Natur & Freizeit News für das Saarland – REGIO.news bietet lokale Nachrichten aus dem Saarland

“Best of Camping” im Saarland !

Von |2021-03-30T10:36:16+02:00März 10th, 2021|

Natururlaub in allen Facetten

Die Campingsaison 2021 wartet auf den Startschuss! Aktuell erschienen ist die neue Übersichtskarte „Best of Camping“ der Tourismus Zentrale Saarland (TZS). Die Broschüre dient als Planungshilfe für einen Campingurlaub im Saarland und stellt acht ausgewählte Camping- und Reisemobilstellplätze vor, die sich in der Nähe von besonders schönen Naturräumen befinden. Jeder Camping- oder Stellplatz wurde zudem noch durch einen Freizeittipp in der Umgebung ergänzt – sei es der Besuch der barocken Altstadt in Blieskastel oder der Saarland-Therme.

Mit dem Naturpark Saar-Hunsrück, dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald und dem UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau warten im Saarland gleich drei beeindruckende Natur- und Erholungsräume. Für alle, die ihren Urlaub in Wassernähe verbringen möchten, bieten der Bostalsee, der Stausee Losheim und die Saar mit hervorragenden Freizeitmöglichkeiten beste Voraussetzungen. Naturbelassene Wald- und Wiesenpfade zeichnen die Wanderwege im Saarland aus. Das deutschlandweit einmalige Netz an über 70 Premiumwanderwegen sucht seinesgleichen in anderen Wanderregionen. Für Radfahrende sind familienfreundliche Strecken entlang der Flusstäler, Touren nach Frankreich und Luxemburg bis hin zu anspruchsvollen Anstiegen auf die Höhen der Mittelgebirge zu empfehlen. Auch Mountainbiker und Rennradfahrende schätzen das saarländische Profil und die schönen Naturpassagen.

Die neue Übersichtkarte „Best of Camping“ kann bei der Tourismus Zentrale Saarland per Mail an info@tz-s.de angefordert werden. Weitere Camping- und Reisemobilstellplätze im Saarland sind unter www.camping.saarland zu finden.

REGIO.news - BIenen

Mit Pflanzaktion Bienen retten !

Von |2021-03-30T10:43:50+02:00März 9th, 2021|

„Deutschland summt!“ wirkt mit vielen Teilnehmenden dem Insektensterben entgegen

Der bundesweite Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“ startet in seine sechste Runde. Prämiert werden insektenfreundliche Gärten und inspirierende Aktionen. Mehr als 2.400 engagierte Menschen nahmen im vergangenen Jahr am Wettbewerb teil.

Alt und Jung, wandelten ihre Gärten, Balkone, Firmengelände oder andere Flächen in blühende Bienenoasen um – insgesamt entstanden 41 Hektar bienenfreundliche Fläche. Corona trieb die Menschen in ihre Gärten, deshalb bietet sich auch in diesem Frühjahr an: Ran an den Spaten, heimische Blumen, Kräuter, Wiesen und Hecken pflanzen – gerade draußen im Garten gelingt es, coronatauglich gemeinsam Freude am Bienenschutz zu erleben!

Engagierte Insektenfreunde sind aufgerufen, sich ab sofort auf die Suche nach öden Flächen zu machen und mit der Umgestaltung zu beginnen: vor der Firma, im Schul- oder Kitagarten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse. Für Bienen und andere Insekten ist jede Blüte wertvoll.

„Für den Pflanzwettbewerb sollen heimische Pflanzen gesetzt und Strukturen wie Kräuterspiralen oder „wilde Ecken“ angelegt werden.“, so Dr. Corinna Hölzer, Initiatorin des Wettbewerbs. Die Jury bewertet außerdem, wie sinnvoll, freudvoll und engagiert die Pflanzaktionen durchgeführt werden, denn ein Ziel des Wettbewerbs ist, den Funken überspringen zu lassen auf Nachbarn, Familie oder mithilfe der Internetseite des Wettbewerbs auf viele weitere Menschen.
Ab dem 1. April 2021 können die Aktionen online beschrieben und zusammen mit Vorher-Nachher-Bildern hochgeladen werden: www. wir-tun-was-fuer-bienen.de

