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St. Ingbert – Becker’s Bier startet mit neuem Design !

Von |2022-07-08T18:05:00+02:00Juli 8th, 2022|

07.07.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Thomas Bastuck
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Becker’s Bier startet mit neuem Design – Marke gesichert

Das bekannte und beliebte Becker’s Bier startet mit neuem Design nach dem Sommer. Exklusiv stellte die Brauerei Karlsberg das neue Design einer fachkundigen Jury, den Becker’s Bier Buwe Rohrbach und Oberbürgermeister Ulli Meyer, der digital zugeschaltet war, in Homburg vor. Marketingleiter Andreas Oster und Daniel Steis, nationaler Verkaufsleiter Deutschland, begrüßte die St. Ingberter Delegation.

Mit dem neuen Design wirkt die Brauerei dem Gerücht entgegen, dass die Bier-Traditionsmarke vom Markt verschwinden würde. Im Gegenteil: die Marke soll mit dem neuen Design gestärkt und noch populärer werden. An über 160 Zapfhähnen wird das Bier im Saarland ausgeschenkt und das nicht nur in der Geburtsstadt des Becker’s Bieres in St. Ingbert.

Das neue Design erscheint augenscheinlich in einem Retro-Design. Der begeisterte Becker’s Bier Liebhaber und Vorsitzende der Rohrbacher Becker Bier Buwe, Heiko Stief, kommentiert das neue Design: „Neu designt und aufgepeppt mit den wesentlichen Becker Bier Merkmalen Beckerturm, Brautradition seit 1877, den Farben weiß – gelb, bestückt mit dem Becker’s Wappen sowie dem Werbeslogan „am liebsten Becker‘s Bier“ kommt der kleine Becker’s Stubbi frisch und im 11. Jahr jugendlich daher. Der Stubbi verzückt uns und unsere Kehlen mit dem Kultbier.“

Vor allem der neue weiß – gelbe Kronkorken mit den Beckerturm als das Wahrzeichen ist das Highlight und zudem ein Hingucker im Bierkasten.

Heiko Stief ergänzt: „Insbesondere sind wir Rohrbacher Becker Bier Buwe als Taufpaten, die 2012 mit der Karlsberg  Brauerei  und auf unsere Initiative die Becker‘s Stubbi neu auf den Markt brachten, begeistert vom neuen Design und vor allem der Unterstützung von Karlsberg und dem tollen Marketing des Kultbieres Becker‘s Bier.“

Auch Oberbürgermeister Ulli Meyer dankte den anwesenden Vertretern von Karlsberg, dass die Traditionsmarke gestärkt wird: „Becker’s Bier gehört zu St. Ingbert. Die ehemalige Brauerei ist Kult und zudem Heimat vieler St. Ingberterinnen und St. Ingberter. Ich bedanke mich bei Christian Weber und seinem Team für das offene Ohr und dass die Kultmarke Becker’s vorangetrieben wird.“ Auch dankte er den Rohrbacher Becker Bier Buwe und Heiko Stief für ihr unaufhörliches Engagement für das Brauchtum rund um das Becker’s Bier.

Neben Oberbürgermeister Ulli Meyer gehörte auch der Bundestagsabgeordnete Esra Limbacher zu den Unterstützern vor Ort.

Kurz nachdem die ersten Gerüchte vor ein paar Wochen auftauchten, hatte Oberbürgermeister das Gespräch mit Geschäftsführer Christian Weber gesucht. Schnell war klar: Karlsberg braut weiterhin Becker’s Bier und möchte die Marke ausbauen.

Blieskastel – Neue Fahrradboxen für die Stadt !

Von |2022-07-01T21:02:41+02:00Juli 1st, 2022|

Neue Fahrradboxen für Blieskastel

Mobilitäts-Staatssekretär Sebastian Thul überreicht Zuwendungsbescheid in Höhe von 23.400 Euro

Um den Ausbau des Radverkehrs im Saarland voranzubringen, unterstützen Bund und Land die Kommunen gezielt bei einzelnen Maßnahmen, die das bestehende Netz erweitern und instand halten.

Doch auch der Bau von so genannter Begleitinfrastruktur ist wichtig, um das Radfahren dauerhaft attraktiv zu gestalten: Für vier neue Fahrradboxen hat Mobilitätsstaatssekretär Sebastian Thul dem Blieskasteler Bürgermeister Bernd Hertzler nun einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 23.400 Euro übergeben.

Jeweils zwei der abschließbaren Boxen befinden sich am Rathaus in Blieskastel und am Bahnhof in Lautzkirchen. „Die Standorte am Bahnhof sind vor allem für Pendlerinnen und Pendler interessant, die Lage am Rathaus bietet kurze Wege zum umliegenden Einzelhandel und für Touristen“, so Thul. Die Abstellboxen am Bahnhof sollen vor allem für Langzeitmieterinnen und –Mieter vorgehalten werden.

„Beim Radverkehr werden wir nur dann langfristig aufholen, wenn Land und Kommunen an einem Strang ziehen“, so Thul. „Infrastruktur, die das Radfahren insgesamt erleichtert, ist dabei ein wichtiger Baustein“ Das ist auch Ziel des aktuellen Radverkehrsplan Saarland, der fortgeschrieben werden soll.

Hintergrund:

Die Förderrichtlinie NMOB Stadt-Land dient dazu, den saarländischen Gemeinden, Städten und Landkreisen das Sonderprogramm Stadt und Land des Bundes zugänglich zu machen.

