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90 Millionen Euro Förderung für saarländische Landwirtschaft und den ländlichen Raum

Von |2021-04-07T14:59:05+02:00April 7th, 2021|

Nach Erfolg bei Agrarministerkonferenz – Umweltminister Jost informiert im ELER-Begleitausschuss über mögliche Förderschwerpunkte

Das Saarland erhält für die Förderperiode 2023 bis 2027 rund 90 Millionen Euro zur Förderung für Landwirtschaft und den ländlichen Raum. Das ist mehr als das Doppelte der bisherigen Jahrestranche.

Umweltminister Reinhold Jost stellt im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung des ELER-Begleitausschusses nun die Förderschwerpunkte vor. „Wir befinden uns zum ersten Mal mit den anderen Bundesländern auf Augenhöhe und können auch Projekte fördern, die vorher nicht unterstützt werden konnten“, so Jost. „Damit können wir unsere Heimat noch zukunftssicherer gestalten.“ Insgesamt benannte der Minister sechs mögliche Schwerpunkte für die kommende Förderperiode.

  • Die Ausgleichzulage, die saarländische Landwirte aufgrund ihres benachteiligten Standortes erhalten, sollen weiterhin gezahlt werden.
  • Der Ökolandbau soll weiter ausgebaut werden. „Mit rund 20 Prozent sind wir im Saarland schon jetzt im Bundesvergleich Spitzenreiter. Darauf ruhen wir uns aber nicht aus und wollen deshalb bis 2025 den Anteil an ökologischer Landwirtschaft auf 25 Prozent steigern. Die Mittel dafür stehen uns jetzt sicher zur Verfügung“
  • Die Absicherung des wertvollen Dauergrünlandes ist ein wichtiges Thema. „Die im Saarland bereits mit einem hohen Anteil vertretenen artenreichen Grünlandflächen sollen weiter mit angemessenen Fördersätzen erhalten werden. Landnutzung und Naturschutz ergänzen sich und sind keine gegenseitigen Ausschlusskriterien“, so Jost.
  • Die Agrarinvestitionsförderung soll beibehalten und gegebenenfalls ausgebaut werden. Der Fokus liegt dabei beispielsweise auf mehr Tierwohl durch bessere Ställe, die Direktvermarktung regionaler Produkte sowie die Digitalisierung in der Landwirtschaft sollen besser nutzbar gemacht werden.
  • Die LEADER-Regionen sollen als weiterer Erfolgsmotor der ländlichen Entwicklung im Saarland fortgeführt werden. „Wir haben die Möglichkeit den vier LEADER-Regionen nicht nur mehr Mittel für die Regionalbudgets zur Verfügung zu stellen, sondern auch eine zusätzliche fünfte Region zu etablieren.
  • Die klassische Dorferneuerung spielt für das Land weiterhin eine tragende Rolle und soll aufgestockt werde. Die Förderung von Dorfentwicklungsprojekten, wie zum Beispiel der Neugestaltung oder Sanierung von dörflicher Infrastruktur, kann mit den Mitteln in der neuen Förderperiode erheblich gesteigert werden. „Wir wollen mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln neue Wege gehen, die bisher nicht möglich waren, um unsere Dörfer attraktiv und zukunftssicher zu machen“, so Jost.

Die möglichen Schwerpunkte sind ein erster Aufschlag im ELER-Begleitausschuss und werden im Laufe des Jahres weiter und genauer abgestimmt.

Hintergrund:

Der Begleitausschuss zum Saarländischen Entwicklungsplan für den ländlichen Raum 2014-2020 – kurz ELER-Begleitausschuss oder ELER-BGA – soll in Partnerschaft aller Akteure im ländlichen Raum die leistungsfähige und wirksame Umsetzung des Programms unterstützen. Er besteht aus Vertretern verschiedener für den ländlichen Raum relevanter Organisationen, Verbände, Interessensgruppen und Behörden.

