Kultur & Sport News für das Saarland – REGIO.news bietet lokale Nachrichten aus dem Saarland

Kleinblittersdorf – Ruppertshof wird zum echten Kulturzentrum!

Von |2022-01-22T14:14:51+01:00Januar 22nd, 2022|

Ruppertshof wird zum echten Kulturzentrum – Umweltministerium fördert Sanierung und Umbau des historischen Gebäudes mit 400.000 Euro

Ein echtes Kulturzentrum mitten im Ortskern, dieser Wunsch der Auersmacher Bürgerinnen und Bürger rückt in greifbare Nähe. Der Haupttrakt des historischen Ruppertshofes, der seit Jahren ungenutzt ist und zusehends verfällt, kann jetzt umgebaut und saniert werden. Das Umweltministerium fördert das Bauprojekt, dessen Kosten auf rund 724.000 Euro veranschlagt wurden, mit 400.000 Euro. Das Innenministerium stockt den Förderbetrag über kommunale Bedarfszuweisungen um weitere 153.750 Euro auf.

„Wir wollen den Auersmacher Bürgerinnen und Bürgern dabei helfen, dass ihr Dorf als Lebensort für alle Generationen attraktiv bleibt. Und da ist der Umbau und die Sanierung und Wiedernutzbarmachung des Ruppertshofes von zentraler Bedeutung“, so Umweltminister Reinhold Jost.

Im Obergeschoss des ehemaligen Landgasthauses soll ein Kultur/Theatersaal entstehen. Gleichzeitig wäre Platz für Kulturvereine des Ortes, die bislang Räume der inmitten eines Wohngebietes gelegenen Grundschule nutzen, bei der jedoch dringender Nachbesserungsbedarf mit hohen Kosten erforderlich wäre, um die Aktivitäten der Vereine weiter zu gewährleisten.

Im Unter- und Erdgeschoss plant die Gemeinde Kleinblittersdorf als jetzige Eigentümerin des Ruppertshofes eine Kindertagesstätte, um das Problem der fehlenden Kita-Plätze in Ort und Gemeinde zu beheben.

Für die Umbauten im Ober- und Dachgeschoss sollen im Rahmen des Förderantrags folgende Maßnahmen durchgeführt werden:

  • Energetische Ertüchtigung und Sanierung des Satteldaches
  • Einbau einer neuen Aufzugsanlage zur barrierefreien Erschließung des Obergeschosses
  • Anbringung einer Fluchttreppe
  • Überarbeitung der Gebäudefassade mit einer Putzschicht
  • Erneuerung der Fenster
  • Innenausbau (Zuschauerraum mit Bühne, Maske, Umkleiden, WC-Anlage, Requisite, Haustechnik).

Hintergrund:

Das Gebäudeensemble Ruppertshof prägt das Ortsbild im Kleinblittersdorfer Gemeindeteil Auersmacher. Die ehemalige Hofgutanlage (Korns Gut) wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut und war bis in die 1930er Jahre Landwohnsitz der Saarbrücker Bürgerfamilie Korn, anschließend für einige Jahre Landjahrlager. Nach dem Krieg kam das Anwesen in den Besitz der selbständigen Gemeinde Auersmacher, die es zu einem Gasthof (Landgasthaus Ruppertshof) umgebaut und in den 1950er Jahren um einen Veranstaltungsraum (Ruppertshofsaal) erweitert hat. Der Ruppertshofsaal wurde bereits in den Jahren 2014/15 mit Mitteln der Dorfentwicklung umfassend modernisiert und bildet das multifunktionale Begegnungszentrum für Vereine sowie die Dorfgemeinschaft. Hier finden Vereinsaktivitäten und Feste statt. In der Remise des Ruppertshofes befindet sich ein Probe- und Gemeinschaftsraum sowie das Sitzungszimmer des Ortsrats.

Wintringer Kapelle

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Sulzbach – Deutscher Kita-Preis Nominierung für Kita in Sulzbach-Altenwald!

Von |2022-01-22T12:54:30+01:00Januar 22nd, 2022|

12.01.2022 Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Bildung und Kultur/ Foto: Freepik

Deutscher Kita-Preis: Kita Sulzbach-Altenwald als Finalist für den Preis „Kita des Jahres 2022“ nominiert

Auch in diesem Jahr prämiert die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) zusammen mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Deutschen Kita-Preises die besten Kitas in Deutschland. Zu den Finalisten in der Kategorie „Kita des Jahres“ gehört die Katholische Kita Pastor Hein in Sulzbach-Altenwald.

