News aus Industrie & Handel für das Saarland – REGIO.news bietet lokale Nachrichten aus dem Saarland

Saarland – Gigabitstrategie Saarland verabschiedet!

Von |2022-03-31T15:21:25+02:00März 31st, 2022|

 

Gigabitstrategie Saarland verabschiedet

Ministerpräsident Tobias Hans hat heute (28.03.2022) die Gigabitstrategie Saarland verabschiedet. Damit stellt das Land die Weichen, um den Gigabitausbau im Festnetz sowie im Mobilfunk schnell und umfassend voranzubringen. Gigabitgeschwindigkeiten (1.000 Mbit/s) werden künftig in jedem saarländischen Ortsteil verfügbar sein.

„Um eine starke Gigabitstrategie für das Saarland zu entwickeln, haben wir ein Jahr lang einen intensiven, aber sehr konstruktiven Austausch mit dem Markt und den saarländischen Kommunen geführt. Hochzufrieden können wir auf die Inhalte der am 18. Februar 2022 geschlossenen Absichtserklärung schauen. Denn was bundesweit noch kontrovers diskutiert wird, liegt im Saarland schon jetzt vor: Ein konkretes Konzept zur Verzahnung von Eigenausbau und Förderung sowie die gemeinsame Verständigung auf einen ambitionierten Zeitplan für den Gigabitausbau. Ich freue mich sehr, dass wir heute unsere Gigabitstrategie vorlegen können und bin überzeugt: Mit der gleichen Tatkraft, mit der wir gemeinsam die strategischen Weichen gestellt haben, werden nun alle Partner den Gigabitausbau im Saarland geschlossen vorantreiben“, resümiert Ministerpräsident Tobias Hans.

Die Gigabitstrategie basiert inhaltlich auf einer gemeinsamen Absichtserklärung – dem Memorandum of Understanding –, das Ministerpräsident Tobias Hans mit den kommunalen Spitzenverbänden, den Festnetzbetreibern und den Mobilfunkunternehmen am 18. Februar 2022 unterzeichnete. Das nun veröffentlichte Strategiepapier stellt den Fahrplan und die Maßnahmen für den weiteren Netzausbau in anschaulicher Art und Weise dar.

In den kommenden Jahren sollen alle saarländischen Ortsteile Gigabitanschlüsse erhalten – wo eine hinreichende Nachfrage der Bürgerinnen und Bürger besteht, ist dies bereits bis einschließlich 2025 zu realisieren. Auch unterwegs sind leistungsstarke Datennetze wichtiger denn je: Bis Ende 2024 soll im Saarland eine nahezu vollständige Mobilfunk-Versorgung aller Verkehrswege, Haushalte und Betriebe mit 50 Mbit/s erreicht werden. Bis Ende 2025 sollen zudem hochleistungsfähige 5G-Netze in weiten Teilen des Saarlandes verfügbar sein.

Der Markt wird der zentrale Treiber des Ausbaus sein: Schon heute sind rund 60 % der saarländischen Haushalte – meistens über das TV-Kabelnetz – mit Gigabit-Bandbreiten versorgt. Hinzu kommt der umfassende Glasfaserausbau, den die Netzbetreiber für rund drei Viertel der Haushalte im Saarland angekündigt haben. Zusammengenommen können in den kommenden Jahren rund 90 Prozent der saarländischen Haushalte Gigabitgeschwindigkeiten alleine auf der Grundlage von Eigenausbau erhalten. Neben guten Rahmenbedingungen, die mit der Gigabitstrategie weiter geschaffen werden, ist auch die Unterstützung des Ausbaus vor Ort eine wichtige Voraussetzung, um dieses bundesweit einmalige Potential möglichst umfassend auszuschöpfen.

Wo der Netzausbau dem Markt nicht aus eigener Kraft gelingt, wird zielsicher mit Fördermitteln ergänzt. Damit die Netzbetreiber ausreichend Raum erhalten, um abschließend über ihre Ausbaupläne zu entscheiden, wurde ein abgestuftes Fördervorgehen vereinbart. Im Frühjahr 2023 strebt das Land zunächst ein zentrales Förderprojekt für alle Ortsteile an, die noch an keiner Stelle über Gigabitnetze verfügen und für die der Markt keine abschließenden Versorgungspläne bereithält. Unterversorgte Bereiche in Ortsteilen, die bereits teilweise von Gigabitnetzen erreicht werden, sollen von den Kommunen schrittweise in die Förderung geführt werden, sobald feststeht, wo die Netzbetreiber eigenwirtschaftlich ausbauen und wo nicht – spätestens aber im Jahr 2025. Das Saarland stellt insgesamt 100 Millionen Euro bereit, um ein korrespondierendes Gigabit-Förderprogramm des Bundes aufzustocken.

Die Klammer um Eigenausbau und Förderung wird ein sogenannter Gigabitentwicklungsplan bilden. Netzbetreiber und Kommunen liefern der Landesregierung hierfür fortlaufend ihre ortskonkreten Ausbau- bzw. Förderplanungen zu. Dies schafft Transparenz und hilft dabei, beide Ausbausäulen optimal aufeinander abzustimmen. Gleichzeitig können die Ausbaufortschritte mit diesem Instrument engmaschig überwacht und mögliche Nachsteuerungsbedarfe frühzeitig identifiziert werden.