Viele Gruppierungen aus den Bereichen Landwirtschaft, Weinbau- und Gartenbau, Umweltschutz, Kommunen, Soziales ebenso wie aus der Markt- und Ernährungswirtschaft sowie der Regionalentwicklung (Wirtschafts- und Sozialpartner) wurden zur Mitwirkung eingeladen. Im Vorfeld der ersten Partnerbeteiligung (Dezember 2012) zum Saarländischen Entwicklungsplan für den ländlichen Raum 2014-2020 (SEPL 2014-2020) wurden die Kontaktdaten aller Wirtschafts- und Sozialpartner aktualisiert und um eine Reihe neuer Institutionen erweitert.

REGIO.news - Förderungen Landwirtschaft

Zusätzliche Millionen für Dörfer und Ökolandbau im Saarland!

Von |2021-03-31T13:31:22+02:00März 27th, 2021|

Pressemitteilung Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Agrarminister einigen sich auf neuen Verteilungsschlüssel für die Fördermittel der EU

Konkret erhält das Saarland für die Förderperiode 2023 bis 2027 pro Jahr rund 8,6 Millionen Euro aus dem EU-Fördertopf für Landwirtschaft und ländlichen Raum (ELER). Das ist mehr als das Doppelte der bisherigen Jahrestranche.

„Für das Saarland ist dieses Verhandlungsergebnis eine historische Chance. Für die Weiterentwicklung des ländlichen Raums wird uns in den kommenden Jahren deutlich mehr Geld zur Verfügung stehen“, so  der saarländische Umweltminister Reinhold Jost nach dem Ende der Agrarministerkonferenz in Berlin. „Dieser Beschluss der Agrarministerkonferenz war kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis langwieriger, harter Verhandlungen.“ Landwirtschaftsminister Reinhold Jost.

Der künftige ELER-Verteilungsschlüssel war einer der heftigsten Streitpunkte.

Viele westdeutsche Bundesländer, insbesondere das Saarland, waren seit dem Beginn der ELER-Förderung deutlich schlechter gestellt als die ostdeutschen Bundesländer, die durch Sonderzuweisungen für den Aufbau Ost begünstigt waren. „Diesen Rückstand aufzuholen und dennoch massive Brüche im Osten zu vermeiden, ist uns jetzt allen gemeinsam gelungen. Wir können endlich einen Wettlauf mit den anderen Bundesländern auf Augenhöhe führen“, so Jost.

Mit den zusätzlichen Millionen wird es dem Saarland möglich, in den kommenden Jahren den angestrebten Ausbau des Ökolandbaus zu fördern. Zudem kann weiter in die dörfliche Infrastruktur und die flächendeckende Regionalentwicklung der LEADER-Regionen investiert werden. Minister Jost: „Wir werden das Erfolgsmodell der LEADER-Regionen im Saarland fortführen und haben die Möglichkeit, eine weitere, fünfte LEADER-Region zu etablieren. Wir werden auch noch mehr naturschutzfachlich wertvolles Grünland mit angemessenen Fördersätzen erhalten im Sinne einer Vereinbarkeit von Landnutzung und Naturschutz.“

Geschlossener Kompromiss

Der jetzt beschlossene Kompromiss ist auch in anderer Hinsicht ein Erfolg für das Saarland: Die Forderung, den neuen Verteilungsschlüssel nach objektiven Kriterien zusammenzusetzen, stammt aus dem Saarland und wurde unter saarländischem Vorsitz 2020 von der Agrarministerkonferenz bereits so übernommen. Der künftige Verteilungsschlüssel berücksichtigt statistische Kriterien wie landwirtschaftliche Fläche, Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe, Tierbestand, Waldanteil, FFH-Fläche, Nachteile Wirtschaftskraft und Einwohnerzahl) und gewichtet diese entsprechend der tatsächlichen Mittelverwendung.