Die Bewerbungsphase des Wettbewerbes endete am 31. Juli 2021. Die Jury des Deutschen Kita-Preises bewertet die Einrichtungen anhand der vier Qualitätsdimensionen Kindorientierung, Sozialraumorientierung, Partizipation und lernende Organisation. Die Preisverleihung wird im Mai in Berlin stattfinden.

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot: „Schon die Nominierung als ‚Kita des Jahres‘ ist eine große Auszeichnung für die vorbildliche Arbeit, die das Team der katholischen Kita Pastor Hein in Sulzbach-Altenwald leistet. Ich drücke dem Team die Daumen für die Finalrunde des Wettbewerbs. Die Nominierung beim Deutschen Kita-Preis ist keine Selbstverständlichkeit. Nicht aus allen Bundesländern haben es Kitas in die Finalrunde geschafft. Das zeigt auch, dass wir im Saarland bei der Kita-Qualität auf einem guten Weg sind.“

Ausgangspunkt der pädagogischen Arbeit dieser saarländischen Kindertageseinrichtung in der Trägerschaft der Katholischen KiTa gGmbH ist die aktuelle Lebenssituation des jeweiligen Kindes, sein Erleben, seine Erfahrungen, seine Probleme, Interaktionen und Fragen. Das pädagogische Team arbeitet nach dem  saarländischen Bildungsprogramm aus und versteht seine Rolle dabei als „Bildungsbegleiter“ und als Gestalter einer anregenden Lern- und Erfahrungswelt für das Kind – zusammen mit seiner Familie und seinen Erziehungsberechtigten. Zu den hierbei wichtigsten Aspekten gehören u.a.: Mitbestimmung und Partizipation, naturwissenschaftliche Erfahrungen im Haus der kleinen Forscher, Bildung für nachhaltige Entwicklung.

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Saarland – Förderung des Spitzensports in der Polizei unterzeichnet!

Von |2022-01-10T22:24:41+01:00Januar 10th, 2022|

10.01.2022 Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Inneres, Bauen und Sport/ Foto: K. Thomas
 

Erfolgreiche Fortsetzung: Sportministerium und Landessportverband unterzeichnen neugefasste Vereinbarung zur Förderung des Spitzensports in der Polizei

Sportminister Klaus Bouillon hat gemeinsam mit Joachim Tesche (Vorstand Finanzen Landessportverband für das Saarland (LSVS)) und Johannes Kopkow (Vorstand Sport und Vermarktung LSVS) am Montag, 10. Januar 2022, die Neufassung der „Vereinbarung zwischen dem Ministerium für Inneres, Bauen und Sport und dem Landessportverband für das Saarland zur Förderung von Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern in der Polizei“ unterzeichnet.

Mit der Neufassung wird die seit 2008 bestehende saarländische Spitzensportförderung gemeinsam erfolgreich fortgesetzt.

Bei der Unterzeichnung ebenfalls vor Ort: Der Ringer Gennadij Cudinovic sowie die Triathletin Lina Völker als Repräsentanten der durch die Vereinbarung geförderten Sportlerinnen und Sportler.

Sportminister Klaus Bouillon: „Im letzten Jahr waren wir mit Ringer Gennadij Cudinovic und Schwimmer Christoph Fildebrandt gleich zwei Spitzensportler der saarländischen Polizei bei den Olympischen Spielen in Tokio dabei. Darauf sind wir sehr stolz und diese erfolgreiche Arbeit wollen wir weiter fortsetzen!“

Die Spitzensportförderung in der saarländischen Polizei ermöglicht es, dass Spitzensportlerinnen und -sportler eine qualifizierte Berufsausbildung unter Berücksichtigung der sportlichen Erfordernisse erhalten und ihnen gleichzeitig eine berufliche Zukunft in der Vollzugspolizei gesichert wird. Neben Gennadij Cudinovic und Lina Völker profitieren auch Lars Hemmerling (noch in Ausbildung), Christoph Fildebrandt, Sophie Gimmler, Andreas Waschburger sowie Nico Zarcone vom Spitzensportförderprogramm.

Die neue Vereinbarung ist ein starkes Bekenntnis zur Spitzensportförderung in der Polizei; zugleich wurde unter anderem die Besetzung des Beirates verschlankt, der zur Förderung der Zusammenarbeit und zur Vorbereitung von Regelungen grundsätzlicher Fragen, die sich aus der Einstellung, Ausbildung und Verwendung von Spitzensportlerinnen und -sportlern ergeben, eingesetzt wird.

Außerdem wird die Vereinbarung auf das Wesentliche der Zusammenarbeit konzentriert und eine Verknüpfung zu den zwischenzeitlich erlassenen, konkretisierenden Richtlinien hergestellt, damit so Redundanzen vermieden und erforderliche Praxisanpassungen situationsgerecht über die Richtlinien vorgenommen werden können, ohne jedes Mal die grundsätzliche Vereinbarung erneuern zu müssen.