Hintergrund:
Mittlerweile sind mehr als die Hälfte der über 550 heimischen Wildbienen-Arten in ihrem Bestand bedroht. Die Ursachen für den Rückgang und die Gefährdung der Insekten liegen in der Zerstörung ihrer Nistplätze und in der Vernichtung oder Verminderung ihres Nahrungsangebots. Dem wirkt die Initiative „Deutschland summt!“ mit dem Pflanzwettbewerb entgegen. Über die Stiftung für Mensch und Umwelt Die Stiftung für Mensch und Umwelt (SMU) wurde als gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Berlin im September 2010 gegründet. Sie realisiert eigene Projekte, unter anderem diesen Pflanzwettbewerb, der 2021 im sechsten Jahr stattfindet.
Mit „Deutschland summt! Wir tun was für Bienen“ lenkt die Stiftung seit 2010 die Aufmerksamkeit auf Möglichkeiten, dem rasanten Bienensterben entgegenzutreten. Es entstand ein Netzwerk aus bislang 30 Gemeinden, Kommunen und Landkreisen – alle wollen ihre Region farbenfroher, attraktiver und lebenswerter gestalten und ihre Einwohner aktivieren, selbst für mehr biologische Vielfalt einzutreten. Dabei dienen Wild- und Honigbienen als „Botschafterinnen“.
Mehr über die Stiftung unter: www.stiftung-mensch-umwelt.de
Mehr zum Pflanzwettbewerb 2021 unter: www.wir-tun-was-fuer-bienen.de
Mehr über Deutschland summt! unter: www.deutschland-summt.de
REGIO.news - Vogelsbornkapelle mit Grafitti besprüht - Eiweiler - Heusweiler

Die “Viezstraße” hautnah erleben !

Von |2021-03-30T10:52:34+02:00Februar 26th, 2021|

17.02.2021 Quelle/ Bild: Tourismus Zentrale Saar
 

Auf den Spuren alter Völker

Besonders die Kelten und Römer ließen sich gerne im Saarland nieder, die Zeugen ihrer Baukunst sind noch heute zu bewundern. Der keltische Ringwall in Otzenhausen ist sicherlich eines der markantesten Denkmäler unter freiem Himmel. Einen großen Einfluss hatten Kelten und Römer aber auch auf die Genusskultur des Saarlandes. Daher verdankt die Region ihnen nicht nur den Einzug der Mispel und diverser Weinsorten, sondern auch den Viez, dem sogar eine touristische Route gewidmet wurde. An der „Viezstraße“, die von Saarlouis über Merzig bis nach Trier führt und die Geschichte des römischen Apfelweins aufgreift, liegt beispielsweise auch der Wehinger Viezpfad. Der 14 Kilometer lange Premiumwanderweg führt über die Höhen des Saargaus und durch alte Streuobstwiesen, deren Apfelerträge damals wie heute auch zu Viez verarbeitet werden.

Neben den Völkern der Antike erhält die kulturelle Ästhetik mit den Fürsten des Barock Einzug ins Saarland. Deren Wirkungsstätten verteilen sich über den Südosten des Bundeslandes.

REGIO.news -Viezstraße erleben

Strandkorb Open-Air-Konzerte am Bostalsee 2021!

Von |2021-03-30T11:42:33+02:00Februar 1st, 2021|

25.01.2021 | Quelle/Bild: Pressemitteilung Tourismus Zentrale Saar

Konzept ausgezeichnet mit dem Deutschen Tourismuspreis 2020

Das Veranstaltungskonzept „STRANDKORB Open Air“ hat sich deutschlandweit einen Namen gemacht und wurde im Dezember 2020 mit dem Deutschen Tourismuspreis 2020 ausgezeichnet.

