Tierische News für das Saarland – REGIO.news bietet lokale Nachrichten aus dem Saarland

Ensdorf – Hundeschwimmen geht in die nächste Runde!

Von |2021-09-01T20:35:31+02:00September 1st, 2021|

01.09.2021 Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Ensdorf/Foto: Fiffix-Fotostudio für Mensch & Tier
 
 
 
 

Das Ensdorfer Hundeschwimmen geht in die nächste Runde!

Für alle wasservernarrten Vierbeiner gibt es gute Nachrichten: Auch in diesem Jahr bietet die Gemeinde Ensdorf in ihrem Freibad am Saarpolygon ein Hundeschwimmen an. Es findet am 11. September statt.

Nachdem sich die Veranstaltung im letzten Jahr als ein riesiger Erfolg für Mensch und Hund entpuppte, wird auch diesmal dafür gesorgt, dass so viele Fellnasen wie möglich Badespaß haben können. Dafür werden zwei Zeitfenster angeboten – das Erste von 11:00 bis 14:00 Uhr, das Zweite von 14:30 bis 17:30 Uhr. Der Eintritt kostet pro Vierbeiner plus Begleitperson 4,00 Euro und für jede weitere Begleitperson 2,00 Euro.

Die Tickets können im Voraus unter www.gemeinde-ensdorf.de erworben werden. Der Zugang zum Bad ist nur mit vorab gebuchtem Online-Ticket möglich. Falls Sie keine Möglichkeit haben sollten, ein Online-Ticket zu buchen, können Interessierte die Tickets zu den allgemeinen Öffnungszeiten an der Servicestelle im Ensdorfer Rathaus, Zimmer 106 (Erdgeschoss), bis Freitag, den 10.09.2021 käuflich erwerben. Die Anzahl der Tickets ist begrenzt.

Bitte denken Sie daran, die geltenden Corona-Regeln und Maßnahmen einzuhalten. Begleitpersonen müssen für den Zutritt ins Bad entweder geimpft (Nachweis einer vollständigen Impfung, die mindestens 14 Tage zurück liegt), genesen (Nachweis einer Corona-Infektion innerhalb der letzten 6 Monate) oder getestet (Nachweis über einen negativen Schnelltest, der nicht älter als 24h ist) sein.

Die Hunde müssen haftpflichtversichert sein. Außerdem bitten wir Sie, den Impfpass des Hundes am Eingang des Freibades bereitzuhalten. Bitte beachten Sie, dass das Baden aus Hygiene- und Sicherheitsgründen nur für die Vierbeiner gestattet ist. Außerdem ist der/die Halter*in für den mitgeführten Hund selbst verantwortlich und haftet für entstandene Schäden oder Verunreinigungen. Der Einstieg der Hunde ins Becken erfolgt auf der Nichtschwimmerseite.

Das Freibad am Saarpolygon bietet nicht nur für die menschlichen Besucher*innen einen Tag voller Spaß und Abkühlung, sondern auch für die Fellnasen. Sichern Sie sich Tickets für sich und Ihre Vierbeiner – die Gemeinde Ensdorf freut sich auf Sie!

REGIO.news Ensdorf

Neunkirchen – Nisthilfe für Störche in Wellesweiler!

Von |2021-08-27T15:05:19+02:00August 27th, 2021|

27.08.2021 Quelle: Pressemitteilung Stadt Neunkirchen/ Foto: Deniz Alavanda

Nisthilfe für Störche in Wellesweiler

Bürgermeisterin Lisa Hensler hat am Freitag, 27. August, zusammen mit Ortsvorsteher Dieter Steinmeier die Nisthilfe für Störche in Wellesweiler begutachtet. Der Zentrale Betriebshof Neunkirchen (ZBN) hat die Nisthilfe im vergangenen Jahr gebaut und in einem Wiesental nähe Wellesweiler an der Bexbach aufgestellt. Betreut wird das Projekt von Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch und Stefan Sauer, Vorsitzender der NABU Ortsgruppe Neunkirchen. Der Ortsrat Wellesweiler hatte das Projekt ursprünglich angestoßen.

„Wir hoffen, dass sich ein Storch an dem Nistplatz niederlässt. Das wäre ein Beitrag zu mehr biologischer Vielfalt, die wir anstreben. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ZBN für ihre tolle Arbeit“, sagte Bürgermeisterin Hensler. Der ZBN ist bei dem Bau des Storchennestes den Angaben des NABU gefolgt. Hierzu wurde eine Unterlage aus Stahl zusammengeschweißt und von den Auszubildenden des ZBN ein Nest aus Weidenzweigen geflochten. Der ZBN hat das Nest auf einem acht Meter hohen Telefonmast aus Holz befestigt und in ein Betonfundament gestellt.