REGIO.news - Reinhold Jost

Sportförderung für Kinder und Jugendliche!

Von |2021-03-30T11:19:00+02:00März 22nd, 2021|

Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
 

Sportminister Bouillon fördert Sport-Jugend

Sportminister Klaus Bouillon hat ein neues Jugendförderprogramm („Finanzielle Förderung der Jugendarbeit in saarländischen Sportvereinen“) zur Unterstützung der saarländischen Sportvereine ins Leben gerufen.

„Ich bin sehr glücklich, dass wir mit diesem Programm die Förderung der wichtigen Jugendarbeit in Vereinen unterstützen können. Die Bewegung von Kindern und Jugendlichen ist elementar wichtig für deren physische und psychische Entwicklung. Das Jugendförderprogramm ist ein finanzieller Anreiz für das schnelle Reaktivieren des Vereinssports für Kinder und Jugendliche“, so Sportminister Klaus Bouillon.

Da die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu einschlägigen Einbußen im Sport führen, soll mit der Hilfe aus dem Sportministerium nach Ende der Einschränkungen schnellstmöglich ein attraktives Unterstützungsprogramm im Zuge der Jugendarbeit geboten werden können.

Das neue Programm fördert:

  • Vereine, die Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres als Mitglieder haben und die Mitglied im saarländischen Landessportverband (LSVS) sind,
  • mit Beträgen in Höhe von 15 Euro pro Kind/Jugendlicher/Jugendlichem,
  • Vereine ab 10 Mitglieder*innen im genannten Altersabschnitt (begründbare Ausnahmen möglich), mit mindestens 250 Euro.

Der Minister: „Wichtig für mich ist, dass wir mit diesem Programm speziell die Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen unterstützen können. Vergleichbar mit dem Vorgehen bei der Vereinshilfe im letzten Jahr kümmern wir uns kurzfristig um die Bearbeitung und Auszahlung. Die Anträge können unbürokratisch auf unserer Homepage www.innen.saarland.de gestellt werden. Dieses Vorgehen hat sich bereits bewährt.“

Anträge können ab dem 1. April gestellt werden
Für weitere Fragen zur Antragsstellung, steht Ihnen Herr Christian Bucher, unter der 0681 -501 3085 oder unter
jugendfoerderung-sport@innen.saarland.de zur Verfügung.

REGIO.news - Weltkulturerbe

Weltkulturerbe wieder geöffnet!

Von |2021-03-30T11:10:24+02:00März 22nd, 2021|

18.03.2021 Quelle/: Pressemitteilung Tourismuszentrale Saarland/ Bild: G. Kassner

Weltkulturerbe Völklinger Hütte öffnet wieder, Festwochenende mit neuer Hochofenbeleuchtung

Nach mehr als vier Monaten öffnet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte am Freitag, den 19. März 2021 wieder seine Tore. Dabei setzt es zur Wiedereröffnung ein ganz besonderes Zeichen: Für mindestens einen Monat erstrahlt die Hochofengruppe in leuchtendem, leidenschaftlichem Rot. Die Wiedereröffnung erlaubt auch den Start von „Mon Trésor“, die Ausstellung zu den Schätzen der Großregion Saar-Lor-Lux. Diese Entdeckungsreise führt u.a. zum Gollenstein, dem Dillinger Triptychon, dem ‚Bierdeckelraum‘ der Völklinger Hütte, zu Schmuckpreziosen aus dem Musée Lalique Keramiken in Saargemünd und zur Gebläsehalle selbst.