Über dieses Sonderprogramm stellt das Bundesverkehrsministerium seit 2020 und noch bis Ende 2023 Finanzhilfen für die Verbesserung der kommunalen Radverkehrsinfrastruktur zur Verfügung. Bund und Länder haben hierfür eine Verwaltungsvereinbarung abgeschlossen.

Seit 2021 hat das Saarland die Haushaltsmittel für den Radverkehr auf 1,4 Mio. Euro erhöht. Der Großteil davon (bis zu 1 Mio. Euro) steht Kommunen über Förderprogramme zur Verfügung.

Für den Radwegebau stehen zusätzlich mindestens 900.000 € jährlich beim Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) zur Verfügung; Mehrbedarf wird z.B. durch das Bauprogramm des LfS abgedeckt.

REGIO.news - Blieskastel

Homburg – „Chronatic Quartet“ tritt in der Reihe „KiM“ im Römermuseum auf!

Von |2022-06-29T15:29:42+02:00Juni 24th, 2022|

„Kultur im Museum“ im Rahmen des Ambottens Fest

Das „Chronatic Quartet“ tritt im Römermuseum auf

Am Donnerstag feierte auch die Veranstaltungsreihe „Kultur im Museum“ nach langer Pause wieder Premiere. Zahlreiche Besucher waren an der Klosterruine, um sich die Gruppe „Downwind plays Cash“ anzuhören. Bereits kommende Woche Samstag, 2. Juli 2022, geht es im Römermuseum um 19.30 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) weiter mit dem „Chronatic Quartet“.

An diesem Tag lädt das Museum zum großen Ambottens Fest ein, zu dessen Abschluss ein Konzert der vier Musiker ansteht – und ein Besuch lohnt sich. Das „Chronatic Quartet“ schafft, was kaum einer Band gelingt: Robbie Williams steigt zu Vivaldi auf die Bühne, Brahms begleitet Freddie Mercury, Mozart geht mit Supertramp auf Tour und Jon Bon Jovi rockt mit Johann Sebastian Bach. Ob Jung oder Alt, Operngänger oder Rocker, Hoch- oder Popkultur: Die vier Musiker bauen dort Brücken, wo üblicherweise Barrieren den Weg versperren. Es gibt keine Grenzen. Sie vereinen Musikstile, die oft nur getrennt stattfinden und sind ein Schmelztiegel für das, was Musik ausmacht: Leidenschaft, Herzblut, Virtuosität, Verspieltheit, Freiheit und all die Dinge, die unaussprechlich, aber spürbar sind.

Das Quartett ist bereits seit mehr als zehn Jahren unterwegs. Bisherige Highlights: der Kulturpreis der Stadt Saarlouis 2016, diverse Veranstaltungen des Saarländischen Rundfunks, ein Auftritt beim Deutschlandfest in Berlin sowie zahlreiche eigene Konzerte im In- und Ausland. Das Programm “Classic Rocks Pop!”, mit dem 2020 erschienenen Album “Patchworks”, widmet sich der Vermischung verschiedenster Genres von Klassik bis Moderne.

Die Kompositionen bestehen aus Fragmenten und Zitaten von Bach, Beethoven, ABBA, Michael Jackson und vielen weiteren bekannten und unbekannteren Protagonisten der Klassik und Popkultur, welche zu in sich geschlossenen Werken wieder zusammengefügt werden und dabei eigene musikalische Ideen des Quartetts mit einfließen. Beim Konzert in Homburg werden Tobias Paulus (Violine), Marco T. Alleata (Bass), Benedikt ter Braak (Piano) und Jan Friedrich (Schlagzeug) auch einige Stücke aus Ihrem neuen Programm „Karneval der Tiere“ präsentieren.

Für das leibliche Wohl wird wie immer gesorgt. Karten für „Kultur im Museum“ gibt es über den Anbieter ticket regional (www.ticket-regional.de/homburg) , bei der Tourist Info am Kreisel in der Talstraße 57a sowie an der Abendkasse. Eintrittskarten gibt es zum Preis von 12 Euro, ermäßigt 9 Euro (Schwerbehinderte, Schüler). Ein Familienticket (2 Erwachsene und 1 Kind) kostet 22 Euro. Weitere Informationen erteilt die Tourist Info unter Tel.: 06841/101-804.   

Vor dem Eingang des Museums v. l. n. r.: Monika Link alias Kammerzofe Henrietta, die Leiterin des Römermuseums Sabine Emser, Museums-Geschäftsführer Philipp Scheidweiler und Dr. Jutta Schwan.

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Homburg – Rotary Club überreichte Förderpreis in der Homburger Musikschule !