Hintergrund

Die Gigabitstrategie Saarland steht online barrierefrei zum Abruf bereit im Themenportal Breitband und Mobilfunk

Saarland – Ludwig-Harig-Stipendium 2021 an die Autorin Martina Kieninger vergeben!

Von |2022-03-29T14:03:58+02:00März 29th, 2022|

 

Staatssekretär Jan Benedyczuk vergibt Ludwig-Harig-Stipendium 2021 an die Autorin Martina Kieninger

Das Ludwig-Harig-Stipendium der Ministerin für Bildung und Kultur (MBK) ging im vergangenen Jahr an die in Montevideo (Uruguay) und Stuttgart lebende Autorin Martina Kieninger.

Aufgrund der Corona-Pandemie, Veranstaltungsabsagen und Einreisebeschränkungen konnte das Stipendium bisher nicht offiziell an die Autorin vergeben werden. Heute war es endlich möglich, Kulturstaatssekretär Jan Benedyczuk vergab das Stipendium an Martina Kieninger im Saarländischen Künstlerhaus. Mit dem Stipendium unterstützt das MBK die Arbeit der Autorin an ihrem Projekt „Rimbauds Holzbein oder Die große Schlacht von Saarbrücken“. Es ist mit 10.000 Euro dotiert.

Kulturstaatssekretär Jan Benedyczuk: „Mit Martina Kieninger erhält eine Autorin das Ludwig-Harig-Stipendium, die sprachspielerisch und sprachschöpfend eine Verbindung zwischen Naturwissenschaften und Literatur schafft und sich einem eindrucksvollen literarischen Experiment widmet. Eine starke Hinwendung an die Poetik Harigs. Ich gratuliere Martina Kieninger herzlich und wünsche ihr viel Erfolg!“

Die Jury begründet die Vergabe des Ludwig-Harig-Stipendiums 2021 wie folgt:

„Spannend und als Alleinstellungsmerkmal dieser Autorin zu betrachten, ist die enge Verbindung von Fragestellungen der Natur- und Technikwissenschaften – Chemie und Informatik – zu solchen der Ästhetik und genauer noch der Poetik. Dies schlägt sich auch im angekündigten Projekt – samt mitgelieferten Textbeispielen – nieder, das auf raffinierte Weise Verfahren der konkreten Poesie und Stuttgarter Schule mit der Narrativik verbindet und somit auch – implizit – auf die Entwicklung der Harigschen Poetik (vom Sprachspiel zum autobiographischen Erzählen) rekurriert. Das Sprachspielerische und Sprachschöpferische in Martina Kieningers Umgang mit Texten Rimbauds führt zu einem beeindruckenden literarischen Experiment.“

Das Ludwig-Harig-Stipendium wurde bereits zum dritten Mal vom Ministerium für Bildung und Kultur vergeben. Das Stipendium ist mit 10.000 Euro dotiert und auf zwei Jahre befristet. Es ist dem größten und bekanntesten saarländischen Schriftsteller gewidmet. Mit Ablauf des Stipendiums ist ein Nachweis über die Arbeitsergebnisse zu veröffentlichen.

Zur Person Martina Kieninger

Martina Kieninger wurde 1966 in Stuttgart geboren. Nach dem Abitur studierte sie in Stuttgart Chemie. 1991 promovierte sie an der Universität Heidelberg. Seit 1996 unterrichtet sie an der Universidad de la República in der uruguayischen Hauptstadt Montevideo. Daneben begann sie in den Neunzigerjahren mit der Veröffentlichung literarischer Texte im Internet. 2000 nahm sie am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil; 2005 erschien ihr erster Roman. Martina Kieninger erhielt u. a. 2000 den Würth-Literaturpreis, 2004 ein Stipendium des Künstlerhofes Schreyahn und 2019 den Deutschen Preis für Nature Writing.

Saarland – Vom Mieter zum Eigentümer: RAG überträgt ehemaliges Ausbildungsbergwerk dem Verein Erlebnisbergwerk Velsen e.V.!

Von |2022-03-21T15:09:46+01:00März 21st, 2022|

 
REGIO.news - Eilweiler

Vom Mieter zum Eigentümer: RAG überträgt ehemaliges Ausbildungsbergwerk dem Verein Erlebnisbergwerk Velsen e.V.

Der Verein Erlebnisbergwerk Velsen e.V. hat nach dem Ende des Bergbaus im Saarland den Ausbildungsstollen übernommen und mit bemerkenswertem Engagement zu einem Besucherbergwerk entwickelt. Zukünftig ist der Verein nicht mehr Mieter, sondern Eigentümer des ehemaligen Ausbildungsbergwerks.

Mächtige Schilde in den Streben, Förderbänder, Transportbahnen  und Bohrgeräte: In Velsen befindet sich eine stillgelegte Steinkohlengrube. Das Besondere: seit 1945 war dieser auch ein Ausbildungsbergwerk angegliedert. Hier wurden noch bis ins Jahr 2011 Bergleute ausgebildet. Sämtliche Maschinen und Techniken des aktiven Bergbaus sind hier noch vorhanden und betriebsbereit. 800 Meter Strecke auf drei verschiedenen Sohlen. Der Verein Erlebnisbergwerk Velsen e.V. hat nach dem Ende des Bergbaus im Saarland den Ausbildungsstollen übernommen und mit bemerkenswertem Engagement zu einem Besucherbergwerk entwickelt. Zukünftig ist der Verein nicht mehr Mieter, sondern Eigentümer des ehemaligen Ausbildungsbergwerks. Die RAG überträgt es an den Verein, einschließlich der zu erwartenden Kosten für die Beendigung des Betriebes, das Land übernimmt das Risiko eventueller Kostensteigerungen in der Zukunft. Die Verträge zwischen Verein, MBK und RAG wurden heute unterzeichnet.