Ab dem 19. März gelten die längeren Sommer-Öffnungszeiten der Völklinger Hütte von 10 bis 19 Uhr. Vor Ort kann man sich die ausführlichen digitalen Informationen zu den Exponaten auf das eigene Handy laden oder Tablets an der Kasse ausleihen. Wegen Corona ist die Besucherzahl in der Ausstellung begrenzt, um den nötigen Abstand einhalten zu können. Zeitfenstertickets können ab sofort jederzeit im Online-Ticketshop der Völklinger Hütte oder montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr telefonisch unter unserer Service-Telefonnummer 06898 / 9 100 100 buchen.

https://www.voelklinger-huette.org/

REGIO.news - Weltkulturerbe

Mit ,,Farbenspiele‘‘ öffnet Haus Saargau wieder für Besucher

Von |2021-04-07T19:04:11+02:00März 20th, 2021|

 

Ab Montag, den 29. März, ist Haus Saargau wieder für Besucher geöffnet.

Telefonisch können zu den Öffnungszeiten des Museums Besuchertermine mit einem Zeitfenster von jeweils einer Stunde gebucht werden. Es gelten die gängigen Hygieneregeln. Neben den erst 2020 überarbeiteten Museumsräumen zu spannenden Themen wie Brauchtum und Aberglaube laden die Ausstellung „Farbenspiele“ des Saarlouiser Künstlers Manfred Wey und die Dauerausstellung des Kunst Forum Saarlouis zur Betrachtung ein.

Manfred Wey

Seine Leidenschaft für Kunst hat Manfred Wey eher zufällig entdeckt, als ihn die nackten Wände seines Büros störten. Dies war der Beginn einer großen Leidenschaft. Es folgten Einzel- und Gruppenausstellungen, die Teilnahme an Wettbewerben sowie Cover- und Plakatentwürfe. Bei der Entstehung seiner oftmals großrahmigen, farbintensiven Werke lässt Manfred Wey der Fantasie freien Lauf. Anstelle eines Pinsels bedient er sich des Spachtels und trägt die Ölfarbe in mehreren Schichten kräftig auf. Er hat seinen ganz eigenen Stil gefunden, über die Jahre als Autodidakt entwickelt. Ob beruhigend oder impulsiv – die Werke sind in der Wirkung ganz unterschiedlich.

Die Ausstellung ist bis zum 25.04.2021 zu sehen.

Besuchertermine können telefonisch vereinbart werden unter 06837- 91 27 62.
Die Öffnungszeiten des Haus Saargau sind Montag, Mittwoch, Sonntag und feiertags von 14 bis 17 Uhr sowie Donnerstag und Freitag von 10 bis 12 Uhr.
Der Eintritt ist frei. Änderungen der Öffnungszeiten sind jederzeit mit Rücksicht auf die aktuelle Situation möglich. Zum Parken steht der Wanderparkplatz Gisingen in unmittelbarer Nähe des Haus Saargau zur Verfügung.

Info: Die Tourist-Info am Großen Markt in Saarlouis öffnet ab Montag, 29. März montags bis freitags zwischen 10 und 16 Uhr.

REGIO.news - Museum Haus Saargau

“Zukunftscampus Wasserstoff” gestartet!

Von |2021-04-09T13:45:56+02:00März 20th, 2021|

16.03.2021 Quelle/Foto: Pressemitteilung Landkreis Saarlouis
 
 

Startschuss für das Projekt ,,Zukunftscampus Waserstoff‘‘

Jürgen Pohl (Geschäftsführer der WFUS), Armin Gehl (Geschäftsführer des Verbandes autoregion e.V.), Landrat Patrik Lauer, Dr. Frank Thomé (IHK-Hauptgeschäftsführer) und Ralf Cavelius (2. Bevollmächtigter der IG Metall Völklingen) im Podium Der Landkreis Saarlouis, die Wirtschaftsförderung Untere Saar, die IHK Saarland, die Transformationswerkstatt Saar der IG Metall und der Verband autoregion e.V. haben sich für ein engagiertes Projekt zusammengeschlossen: dem „Zukunftscampus Wasserstoff“. In einer Konferenz haben die Partner am 16. März 2021 der Presse das engagierte Projekt coronakonform vorgestellt.