Personen (v.l.n.r.): Vorstand „Sport und Vermarktung“ beim Landessportverband für das Saarland (LSVS) Johannes Kopkow; Ringer Gennadij Cudinovic; Triathletin Lina Völker; Sportminister Klaus Bouillon; Vorstand „Finanzen“ beim LSVS Joachim Tesche.

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Saarland – 20 Millionen Euro Fördermittel für Kita-und Hort in 2021 investiert!

Von |2022-01-10T21:57:59+01:00Januar 10th, 2022|

10.01.2022 Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Bildung und Kultur/ Foto: Freepik @marharytakovalenko
 

Mehr Kita-Plätze, neue Ausbildungsmöglichkeiten, weniger Elternbeiträge: Das Saarland hat 2021 massiv in die frühkindliche Bildung und Betreuung investiert

Das Saarland hat im Jahr 2021 massiv in die frühkindliche Bildung und Betreuung investiert. 17 Millionen Euro Landesmittel flossen in die weitere Entlastung von Familien bei den Kita-Elternbeiträgen.

20 Millionen Euro Fördermittel wurden in Ausbau und Sicherung von Kita-und Hort-Plätzen investiert. Zur Refinanzierung der Kita-Personalkosten hat das Land 105 Millionen Euro aufgewendet. Um mehr Personal für die Arbeit in den Kitas zu gewinnen, wurden neue Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen. Mit dem neuen Kita-Gesetz des Landes, dem Saarländischen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsgesetz (SBEBG), folgt nun ein weiterer wichtiger Schritt für mehr Kita-Qualität.

„Unsere Kitas spielen eine herausragend wichtige Rolle für die Entwicklungs- und Bildungschancen unserer Jüngsten – und natürlich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im vergangenen Jahr haben wir deshalb massiv in die frühkindliche Bildung und Betreuung an sich und gleichzeitig in die Entlastung von Familien bei den Kita-Elternbeiträgen investiert. Mit dem neuen Kita-Gesetz sorgen wir jetzt für noch mehr Qualität, davon profitieren die Beschäftigten, die Familien und allen voran natürlich die Kinder. In der Zukunft werden mehr Kinder gute und verlässliche Bildungs- und Betreuungsangebote vor Ort brauchen. Daher werden wir auch in Zukunft in weitere Platzangebote, Senkung der Gebühren und Personal investieren.“, erklärt Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot.

Die in dieser Legislaturperiode vereinbarte Halbierung der Kita-Elternbeiträge wird im Jahr 2022 abgeschlossen sein, Eltern zahlen ab August 2022 gegenüber 2019 prozentual nur noch die Hälfte ihres Anteils an den Personalkosten, also maximal 12,5 Prozent anstatt 25 Prozent der Personalkosten als Elternbeitrag. Im Jahr 2021 sind je 17 Millionen Euro Landes- und Bundesmittel in die Entlastung bei den Kita-Elternbeiträgen geflossen. Zur Refinanzierung der Kita-Personalkosten hat das Land im vergangenen Jahr darüber hinaus 105 Millionen Euro aufgewendet.

Investitionen in Kita- und Hort-Plätze 

Das Saarland hat in den vergangenen Jahren enorme Anstrengungen unternommen, um das Platzangebot in Kitas weiter auszubauen. Insgesamt stehen mittlerweile saarlandweit rund 6.600 Krippenplätze (2012: rund 4.000) und  29.700 Kindergarten- und Hortplätze (2012: rund 27.000) zur Verfügung, insbesondere wurden Ganztagsplätze ausgebaut. 2021 wurden 20 Millionen Euro Fördermittel in den Ausbau und die Sicherung von Kita-Plätzen investiert. In den Kita-Platzausbau hat das Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) 8,75 Millionen Euro investiert. Um bestehende Kita-Plätze zu sichern, wurden substanzerhaltende Sanierungsmaßnahmen der Träger mit einem Landeszuschuss von rund 1 Million Euro gefördert. Über das Programm „Kita gut und sicher“  wurden die Kita-Träger mit insgesamt 3,6 Millionen Euro Bundes- und Landesmitteln bei pandemiebedingt notwendigen Investitionen unterstützt, etwa bei der Umsetzung von angepassten Hygiene- und Raumkonzepten. Nochmal rund 7 Millionen Euro wurden den Landkreisen und dem Regionalverband über dieses Programm für die Schaffung weiterer Plätze zur Verfügung gestellt.