Bisher wurde das denkmalgeschützte ehemalige Ausbildungsbergwerk vom Verein als Betreiber von der RAG Aktiengesellschaft gemietet. Die Mietverträge wurden jährlich verlängert. Ziel war es immer, den bestehenden Mietvertrag zu beenden und dem Betreiber das Eigentum am Erlebnisbergwerk Velsen zu übertragen. Das ist nun geschehen. Das bestehende Mietverhältnis wurde jetzt beendet und dem Betreiber das Eigen­tum an dem Erlebnisbergwerk Velsen übertragen, der die evtl. Schließungs- und Verfüllkosten trägt, wenn das Bergwerk geschlossen werden muss. Die RAG zahlt, die im Abschlussbetriebsplan ermittelten Schließungskosten von rund 1,5 Millionen Euro, an den Verein.

Um  die zweckgebundene Verwendung sicherzustellen, überweist der Verein die Sicherheitsleistung direkt weiter an das saarländische Finanzministerium, wo es im Landesschuldbuch als Verpflichtung aufgenommen wird. Das Land, vertreten durch das Bildungsministerium, sichert dem Verein zu, im Falle einer notwendigen Schließung des Bergwerks, die Kosten zu übernehmen.

Für Kulturministerin Christine Streichert-Clivot ein besonderer Moment. Die Bergmannstochter fühlt sich dem kulturellen Bergbauerbe auch persönlich verpflichtet und hat in den letzten Jahren zusammen mit den Ehrenamtlichen des Vereins und der RAG an der nun getroffenen Lösung gearbeitet: „Die Möglichkeit, in Velsen den ehemaligen Ausbildungsstollen zu besuchen, wird gerade von Schulklassen stark angenommen. Die Betreiber konnten  sich vor der Pandemie kaum vor Anmeldungen retten. Velsen bietet eben nicht nur einen Blick in die Vergangenheit, sondern ist vor allem ein Zukunftsort. Wir brauchen vernetzte Angebote zwischen den unterschiedlichen Orten der Bergbau- und Industriekultur und wir brauchen mehr Professionalisierung, die die außerordentliche ehrenamtliche Arbeit in diesem Bereich unterstützt. Wir müssen folglich im neuen Haushalt auch über mehr Mittel für die Industriekultur sprechen.“

Volker Etgen, 1. Vorsitzender des Erlebnisbergwerks Velsen e.V.:  „Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit mit der RAG und dem Bildungsministerium. Frau Streichert-Clivot hat mit ihrer Vorlage zur Sicherung des Erlebnisbergwerk Velsen an den Ministerrat im Jahr 2020, maßgeblich zum Erhalt dieser Anlage beigetragen. Die Übereignung gibt uns Planungssicherheit und das Schicksal dieses in Deutschland einzigartigen Lehrbergwerks, liegt zukünftig in unserer Hand.  Glückauf Velsen!“

„Wir freuen uns, dass wir eine für alle tragbare und nachhaltige Lösung gefunden haben“, erklärte Stefan Hager, Regionalbeauftragter der RAG Aktiengesellschaft. „Der Fortbetrieb des ehemaligen Lehrstollens als Erlebnisbergwerk ist so gesichert. Wir danken allen Beteiligten für ihr außerordentliches Engagement und Durchhaltevermögen. Velsen zeigt einmal mehr, dass es der Zusammenarbeit aller bedarf, wenn der Strukturwandel gelingen soll. In diesem Sinne hoffen wir auch für die Denkmäler des Bergbaus Lösungen zu finden. Wir wünschen dem Verein Erlebnisbergwerk Velsen e.V. für die Zukunft viele Besucher, engagierte Mitglieder und vor allem Bergmannsglück.“

Landkreis Saarlouis – Kreisumweltpreis 2022 zum Thema „Handel und Gewerbe umweltfreundlich und nachhaltig gestalten“ prämiert!

Von |2022-03-15T20:39:03+01:00März 15th, 2022|


 

Landkreis Saarlouis prämiert beim Kreisumweltpreis 2022 innovative Projekte zum Thema „Handel und Gewerbe umweltfreundlich und nachhaltig gestalten“

Mit der Wahl des Themas „Handel und Gewerbe umweltfreundlich und nachhaltig gestalten“ hat der Kreistag des Landkreises Saarlouis den 34. Umweltpreis auf den Weg gebracht. Der Umweltpreis ist insgesamt mit 5.000 Euro dotiert. Bewerbungsschluss ist der 29. April.

Gegenüber den vergangenen Wettbewerben hat der Kreistag das Preisgeld nahezu verdoppelt, was zeigt, welche Bedeutung der Landkreis dem Umweltpreis beimisst. Für den Umweltpreis können sich Handels- und Gewerbebetriebe sowie Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe aus dem Landkreis Saarlouis bewerben, die umweltfreundliche und nachhaltige Projekte umgesetzt haben. Gesucht werden Betriebe, die zeigen, dass Umweltschutz und Nachhaltigkeit in Einklang mit Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit sein können, und Unternehmen, die mit Mut und Kreativität innovative Prozesse in Gang gesetzt haben und so als Vorreiter Andere motivieren. Mitmachen können kleine, mittelgroße wie größere Betriebe, bis maximal 100 Mitarbeitenden.