Von |2022-06-24T11:44:36+02:00Juni 24th, 2022|

22.06.2022 Quelle: Pressemitteilung Stadt Homburg/ Foto: Linda Barth
REGIO.news Querschied
Beigeordnete Christine Becker, die Preisträger Danny König, Hannah Wagner, Askold Chernyak und Marc Mönch sowie Kalligrafin Katharina Pieper, die die Urkunden entworfen hat und Gerhard Schmidt, den 1. Vorsitzenden des Rotary Clubs Homburg-Saarpfalz (v. l. n. r.); hinten v. l. n. r.: Musikschulleiterin Carola Ulrich und die Lehrer Steffen Buchmann (Klavier) und Endi Caspar (Gitarre)

Rotary Club überreichte Förderpreis in der Musikschul

Nach drei Jahren Pause wurde die Tradition mit gleich vier Preisträgern fortgesetzt

2019 überreichte der Rotary Club Homburg-Saarpfalz zum 16. Mal einen Preis an Schülerinnen und Schüler bzw. für besondere Projekte der Musikschule in Homburg. Wegen Corona fand in den vergangenen Jahren keine Verleihung statt. Dafür freute sich der Vorsitzende Gerhard Schmidt umso mehr, bei seinem Besuch am Dienstagnachmittag gleich vier Preisträger auszeichnen zu dürfen.

Hannah Wagner und Danny König, die beide in der Gitarrenklasse von Endi Caspar spielen, sowie Marc Mönch und Askold Chernyak, beide Klavierschüler bei Steffen Buchmann, erhielten jeweils 500 Euro, die sie für ihren Musikunterricht bzw. neue Instrumente, Noten und Equipment einsetzen möchten. Die Urkunden, die die Preisträger zusätzlich bekamen, wurden von Kalligrafin Katharina Pieper entworfen, die sie auch gemeinsam mit Gerhard Schmidt aushändigte.

Zunächst begrüßte Musikschulleiterin Carola Ulrich die Gäste, darunter natürlich die Angehörigen der Preisträger, deren Lehrer sowie Vertreter des Rotary Clubs und die Beigeordnete der Stadt, Christine Becker. Ulrich ging in ihrer Begrüßung kurz auf die vergangenen Jahre der Pandemie ein, in der sie gemeinsam mit den Lehrern unter anderem einen Online-Unterricht anbot – was aber natürlich nicht dasselbe war wie der persönliche Kontakt und das gemeinsame Musizieren: „Musikschule ist mehr als das Erlernen eines Instrumentes. Im Vordergrund steht der Schüler, der Mensch. Wir geben ihm Halt und ein musikalisches Zuhause. Ich bin daher sehr froh, dass wir uns heute alle hier bei der Förderpreisverleihung wiedersehen. Der Preis steht für Verantwortungsbewusstsein und Kontinuität im segensreichen Wirken Ihres Clubs für unsere Musikschule. Vielen Dank dafür“, richtete Ulrich ihre Worte an den Rotary Club Homburg-Saarpfalz. Auch die zuständige Beigeordnete im Rathaus, Christine Becker, schloss sich diesem Dank an alle Beteiligten an: „Ich bin begeistert von Eurem Können und danke allen herzlich für das Engagement und die Unterstützung auf so vielfältige Weise.“

Die Leiterin der Musikschule interviewte die jungen Preisträger, damit die Gäste im Konzertsaal der Musikschule diese ein wenig kennenlernen konnten. So erfuhr das Publikum, dass Hannah Wagner 16 Jahre alt ist und seit 2018 Unterricht in der Musikschule nimmt, ebenso wie der 15-jährige Danny König. Marc Mönch, der am Tag der Preisverleihung seinen 15. Geburtstag feierte, spielt bereits seit sechs Jahren Klavier in der Musikschule, Askold Chernyak, ebenfalls 15 Jahre alt, kam vor einiger Zeit aus der Ukraine nach Deutschland und ist erst seit April 2022 Schüler der Homburger Musikschule. Die vier Musiker gaben Einblicke in ihre Instrumentenwahl, welche Hobbys sie neben der Musik haben und wie schwer es doch manchmal fällt, zu üben. Doch wenn der Erfolg dann komme – was manchmal erst nach langem Üben der Fall sei – habe sich der ganze Aufwand gelohnt, waren sie sich einig. Alle vier Preisträger bestätigten den Grund für ihre Auszeichnung individuell, indem sie eigens ausgewählte Stücke vortrugen. Hannah Wagner hatte sogar ein eigenes Werk mit Gesang im Repertoire, das sie im Rahmen eines Schulprojekts mit ihrem Lehrer Endi Caspar komponierte.

Der Vorsitzende des Rotary Clubs Homburg-Saarpfalz, Gerhard Schmidt, ging in seiner Rede auf die Bedeutung der Musikschule ein. Er bereue es, dass er nie ein Musikinstrument gelernt habe, so Schmidt. Großen Respekt habe er vor der tagtäglichen Arbeit, der Geduld und dem Durchhaltevermögen, um das eigene Spiel zu perfektionieren, gerade auch in Zeiten von Corona: „Vielen Dank, dass Ihr trotz schwieriger Bedingungen auch in Corona-Zeiten weitergemacht habt. Als Musiker kann man nicht einfach sagen, ich mache jetzt mal ein paar Monate oder gar Jahre Pause. Das Bild, das viele von Eurer Generation haben, ist: Ihr daddelt den ganzen Tag und verliert schnell die Lust an allem. Ich bewundere es, dass Ihr Euch diese harte Arbeit, das Proben, Tag für Tag zumutet. Dass es sich lohnt, sieht und hört man im Erfolg. Ihr macht mit Eurer Musik unsere Welt ein bisschen schöner und besser und was können wir im Moment mehr gebrauchen?“, fragte Schmidt, der ebenfalls allen dankte, „die Euch in irgendeiner Form unterstützt haben, sei es die Musikschule, die Eltern, die Lehrer, aber auch die Stadt als Geldgeber.“

Der Rotary Club habe es sich zur „Daueraufgabe“ gemacht, die Schülerinnen und Schüler der Musikschule zu fördern. Diesmal, bei der 17. Preisverleihung, sei er stolz, gleich vier Auszeichnungen vornehmen zu können, „nicht nur, weil wir wegen Corona pausieren mussten, sondern weil Ihr es durch Eure Leistung verdient habt“, so Schmidt bei der Urkundenübergabe.