Unterstützung für Eltern und Kitas während der Corona-Pandemie

Während der pandemiebedingten Kita-Schließungen hat das Land auf Initiative des Ministeriums für Bildung und Kultur durch die Übernahme der Elternbeiträge vielen Eltern wirtschaftliche Sorge genommen und somit verhindert, dass den Trägern in diesen Zeiten Finanzlücken entstehen. Das Land hat in diesem Zusammenhang in den Jahren 2020 und 2021 Kita-Elternbeiträge in einer Gesamthöhe von rund 8 Millionen Euro übernommen. Um den Einrichtungen zusätzlich die Möglichkeit zu bieten, unter Pandemiebedingungen ein kindgerechtes Betreuungsangebot aufrechterhalten zu können, wurde im Jahr 2021 mit 1,3 Millionen Euro den Einsatz von Ergänzungskräften finanziert, die das Kita-Personal vor Ort bei der Umsetzung der Hygienemaßnahmen unterstützen.

Neue Ausbildungsmöglichkeiten

Um mehr Personal für die Arbeit in den Kitas zu gewinnen, hat das Land im Jahr 2021 neue Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen. Mit der vergüteten Praxisintegrierten Erzieher*innenausbildung (PiA) hatte das Saarland bereits einen Meilenstein erreicht. Im Schuljahr 2021/22 kamen mit der berufsbegleitenden Ausbildung und der Ausbildung in Teilzeit am Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrum Saarbrücken neue Ausbildungsmöglichkeiten hinzu. Nicht zuletzt dadurch ist die Ausbildungskapazität in den letzten vier Jahren um jährlich 10 Prozent angestiegen.

Neues Kita-Gesetz bringt mehr Kita-Qualität

Das MBK hat im Jahr 2021 die Novellierung des bisherigen Saarländischen Kinderbetreuungs- und -bildungsgesetzes (SKBBG) auf den Weg gebracht. Es wird im neuen Jahr vom Saarländischen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsgesetz (SBEBG) abgelöst werden. Mit dem neuen Kita-Gesetz werden insbesondere die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen in den Kitas verbessert.  Das Gesetz soll noch im Januar 2022 vom Landtag beschlossen werden. Bereits im Vorgriff auf die Novellierung konnten im Rahmen des Gute-Kita-Gesetzes seit 2019 Qualitätsentwicklungsmaßnahmen wie z.B. zusätzliche Leitungsfreistellung, Unterstützung für Einrichtungen mit besonderen Herausforderungen durch zusätzliches Personal und Fortbildungen umgesetzt werden. In 2021 wurden alleine dafür rund 6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

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St. Ingbert – Lucie Molitor erhält Wissenschaftspreis der Erich F. Bläse-Stiftung!

Von |2022-01-06T20:59:59+01:00Januar 6th, 2022|

06.01.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Giusi Faragone
 
 
 
Mit Lucie Molitor (im Vordergrund) freuen sich Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer, der stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsvorstandes Heinz Dabrock und Andrea Kihm, Geschäftsführerin der Erich F. Bläse-Stiftung für Forschung und Wissenschaft, über das Jahresstipendium.

St. Ingberter Studentin Lucie Molitor erhält Wissenschaftspreis der Erich F. Bläse-Stiftung

Lucie Molitor aus Oberwürzbach studiert an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) „Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit“. Ihre wissenschaftliche Leistung wurde von der Erich Ferdinand Bläse-Stiftung für Forschung und Wissenschaft St. Ingbert in Kooperation mit der StudienStiftungSaar mit einem Jahresstipendium gewürdigt. Frau Molitor absolvierte 2019 als erste in der Bergmannsfamilie ihr Abitur am Albert-Magnus-Gymnasium in St. Ingbert und hat ihr Studium im Oktober 2020 nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) in der Psychiatrie in Homburg aufgenommen. „Zuerst wollte ich Psychologie studieren, aber nach dem FSJ war ich Feuer und Flamme für die Soziale Arbeit“, erzählt die junge Wissenschaftlerin.

Die Bläse-Stiftung für Forschung und Wissenschaft vergibt Stipendien für herausragende wissenschaftliche Arbeiten. Das Fördergeld in Höhe von 1.800 Euro wird von der StudienStiftungSaar um weitere 1.800 Euro erhöht, die nach den Kriterien der Stiftung auch die Auswahl der Stipendiaten übernimmt. „Die Zusammenarbeit für das sogenannte Deutschlandstipendium funktioniert sehr gut. Die Stipendiaten werden nach ihrer Leistung, ihrem sozialen Engagement und ihren Interessen ausgewählt und können das Geld nach eigenem Ermessen verwenden“, freut sich Andrea Kihm, Geschäftsführerin der Erich F. Bläse-Stiftung für Forschung und Wissenschaft. Heinz Dabrock, als stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsvorstandes zuständig für die Verwaltung der Stiftungsfinanzen, lobt die Stipendiatin: „Erich F. Bläse hat die Stiftung gegründet, um den Bereich Wissenschaft und Forschung als einen der Grundbausteine einer guten Bildung zu unterstützen. Lucie Molitor hat gezeigt, dass Wissenschaft kein Elfenbeinturm ist, sondern von vielfältigen Interessen geprägt und gestützt wird.“