Lösungsansätze gibt es viele. In die Bewertung werden die einzelnen Bereiche des Betriebes einbezogen: bauliche und energetische Gestaltung der Betriebsstätte und Gebäude, Ausstattung der Büros und Werkstätten nach Nachhaltigkeitsprinzipien, ökologische Ausgestaltung des betrieblichen Umfeldes und der Parkräume, Organisation und Gestaltung von Warenverkehr und Logistik des Unternehmens, Ausrichtung der Produktpalette, Einfluss der SDG-Ziele der Agenda 2030, Berücksichtigung sozialer Aspekte, Organisation des Personalmanagements, Bemühungen für Umwelt-, Nachhaltigkeitslabels oder -zertifizierungen uvam.

Jeder Baustein zu mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit wird betrachtet, kann als einzelnes herausragendes Beispiel oder im Zusammenspiel mit den gesamten Aktivitäten des Betriebes ausgezeichnet werden.

Die Bewertung der eingereichten Bewerbungen obliegt einer Jury, die sich aus Mitgliedern des Kreistagsausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Tourismus und Landwirtschaft zusammensetzt. Die Auszeichnung der Gewinnerinnen und Gewinner erfolgt im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Oktober 2022.

Der Bewerbungsbogen steht auf der Homepage unter zum Download bereit (https://www.kreis-saarlouis.de/Kreisumweltpreis.htm) oder kann per E-Mail oder telefonisch unter 06831/444-449 Landkreis Saarlouis angefordert werden.  Es gelten die Richtlinien des Landkreises Saarlouis für die Vergabe des Umweltpreises sowie die Datenschutzerklärung des Amtes für Klimaschutz, Umwelt, Regionalentwicklung und Tourismus.

Landkreis Saarlouis – „Rettungsanker“ aus dem Landkreis Saarlouis!

Von |2022-03-11T14:32:46+01:00März 11th, 2022|


 

Amtshilfe machte es möglich: Verwaltungsmitarbeiterinnen halfen Flutopfern im Ahrtal

Wertvolle Unterstützung für die Opfer der furchtbaren Flutkatastrophe im Ahrtal gab es auch vom Landkreis Saarlouis, und zwar im Rahmen von Amtshilfe. Zwei Mitarbeiterinnen der Verwaltung halfen den Menschen in der Region auf dem langen Weg in ein wenig mehr Normalität.

Die Flutkatastrophe, die unter anderem im Ahrtal eine Schneise der Zerstörung gezogen hat, liegt schon eine ganze Weile zurück. Für die, die nicht vor Ort sind, mag es stiller um das Thema geworden sein. Die aber, die dort leben, kämpfen weiter gegen die Folgen des Unglücks, das sich Mitte Juli 2021 ereignete. Jeden Tag aufs Neue. Menschen sind dort durch die Wassermassen gestorben. Das Erlebte hat tiefe Narben hinterlassen, gerade bei den Jüngsten.

Dazu kam die großflächige Zerstörung der Infrastruktur, der Weg zurück ist mühsam. „Wir wollen unsere schöne Heimat wiederaufbauen. Aber das geht nicht ohne die Hilfe von außen“, sagt Ulla Dismon von der Verbandsgemeinde Altenahr, dort zuständig für Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit. Sie berichtet, dass in dieser Verbandsgemeinde, in der 11 000 Menschen leben, durch die Flut mehr als die Hälfte aller Gebäude beschädigt oder gar zerstört wurden. Deswegen freue man sich auch dort so über Menschen, die bereitwillig mitanpacken oder angepackt haben, mit Muskelkraft oder auf andere Art und Weise. Und sei ihnen „zutiefst dankbar“ für ihre Solidarität, ihre Hilfe, ihr Engagement.

Zu denjenigen, denen der große Dank gilt, weil sie halfen, die erste schwerste Zeit mit zu überwinden, gehören auch zwei Beschäftigte der Landkreisverwaltung Saarlouis. Amtshilfe machte ihren Einsatz vor Ort möglich.

Landrat Patrik Lauer hatte nach der Katastrophe Kontakt mit dem Ortsbürgermeister der Gemeinde Ahrbrück (Verbandsgemeinde Altenahr) im Landkreis Ahrweiler aufgenommen und in seiner Verwaltung nach zwei bis drei Freiwilligen gefragt, die zeitweise im Rahmen einer Abordnung im Krisengebiet unterstützen könnten. Mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meldeten sich. Eine war eine Woche vor Ort. Die andere, Patricia Ann Kriebs aus Dillingen, blieb sogar insgesamt 14 Wochen dort, bis Anfang Januar. Beide waren schwerpunktmäßig in der Jugendpflege im Einsatz.