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Homburg – Friedenswanderung der Ski-und Wanderfreunde Einöd !

Von |2022-06-24T11:16:46+02:00Juni 24th, 2022|

22.06.2022 Quelle: Pressemitteilung Stadt Homburg/ Foto: Barbara Emser
REGIO.news Querschied

Beeindruckende Aktion in Einöd

Ski- und Wanderfreunde luden mit der Stadt Homburg zur Friedenswanderung ein

Am vergangenen Samstag, 18. Juni 2022, gab es eine beeindruckende Aktion der Ski- und Wanderfreunde Einöd e.V. in Kooperation mit der Stadt Homburg: Gemeinsam luden beide alle ukrainischen Neubürger/innen zu einer gemeinsamen Friedenswanderung an die Ski- und Wanderhütte ein. Zahlreiche Geflüchtete nahmen das Angebot dankend an. Hauptziel bei dieser Begegnung war es, den durch den Krieg schwer belasteten Menschen einen unbeschwerten Tag zu bescheren – und das gelang auf vielfältige Art und Weise.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Michael Forster hießen auch der 1. Vorsitzende der Ski- und Wanderfreunde, Klaus Rink, sowie der Ortsvorsteher von Einöd, Dr. Karl Schuberth, alle Beteiligten herzlich willkommen. Die Übersetzung der jeweiligen Ansprachen übernahm die ehrenamtliche ukrainische Sprachmittlerin Snezhana Bialucha. Auch Tatjana Kert, die bei der Stadt Homburg als Sprachmittlerin tätig ist und die Ukrainerinnen und Ukrainer bei der Bewältigung des Alltags in Deutschland unterstützt, war vor Ort und hörte sich auch in diesem Rahmen die Sorgen und Nöte der Geflüchteten an.

Aufgrund der großen Hitze wurde die ursprünglich geplante Wanderstrecke verkürzt, dennoch waren die Ukrainerinnen und Ukrainer von der schönen Umgebung beeindruckt. Nach der Rückkehr an der Hütte empfing das Ensemble „Scheldeborn“ aus Mimbach die Gruppe musikalisch mit einem bunten Repertoire. Getränke, Würstchen, Schwenker, Putensteaks, Salate, Kuchen und Eis gab es für alle kostenlos auf Einladung der Ski- und Wanderfreunde, die zahlreiche fleißige Helfer im Einsatz hatten.

Die Stadt Homburg lieh das AWO-Spielmobil für diesen Tag aus. Bestückt mit vielen Bewegungsspielen und unter Anleitung von Trainerinnen der TSG Einöd- Ingweiler konnten zum Beispiel erste Schritte auf dem Pedalo gemacht werden. Den Trainerinnen zur Seite stand Kirill Kert, der ebenfalls ehrenamtlich mit den Kindern die Sprachbarrieren überbrückte und sie zum Mitmachen animierte.

Auch die hauptamtliche Beigeordnete der Stadt Homburg, Christine Becker, in deren Zuständigkeit die Unterbringung und Integration der Geflüchteten liegt, besuchte die Veranstaltung und zeigte sich beeindruckt, wieviel Zuspruch dieser Tag erfuhr: „Alle waren begeistert von diesem schönen Tag, bei dem das Kennenlernen und die Gemeinschaft im Vordergrund standen. Darauf möchten wir aufbauen und weitere Aktionen für die Menschen anbieten.“ Sie verwies in dem Zusammenhang auf das bereits geplante Willkommensfest, das im Rahmen des Familien- und Kinderfestes am 3. September 2022 im Stadtpark mitgefeiert werden soll.

Die Sprachmittlerinnen Tatjana Kert und Snezhana Bialucha konnten mit ihren Übersetzungen an die Organisatoren der Veranstaltung am Samstag vor allem eines weitergeben: einen großen Dank für diesen wunderbaren Tag. Alle fühlten sich ein bisschen wie in der Heimat, in der Geselligkeit und Gastfreundschaft ebenfalls eine große Rolle spielen, ließen die Gäste den Organisatoren ausrichten. Eine Gruppe Ukrainerinnen hielt spontan eine Dankesrede und versprach eine Gegeneinladung, sobald es wieder zu Normalität in der Ukraine kommt. Sehr berührend waren auch die Beiträge des 1. Vorsitzenden der Ski- und Wanderfreunde, Klaus Rink, der zwei Songtexte von Udo Jürgens an die ukrainische Situation angepasst hatte und mit zwei ukrainischen Kindern vortrug. Die Kinder sangen im Anschluss an diese Beiträge mit Eifer die ukrainische Nationalhymne.

Gefördert wurde die Veranstaltung vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

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St. Ingbert – Becker‘s-Bier Produktion weiterhin gesichert!

