“, also mit null Abfall, zu arbeiten. Die wichtigste Maßnahme besteht in einer strikten Unternehmenspolitik zur Vermeidung von Retouren. Unverkaufte Backwaren dürfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit nach Hause nehmen. Darüber hinaus arbeitet die Bäckerei Mischo eng mit dem Kältebus e. V. in Saarbrücken sowie der Tafel und dem Saarbrücker Lebensmittel-Rettermarkt Rettich zusammen. Ein weiterer wichtiger Konzept-Baustein ist die Weiterverarbeitung nicht verkaufter Backwaren, beispielsweise zum Ansetzen von Fermentteigen.

Der Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Reinhold Jost, hat die Bäckerei Mischo jetzt für ihren besonderen Einsatz ausgezeichnet. „Im Saarland gibt es bereits viele Menschen, Initiativen und Unternehmen, die sich gegen die Verschwendung und für mehr Wertschätzung unserer Lebensmittel einsetzen. Ich bin begeistert über die Kreativität, die hier gezeigt wird. Dieses Engagement möchten wir auch nach außen sichtbar machen.“

Dabei legt das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in diesem Jahr den Fokus auf Bäckereien und zeichnet diejenigen saarländischen Bäckereien mit Urkunden und Schaufensterplaketten aus, die sich besonders im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung und für mehr Nachhaltigkeit engagieren. Minister Jost: „Gerade für die Produzenten von Frischwaren wie Brot und Kuchen ist ressourcenschonendes Wirtschaften eine Herausforderung. Wir kennen alle die Kundenerwartungen: Bäckereien sollen bitteschön bis Ladenschluss eine möglichst große Auswahl an tagesfrischer Ware vorrätig halten.“

„Ich danke der Bäckerei Mischo für ihren Einsatz. Die hier gezeigte Wertschätzung für Lebensmittel und die Bereitschaft, möglichst nachhaltig zu wirtschaften, hat Vorbildcharakter“, so der Minister.

Alle weiteren Informationen und bisher ausgezeichneten Unternehmen finden Sie  unter www.bit.ly/Ernaehrung-SL-Auszeichnung.

Steckbrief Bäckerei Mischo:

  • Die Bäckerei Mischo wurde 1904 von Bäckermeister Jakob Mischo in Gersheim gegründet.
  • Ganz in der Tradition ihrer Ur-Großeltern, Großeltern und Eltern wird der Betrieb heute bereits in der vierten Generation von den „BrotsBrüdern“ Thomas & David Mischo geführt.
  • Die Bäckerei Mischo betreibt sieben Filialen und beliefert eine Vielzahl an gehobenen Gastronomiebetrieben in der Region.
  • Das Familienunternehmen beschäftigt 86 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter fünf Auszubildende.
  • Die Bäckerei Mischo unterstützt zahlreiche soziale Projekte und engagiert sich für den Schutz der Natur.
REGIO.news - Stadt Homburg
Minister Jost in Gersheim bei den „BrotsBrüdern“ David Mischo (links) und Thomas Mischo (rechts)

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St. Wendel – Sternekoch Alexander Kunz bietet Lieferservice an!

Von |2021-05-17T11:39:39+02:00Mai 3rd, 2021|

Sterneküche für zu Hause

Unter der Marke „Alexander Kunz Manufaktur“ gibt es per Lieferservice die Sterneküche auch für zu Hause.

Eine andauernde Pandemie, Ausgangsbeschränkungen und Hygienemaßnahmen schränken den Restaurantbesuch und Genuss eines feinen Auswärtsdinners ein. Wie viele andere Köche musste auch Alexander Kunz nach neuen Wegen suchen, seine Kundschaft weiterhin kulinarisch glücklich zu machen. Seit Anfang des Jahres gibt es nun ausgewählte Gerichte aus der Sterneküche Bliesen für zu Hause.

Konzentration auf das Wesentliche

Mehr Informationen, Gerichte und Menüs gibt es auf der Homepage. Guten Appetit!
REGIO.news - Alexander Kunz Lieferservice
Sternekoch Alexander Kunz aus Bliesen
Boeuf Bourguignon vom Normannischen Rind mit Schweinebauch, Champignons und kleinen Perlzwiebeln
Boeuf Bourguignon vom Normannischen Rind mit Schweinebauch, Champignons und kleinen Perlzwiebeln

Saarland – „Fairtrade“ vor der eigenen Haustür

Von |2021-05-19T14:25:14+02:00April 26th, 2021|

Wer in der Küche ganz bewusst auf regionale landwirtschaftliche Erzeugnisse setzt und diese am besten direkt im Hofladen oder auf dem Markt einkauft, leiste einen wichtigen Beitrag für die heimische Wirtschaft. Regionale Produkte legen außerdem vergleichsweise kurze Transportwege zurück, und das ist gut für die CO2-Bilanz und damit für den Klimaschutz.