„Die Nisthilfe ist ein sinnvolles Projekt, das wir als NABU ausdrücklich begrüßen. Jetzt müssen nur die Störche mitspielen: Hoffen wir, dass die Tiere den Nistplatz für sich entdecken“, sagte Stefan Sauer für die NABU Ortsgruppe Neunkirchen.

REGIO.news Workshop

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Saarland – Zum Schutz der Aale: 16.000 Jungaale für die Saar!

Von |2021-06-22T14:05:25+02:00Juni 17th, 2021|

Zusammenarbeit zum Schutz der Aale: Umweltministerium unterstützt Einsetzen von 16.000 Jungaalen in die Saar

Gute Nachrichten für den Aal: Auch in Zukunft können wieder junge Aale in der Saar leben und groß werden. Vertreter des Fischereiverbandes Saar und der Saarpächter haben heute (17.6.) rund 16.000 Jungaale (Farmaale) in die Saar eingesetzt.

Der Aalbesatz in der Saar findet seit 15 Jahren statt und wird zu 75 Prozent aus Mitteln des Landes bzw. der Betreiberin der Saarwasserkraftwerke (RWE) und zu 25 Prozent von den Pachtvereinen an der Saar finanziert. Insgesamt stehen jährlich 10.000 Euro zur Verfügung, um den Bestand dieser in der Saar heimischen Fischart zu stützen.

Der Schirmherr der Maßnahme, Umweltminister Reinhold Jost, unterstreicht die Bedeutung des jährlichen Aalbesatzes für den Schutz dieser europaweit bedrohten Fischart: „Der Aalbesatz gehört zur Aalschutzinitiative Saar, die wir gemeinsam mit RWE und dem Fischereiverband Saar seit vielen Jahren umsetzen. Damit leisten wir unseren Beitrag zur europäischen Aalschutzinitiative.“

Neben dem Aalbesatz ist ein weiteres Aalschutzprojekt das jährliche Abfangen von erwachsenen Aalen (Blankaale) mittels Reusen in der Saar. Diese werden dann nach Linz am Rhein unterhalb des letzten Kraftwerks transportiert. Von hier aus können sie ungehindert von Turbinen ihren langen Weg zu den Laichgebieten im Atlantik antreten.

Der Vorsitzende der Vereinigten Angelfreunde Saarlouis-Ensdorf, Bernd Hoen, der zugleich auch Vizepräsident des Fischereiverbandes Saar ist, erläuterte, „dass die Erfahrungen aus eineinhalb Jahrzehnten Aalbesatz gezeigt haben, dass die Saar optimal für die Aufzucht der Aale geeignet ist“.

Die rund 163 Kilogramm Farmaale hat das Forellengut Rosengarten aus Trassem geliefert. Die Tiere stammen aus einer Zuchtanlage im Emsland. Bernd Hoen bedankte sich bei den anderen Saarpächtern  (ASV Saarbrücken, AG Völklingen, VAF Saarlouis-Ensdorf, ASV Beckingen, PG Untere Saar, ASV Mettlach, ASV Saarhölzbach) für die hervorragende Zusammenarbeit zum Wohle dieser Fischart. Die fischereiliche Nutzung steht dabei nicht im Vordergrund, weil das Anliegen der Saarpächter der Schutz der Art ist und nicht ihre unbedingte Nutzung.

Inzwischen besteht auch eine Kooperation beim Aalschutz mit dem Pächter der französischen Saar in Großblittersdorf.

Hintergrund:

Der Europäische Aal gehört zu den besonders gefährdeten Tierarten. Nach der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN (International Union for Conservation of Nature) ist er vom Aussterben bedroht. Für den aktuellen Bestandsrückgang gibt es verschiedene Ursachen, wie die Änderung des Golfstroms und die übermäßige Abfischung der Jungaale vor den europäischen Küsten sowie im Binnenland oder die tödliche Gefahr auf dem Weg zur Nordsee durch die Turbinen von Wasserkraftwerken.