Ein Jahr lang erhält Lucie Molitor nun monatlich Geld, das sie gut gebrauchen kann. Denn das Studium nimmt nach nunmehr drei Semestern so richtig Fahrt auf. Zuerst interessierte sich die Studierende eher für die praktische Sozialarbeit. Doch nachdem sie an einem Forschungsprojekt teilgenommen hatte, war der Funke für die wissenschaftliche Arbeit übergesprungen. Neben dem Studium betreibt sie Klettern als Leistungssport im Landeskader Rheinland-Pfalz und erkämpfte sich 2021 den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften. Zudem betreut sie in einem Kletterzentrum eine Kindergruppe. „Gerade bin ich zu Hause ausgezogen und richte meine erste eigene, wenn auch kleine Wohnung in Homburg ein“, erzählt sie stolz. Das Stipendium hilft der jungen Frau dabei, neben Studium, Leistungssport und Arbeit, den Schritt in das eigenständige Leben zu gehen.

„Frau Molitor ist unglaublich vielseitig und hat sich die Förderung aufgrund ihrer herausragenden Leistung redlich verdient“, gratuliert Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. „Außerdem danke ich Herrn Dabrock als Verwalter des Stiftungsgeldes, dass er dieses mit seinem Finanzsachverstand trotz schlechter Zinszeiten so erfolgreich vermehrt hat. So können junge Menschen finanziell unterstützt werden, die fundierte wissenschaftliche Arbeit leisten.“

St. Ingbert – Knut Schubert erhält die Sportplakette des Saarlandes 2021!

Von |2022-01-06T20:57:17+01:00Januar 6th, 2022|

06.01.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Giusi Faragone
 
 
 

St. Ingberter Knut Schubert erhält die Sportplakette des Saarlandes 2021

Wahrscheinlich ist Knut Schubert vielen St. Ingbertern bestens bekannt. 1945 in der Mittelstadt geboren, war der gelernte Maschinenschlosser 15 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Darüber hinaus spielte er immer begeistert Fußball und trat 1972 als Schiedsrichter der Schiedsrichtergruppe Saarbrücken und später der Schiedsrichtergruppe St. Ingbert bei. Bis heute leitet er fast an jedem Wochenende Jugendfußballspiele. Nach verschiedenen Stationen, z. B. bei der DJK St. Ingbert und dem TuS Rentrisch, wo er unter anderem als Spieler, Jugendtrainer und Abteilungsleiter tätig war, übernahm er 2007 – 2015 den 1. Vorsitz des SV St. Ingbert. Sein beruflicher Weg führte den gebürtigen St. Ingberter 1992 zur Stadtverwaltung St. Ingbert, wo er zwölf Jahre als Personalratsvorsitzender tätig war.

„Langeweile kenne ich nicht, allerdings kann ich auch nicht ruhig sitzen“, erzählt der umtriebige Rentner. So engagierte er sich in den 70er Jahren bei der Lebenshilfe Saarpfalz, für die er bis heute in zahlreichen Benefizveranstaltungen über 78.000 Euro eingespielt hat. „Ich bekomme immer wieder eine Gänsehaut, wenn ich sehe, wie sehr sich die Kinder bei Veranstaltungen, wie z. B. einem Fußballturnier, freuen“, lacht Knut Schubert.

Mehr als 50 Jahre ehrenamtliches Engagement

Sein ehrenamtliches Engagement der letzten 50 Jahre lässt sich kaum in Stunden bemessen – und schon gar nicht in Geld. Aber Würdigungen hat sich der umtriebige 76-Jährige bereits viele verdient. So erhielt er 2001 den DFB-Ehrenpreis für außergewöhnliche Leistungen für die Lebenshilfe und wurde im Juni 2010 von der Saarbrücker Zeitung zu einem der „Saarlands Beste“ gekürt. Für seine gemeinnützigen Aktivitäten im Bereich des Sports wurde er im Dezember 2021 vom Ministerium für Inneres, Bauen und Sport als einer von nur zehn Preisträgern im Saarland mit der Sportplakette des Saarlandes 2021 geehrt. Die Auszeichnung hat Knut Schubert pandemiebedingt nur per Post erhalten. Als kleiner Ersatz erfolgte nun eine Einladung ins St. Ingberter Rathaus, um dem Preisträger die verdiente Ehre zu erweisen. „Die Stadt St. Ingbert dankt Ihnen für Ihr langjähriges, ehrenamtliches Engagement. Menschen wie Sie, die sich uneigennützig einbringen, leisten einen großen Beitrag dazu, dass unsere Stadt so lebenswert ist“, so die Würdigung von Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer.