Ein Engagement, das der Saarlouiser Landrat außerordentlich zu schätzen weiß: „Die Unwetter haben furchtbare Folgen für die Menschen im Ahrtal gehabt. Viele sind obdachlos geworden, beklagen große Verluste, kämpfen um ihre Existenz. Und gerade die Kinder litten besonders unter den Folgen. Deswegen freut es mich außerordentlich, dass der Landkreis Saarlouis in Person dieser zwei Mitarbeiterinnen helfen konnte, die Situation vor Ort ein kleines bisschen zu verbessern – und den Kindern, die Schlimmes erlebt haben, wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.“

Riesige Anhänger und Traktoren voll Schutt, zerstörte Straßen und wie Spielzeug verbogene Schienengleise und Brückengeländer: Diese und viele andere Eindrücke, die die beiden Frauen vor Ort bekamen, brannten sich in ihr Gedächtnis.  „Dass das betroffene Gebiet so groß ist, und das unfassbar gewaltige Ausmaß der Zerstörung“, das war das, was die 38-jährige Patricia Ann Kriebs so fassungslos machte, als sie im Ahrtal ankam. Zu den visuellen Eindrücken kamen die Erzählungen der vielen Menschen, die nachts im Dunkeln auf Hausdächern ausgeharrt hatten, in Todesangst, um sie herum anwachsende, tosende Fluten. Sie traf nicht nur auf erschütterte Erwachsene, sondern auch auf Kinder, die die Ereignisse der Flutnacht unlöschbar im Kopf hatten; die ihr Elternhaus verloren hatten, in Notunterkünften untergebracht waren und Freunde vermissten. Kriebs fasst zusammen: „Es war einfach furchtbar zu erleben, was das für die Menschen bedeutete, ihre Heimat verwüstet und ihre eigenen vier Wände zerstört zu sehen.“

Sozialpädagogin Kriebs, normalerweise im Jobcenter in Dillingen als Fallmanagerin tätig, unterstützte im Rahmen der Amtshilfe den örtlichen Jugendpfleger Werner Söller in vielfältiger Weise: Sie kümmerte sich jeweils von montags bis freitags unter anderem um die Koordination von Spenden- und Hilfsanfragen, initiierte die aufwendige Zuschussbearbeitung, engagierte sich bei der Abwicklung verschiedener Verwaltungstätigkeiten und bei der Organisation eines Weihnachtsprogrammes, half in der Kinderbetreuung und bei der Organisation eines Kinderferienprogrammes und und und. Zum Kinderferienprogramm gehörte auch eine Zirkuswoche, die bei den Kindern und Jugendlichen sehr gut ankam, wie sie berichtet: „Da vergaßen sie mal kurz die schlimmen Ereignisse.“ Das alles schafften sie und die weiteren Unterstützer unter widrigen Bedingungen. Schließlich war doch das eigentliche Jugendbüro nicht mehr vorhanden, weil geflutet; auch die übrige Infrastruktur von den Kanälen bis zur Stromversorgung waren zu großen Teilen zerstört. Und Internet gab es natürlich auch nicht. „Alles war improvisiert, aber irgendwie ging es“, blickt Kriebs zurück.

Auf der Internetseite des Jugendbüros wird ihre Arbeit unter der Überschrift „Sie kam, engagierte sich und hinterließ Spuren im Jugendbüro Ahrtal“ ausführlich beschrieben – und gelobt: „Unterstützend, kreativ und sachlich“, so habe man Kriebs erlebt. Und die Wertschätzung für die Helferin aus dem Landkreis Saarlouis findet sich auch noch in anderen Passagen: „Dem Jugendpfleger war sie personelle Unterstützung nach den großen Einbußen, ein Rettungsanker (…).“

Sie sei sehr froh, dass die Verwaltung ihr ermöglicht habe, dort zu helfen, betont Patricia Kriebs. Und würde es jederzeit wieder tun. Gern denke sie an die große Freundlichkeit und Dankbarkeit der Menschen im Ahrtal zurück.

Weitere Infos zur Kinder- und Jugendarbeit im Ahrtal und Hilfsmöglichkeiten gibt es auf der Homepage des Jugendbüros, Pro Büro für Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Ahrweiler, https://probuero-altenahr.de/

 

Landkreis Saarlouis – LK SLS als familienfreundliches Unternehmen rezertifiziert!

Von |2022-03-08T16:44:44+01:00März 8th, 2022|


 

Landkreis Saarlouis als familienfreundliches Unternehmen rezertifiziert

Der Landkreis Saarlouis ist von der Industrie- und Handelskammer (IHK) des Saarlandes erneut als familienfreundliches Unternehmen zertifiziert worden. Projektleiterin Ute Knerr von der „Servicestelle Leben und Arbeiten“ des saar.is (saarland.innovation & standort e.V.) hat dem Saarlouiser Landrat Patrik Lauer kürzlich die entsprechende Urkunde erreicht.

Landrat Lauer zeigte sich sichtlich stolz über die erneute Auszeichnung: „Der Landkreis Saarlouis tut als Arbeitgeber sehr viel für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit der Rezertifizierung beweisen wir, dass wir unsere Familienfreundlichkeit stetig weiterentwickeln und nachhaltig weiterverbessern.“ Die Kreisverwaltung wurde 2019 zum ersten Mal zertifiziert, hier lag der Fokus auf einer familienfreundlichen Gleitzeitregelung und der Sensibilisierung der Führungskräfte für das Thema „Vereinbarung von Familie und Beruf“.

Für die kommenden zwei Jahre hat sich die Verwaltung engagierte Ziele gesetzt. Die Möglichkeiten einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung sollen für Eltern ausgeweitet werden. Außerdem sollen Väter und werdende Väter als Vorbilder stärker in die interne Kommunikation einbezogen werden und von ihren Erfahrungen berichten. Über diese und andere Maßnahmen wird die Kreisverwaltung verstärkt in den Sozialen Medien und auf der Homepage kommunizieren.