Von |2022-06-10T10:44:25+02:00Juni 10th, 2022|

09.06.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Florian Jung
 
 
 
 
 
 
 
 

Becker‘s-Bier Produktion weiterhin gesichert

In den vergangenen Wochen kursierten Gerüchte in St. Ingbert, dass die Karlsberg-Brauerei die Becker‘s-Bier Produktion einstellen würde. Die Nachricht verbreitete sich unter den St. Ingberter Bürgern wie ein Lauffeuer. Um die Gerüchte aus dem Weg zu räumen, vereinbarte Oberbürgermeister Ulli Meyer kurzfristig einen Termin mit Christian Weber, Geschäftsführer der Karlsberg-Brauerei und Daniel Steis, Nationaler Verkaufsleiter Gastronomie. Im lockeren Gespräch war schnell klar: Entwarnung! Das beliebte Becker‘s-Bier wird weiterhin gebraut und bleibt somit in Flaschen und als Fassbier den Bierliebhabern erhalten. Christian Weber und Daniel Steis, kündigten zudem einen Relaunch des Markenauftritts des beliebten Becker‘s-Bier an und zeigten erste Entwürfe eines neuen Logos.

Oberbürgermeister Ulli Meyer freute sich besonders über das angenehme Gespräch und die Neuigkeiten: „Das sind gute Nachrichten. Becker‘s-Bier ist ein Stück St. Ingbert! Ich bin froh, dass die Karlsberg-Brauerei die Marke Becker‘s-Bier weiter vorantreibt und ausbaut.“

(vlnr.) Oberbürgermeister Ulli Meyer, Christian Weber und Daniel Steis tauschen sich über den aktuellen Stand zum beliebten Becker’s-Bier aus.

Homburg – Start des Förderprogramms „Aktion Wasserzeichen“ in Homburg!

Von |2022-06-08T21:45:22+02:00Juni 8th, 2022|

07.06.2022 Quelle: Pressemitteilung Stadt Homburg/ Foto: Jürgen Kruthoff

Ministerin übergab Zuwendungsbescheid an Bürgermeister Michael Forster

Mit dem Beschluss des Stadtrats vom 2. Juni 2022 und der Übergabe des Zuwendungsbescheides in Höhe von 447.000 Euro durch die Umweltministerin Petra Berg startet die Umsetzung des Förderprogramms „Aktion Wasserzeichen“ in Homburg.

Das Förderprogramm dient der Entlastung der Kanäle und zielt darauf ab, den Wasserhaushalt in der Kreisstadt möglichst naturnah zu gestalten. Dies bedeutet, dass sauberes Regenwasser nicht mehr in den Mischwasserkanal  abgeführt wird, sondern durch die Entsiegelung von Flächen im Boden versickert. In den Genuss des im letzten Jahr aufgelegten Förderprogramms kann jeder Grundstückseigentümer sowie die ansässigen Betriebe in Homburg kommen. „Wir wollen einen möglichst naturnahen Wasserhaushalt in den Kommunen“, betonte Ministerin Berg bei ihrem Besuch am Freitag in Homburg.

Bürgermeister Michael Forster bedankte sich für die großzügige Förderung und betonte: „Wir wissen, welche Bedeutung diese Maßnahmen für den Wasserhaushalt haben und dass sie auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten können. Da wir dieses Programm ohne die Fördermittel des Landes allein nicht tragen könnten, freuen wir uns sehr über diese Hilfe. Nun ist es unsere Aufgabe, unsere Bürgerinnen, Bürger und ansässige Betriebe zum Mitmachen zu motivieren.“

Das Förderprogramm ist auf vier Jahre angelegt und wurde vom Umweltministerium im Rahmen der „Aktion Wasserzeichen“ angestoßen. Bis Ende 2025 können Fördergelder beantragt werden, sofern das jährliche Gesamtfördervolumen bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgeschöpft wurde. Das Förderprogramm inklusive Antragsformular kann mit allen Einzelheiten und Anforderungen unter www.homburg.de (Rubrik: Stadtprofil, Familie und Soziales, Förderprogramme) eingesehen werden. Die Maßnahmen dürfen zum Zeitpunkt der Beantragung der Fördermaßnahme noch nicht begonnen sein. Der Förderantrag ist an die Abteilung 680 Stadtentwässerung der Kreisstadt Homburg zu richten.

Im Zuge der Zuschussmaßnahmen können auch  Zwischenspeicherungen durch Retentionszisternen, die zu einer Zeitverzögerung bei der Beaufschlagung der Kanäle mit Niederschlagswasser führen, gefördert werden.

„Im Wesentlichen geht es darum, die hydraulische Belastung der Mischwasserkanäle zu reduzieren und somit die Qualität der Gewässer zu verbessern. Durch diese Maßnahmen wird auch eine Anreicherung des Grundwassers angestrebt sowie eine Verbesserung der Reinigungsleistung der Kläranlage durch eine geringere Zuführung von nicht belastetem Regenwasser“, so der Leiter der Abteilung Stadtentwässerung im Rathaus, Martin Orschekowski.

Förderfähig sind folgende Maßnahmen:

Entsiegelung

Umwandlungen von versiegelten, am öffentlichen Mischwasserkanalnetz angeschlossenen Flächen in versickerungsfähige Flächen.

Versickerung

Das Versickern von nicht schädlich verunreinigtem Niederschlagswasser (z. B. von Terrassen, Dachflächen, PKW-Stellflächen) auf dem eigenen Grundstück z.B. durch Flächenversickerung, Muldenversickerung oder Versickerungs-/ Verdunstungsteich

Regenwasserrückhaltung

Beinhaltet die Zwischenspeicherung von Niederschlagswasser in einem Speicher, z.B. Retentionszisterne, Rigole mit einer gedrosselten Einleitung in den Mischwasserkanal

Getrennte Ableitung

(offen oder geschlossen) in ein Oberflächengewässer

REGIO.news Querschied

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St. Ingbert – Leibniz-Gymnasium baut erste Klimastation!