Völklingen – The World Of Music Video bald im Weltkulturerbe!

Von |2022-01-03T21:39:29+01:00Januar 3rd, 2022|

03.01.2022 Pressemitteilung Tourismuszentrale des Saarlandes/ Foto: Völklinger Hütte
 

The World Of Music Video – Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Ab dem 22. Januar lädt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zu seiner brandneuen Ausstellung „The World Of Music Video“ ein.
Inmitten der alten Hallen der Roheisenproduktion dreht sich alles um die künstlerisch-visuellen Aushängeschilder der Musikindustrie. Es geht um musikalische wie filmkünstlerische Qualität, aber ebenso um brennende Inhalte: KI, Klimawandel, politische, psychische und physische Gewalt und Genderfragen aller Art.
Es geht um Frühformen des Kurzmusikfilms, den gloriosen Beginn rund um das Licht- und Schattenspiel der „Bohemian Rhapsody“ von Queen 1975 bis zu den Ermächtigungsszenen der 2000er bis 2020er-Jahre von Lady Gaga, Beyoncé oder The Carters, in denen subversiv die Macht übernommen wird in Gefängnissen, Fast-Food-Restaurants oder dem Louvre mit all seinen Weihehallen und Meisterwerken der Hochkultur.
Der Maschinenraum des einstigen Eisenwerks Völklinger Hütte gibt konzentriert Einblick in Faszination und Funktionsweisen von Musikvideos rund um den Globus. Nicht nur europäische und amerikanische Produktionen werden hier gezeigt, sondern ebenso indische, japanische, afrikanische oder koreanische Beiträge. Die Welt des Musikvideos wartet auf ihre Entdeckung.
Weitere Informationen und Tickets unter www.voelklinger-huette.org.

Saarland – Jubiläum „65 Jahre Saarland“!

Von |2022-01-06T14:11:56+01:00Januar 3rd, 2022|

29.12.2021 Quelle: Pressemitteilung Saarländische Staatskanzlei

Am 1.1. feiert das Saarland sein 65-jähriges Bestehen als Bundesland

Am 01. Januar 2022 jährt sich der Beitritt des Saarlandes zur Bundesrepublik Deutschland. Die Landesregierung würdigt das Jubiläum unter dem Motto „65 Jahre Saarland“.

Die Rückgliederung des Saarlandes als zehntes Bundesland im Jahre 1957 – Berlin besaß seinerzeit keinen Bundeslandstatus – war in mehrfacher Hinsicht richtungsweisend: Zum einen obsiegte in diesem Prozess die Kraft der Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich über alle Widerstände hinweg. Zum anderen wies diese sogenannte „kleine Wiedervereinigung“ den Weg für die große Wiedervereinigung im Osten. Denn Artikel 23 des Grundgesetzes, über den 1990 die ostdeutschen Länder beitraten, fand zum ersten Mal Anwendung bei der „kleinen Wiedervereinigung“.

„Das Saarland ist reich an Geschichte und reich an Zukunft: Das erste, die Geschichte, wollen wir wach und in Erinnerung halten. Das zweite, die Zukunft, wollen wir gut und nachhaltig gestalten. „65 Jahre Saarland“ steht daher nicht für ein einzelnes Datum, sondern vielmehr für einen Zeitraum; einen Prozess der steten Anpassung und Modernisierung des Landes und der Saarländerinnen und Saarländer. Denn es gibt keine Region in Europa, die sich so oft wandeln, in kurzer Zeit so häufige und so heftige Brüche durchleben musste. Und immer haben wir es geschafft. Heute sind wir eine moderne Industrieregion mit einer hoch exzellenten Forschungslandschaft, mit innovativen Unternehmen, mit weltoffenen Menschen und einem klaren Kurs in Richtung Zukunft“, so Ministerpräsident Tobias Hans.

Um das Landesjubiläum zu würdigen, realisiert die Landesregierung mehrere Informationsangebote, die aufgrund der aktuellen Pandemieentwicklung jedoch kleiner als geplant und zum Teil an anderen Orten stattfinden müssen. Ziel ist es, die Saarländerinnen und Saarländer neugierig auf die Geschichte ihres Landes zu machen und innovative Angebote zur vertieften Beschäftigung anzubieten.