Landrat Patrik Lauer ist überzeugt: „Der Landkreis Saarlouis ist ein attraktiver Arbeitgeber und will es bleiben. Wir arbeiten stetig daran, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter zu verbessern. Denn wir wissen: Nur mit Familienfreundlichkeit ist die Gewinnung und Sicherung von Fachkräften langfristig gewährleistet.“

REGIO.news - Max-Plack-Gymnasium
(v.l.): Ursula Kunigham und Ute Knerr von der „Servicestelle Arbeiten und Leben“, der Saarlouiser Landrat Patrik Lauer und Iris Kollmann, Mitarbeiterin des Landkreises Saarlouis.
 

Saarland – „Saarlands Pflegehelden“ Gesundheitsministerin ehrt drei Gewinner!

Von |2022-01-22T13:11:18+01:00Januar 22nd, 2022|

13.01.2022 Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
 

„Saarlands Pflegehelden“ – Gesundheitsministerin Bachmann ehrt die drei Gewinner

Im Saarland kommen auf einen Pflegeschüler knapp 27 Einwohner über 80 Jahren – der Durchschnitt liegt bei 36. Das Saarland ist damit spitze, was den bundesweiten Vergleich der pro Kopf Betreuung in der Pflege angeht.

Um eine gute Pflege im Saarland zu gewährleisten bedarf es guter Ausbildungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen. Um dies zu erreichen haben wir den Pflegepakt Saarland gegründet. Ein starker Zusammenschluss aller Partner der Pflege. Wir haben die Personaluntergrenzen angepasst und einen flächendeckenden Tarifvertrag eingeführt. Gleichzeitig haben wir die Pflege im Saarland mit der neuen generalisitischen Pflegeausbildung revolutioniert und eine bessere Ausbildungsvergütung ermöglicht.  Unsere Investitionen haben wir dafür mehr als verdoppelt. Durch die neue Ausbildung zur Pflegeassistenz schaffen wir neue Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen und verbessern die Patientenversorgung im Saarland.

Über 32.000 Beschäftigte und Auszubildende in Pflegeberufen stellen die Versorgung und Betreuung kranker, pflegebedürftiger und an einer Demenz erkrankten Menschen im Saarland sicher. Trotz der enormen Wichtigkeit dieser Berufe, fehlt in vielen Teilen der Gesellschaft die verdiente Wertschätzung beziehungsweise Anerkennung. Um die Arbeit dieser Menschen und die Vielfältigkeit der Pflege allgemein öffentlich sichtbarer zu machen, startete das Gesundheitsministerium im vergangenen Jahr den Wettbewerb „Saarlands Pflegehelden“.

„Wir freuen uns, dass unser Wettbewerb in seiner ersten Auflage so gut angenommen wurde. Rund 50 Vorschläge wurden eingereicht und über 5000 Personen haben ihre Stimme abgegeben. Jede und jeder Pfleger/in hätte es verdient, Saarlands Pflegeheld zu werden. Daher möchte ich neben den drei verdienten Preisträgern allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken, die in diesem Umfeld tätig sind“, betont Gesundheitsministerin Monika Bachmann.

Die Preisträger:

Der 1. Platz geht an das Team der Neuropädiatrie Marienhaushausklinik St. Josef in Neunkirchen. Das Team erhält ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro und wurde von 315 Personen zum Sieger und damit zu „Saarlands Pflegehelden“ bestimmt.

Für den 2. Platz haben 275 Menschen gestimmt. Der Preisträger heißt Ruwen Klein und arbeitet im AWO Seniorenzentrum „Landhaus im Hofgarten“ in Saarbrücken, Ensheim. Er erhält ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro!

Der 3. Platz geht mit 259 Stimmen an Jenny Casper, die im Altenheim St. Martin in Siersburg arbeitet. Sie erhält 250€!

Weitere Beiträge die Sie interessieren könnten:

Friedrichsthal – Spatenstich für Erweiterungsbau an der Hoferkopfschule in Bildstock!

20.05.2022 Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Inneres, Bauen und Sport/ Foto: MIBS Innenminister Reinhold Jost bei Spatenstich für Erweiterungsbau an der Hoferkopfschule in Bildstock Am Donnerstag, 19. Mai 2022, hat Innenminister Reinhold Jost den Spatenstich für einen Erweiterungsbau an der Hoferkopfschule in Bildstock gesetzt. Die Maßnahme wurde vom Innenministerium mit [...]

Saarlouis – Landkreisverwaltung sammelt 5700 Euro Spenden für Ukraine-Hilfe!

19.05.2022 Quelle: Pressemitteilung Landkreis Saarlouis/ Foto: Sylvia Schäfer   Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landkreisverwaltung sammeln 5700 Euro Spenden für Ukraine-Hilfe Die beachtliche Summe von rund 5700 Euro ist kürzlich bei einer Mitarbeiter-Benefizveranstaltung am Saarlouiser Landratsamt für die Ukraine-Hilfe der Malteser in Saarlouis zusammengekommen. Unter dem Motto "Gemeinsam für den Frieden" hatte [...]

Saarbrücken – FCS verpflichtet Rabihic!

17.05.2022 Quelle/Bild: Pressemitteilung 1.FC Saarbrücken   FCS verpflichtet Rabihic Der 1. FC Saarbrücken verstärkt mit Kasim Rabihic seine Offensivabteilung. Der 29-jährige hatte die vergangene Saison beim SC Verl unter Vertrag gestandenund steuerte dort in 32 Spieleinsätzen 5 Tore bei. Insgesamt kommt der 1,77m große Flügelspieler auf 68 Einsätze in der [...]