Die STRANDKORB Open Air DEUTSCHLAND TOUR gastiert im Sommer 2021 am Bostalsee bei St. Wendel im nördlichen Saarland. Das Konzept verbindet Strandkorbfeeling mit einem Konzertbesuch und ermöglicht gleichzeitig, dass alle Sicherheits- und Hygienevorschriften vorbildlich eingehalten werden. Je nach Stadt und Veranstaltungsort werden bis zu 1.000 Strandkörbe in ausreichendem Abstand platziert und bieten Platz für je zwei Personen. Die Strandkörbe sind als Inseln angeordnet. Jede Insel besitzt einen eigenen Einlassbereich und separate Sanitäranlagen sowie ein durchdachtes Gastronomiekonzept mit der Möglichkeit der Vorbestellung und jeweils an den Strandkörben platzierten Kühlboxen.

Das Programm 2021 am Bostalsee.
Die Veranstaltungssaison am Bostalsee beginnt Anfang Juni 2021. Für unvergleichliche Sommertage stehen folgende Termine bereits fest:

06. Juni – God Save the Queen
18. Juni – Völkerball
21. Juni – Culcha Candela

25. Juni – IN EXTREMO
03. Juli – Schandmaul

Vorverkaufsstart

Alle Informationen können auf der offiziellen STRANDKORB Open Air – Deutschlandtour Homepage nachgelesen werden, unter www.strandkorb-openair.de oder unter https://www.facebook.com/strandkorbopenairsaarland. 

REGIO.news - Festival

Kreisumweltpreis – Jetzt mitmachen!

Von |2021-03-30T11:43:40+02:00Februar 1st, 2021|

 

Mitmachen beim Umweltpreis 2021

Schon seit 1985 gibt es den Umweltpreis des Landkreises Saarlouis. Mittlerweile ist er schon gelebte Tradition. In diesem Jahr geht es um den Aspekt der „ökologischen Altbausanierung“.

Mit diesem Thema möchte der Kreistag, Umbauprojekte, die Gesichtspunkte des nachhaltigen Bauens verfolgen, hervorheben. Zum einen soll das Spektrum dessen veranschaulicht werden, was heute bauökologisch und technisch möglich ist. Zum anderen soll herausragenden Beispielen durch die Prämierung größere Bekanntheit verschafft und so zur Nachahmung eingeladen werden. Ausgelobt wird insgesamt ein Preisgeld von 3.000 Euro.

Gesucht werden Altbauten, die nach ökologischen, klimaschonenden, energieeffizienten Standards saniert wurden und zeigen, dass nachhaltiges Bauen viele Vorteile bietet. Als Altbauten im Sinne des Kreisumweltpreises werden Gebäude verstanden, die vor der ersten Energieeinsparverordnung (01.11.1977) errichtet wurden.

Gestiegenes Umweltbewusstsein und hohes Kosteneinsparpotential, flankiert von attraktiven Fördermöglichkeiten, haben in den letzten Jahren viele Hausbesitzer im Landkreis Saarlouis dazu veranlasst, ihre Eigenheime oder vermieteten Gebäude zu sanieren. Sie alle sind aufgerufen, sich für den Umweltpreis zu bewerben. Bewertet werden alle durchgeführten Sanierungsmaßnahmen – vom Keller bis zum Dach. Die Jury freut sich besonders auf ganzheitlich, unter ökologischen Gesichtspunkten, sanierte Gebäude.

Mit dem diesjährigen Umweltpreis möchte der Landkreis Saarlouis die Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen und Institutionen dazu ermutigen, sich für eine natürliche und nachhaltige Umwelt und für Klimaschutz zu engagieren. Er möchte dazu anregen und Ansporn geben, bei eigenen Umbauprojekten neusten ökologischen Standards Priorität einzuräumen.

Die Bewerbung zur Teilnahme erfolgt unter Verwendung des Bewerbungsbogens. Die Bewerbung ist bis zum 19.02.2021 per Post an den Landkreis Saarlouis, Amt 69, Kaiser-Wilhelm-Str. 4-6, 66740 Saarlouis, oder elektronisch an umwelt@kreis-saarlouis.de zu senden. Es gelten die Richtlinien des Landkreises Saarlouis für die Vergabe des Umweltpreises.

Einsendeschluss ist der 19.02.2021.