Von |2022-06-08T20:59:03+02:00Juni 8th, 2022|

02.06.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Guisi Faragone
 
 
 
 
 
 
 

Leibniz-Gymnasium baut erste Klimastation in St. Ingbert

„Das ist eine tolle AG. Wir mussten ziemlich schwer arbeiten, aber es war total spannend, die Klimastation einzurichten. Jetzt müssen wir nur noch die Daten ablesen“, erzählt ein Schüler aus der eigenen Genossenschaft InnoGrün am Leibniz-Gymnasium St. Ingbert, der die Klimastation auf der Fideliswiese in der St.-Fidelis-Straße in St. Ingbert mit gebaut hat.

Professionelle Klimastation

Die Schüler wissen genau, wie eine professionelle Klimastation gebaut wird. Sie kennen und erklären die Funktionsweise aus dem Effeff: Sie steht auf einer hindernisfreien Fläche, ist 2 Meter hoch und nach Norden ausgerichtet. Eine trägheitsfreie Windfahne mit elektronisch gesteuerter Heizung misst die Windrichtung. Der Windgeber mit Kugeln erfasst die Windgeschwindigkeit in einem Bereich von 0,3 bis 50 m/sec. Bei Besichtigung herrscht leichter Wind von 1,2 m/sec. Das Pyranometer misst die diffuse Strahlung (in kWh/Jahr/m2), die entsteht, weil das Licht durch Wolken und Nebel gestreut auf den Boden trifft. Das beschattete und belüftete Thermometer und der Feuchtigkeitsmesser sind 2 Meter über dem Boden angebracht, damit die Messwerte aussagekräftig sind. Der Erdoberflächentemperaturgeber (5 cm über dem Boden) misst die Temperatur in Bodennähe und ist wichtig für Glatteiswarnungen. Darüber hinaus wird die Bodentemperatur etwa 25 cm unter dem Boden erfasst, um Bodenfrost zu ermitteln. Etwas entfernt steht noch ein Niederschlagsgeber, in dem durch ein Kippwage die Niederschlagsmenge und -intensität erfasst werden. Das Highlight dieses Instruments sei seine hohe Messgenauigkeit und die Heizung, die verhindert, dass das Wasser im Winter einfriert, erklärt eine Schülerin. Bei einer solch professionellen Anlage kommt es auf höchste Präzision und kleinste Faktoren an – das haben die Schüler*innen gelernt. Und natürlich haben sie beim Bau auch Spaten und Schippe in die Hand genommen, um selbst Hand anzulegen. Im Datalogger werden alle Daten erfasst und an die Stadt St. Ingbert, die Pädagogische Hochschule Heidelberg und an den Link https://klima.rgeo.de/stations/de_105_ups_st_ingbert/ übertragen.

UNESCO-Projektschule – Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die Schule hatte sich im Rahmen des Projekts „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ des Klimastationsnetzwerks der Deutschen UNESCO-Kommission beworben und ist heute eine von 13 Projektschulen in Deutschland, die eine professionelle Klimastation betreiben. „In unserer Schule lautet das Motto „Vom Wissen zum Handeln“, erklärt Schülersprecher Simon. Wir setzen die Theorien zu nachhaltigem Verhalten in ganze Projekte um, die wir gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrer gestalten.“ So gibt es am „Leibniz“ bereits ein Müllsammelprojekt und alle Plastikflaschen wurden durch Trinkbehälter aus nachhaltigem Material ersetzt. Alle ziehen an einem Strang – „hier stimmt das Schulklima!“, fügt Simon hinzu.

Schuldirektor Erik Brill ist stolz auf seine Mannschaft: „Unsere Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer mussten viel leisten, um das auf die Beine zu stellen. Aber ohne Unterstützung von Partnern und Sponsoren wäre das auch nicht möglich gewesen.“ Erdkundelehrerin Svenja Braun und stellvertretender Schulleiter Andreas Bonaventura haben das Projekt maßgeblich betreut. „Vom Finden des geeigneten Standortes und des Betons für das Fundament über den Anschluss an das Stromnetz und den Zaun bis hin zur Versicherung – der Planungsaufwand war enorm. Aber immerhin sind wir im Saarland und in Rheinland-Pfalz die einzige Schule mit einer professionellen Klimastation. Es hat sich also gelohnt“, freut sich Andreas Bonaventura. Ein großer Dank geht auch an den Saarpfalz-Kreis als Schulträger, der das Projekt langfristig unterstützt.

Wichtige Daten für Stadtplanung, Wissenschaft, Klimaschutz und Bürger

Dass die Klimastation wirklich professionell und ein Vorzeigeprojekt ist, sieht man am hochkarätigen Besuch, der zur Einweihung gekommen ist: Sebastian Thul, Staatsekretär für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz: „In puncto Nachhaltigkeit seid ihr eine echte Streberschule“, lobt er die Schülerinnen und Schüler. „Hier passiert nicht nur reine Wissensvermittlung, sondern die Schülerinnen und Schüler werden auf das Leben vorbereitet. Eure Aufgabe ist es jetzt: Macht es besser als die Generationen vor euch.“ Für Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer ist das Leibniz eher eine „Mitmachschule, in der die Schülerinnen und Schüler lernen, Fakten zu erkennen und einzuordnen, um entsprechend zu handeln.“ Die Daten aus der Klimastation werden unter anderem an die Stadt St. Ingbert übertragen und gehen in das Starkregenkataster ein, in dem wichtige Wetterdaten analysiert werden, um künftige Bebauungs- und Freiflächenpläne daraus abzuleiten.