Hier die Übersicht der Maßnahmen:

Publikation „65 Jahre Saarland. Comics zum Jubiläum“

Vermittlung von Geschichte bedient sich zahlreicher Medien: dem Buch, dem Film, dem Museum, der Ausstellung, der mündlichen Überlieferung. Aber Saargeschichte in Form eines Comics ist eher außergewöhnlich.

In sechs Episoden zeichnen etablierte wie aufstrebende Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Stilrichtungen Ereignisse und Alltagssituationen der Landesgeschichte ihrer Wahl. Vom „Tag X“ als Stichtag der wirtschaftlichen Angliederung an die Bundesrepublik über die besondere Mentalität der Saarländer als Volk der Selbermacher bis zu den erfolgreichen Fußballerinnen des 1. FC Saarbrücken.

Die Publikation ist im Geistkirch Verlag erschienen und kann als gedrucktes Buch sowie als eBook ab Januar über den Buchhandel erworben werden.

Historische Info-Wand mit Geldscheinautomaten

Ein weiteres Element ist eine 15 qm große Info-Wand zur saarländischen Geschichte mit einem integrierten Souvenirgeldscheinautomaten.

Die Wand zeigt die Entwicklung unseres Landes in den letzten 65 Jahren an exemplarischen Ereignissen und ist von Januar bis März im Historischen Museum Saarbrücken zugänglich. Dort erhalten Besucherinnen und Besucher beim Eintritt einen sog. Token, mit dem sie sich an dem Automaten einen Saarschein mit individueller Stückzahlnummer ziehen können.

Die Währung – von Reichsmark über Franken bis D-Mark und Euro – war bei uns an der Saar immer auch ein Zeichen der Zugehörigkeit. Daher wurde zum Jubiläum ein symbolischer Saarschein entwickelt: Auf der Vorderseite mit der Saarschleife als die präsenteste Landmarke. Und auf der Rückseite ist der Saarpolygon zentral – als Klammer von Tradition und Moderne. Ihn umrahmen signifikante Bauwerke der Geschichte (Ringwall, Abtei St. Peter, Völklinger Hütte, CISPA).

Themenwebsite www.65jahre.saarland

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St. Ingbert -„Filmreif“-Design erhält Preis des Saarländischen Wirtschaftsministeriums!

Von |2021-12-22T20:58:02+01:00Dezember 22nd, 2021|

22.12.2021 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert
 
 
 

„Filmreif“-Design erhält Preis des Saarländischen Wirtschaftsministeriums

Das Design des Bundesfestivals junger Film wurde vom Saarländischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr mit dem hochkarätigen Saarländischen Staatspreis für Design gekürt. Diesen Preis verleiht das Ministerium nun bereits zum 15. Mal, um die Kreativwirtschaft als immer stärker werdenden Wachstumsfaktor für andere Wirtschaftsbranchen im Saarland zu fördern.

Bundesfestival junger Film in St. Ingbert

Das Bundesfestival junger Film ist das größte Kurzfilmfestival für deutschsprachigen Nachwuchs. Sitz und Austragungsort ist St. Ingbert. Die 50 besten der eingereichten, maximal 29 Minuten langen Filme der maximal 29 Jahre alten Filmemacherinnen und Filmemacher werden jährlich vier Tage lang an verschiedenen Spielorten in St. Ingbert vorgestellt. Im Jahr 2018 gegründet, ist das Filmfest jedes Jahr gewachsen und bereits weit über die Grenzen des Saarlandes auch international bekannt. Das junge „Filmreif“-Team um Jörn Michaely und Fabian Roschy wurde sozusagen „im Wohnzimmer“ gegründet – mit wenig Geld, aber einem Feuerwerk kreativer Ideen. „Unser Design und das Logo mussten wir damals wegen Geldmangel noch selbst gestalten“, erzählt der künstlerische Leiter Jörn Michaely. Aber nach der 2. Festivalausgabe wurde klar, dass „Filmreif“ ein einheitliches Gesicht benötigt, das vielseitig einsetzbar sein musste.

So übergab das Filmreif-Team das Coporate Design an die saarländische Werbeagentur Jungen und Thönes, die die ursprüngliche Idee eines auf einer Filmrolle entwickelten „F“ übernahm und ausbaute. Fabian Roschy, organisatorischer Festival-Leiter, ist begeistert: „Die richtige Lösung zu sehen, ist ein magischer Moment.“ Das Design von Jungen und Thönes ist auch wirklich überzeugend, wurde es doch im Studioformat per Video auf verschiedensten Kanälen eingesetzt und zog über 166.000 Zuschauer an.