Ziel des Umweltpreises ist es, das Bewusstsein um eine natürliche Umwelt als lebensnotwendige Grundlage zu fördern. Zugleich soll die Eigeninitiative im Landkreis Saarlouis ansässiger Einzelpersonen, Personengruppen, Arbeitsgemeinschaften, Schulen, Unternehmen und sonstiger Institutionen angeregt und unterstützt werden, aktiv an der Lösung lokaler Umweltprobleme mitzuwirken. Besondere Leistungen auf diesem Gebiet will der Wettbewerb herausstellen. Der Umweltpreis wird demgemäß für wirtschaftlich realisierbare Vorschläge und Pläne sowie praktische und geistige Arbeiten verliehen, die zur Erhaltung der Umwelt beitragen. Fachliche Unterstützung bei der richtigen Anlage innerörtlicher Naturflächen erhalten Interessierte auch von der Landwirtschaftskammer, dem Verband der Gartenbauvereine und dem Landesverband der Imker. Vom Ministerium für Umwelt wird die Anlage privater innerörtlicher Blühflächen zusätzlich finanziell gefördert.

REGIO.news -Umweltpreis

Saarland Vorreiter bei staatlicher Waldpflege!

Von |2021-03-30T11:58:19+02:00Januar 22nd, 2021|

Wussten Sie schon…

…, dass das Saarland Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Waldbewirtschaftung ist? Im Ländervergleich weist das Saarland mit 75% den höchsten Anteil an Laubäumen auf (Bundesschnitt 44%).

Das Saarland war und ist bundesweit Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Bewirtschaftung seines Staatswaldes. Im Ländervergleich weist unser Bundesland mit 75 Prozent den höchsten Anteil an Laubbäumen auf. Der Bundesschnitt liegt bei 44 Prozent.

Der Klimawandel setzt unserer Natur zu

Extreme Wetterereignisse von Hitzewellen mit anhaltender Trockenheit bis hin zu Starkregen. Die Auswirkungen auf unsere Wälder sind besonders augenfällig – und werden in weiten Teilen der Bevölkerung emotional diskutiert. Die Sorge um den Wald und um seine Gesundheit ist nicht neu. Bereits in den 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts hat das sogenannte Waldsterben die Gesellschaft aufgeschreckt. Vieles wie z.B. die Luftreinhaltepolitik und die Art und Weise der Waldbewirtschaftung ist besser geworden. Trotzdem ist die Bodenversauerung – heute vor allem durch Stickstoffeinträge aus Verkehr, Landwirtschaft und Industrie noch nicht gestoppt und stellt eine Hypothek für die Gesundheit der Wälder dar. Unser Wald ist Erholungs- und Freizeitraum, Ort nahezu ungestörter Entwicklung für die Natur- und Artenvielfalt, bedeutender Kohlenstoffspeicher aber auch Produktionsstätte für den wertvollen nachwachsenden Rohstoff Holz. Ein Hektar Wald im saarländischen Staatsforst produziert pro Jahr 15 bis 30 Tonnen Sauerstoff, filtert 50 Tonnen Staub, und hält bis zu 3 Millionen Liter Wasser zurück. Deutschlandweit trägt der Wald zu einer CO2-Minderung von 127 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid bei.

Bereits jetzt haben andauernde Hitze und Trockenheit dem Wald deutschlandweit erheblich zugesetzt. Die aktuelle Baumartenzusammensetzung und die bestehende Struktur der Wälder machen ein schnelles Reagieren auf den Klimawandel unmöglich. Fichtenwälder werden von der Massenvermehrung des Borkenkäfers besonders hart getroffen. Die trocken-heißen Sommer und milden Winter begünstigen die Vermehrung von Schädlingen. Auch viele Laubbäume leiden unter dem Klimawandel. Sind gefährliche Krankheiten einmal eingeschleppt, verbreiten sie sich wie ein Lauffeuer. Eine direkte Bekämpfung ist oft nicht möglich. Auch in den saarländischen Wäldern hinterlässt der Klimawandel Spuren, die zukunftstaugliche Konzepte verlangen.