Darüber hinaus gehen die erfassten Messwerte an das Geografische Institut der Pädagogische Hochschule Heidelberg. Hier werden sie von Prof. Dr. Alexander Siegmund analysiert, dessen Lehrstuhl die wissenschaftliche Betreuung der UNESCO-Projektschulen übernommen hat. Vom Klimastationsnetzwerk der Deutschen UNESCO-Kommission in Köln ist die zuständige Referentin, Lilian Benecker angereist. Sie unterstreicht, dass die Mitbestimmung und Partizipation der Schülerinnen und Schüler extrem wichtig seien, damit sie im Projekt, aber auch später im Leben fundierte Entscheidungen treffen können.

„Ein großes Kompliment an alle Mitwirkenden“, lobt Ulli Meyer. „Von euren Ideen und deren Umsetzung profitieren viele Menschen: die Stadt, die Wissenschaft, der Klimaschutz und die Bürgerinnen und Bürger, die die Daten jederzeit unter https://klima.rgeo.de/stations/de_105_ups_st_ingbert/ oder www.st-ingbert.de > Aktuell > Klimastation einsehen können. Sicher ist das nicht das letzte Projekt eurer Schule.“ Eine Vision, die Schulleiter Brill lächelnd bestätigt.

Diese Schülerinnen und Schüler waren und sind an Planung, Bau und Pflege der Klimastation beteiligt:

Klasse 8a

  • Jolanthe Apel
  • Leonie Becker
  • Lene Fischer

Klasse 8b

  • Paul Alt
  • Max Kettenbaum
  • Maximilian Kempf
  • Elejas Köhler
  • Jakob Toussaint

Klasse 10b

  • Leopold Remmlinger
  • Lene Wilhelm
  • Maja Löcher
Die Schülerinnen und Schüler präsentieren mit Erkundelehrerin Svenja Braun den Gästen die neue Klimastation auf der Fideliswiese

St. Ingbert – Fünf Sagenwege, ein Klangspiel, Bienen und eine Obstwiese!

Von |2022-06-01T15:16:17+02:00Juni 1st, 2022|

31.05.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Guisi Faragone
 
 
 
 
 
 
 

Fünf Sagenwege, ein Klangspiel, Bienen und eine Obstwiese

Die Abteilung Tourismus der Stadt St. Ingbert hat sich in der Coronazeit viele Gedanken gemacht, wie Familien die Gegend rund um die Mittelstadt nutzen können. „Wandern war zu der Zeit eine gute Beschäftigung: frische Luft, Bewegung – Eltern finden das eine gute Idee. Aber leider hört man bei den Kindern oft ein ‚Oh, nein, schon wieder wandern!‘ Also haben wir das Wandern spannend gemacht,“ erzählt Iris Stodden, Mitarbeiterin der Abteilung Tourismus.

Mit St. Ingbert sind eine Vielzahl an Sagen und Geschichten verbunden, jede für sich sehr interessant, viele davon geraten allerdings in Vergessenheit. So haben Iris Stodden und ihre Kolleginnen gemeinsam mit Konrad Weißgerber, dem Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins St. Ingbert e.V., fünf Geschichten zusammengestellt und dazu Wanderwege rund um St. Ingbert geplant. Beim Wandern auf diesen Sagenwegen erfährt man die Geschichte oder Sage, kann Rätsel lösen und Punkte sammeln. Allerdings gibt es keine Schilder – die gesamte Wegstrecke verfolgt man über die App „Actionbound“ (weitere Infos unter https://urlaub-st-ingbert.de/st-ingberter-sagenwege/). „Hier kommen Natur und Fantasie mit Technik zusammen“, lobt Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer das Konzept. „Damit wurde ein tolles Angebot für junge Menschen geschaffen – das allerdings auch mir sehr viel Spaß macht“, fügt er lachend hinzu.

Und das sind die fünf St. Ingberter Sagenwege:

Der ‚Riese Kreuzmann‘ am Stiefel in Sengscheid
Der ‚Mori-Taten-Weg‘ an der Gehnbach, St. Ingbert-Mitte
Der ‚Zauberkristall‘ in Oberwürzbach
Der ‚Fröschenpfuhl‘ in Hassel
Der ‚Gebrannte‘ bei Rohrbach

Die offizielle Einweihung , der nun kompletten Sagenwege, wurde an der Streuobstwiese des Obst- und Gartenbauvereins Oberwürzbach e.V. am Farrenberg gefeiert. Hier verläuft der „Zauberkristall“-Weg. Zwischen Obstbäumen, Erdbienenhotels, Bienenstöcken und einer Esel- und Pferdewiese ist dies einer der stillsten und am meisten entspannenden Orte St. Ingberts. „Die Wiese muss täglich gepflegt werden. Wir beobachten den Pflanzen- und Baumwuchs, mähen das Gras, ernten Obst, usw. Es gibt immer etwas zu tun“, erzählt Margit Frenzel-Klemsch, 1. Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins. Und einen Rätselpunkt für den Sagenweg gibt es auch. Die traumhafte Atmosphäre wird verstärkt durch das von Musiklehrer Herrmann Müller gebaute Klangspiel, das gleichzeitig eingeweiht wird. Unter seiner und der Leitung von Musiklehrerin Friederike Tosolini geben zehn Schülerinnen und Schüler der Musikschule ein kleines Konzert mitten in der Natur.