„Wer sich nach dem Motto ,vom Hof auf den Teller‘ ernährt, praktiziert Fairtrade vor der eigenen Haustür. Denn bei der Direktvermarktung bleibt der Erlös komplett beim Erzeuger. Unter regionalen Produkten verstehe ich dabei ausdrücklich auch Erzeugnisse aus den angrenzenden Gebieten im Herzen Europas, also aus Rheinland-Pfalz, Lothringen, Luxemburg und der Wallonie“, so Minister Reinhold Jost, der im Saarland auch für die Landwirtschaft zuständig ist. Regionales Obst und Gemüse aber natürlich auch tierische Erzeugnisse bieten zu jeder Jahreszeit eine abwechslungsreiche Auswahl für die Küche. Damit können viele ideenreiche, überraschende und gesunde Gerichte zubereitet werden.

„Wer das nicht glaubt, sollte sich einmal das vielfältige Warenangebot auf unseren heimischen Bauermärkten oder in den Hofläden anschauen. Sogar in der kalten Jahreszeit gibt es da einiges zu entdecken“, so Jost. Ob ökologisch oder konventionell produziert, haben die Bauern und Winzer in der Großregion viel zu bieten. Allein 78 der insgesamt knapp 240 Bio-Bauernhöfe betreiben Direktvermarktung.

Um mit der Qualität ihrer Küche und den dazu gehörigen regionalen Produkten möglichst viele Menschen zu erreichen und zu begeistern, haben sich Erzeuger, Veredler und Gastronomen in der Initiative „Genuss Region Saarland“ zusammengeschlossen. Sie alle sorgen dafür, dass Regionales, Traditionelles und auch Innovatives immer frisch und als Genuss-Erlebnis auf den Tisch kommt. Alle Informationen zu den Erzeugern und Gastronomen finden sich auf  der Homepage der saarländischen Tourismuszentrale (www.urlaub.saarand.de).

Regionale Ernährung

Zwölf Michelin-Sterne für das Saarland!

Von |2021-03-30T11:14:15+02:00März 15th, 2021|

Grüner Stern für Nachhaltigkeit erstmals vergeben

Das Saarland ist und bleibt eine Feinschmeckerregion in Deutschland. Der renommierte Restaurantführer Guide Michelin hat mehrere Gastronomiebetriebe des Saarlandes erneut mit Michelin-Sternen ausgezeichnet:
Weiterhin zu den zehn 3-Sterne-Restaurants in Deutschland und damit zu den Toprestaurants in der europäischen Spitzengastronomie gehört das Victor’s Fine Dining by Christian Bau in Perl. Das Esplanade in Saarbrücken sowie das Gästehaus Klaus Erfort dürfen sich mit je 2 Michelin-Sternen schmücken. Das Louis Restaurant in Saarlouis, das Landwerk in Wallerfangen, die Restaurants Hämmerle’s Restaurant-Barrique in Blieskastel sowie Kunz in St. Wendel besitzen jeweils 1 Stern. Insgesamt leuchten so elf Michelin-Sterne aus sieben Betrieben über dem saarländischen Gourmethimmel. Durch die hohe Anzahl an Sterne- und Spitzenrestaurants im Verhältnis zu der Einwohnerzahl zählt das kleine Bundesland im Südwesten zu den beliebtesten Regionen für Genießer. „Unsere ausgezeichnete Küche gehört zu den stärksten Imageträgern für das Reiseland Saarland, besonders in der Kombination mit den Premiumwanderwegen und dem grenzüberscheitenden Radrouten“, so Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland.

Grüner Stern geht an die Saarschleife

Einen besonderen Stern erhielt das Restaurantteam im Landhotel Saarschleife in Mettlach-Orscholz um Küchenchef Christian Münch-Buchna. Der Guide Michelin prämierte den Familienbetrieb erstmals mit dem grünen Stern. Der Grüne Stern wird seit 2020 von dem Restaurantführer verliehen. Die neue Sternekategorie zeichnet Gastronomiebetriebe aus, die durch besonders Nachhaltigkeitsengagement und beispielhaftes Natur- und Umweltbewusstsein glänzen. Neben der firmeninternen Nachhaltigkeitsphilosophie spielen bei der Vergabe auch konkrete Maßnahmen und vorbildliche Initiativen, wie beispielsweise die Vernetzung mit lokalen Produzenten, eine Schlüsselrolle.

Beim Bib Gourmand sind 2021 die Schlachthof Brasserie in Saarbrücken, Hämmerle’s Restaurant – Landgenuss in Blieskastel, die Alte Brauerei St. Ingbert und das Kunz Kaminzimmer in St. Wendel vertreten.

REGIO.news - Michelin

Lyoner – “Steak des saarländischen Bergmanns” !