Unser saarländischer Wald steht im Vergleich zu vielen Wäldern in Deutschland gut da

Das Saarland war und ist bundesweit Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Bewirtschaftung seines Staatswaldes. Im Ländervergleich weist unser Bundesland mit 75 Prozent den höchsten Anteil an Laubbäumen auf. Der Bundesschnitt liegt bei 44 Prozent. Das Saarland hat als erstes Bundesland zehn Prozent der Waldfläche komplett aus der Bewirtschaftung genommen, um dort die Natur Natur sein zu lassen. Dies ist ein wichtiger Baustein der Saarländischen Biodiversitätsstrategie und ein Beitrag zur Konvention zur Biologischen Vielfalt.  Die übrige Staatswaldfläche wird seit 30 Jahren naturnah bewirtschaftet: einzelstammorientiert, ohne Einsatz von Chemie, ohne Kahlschläge und unter stetiger Erhöhung des Laubwaldanteils. Der Holzvorrat hat sich in dieser Zeit fast verdoppelt, und so soll es weitergehen. Der Schutz des Waldes und der natürlichen Abläufe sind Maßgabe für unsere naturnahe Waldbewirtschaftung. Waldbestände sollen sich mehrheitlich durch natürliche Prozesse verjüngen, um so widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse zu werden. Standortheimische Mischwälder mit jungen und alten Bäumen kennzeichnen unsere Wälder. Mit Blick auf den Klimawandel ist das eine gute Ausgangslage für die Zukunft.

Langlebige Produkte aus Holz, wie Möbel oder ganze Häuser speichern CO2 über viele Jahre. Deshalb sollte der nachhaltige Baustoff Holz verstärkt in den Blick der Klimadiskussion rücken. Ein Verzicht auf die Bewirtschaftung unseres Waldes stellt dabei aber keine Lösung dar. Die Holzernte würde sich dann nämlich noch stärker in andere Regionen der Welt verlagern – unter teilweise bedenklichen sozialen Bedingungen und ohne Rücksicht auf Verluste.  Weltweite Umweltprobleme verschärften sich nur noch weiter.

Die neuen klimatischen Herausforderungen machen dennoch Anpassungen notwendig, die wir im Saarland behutsam und planmäßig angehen. Dabei haben wir nicht nur den Staatswald im Blick, sondern lassen auch Kommunen und vor allem Privatwaldbesitzer mit den Folgen der Trockenheit nicht alleine. Wir müssen unseren gesamten Wald anpassungs- und widerstandsfähiger machen, damit er in Zukunft besser auf Klimaveränderungen reagieren kann. Aktionismus und schnelle Experimente etwa mit exotischen Baumarten sind dabei für uns kein Mittel der Wahl.

Masterplan zum Thema Waldpflege

Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat Ende letzten Jahres den „Masterplan Wald“ aufgelegt. Ein Baustein ist das Eine-Million-Bäume-Programm – zur Wiederbewaldung größerer Flächen, die nach Borkenkäferbefall kahl gefallen sind. Wir setzen auf klimaflexiblere Baumarten wie Eiche und Esskastanie im Verbund mit Weißtanne, Bergahorn, Erle oder Hainbuche. Für das Programm sind schon zahlreiche Hilfsangebote von Schulklassen, Vereinen oder Einzelpersonen eingegangen. Diese Hilfe nehmen wir gerne an. Eine Koordinierungsgruppe trägt die relevanten Daten zusammen und vermittelt regionale Aufforstungsprojekte, bei denen sich engagierte Saarländerinnen und Saarländer aktiv einbringen können. Das hilft uns bei beim Umbau zu einem klimastabileren Wald. Weil die Menschen sich aktiv an der Wiederaufforstung beteiligen, wächst zudem das Verständnis für die Waldbewirtschaftung. Der Umbau zu einem klimastabileren Wald benötigt Zeit, doch mit Blick auf die klimatischen Veränderungen führt daran kein Weg vorbei. Diesen Prozess offen und transparent mit allen Beteiligten und vor allem behutsam anzugehen, ist unser Ziel.  So wollen wir die Erfolgsgeschichte der naturnahen Waldbewirtschaftung weiterführen.

Wald

Helfen Sie aktiv beim Gewässerschutz mit!

Von |2021-03-30T12:03:11+02:00Januar 22nd, 2021|

Zur Zeit sind schon ein Viertel der saarländischen Gewässer ökologisch in einem guten bis sehr guten Zustand.