Die Kosten für die fünf Sagenwege trägt die Stadt, allerdings waren so viele engagierte und fleißige Hände beteiligt, ohne die die Idee und Gestaltung gar nicht möglich gewesen wären. Im Einzelnen sind dies:

  • Abteilung Tourismus (Organisation)
  • Städtischer Bauhof (Ausstattung der Sagenwege)
  • Stadtgärtnerei (Säubern und Herrichten der Wege)
  • Frau Schmiedel (Recycling-Art, Herstellung von Figuren)
  • Herrmann Müller (Erbauer des Klangspiels auf dem Farrenberg)
  • Maurice Eickhoff (Holzkünstler)
  • Heimat-und Verkehrsverein & Gehnbachfreunde e.V. (Recherche und Bereitstellung von Geschichten, Stiftung einer Figur durch die Gehnbachfreunde)
  • Wolfgang Blatt (Vorleser der Geschichte von Matz und Greth)
  • Thomas Nothof (Band „Rebelsouls“, Genehmigung zur Nutzung des Songs von Matz und Greth)
  • Bodo Marschall (Buchautor „Der Zauberkristall“)
  • Obst- und Gartenbauverein Oberwürzbach (Bereitstellung Stellplatz Klangspiel und die Schaffung einer genialen Picknick-Möglichkeit für die ganze Familie!)
  • SaarForst Landesbetrieb: (Revierleiter Benedikt Krächan und Michael Weber mit wohlwollender Zustimmung zur Einrichtung der Wege!)

„Auf den Sagenwegen wird Geschichte lebendig erzählt, in der Natur kann man jeden Tag etwas Neues entdecken und durch die App haben wir ein modernes Medium mit Hintergrundinformationen und jeder Menge Spiel und Spaß“, fasst der Oberbürgermeister begeistert zusammen. Gemeinsam mit den Ortsvorstehern Lydia Schaar, Irene Kaiser und Dieter Schörkl pflanzt er einen weiteren Baum an der sagenumwobenen Wiese: einen Herbstapfel.

Homburg – Musiksommer startet am Wochenende mit der Reihe „Querbeat“!

Von |2022-06-01T15:07:42+02:00Juni 1st, 2022|

30.05.2022 Quelle: Pressemitteilung Stadt Neunkirchen/ Fotos : South West Oldtime Stars = Rocco Dürlich, Sudden Inspiration =Dennis Link

Musiksommer am Wochenende

Am Freitag startet die Reihe „Querbeat“

Nach dem Start des Jazz-Frühschoppens und einer kurzen Maifest-Pause geht es am kommenden Wochenende mit dem Homburger Musiksommer weiter. Am Freitag, 3. Juni 2022, findet ab 19 Uhr erstmals auch die Veranstaltung „Querbeat“ statt. Der Jazz-Frühschoppen beginnt am Samstag um 11 Uhr.

Beste Coverband der Region nannte der Radiosender „die neue welle” die aufstrebende Gruppe „Sudden Inspiration“ aus dem Raum Karlsruhe. Die Gewinner des Contests „Goldene Gitarre 2017” können nunmehr auf stolze elf Jahre Live-Erfahrung zurückblicken, in denen sie mehr als 100 Auftritte absolviert haben. Die acht energiegeladenen Musiker spielen nicht nur zeitlose „Evergreens” sondern auch brandaktuelle Rock- und Popcharts. Die musikalische Umsetzung, mit ausgefeilten Bläsersätzen, dreistimmigen Gesangsmelodien und virtuosen Soli machen sie zu einer einzigartigen Coverband. Davon können sich die Marktplatz-Besucher/innen am Freitagabend bei „Querbeat“ selbst überzeugen.

Zum Jazz-Frühschoppen am Samstagvormittag zelebrieren die acht Musiker der „South West Oldtime Stars“ den klassischen New-Orleans-Jazz. Die Band hat sich in besonderer Weise den zwischen 1925 und 1928 aufgenommenen Klassikern der Hot Five- und Hot Seven-Ära Louis Armstrongs verschrieben – wie etwa West End Blues, King of the Zulus, Cornet Chop Suey, Struttin’ with some barbecue oder Mahagony Hall Stomp. Auf höchstem musikalischem Niveau hauchen die All Stars diesen Stücken neues Leben ein.

Wie in der Vergangenheit, werden auch diesmal verkehrliche Anpassungen anlässlich des Musiksommers fällig. So bleibt der Historische Marktplatz nach Beendigung des Freitag-Wochenmarkts als Parkfläche gesperrt. Für die Reihe Querbeat (freitags) kann es aufgrund erhöhten Besucheraufkommens im Bereich des Marktplatzes zu Straßensperrungen ab der Einmündung St. Michael-Straße kommen, für samstags sind keine Sperrungen vorgesehen.

REGIO.news Querschied
South West Oldtime Stars
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Sudden Inspiration

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