Von |2021-03-30T11:21:52+02:00Februar 19th, 2021|

19.02.2021 Quelle/ Bild: fleischtheke.info

Wussen Sie schon,…

..dass das Steak des saarländischen Bergmanns, der Lyoner, Ihrern Ursprung in der französischen Stadt Lyon hat und das erste bekannte Rezept aus dem Jahr 560 aus Leipzig stammt? Bis heute besitzt der Lyoner im Saarland Kultstatus.

Die Lyoner bzw. im Saarland der Lyoner, auch Fleischwurst, “Stadtwurst” (Nürnberg), “Gekochte” (Bremen) oder “Extrawurst“ bzw. “Pariser” (Österreich) genannt, ist eine Brühwurst ohne Einlage, die in ganz Deutschland, in Österreich und der Schweiz verbreitet ist. In den USA ist die Wurst unter dem Namen “Bologna” bzw. “Bologna sausage” bekannt.

Geschichte der Lyoner

Wie der Name Lyoner schon vermuten lässt, stammt die Wurst ursprünglich aus der Stadt Lyon in Frankreich, obwohl das erste bekannte Rezept für Lyoner aus dem Jahr 1560 aus dem Dominikaner Kloster St. Pauli bei Leipzig stammt. Da man aber noch keine Umrötungshilfen kannte, waren die mittelalterlichen Würste jedoch grau und wenig appetitlich. In Lyon, einem wichtigen Umschlagsplatz für Gewürze, begann man als Erstes, Würste mit Safran oder Zimt gelblich einzufärben, um sie dadurch appetitlicher zu machen. Aus diesem Grund nannte man bald alle derartig gelb eingefärbten Würste “Lyoner Würste”. In Lyon selbst wird die Lyoner als “Cervelas” bezeichnet.

Steak des Bergmanns”

Vor allem im Saarland hat die Wurst Kultstatus. Der Lyoner (Maskulin) ist dabei eng mit dem saarländischen Bergbau verbunden. Da die harte und kräftezehrende Arbeit unter Tage eine entsprechend kalorien- und proteinreiche Ernährung erforderte, war der Bedarf der Bergmänner vor allem an Fleisch besonders groß. Da Steaks jedoch zu teuer für die Kumpel waren, nahmen viele einen Lyoner mit unter Tage. Der Lyoner wurde daher auch häufig als “Steak des Bergmannes” bezeichnet. Für eine Überstunde bekamen die Bergleute oft eine extra Zulage, bestehend aus einem viertel Ring Lyoner, einem halben Doppelweck und einer Flasche Bier.

Herstellung von Lyoner

Zur Herstellung von Lyoner wird gepökeltes Schweinefleisch, evtl. mit Rindfleisch vermischt, und Rückenspeck mit Eis grob oder fein gekuttert. Je nach Rezept wird das Brät mit weißem Pfeffer, Kardamom, Kurkuma, Muskat, Koriander, Knoblauch, Ingwer u. a. mild gewürzt. Damit die Wurst eine appetitliche rosa Farbe bekommt wird Umrötungsmittel zugegeben. Anschließend wird die Masse in Natur- oder Kunstdärme gefüllt, leicht heißgeräuchert und dann gebrüht.

Aussehen und Geschmack

Lyoner ist eine Brühwurst mit feiner oder mittelgrober Konsistenz. Die Wurst wird entweder in Stangen oder zu einem Ring gebunden angeboten. Sie ist in Kunstdärme oder in Naturdärme abgefüllt. Lyoner in Naturdarm hat vom Räuchern meistens eine hellbraune Außenhaut. Das Brät ist hellrosa oder weiß-gräulich (Weiße Lyoner). Die Wurst hat einen feinen, nicht zu dominanten Geschmack. Geräucherte Lyoner haben eine leichte Rauchnote.

Lyoner wird in den deutschsprachigen Ländern meist kalt als Aufschnitt oder, vorwiegend im Süden, auch als Wurstsalat gegessen. Daneben wird sie auch für Fleischsalat verwendet. In Hessen wird sie oft heiß und mit Senf gegessen. In der Pfalz und benachbarten Regionen gehört sie zu Weck, Worscht un Woi (Brötchen, Wurst und Wein). In Lyon wird die Wurst warm oder kalt serviert. Ein typisches Gericht für die Cervelas ist Cervelas chaud à la beaujolaise, bei dem grobe Lyoner im Ofen auf Schalotten in rotem Beaujolais geschmort wird. Dazu werden Pellkartoffeln oder Linsen serviert. Und im Saarland ist wohl das bekannteste Gericht die Lyonerpfanne, ein Pfannengericht mit Lyoner und Kartoffeln.

REGIO.news - Vogelsbornkapelle wird Opfer eines Grafitti Anschlages - Heusweiler - Eiweiler

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