Der Aal ist Teil der natürlichen Lebensgemeinschaft der Saar. Hier wächst er heran, wird fortpflanzungsfähig und tritt seine aktive Wanderung in Richtung Nordsee und weiter in die Sargassosee an. Hier laichen die Tiere ab. Die geschlüpften Larven wandern dann über Strömungen an die europäischen Küsten. Ein Teil davon gelangt anschließend über natürliche Wanderung ins Binnenland oder wird an den Küsten, insbesondere an den Flussmündungen der französischen Atlantikküste und dem englischen Fluss Severn, abgefangen und in geeignete Aufwuchsareale im Binnenland gebracht.

REGIO.news Saarland Aale

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Merzig – Nachwuchs ims Wolfspark!

Von |2021-06-14T13:03:57+02:00Juni 14th, 2021|

Nachwuchs im Merziger Wolfspark-Werner-Freund

Es war bereits lange geplant, die Aufzuchthütte renoviert und doch mussten die Planungen aufgrund der Pandemie mehrfach verworfen oder verschoben werden. Aber nun sind endlich drei kleine Polarwolfs-Mädchen in Merzig eingezogen und bringen neues Leben in den Park.

Sie wurden auf die Namen Anyu, Nova und Yuki „getauft“.

Anyu und Nova stammen aus einem befreundeten, deutschen Tierpark und zogen letztendlich schneller als geplant in den Wolfspark-Werner-Freund um. Bei der ersten tierärztlichen Untersuchung, bei der die Tiere auch gechipt wurden, zeigte sich, dass Anyu deutlich keiner und dünner war als ihre insgesamt sechs Geschwister. Um ihre Überlebenschancen zu erhöhen, entschied man sich für eine frühere Abgabe nach Merzig.

Nach einer ersten Eingewöhnung in die neue Situation zeigte sich Nova in ihrem gesamten Verhalten sowie bei der Nahrungsaufnahme als eher unproblematisch. Anyu brauchte hierbei deutlich länger und war auch zurückhaltender. Für alle eine große Überraschung war die Geburt der kleinen Yuki als Nachwuchs unserer eigenen Polarwölfe.

Mittlerweile sind alle drei in ihrer Entwicklung auf einem sehr guten Weg, um gesunde, erwachsene Wölfe zu werden und in Zukunft vielleicht einmal wieder eigenen Nachwuchs im Merziger Kammerforst zu bekommen.

Die Besucher des Wolfspark-Werner-Freund müssen sich allerdings noch eine Zeit lang gedulden, um Anyu, Nova und Yuki live zu erleben. Die drei sollen und müssen in ihrer Persönlichkeit erst ausreichend entwickelt und gefestigt sein. Die Kreisstadt Merzig wird frühzeitig informieren, wenn es soweit ist. Bis dahin halten wir Sie gerne mit aktuellen Fotos, der Geschichte von Yuki sowie über die Entwicklung der Welpen auf dem Laufenden.

REGIO.news - Wolspark Merzig

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Merzig – Alles bereit für neue Wolfswelpen!

Von |2021-05-17T14:01:21+02:00Mai 14th, 2021|

REGIO.news - Wolspark Merzig

Alles bereit für neue Wolfswelpen

Merzig. Die Aufzuchthütte von Werner Freund hat in den letzten 28 Jahren viel mitgemacht. Daher wurde es Zeit sie zu renovieren, damit zukünftig wieder Wolfswelpen im Wolfspark Werner Freund aufgezogen werden können.

Tatjana Schneider, Leiterin des Wolfspark Werner Freund: „Wir wollen gesunde Wolfsfamilien. Daher halten wir ständigen Kontakt zu zoologischen Einrichtungen in ganz Europa. Unser Ziel ist es, gute Blutlinien zu finden, daher stammen die meisten Wölfe, die im Wolfspark Werner Freund leben aus anderen Einrichtungen. Den ersten Lebensabschnitt leben die Jungwölfe im Aufzuchtgehege, mit der angeschlossenen Hütte. Hierdurch können wir die Wölfe optimal versorgen.“

Im Laufe der Zeit hat das Holz der Hütte gearbeitet und der Boden nachgegeben. Unter der Hütte musste Platz für ein Betonfundament geschaffen werden, auf dem dann mehrere Stahlträger die Hütte stabilisieren und begradigen. Die Hütte selbst blieb während der Arbeiten an Ort und Stelle. Da die Aufzuchthütte vom Zaun des Aufzuchtgeheges umgeben ist, sind die Platzverhältnisse sehr beengt. Die Firma Bost Hoch- und Tiefbau aus Schwalbach hatte für diese schwierige Aufgabe die passenden Geräte.