Saarbrücken – NLZ startet Kooperation mit „Simon – Coaching & Consulting“!

17.05.2022 Quelle/Bild: Pressemitteilung 1.FC Saarbrücken   FCS verpflichtet Torwart Tim Paterok Die erste Neuverpflichtung für die kommende Saison steht fest. Der 1. FC Saarbrücken hat den 29-jährigen Stammtorwart des Regionalligisten VfR Aalen Tim Paterok für zwei Jahre unter Vertrag genommen. „Wir haben unsere Torhüter-Situation genau analysiert und sind gemeinsam mit [...]

St. Ingbert – Neue INGO-Busse unterwegs!

Von |2021-12-20T13:31:29+01:00Dezember 20th, 2021|

17.12.2021 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Giusi Faragone
 
 
 

Neue INGO-Busse – umweltfreundlich, barrierefrei und komfortabel

Strahlend rot – wie man den INGO in St. Ingbert kennt – kommt der neue Bus um die Ecke gefahren. Am Steuer sitzt Tobias Harz, Geschäftsführer der neuen Anbieterfirma Reise Fischer GmbH. Acht neue Busse werden unter seiner Leitung am 1. Januar 2022 den Fahrbetrieb in St. Ingbert aufnehmen. Es sind Hybrid-Fahrzeuge neuster Technologie, die elektrisch anfahren und damit im Gegensatz zu den alten Diesel-Bussen etwa 15 Liter Kraftstoff pro Kilometer weniger verbrauchen.

Grund für die Anschaffung der neuen Busse war die Auflösung des Vertrages mit Saarmobil. Den Zuschlag gemäß der neuen europaweiten Ausschreibung erhielt die Saarbrücker Firma Reise Fischer GmbH, die einen Vertrag über das „Linienbündel St. Ingbert“ unterzeichnete, zu dem alle INGO-Busse, die Schulverstärker-Busse und die Linie 170, die in Richtung Uni Saarbrücken fährt, gehören.

Angenehmes Fahrerlebnis

Die neuen Busse – bereitgestellt durch die Firma MAN – sind nicht nur umweltfreundlicher. Die Möglichkeit für kontaktloses Bezahlen, WLAN-Funktion zugängig über einen gut sichtbaren QR-Code, der an den Plätzen angebracht ist, hochwertige Sitzpolster, seitliche LED-Strahler, die gerade in der Winterzeit für mehr Licht beim Ein- und Ausstieg sorgen, und ein helles Interieur dank der großen Panoramaluken sind nur einige Beispiele, die dem Fahrgast ein angenehmes Fahrerlebnis bieten.

Barrierefrei und sicher

Und die Freude über die neuen INGOS ist nicht nur bei den Busfahrern und Fachleuten groß. Auch die Behindertenvertreterin der Stadt, Jasmin Neger, und der Seniorenbeirat sind höchst zufrieden: Die Busse verfügen an den nahezu lautlosen elektrischen Ein- und Ausstiegstüren über eine Absenkung zum Bordstein hin. Für Rollstuhlfahrer wird eine Rampe ausgelegt, die das fast ebenerdige Einfahren in den Bus erlaubt. An den Vierersitzen sind unter dem Fenster zusätzliche Haltegriffe angebracht, sodass der Fahrgast auch hier mühelos und sicher aufstehen kann. Die Rollstühle/Kinderwagen werden am entsprechenden Platz mit einem Sicherheitsgurt gesichert, der lang genug ist, um rund um das ganze Gefährt gelegt zu werden. Der Platz ist mit Klappsitzen ausgestattet, sodass hier z. B. ein Fahrgast mit Rollator bequem sitzen kann.

Ergonomische Fahrerkabine und Erweiterungsoption für Fahrräder

Auch die Fahrerkabine ist in ergonomisch und komfortabel gestaltet, sodass lange Fahrtzeiten für den Busfahrer so angenehm und funktionell wie möglich werden. Bernhard Simon, Vertriebszuständiger bei MAN, ist stolz: „Die Busse sind zwölf Meter lang, bieten also mit 36 Sitz- und 88 Stehplätzen ausreichend Platz. Dennoch sind sie so gestaltet, dass sie auch durch enge Ortschaften wie z. B. in Sengscheid gut durchkommen. Und wenn ein Falschparker die Durchfahrt einmal versperrt, dann kann der Busfahrer eine extra laute Hupe betätigen.“ Ein weiterer Pluspunkt ist, dass am Heck der neuen Busse außen ein Fahrradträger angebracht werden kann. So können außer dem einzelnen Fahrrad, dass im Innenraum Platz findet, bei Bedarf auch einmal mehrere Fahrräder transportiert werden.

„Die neuen Busse sind großartig“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. „Sie sind komfortabel, sparen CO2 ein, erfüllen alle Anforderungen älterer, behinderter oder anderweitig eingeschränkter Fahrgäste und bieten auch dem Busfahrer viele Annehmlichkeiten. Ich habe mir selbst ein Jobticket gekauft, um in Zukunft häufiger mit dem Bus zu fahren. Auf die Fahrt in diesen Bussen freue ich mich besonders.“

St. Ingbert – Peter Gross Bau zählt den Top-50 der Familienunternehmen in Deutschland!