Um die Gewässer jedoch weiter ökologisch zu verbessern, braucht das Umweltministerium Ihre Hilfe!

Erfahren Sie im Live-Stream am 22. Januar um 10 Uhr auf Facebook, wie Sie sich aktiv durch die Öffentlichkeitsbeteiligung in den Gewässerschutz einbringen können! Und nutzen Sie die Möglichkeit, schon während diesem Live-Stream Ihre Fragen in die Kommentare zu posten und so direkt an die Experten zu richten!

Hier geht es zum Live-Stream auf Facebook.

Bringen Sie sich über unsere Öffentlichkeitsbeteiligung aktiv im Gewässerschutz ein!

Wasser ist der Baustein unseres Lebens. 70% der Erdoberfläche sind davon bedeckt, doch nur 3% sind trinkbar. Das macht es so kostbar für die Tier und Pflanzenwelt und natürlich auch für uns.

Jeder von uns kann selbst einen großen Teil dazu beitragen, unsere Gewässer zu schützen. Und das ist sogar ganz einfach! Zum Beispiel, indem wir den Wasserhahn schließen, wenn er nicht gebraucht wird. Oder indem wir das Auto nur in der Waschanlage waschen und umweltfreundliche Produkte kaufen, um so unser Grundwasser vor Chemikalien zu schützen.

Weitere Infos gibt es hier!   

Gewässerschutz

Das Online-Forstamt ist da!

Von |2021-03-30T12:11:15+02:00Januar 18th, 2021|

Das Online-Forstamt ist da!

Wollen Sie Müll im Wald, einen umgestürzten Baum oder Wegschäden melden?
Ab sofort ist dies schnell und unkompliziert über das Online-Forstamt des SaarForst Landesbetriebes möglich!

Liebe Bürgerinnen und Bürger, wenn Sie mit dem SaarForst Kontakt aufnehmen möchten, können Sie das nun ganz einfach tun: das Online-Forstamt steht Ihnen zu Fragen bezüglich der von uns bewirtschafteten Flächen zur Verfügung.
Auf Ihrer Spazier- oder Laufroute ist ein Baum umgefallen, der Weg beschädigt oder Sie haben Müll im Wald entdeckt? Mit dem neuen Online-Forstamt des SaarForst Landesbetriebs können Sie Ihre Anliegen schnell und unkompliziert mitteilen. Via Kontaktformular erreicht uns ihr Anliegen direkt. Das neue Beschwerde- und Ideenmanagement ist Bestandteil der nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Ein Team aus drei Mitarbeitern des SaarForstes kümmert sich um den neuen Dienst.

Schicken Sie eine Mail an waldpost@sfl.saarland.de, verwenden Sie das Kontaktformular oder tragen Sie Ihr Anliegen telefonisch unter 0681/9712-01 vor.

Wald Forst

Jetzt wird es Zeit für die Vogelfütterung!

Von |2021-03-30T12:54:15+02:00Dezember 21st, 2020|

|Quelle/ Bild: Nabu Köllertal

Die Vogelfütterung im Winter hat eine lange Tradition.

Viele einheimische Vögel profitieren davon, da unsere Gärten und Parks immer weniger Futter zur Verfügung stellen.
Als Futter grundsätzlich ungeeignet sind alle gewürzten und gesalzenen Speisen. Auch Brot ist nicht zu empfehlen, da es im Magen der Vögel aufquillt. In ihrer Ernährungsweise teilen sich die Vögel in zwei Gruppen: die Weichfutterfresser und die Körnerfresser.
Bewährt für beide Gruppen haben sich Sämereien und Futtermischungen. Diese Futtermischungen sowie Futterhäuschen und Futtersilos sind preiswert beim NABU Köllertal zu erwerben. Der NABU –Treff in der Marktstraße 21 ist jeweils samstags und mittwochs 10 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.
Die „Stunde der Wintervögel 2021“ mit Zählung der Wintervögel an der Futterstelle ist für den 8. bis 10. Januar 2021 geplant.
Weitere Informationen unter 06898-2001995 oder www.koellertal.nabu-saar.de