Die Finanzierung dieser Baumaßnahme in Höhe von knapp 10.000 Euro hat der Förderkreis Merziger Wolfsgehege e.V. komplett übernommen. Der Förderkreis wurde am 8. Juni 1983 gegründet, um Werner Freund bei seiner Wolfsforschung und dem Projekt Wolfspark zu unterstützen.

„Die Mitglieder des Förderkreises haben einen nicht unerheblichen Anteil daran, dass der Park im Laufe der Zeit sein weltweit gutes Ansehen erhalten hat. Durch die Spenden wurden anfangs zusammen mit Werner Freund die Gehege gebaut. Durch die finanzielle Unterstützung bei der Aufzucht der Wolfswelpen, bei Tierarztrechnungen, sowie der Futter- und Materialbeschaffung ist der Förderkreis heute noch eine große Hilfe, damit es den Wölfen gut geht. Die Renovierung der Hütte ist das größte Projekt der vergangenen Jahre. Wir sind deshalb sehr stolz, dass wir mit unseren 120 Mitgliedern ein solch großes Projekt stemmen konnten. Der Verein unterstützt den Wolfspark das ganze Jahr mit kleineren und größeren Projekten.

Oberstes Gebot ist das Wohl der Wölfe.

Das nächste große Projekt wird wohl die Anschaffung eines neuen Kastenwagens, mit dem das Futter abgeholt wird. Wir hoffen zwar, dass er noch ein paar Jahre durchhält, aber wenn nicht ist schnelles Handeln gefordert. Darauf sind wir vorbereitet.“ so Michael Schönberger 1. Vorsitzender des Förderkreis Merziger Wolfsgehege e.V.

In der Zwischenzeit hat Tatjana Schneider, selbst Mitglied im Vorstand des Förderkreis Merziger Wolfsgehege e.V., zusammen mit ihrem Kollegen Rudi Schmitt der Aufzuchthütte einen neuen Anstrich verpasst und einen neuen Boden verlegt.

Tatjana Schneider: „Eigentlich wollten wir letztes Jahr schon neue Wolfswelpen nach Merzig holen. Corona hat uns da aber leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Zeit haben wir nun genutzt um die Hütte zu renovieren. Wir hoffen, dass wir dieses Jahr endlich neue Welpen hier in Merzig begrüßen dürfen. Es steht alles bereit.“

Für Bürgermeister Marcus Hoffeld ist der Wolfspark das touristische Aushängeschild für Merzig. Dabei lobte der Bürgermeister den Förderkreis Merziger Wolfsgehege e.V., der seit vielen Jahren den Wolfspark nicht nur finanziell unterstützt. Darüber hinaus sprach Hoffeld allen Beteiligten den Dank der Kreisstadt Merzig aus, die zur Instandsetzung der Hütte beigetragen haben.

Webseite des Förderkreis Merziger Wolfsgehege e.V.

https://www.foerderkreis-wolfsgehege.de

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Heusweiler – Ziege „Christel“ hat es geschafft!

Von |2021-05-14T08:40:01+02:00Mai 11th, 2021|

11.05.2021 Quelle: Gnadenhof Eiweiler

Ziege „Christel“ hat es geschafft!

Eiweiler. Bereits im Dezember 2020 zog sich die Ziege hinten rechts eine schwere Sprunggelenksverletzung zu. Die tierärztliche Untersuchung ergab, dass der Knochen aus dem Gelenk rausgegangen war. Offensichtlich war die Ziege mit dem Bein hängen geblieben.

Um eine Amputation zu vermeiden, entschlossen wir uns für eine OP in der Uniklinik für Tiermedizin in Gießen. Für den Chirurgen war es die erste OP dieser Art bei einer Ziege. Bei Hunden werden solche Behandlungen öfter durchgeführt.

Die OP verlief erfolgreich und nach einem dreiwöchigen Aufenthalt in der Klinik kam „Christel“ zurück auf den Gnadenhof. Dort hatten wir einen kleinen Stall mit tiefer Decke für sie hergerichtet. Dadurch wurde verhindert , dass die Ziege vorne aufsteigt und das verletzte Bein zu stark belastet. Zweimal wöchentlich musste der fixierte Knochen tierärztlich versorgt werden.

Drei Monate später wurde die Fixierung entfernt und Christel kam in einen neuen Stall mit mehr Auslauf. Von dort wird sie jetzt täglich mehrmals an einer Leine ausgeführt, damit sich die Muskulatur wieder aufbauen kann.