Von |2021-12-20T13:09:41+01:00Dezember 20th, 2021|

17.12.2021 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Peter Groß Bau
 
 
 

Oberbürgermeister Meyer beglückwünscht Peter Gross Bau zur Auszeichnung Top-50 der Familienunternehmen in Deutschland

Das St. Ingberter Bauunternehmen Peter Gross Bau wurde kürzlich ausgezeichnet. Die Wirtschaftswoche hatte das Bauunternehmen unter die Top 50 der mittelgroßen Familienunternehmen (Umsatz 250 Mio. € bis 1 Mia. €) in Deutschland gewählt. In der Liste finden sich bekannte Unternehmen aus der Bundesrepublik. Peter Gross Bau nimmt den 14. Platz ein. In der Liste sind bekannte Markenunternehmen wie Ritter Süsswaren oder Birkenstock zu finden. In der Studie, die zur Auswertung diente, wurde vor allem Innovation und Nachhaltigkeit berücksichtigt. Die Sieger sind alle seit Jahren besonders erfolgreich.

Der St. Ingberter Oberbürgermeister beglückwünschte die Firma Peter Gross Bau zur Auszeichnung: „Ich bin stolz, dass ein solches Familienunternehmen mit langer Firmentradition in St. Ingbert seinen Sitz hat. Innovation und Nachhaltigkeit sind wichtige Bausteine für unsere Stadt. Ich danke auch Philipp Gross, der maßgeblich für den Erfolg des Unternehmens verantwortlich ist.“

Friedrichsthal – Friedenslicht 2021!

Von |2021-12-20T12:25:24+01:00Dezember 20th, 2021|

Stadt Friedrichsthal/ Foto: Stadt
Friedrichsthal

Friedenslicht im Friedrichsthaler Rathaus angekommen!

Wie in den vergangenen Jahren bringen Pfadfinder*innen das Friedenslicht aus Bethlehem auch in unsere Stadt. Am heutigen Tage wurde das Friedenslicht durch Heribert Zimmer, den geschäftsführenden Vorstand vom Stamm Wikinger der Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg Friedrichsthal im Rathaus dem Bürgermeister überbracht.

Dank dieser traditionellen Zeremonie gelangt alljährlich ein frohes Zeichen der Hoffnung auch in unsere Stadt. Aber nicht nur im Rathaus, auch in zahlreichen Privathäusern erwärmt diese bescheidene Flamme die Herzen unserer Mitmenschen. Im Laufe der letzten Jahre hat sich aus bescheidenen Anfängen ein strahlendes Lichtermeer entwickelt, das von unserer Gesellschaft dankbar wahrgenommen wird. Die Botschaft des Friedenslichtes erhellt nicht nur die Herzen unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger, es ist ein Zeichen der Hoffnung und Zuversicht in die ganze Welt. Gerade in diesen Zeiten brauchen wir derartige Symbole mehr denn je.

Und so erstrahlt jetzt auch im Friedrichsthaler Rathaus nach dem Empfang bei Bürgermeister Christian Jung die aus Bethlehem zu uns gekommene Flamme und setzt ein klares Zeichen für eine friedlichere Welt.

Weitere Beiträge die Sie interessieren könnten:

Friedrichsthal – Spatenstich für Erweiterungsbau an der Hoferkopfschule in Bildstock!

20.05.2022 Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Inneres, Bauen und Sport/ Foto: MIBS Innenminister Reinhold Jost bei Spatenstich für Erweiterungsbau an der Hoferkopfschule in Bildstock Am Donnerstag, 19. Mai 2022, hat Innenminister Reinhold Jost den Spatenstich für einen Erweiterungsbau an der Hoferkopfschule in Bildstock gesetzt. Die Maßnahme wurde vom Innenministerium mit [...]

Saarlouis – Landkreisverwaltung sammelt 5700 Euro Spenden für Ukraine-Hilfe!

19.05.2022 Quelle: Pressemitteilung Landkreis Saarlouis/ Foto: Sylvia Schäfer   Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landkreisverwaltung sammeln 5700 Euro Spenden für Ukraine-Hilfe Die beachtliche Summe von rund 5700 Euro ist kürzlich bei einer Mitarbeiter-Benefizveranstaltung am Saarlouiser Landratsamt für die Ukraine-Hilfe der Malteser in Saarlouis zusammengekommen. Unter dem Motto "Gemeinsam für den Frieden" hatte [...]

Saarbrücken – FCS verpflichtet Rabihic!

17.05.2022 Quelle/Bild: Pressemitteilung 1.FC Saarbrücken   FCS verpflichtet Rabihic Der 1. FC Saarbrücken verstärkt mit Kasim Rabihic seine Offensivabteilung. Der 29-jährige hatte die vergangene Saison beim SC Verl unter Vertrag gestandenund steuerte dort in 32 Spieleinsätzen 5 Tore bei. Insgesamt kommt der 1,77m große Flügelspieler auf 68 Einsätze in der [...]

Saarbrücken – NLZ startet Kooperation mit „Simon – Coaching & Consulting“!

17.05.2022 Quelle/Bild: Pressemitteilung 1.FC Saarbrücken   FCS verpflichtet Torwart Tim Paterok Die erste Neuverpflichtung für die kommende Saison steht fest. Der 1. FC Saarbrücken hat den 29-jährigen Stammtorwart des Regionalligisten VfR Aalen Tim Paterok für zwei Jahre unter Vertrag genommen. „Wir haben unsere Torhüter-Situation genau analysiert und sind gemeinsam mit [...]

Nach oben