REGIO.news - NABU Winderfütterung Wildvögel

„Herbstaktion Eichelhäher“ im Saarland gestartet

Von |2021-03-30T13:10:12+02:00Dezember 11th, 2020|

| Quelle: Tourismuszentrale Saarland / Bilder: Adobe Stock
 
 

„Herbstaktion Eichelhäher“ im Saarland gestartet

Der SaarForst möchte die Wälder des Saarlandes durch natürliche Prozesse verjüngen, dazu hat er die „Herbstaktion Eichelhäher“ ins Leben gerufen. Namensgeber der Aktion ist der Vogel Eichelhäher. Er sorgt mit seinem Sammeln und Verstecken von Eicheln, dass neue Bäume im Wald wachsen. Der SaarForst ruft die Saarländerinnen und Saarländer auf, es dem Eichelhäher gleich zu tun und aktiv bei Verjüngung des saarländischen Waldes mitzuhelfen.

Wandern und Eicheln im Wald sammeln

Das Mitmachen funktioniert ganz einfach: Bei einem Spaziergang oder einer Wanderung im Wald, einfach die Eicheln am Boden aufheben und in einem Eimer sammeln. Im Anschluss werden die Eicheln an die ausgewiesenen Sammelstellen gebracht. Elf Stationen hat der SaarForst derzeit im Saarland an ausgewählten Stellen im Wald eingerichtet, wo viele Eichen zu finden sind. Dort gibt es auch Eimer zum Ausleihen, weitere Informationen zur Aktion und jeweils einen großen Sammelbehälter. Der SaarForst nutzt die gesammelten Eicheln zur Aussaat auf Freiflächen, die häufig entstanden sind, weil zahlreiche Fichten dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen sind. Der saarländische Wald ist Erholungsraum, Raum für den Natur- und Artenschutz und ist Produktionsstätte für den wertvollen nachwachsenden Rohstoff Holz.

Die Sammelstationen „Herbstaktion Eichelhäher“

  • Bexbach (Parkplatz am Kletterpark in Jägersburg, Parkplatz Blumengarten, Waldparkplatz zwischen Kleinottweiler und Jägersburg an der B 423)
  • Ottweiler (Sportplatz am Eingang Steinbachpfad, Waldparkplatz hinter dem Sportplatz in Stennweiler)
  • Tholey (Selbach: am Waldparkplatz, L3030 Dirmingen-Tholey Waldparkplatz Höhe Münchbornerhof)
  • Scheidterberg (Klarenthal: Waldeingang Obere Kreisstraße, St. Arnual: Parkplatz am Ende der Sonnenbergstraße, Waldeingang am Abenteuerspielplatz Eschberg)
  • Prozessschutzrevier (Verschiedene Waldeingänge in Quierschied und Fischbach, L247 Zugänge Hölzerbach am Hohlenstein)
  • Eppelborn (Eppelborn-Dirmingen: Waldweg von der L 112 (Lebacher Straße) bergauf zu erreichen, Waldeingang Urexweiler am Ende der Friedhofstraße)
  • St.Ingbert-Nord (Waldeingang Parkplatz an der Spieser Landstraße, Waldeingang Erlenweg, St. Ingbert)
  • Regionalparkrevier (Friedrichsthal Waldparkplatz am Waldeingang Lilienstraße, L 129 zwischen Heiligenwald und Merchweiler am Waldparkplatz “Fünf Fingersteig” (Kreuzung L 296))
  • Wadern (Am Ende der Buttnicher Straße bei Buttnich-Dagstuhl, L149 Wadern-Buweiler am “Dicken Stein”, Nunkirchen Weiskircher Straße Waldeingang hinter der AWO Saarland)
  • Lebach (Waldparkplatz „Hoxberg“ an der L 142 Lebach – Saarwellingen, Abzweig Falscheid, Waldparkplatz „Lauftreff“ an der B268 auf Tanneck, Rengesparkplatz“ auf dem „Horst“ in Schmelz)
  • Furpach (Kirkeler Straße zwischen Neunkirchen und vor Menschenhaus am Waldparkplatz, am ehemaligen Naturfreibad, Waldstraße gegenüber Waldschenke “Waldeslust” in Richtung Wellesweiler nach 30 m im Eichenwald)
REGIO.news - Aktion Eichehäher

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