Das mehrfach ausgezeichnete Kreativteam Jungen und Thönes entwarf nicht nur das Filmreif-Logo, sondern realisierte auch die Plakate, Programmhefte, Kataloge und Zeitungsbeilagen. Darüber hinaus produzierte die Agentur zeit:raum den Festivaltrailer. Aufgezeichnet wurde das Festival in dem von Pina Beres gestalteten Studio. Die Veranstaltungen und Gespräche konnten online und im SR-Fernsehen verfolgt werden.

Alles anders, alles individuell, aber aus einem Guss

Die Jury des Wirtschaftsministeriums begründete ihre Entscheidung zur Preisvergabe damit, dass das modulare Corporate Design spielerisch mit klaren Formen und dem Farbspektrum umgehe. „Das Logo erinnert ein wenig an Filmplakate aus den 1960er Jahren und geht sehr gut mit den anderen Elementen wie gestreiftes Quadrat, Dreieck etc. zusammen. Die flexiblen Designelemente können dynamisch eingesetzt und weitergedacht werden. […] So entstanden unterschiedliche Print- und Merchandisingprodukte – alle anders, alle individuell, aber aus einem Guss.“ „Wir können uns auf die Designkompetenz im Saarland verlassen, das beweisen die herausragenden Einreichungen auch in diesem Jahr wieder“, so Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger.

„Wir in St. Ingbert sind stolz, dass wir ein so junges und lebendiges Festival in der Stadt haben. Kultur ist ein wichtiger Baustein für das Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger. Dazu leistet „Filmreif“ einen erheblichen Beitrag in St. Ingbert. Das Festival selbst wächst immer weiter und die aktuelle Auszeichnung mit diesem wichtigen Preis ist eine wirklich herausragende Leistung“, so die Würdigung von Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer an die Festival-Macher.

Saarland – Sportministerium fördert Special Olympics Saarland mit 100.000 Euro!

Von |2021-12-06T20:52:13+01:00Dezember 6th, 2021|

04.12.2021 Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Inneres, Bauen und Sport

Für größere Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Sport: Sportministerium fördert Special Olympics Saarland mit 100.000 Euro

Sportminister Klaus Bouillon hat am Mittwoch, 1. Dezember 2021, einen Zuwendungsbescheid an Alexander Indermark, Präsident der Special Olympics Saarland und Clinical Director Healthy Hearing der Special Olympics Deutschland überreicht. Damit wird eine sog. Koordinations-Stelle bei den Special Olympics Saarland realisiert.

Die Special Olympics Deutschland setzen sich dafür ein, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Sport auf Bundes- sowie auf Landesebene zu erhöhen. Um das Thema in den Fokus der Gesellschaft zu rücken, ist unter anderem für 2023 in Berlin die Austragung der Special Olympics World Games geplant, bei denen rund 7.000 Athletinnen und Athleten aus mehr als 170 Nationen erwartet werden.

Vorab finden in einem sogenannten „Host-Town-Programm“ für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Kommunen über ganz Deutschland verteilt diverse Veranstaltungen kultureller sowie sportlich-inklusiver Natur statt. Damit entsprechende Projekte in den Städten und Gemeinden auch durchgeführt werden können, ist jedoch zunächst die Schaffung passender organisatorischer Strukturen erforderlich. Aus diesem Grund soll in jedem Bundesland eine Stelle eingerichtet werden, die den jeweiligen Kommunen beratend und begleitend zur Verfügung stehen.

Sportminister Klaus Bouillon unterstützt die Umsetzung dieser Koordinations-Stelle bis 2023 mit insgesamt 100.000 Euro.

„Es ist von großer Bedeutung, dass Menschen mit Behinderungen gleich welcher Art einen ebenso freien und unbeschränkten Zugang zu sämtlichen Sportangeboten erhalten wie alle anderen. Aus diesem Grund begrüße ich die Pläne der Special Olympics Deutschland sehr, mit denen sie das Bewusstsein für diese Thematik schärfen wollen“, so Sportminister Klaus Bouillon.

Alexander Indermark: „Das Projekt ‚170 Nationen / 170 Kommunen‘ und das ‚Host-Town-Projekt‘ zu den ‚Special Olympics World Games 2023‘ und die Unterstützung durch das saarländische Sportministerium ebnen nun den Weg zum Aufbau kommunaler inklusiver Strukturen im Saarland. Somit können wir auch nachhaltig die Umsetzung der UN-Behindertenkonvention im Saarland umsetzen.“

Bereits in der Vergangenheit wurde Special Olympics Saarland gefördert: Im Jahr 2018 überreichte Minister Klaus Bouillon einen Betrag von 35.000 Euro.

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