Sie mag diese „Ausflüge“ und zeigt sich ihren Artgenossen schon „kampfeslustig“ auf ihren Hinterbeinen.

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Neunkirchen – EDEKA & Imperial Order Saar – Spendenaktion für Tiere

Von |2021-05-17T11:35:18+02:00Mai 4th, 2021|

04.05.2021 |Quelle: REGIO.news/ Bild: Jörg Klöckner

Troopen für den guten Zweck

Wellesweiler. Star Wars Fans und Tierfreunde aufgepasst! Am 14. und 15. Mai im Edeka Neunkirchen-Wellesweiler sind die Stormtrooper unterwegs.

An beiden Tagen troopen sie für den guten Zweck, d.h. sie sammeln Spenden und man darf natürlich Fotos mit ihnen machen.
Es findet alles mit dem Motto Star Wars für Tiere statt.

Die Spendengelder werden verteilt an:
  • Helden für Tiere international (Harte Hunde)
  • Respect all Animals (Popeye)
  • Tierart
  • Fuchsstation Überherrn
  • Kirschhofer Tierarche
  • TierNotruf Saarland

Spendet kräftig mit und möge die Macht mit euch sein!

REGIO.news - Star Wars

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Heusweiler – Pony Fohlen Casper kam unverhofft zur Kirschhofer Tierarche

Von |2021-05-19T14:13:09+02:00April 28th, 2021|

Eigentlich war es gar nicht möglich, dass Casper auf dem Gnadenhof in Heusweiler-Kirschhof zur Welt kam – Eigentlich…

Es ist nicht ganz klar wie die Befruchtung bei kastrierten Hengsten bei der Kirschhofer Tierarche denn eigentlich hatte funktionieren können. Vielleicht ist es aber auch so, dass Casper einen unendlichen Drang zum Leben mitbrachte. Die Fohlen-Mama brachte den kleinen Knirps ganz alleine zur Welt und er wurde durch Zufall noch ganz feucht vom Hufschmied entdeckt. Dagmar Ziegler dazu: “Ich dachte der Schmied macht einfach nur Unsinn und will mich auf den Arm nehmen.” – aber Nein nicht einmal die Tragezeit über konnte man der Stute ansehen, dass Sie dem kleinen Casper das Leben schenken würde.

So ist Dagmar Ziegler die Betreiberin der Kirschhofer Tierarche sehr spontan zur Fohlen-Tante geworden und ist zwar überrascht, aber auf jeden Fall sehr, sehr stolz dem Casper auf ihrem Hof ein Zuhause zu geben. Natürlich freut sich Casper über Besuch und darf auch gestreichelt werden wenn die Mama damit einverstanden ist.

Weitere Information direkt bei Dagmar Ziegler (0151-52178026) oder unter: Kirschhofer-Tierarche.de

REGIO.news: Pony Fohlen Casper Kirschhofer Tierarche

Saalrand – Forschungspreis „Alternativen zu Tierversuchen 2022“

Von |2021-05-19T14:23:20+02:00April 26th, 2021|

21.04.2021, Quelle: Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Foto: Samira Scheibner

Saarländischer Forschungspreis soll ab 2022 Alternativen zu Tierversuchen fördern

„Die Stärkung des Tierschutzes in der Forschung ist meinem Haus und mir ein wichtiges Anliegen. Diese Aufgabe kann nur gelingen, wenn wir die Entwicklung alternativer Forschungsmethoden im Versuchstierbereich weiter voranbringen. Um dies zu unterstützen, werden wir erstmals einen Forschungspreis für Alternativen zu Tierversuchen ausloben“, kündigte der Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Reinhold Jost, am Rande des „Homburger Kolloquiums – Versuchstierkunde & Tierschutz“ an.

Die gemeinsame Veranstaltung der Universität des Saarlandes und des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz am Mittwoch fand große Beachtung. Mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessierten sich für die Vorträge und den Austausch mit den renommierten Referent*innen.

Der mit 10.000 Euro dotierte Forschungspreis wird von Staatskanzlei und Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz von 2022 an alle zwei Jahre vergeben werden.

Preiswürdig sind innovative, zukunftsweisende wissenschaftliche Arbeiten, die einen Beitrag zur Entwicklung von Methoden und Verfahren leisten, durch die Tierversuche möglichst abgelöst werden können.

„Dank des Einsatzes von Zellkulturen, Computersimulationen, In-vitro-Verfahren und anderen alternativen Forschungsmethoden können bereits heute zahlreiche wissenschaftliche Fragen beantwortet werden. Dennoch ist der Einsatz von Versuchstieren für wissenschaftliche Zwecke leider noch nicht gänzlich verzichtbar. Daher ist es unsere moralische Pflicht, die Belastungen für Versuchstiere zu reduzieren und weiterhin nach Wegen zu suchen, Forschung tierversuchsfrei zu ermöglichen“, so Jost.

Weitere Informationen auf der Homepage des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz: Saarland – Forschungspreis „Alternativen zu Tierversuchen 2022“

Hintergrund:

Das „Homburger Kolloquium – Versuchstierkunde & Tierschutz“ ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Tierschutzausschusses der Universität des Saarlandes und des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz. Die Veranstalter des Kolloquiums, das erstmalig 2018 stattfand, haben sich zur Aufgabe gemacht, durch Fortbildung und im Dialog mit Studierenden und Wissenschaftlern einen Beitrag für mehr Tierschutz auf dem Weg zu einer zunehmend tierversuchsfreien Forschung zu leisten

Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Brut- & Aufzuchtzeit beginnt im Saarland

Von |2021-03-30T10:45:07+02:00März 5th, 2021|

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

Brut- und Aufzuchtzeit vieler heimischer Wildtiere beginnt am 1. März – Minister Jost: Jungtiere bitte nicht anfassen und Regeln beachten

Egal ob für Spaziergänger, Sportler oder Hundebesitzer: Die saarländischen Wälder und Felder bieten viel Entspannung und Erholung. Ab Anfang März kann man als Waldbesucher allerdings vermehrt auf Wildtiere treffen. Die so genannte Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit beginnt am 1. März und hält bis Ende Juni an.

In diesem Zeitraum brüten viele heimische Wildtiere und Vögel bzw. bringen ihre Jungen zur Welt. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass Rehe ihre Kitze im Gras ablegen und nur zurückkehren, um sie zu säugen. Dabei handelt es sich um einen normalen Vorgang in der Natur, der aber Gefahren für Bambi & Co. birgt. Denn oftmals wollen wohlmeinende Menschen den scheinbar mutterlosen Jungtieren helfen und sie mit nach Hause nehmen. Auch nicht angeleinte Hunde bieten wegen ihres Jagdtriebs ein Gefahrenpotenzial für Rehkitze, junge Hasen und andere Jungtiere.

Umweltminister Reinhold Jost bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger, besondere Rücksicht auf die Tiere zu nehmen und ihre Kinderstuben zu respektieren. In keinem Fall sollten Jungtiere angefasst oder sogar mitgenommen werden. Menschliches Eingreifen kann dazu führen, dass die Jungen von ihren Müttern verstoßen werden. „Benutzen Sie bitte nur ausgewiesene Wege und lassen Sie ihre Vierbeiner an der Leine, um unsere heimische Tierwelt in Ruhe ihren Nachwuchs aufziehen zu lassen.“

Das Ministerium weist an dieser Stelle auch ausdrücklich auf die rechtliche Lage hin:
Die Mitnahme eines jagdbaren Wildtieres ohne das Einverständnis des jeweiligen Jagdpächters erfüllt nach dem Bundesjagdgesetz den Tatbestand der Wilderei. Für Hundebesitzer gilt während der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit, dass sie ihre Tiere in der freien Natur nur dann unangeleint laufen lassen dürfen, wenn gewährleistet ist, dass der Bereich des Weges nicht verlassen wird (§ 33 II des Saarländischen Jagdgesetzes). § 39 des Saarländischen Naturschutzgesetzes regelt überdies in Absatz 1, Nr. 2, dass die Gemeinden durch Satzungen weitere (verschärfende) Regelungen zur Leinenpflicht von Hunden treffen können. Gleichfalls ist zu beachten, dass in Landschafts- oder Naturschutzgebieten sowie in Wildschutzgebieten spezielle Regelungen zur Anleinpflicht von Hunden in den jeweiligen Schutzgebietsverordnungen, respektive Anordnungen normiert sein können.

Eine Zusammenstellung aller rechtskräftigen Landschafts- bzw. Naturschutzgebietsverordnungen, nebst dazugehörendem Kartenmaterial, finden Sie unter:
Naturschutzdaten: Naturschutzgebiete und Landschaftsschutz. Weitere allgemeingültige Verhaltensregeln sind im Faltblatt „Verhaltenscheck Wald” des Ministeriums nachzulesen.

REGIO.news - Eilweiler

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