Nachhaltige Wasserstoffstrategie für das Saarland

„Unser Vorschlag soll als ein Baustein für eine nachhaltige Wasserstoffstrategie des Saarlandes verstanden werden. Ein Zukunftscampus Wasserstoff kann uns in eine nachhaltige Zukunft führen, mit guten Ausbildungs- und Berufschancen für unsere Kinder und einer echten Chance für die Region“, erklärt Landrat Patrik Lauer die Motivation.

Das Saarland und insbesondere der Landkreis Saarlouis ist wie kaum eine andere Region in Deutschland von industrieller Produktion geprägt. Leistungsstarke Unternehmen vornehmlich im Automotive- und Stahlbereich sowie im produzierenden Gewerbe sichern Tausende Arbeitsplätze. Der derzeitige Strukturwandel, neue Technologien und Wettbewerber sowie die Verschärfung der Klimaschutzziele auf europäischer und nationaler Ebene setzen diese Kernsektoren der Industrie jedoch unter massiven Anpassungsdruck.
Dieser Entwicklung soll eine nachhaltige und durchdachte Strategie für Industrie und Fahrzeugtechnik entgegengesetzt werden. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé: „Unsere gemeinsame Vision ist es, das Saarland im Spitzenfeld der Wasserstoffregionen in Deutschland zu positionieren. Nur wenn es gelingt, Wasserstoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette umfassend zu nutzen, wird der damit einhergehende Strukturwandel auch bei uns im Saarland erfolgreich sein. Der Zukunftscampus Wasserstoff verzahnt Forschung, Ausbildung und Lehre so wie Produktion miteinander und ergänzt als Innovationsschmiede zum Technologietransfer die bestehenden Einrichtungen und Initiativen.“

Wie kann die Mobilität der Zukunft aussehen? Das Saarland ist Autoland und Wasserstoff kann als Treibstoff für Fahrzeuge dienen. Mit der angekündigten Ansiedlung von SVOLT ist der Einstieg in die E-Mobilität bereits gelungen. Der Zukunftscampus eröffnet die Chance auf die Ansiedlung von weiteren neuen Unternehmen, Start-Ups und weiteren Forschungseinrichtungen. Armin Gehl, der Geschäftsführer des Verbandes autoregion e.V., appelliert: „Die Vision des Saarlandes muss heißen: Automobilzulieferland, Produktion und Forschung für die Zukunft! Die Strategie des Saarlandes, um diesen Weg zu gehen, wird nun gerade vorbereitet und der Kreis Saarlouis ist Wegbereiter mit der Idee: Starker Landkreis, starkes Saarland, Perspektiven für einen erfolgreichen Strukturwandel!“ Als Ideenschmiede rund um den Wasserstoff soll der Zukunftscampus für eine positive Strahlkraft weit über das Saarland hinaus sorgen. In Zahlreiche namhafte Vertreter aus Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft haben dem Projekt bereits ihre Unterstützung zugesagt.
Der Zukunftscampus hat zum Ziel, langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Saar-Industrie zu stärken, indem Forschung, Lehre und Produktion rund um innovative Wasserstofftechnologien an einem Standort gebündelt werden. „Ein Zukunftscampus in unmittelbarer Nähe zu den Werkstoren der Unternehmen ist der ideale Ort für die Entwicklung der Produkte von morgen. Gleichzeitig kann dieser Campus ein Ort zur Qualifizierung der Beschäftigten werden und neue Perspektiven eröffnen“, erklärt Ralf Cavelius, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Völklingen.

Ein neuer Bottom-Up-Ansatz stellt dabei diejenigen in den Mittelpunkt, die es betrifft. Alle für die Transformation relevanten Akteure (Professoren, Institutsleiter, Arbeitnehmervertreter sowie die Industrie selbst) treten zusammen und legen gemeinsam fest, wo die Forschungs- und Lehrschwerpunkte des Zukunftscamps liegen sollen. WFUS-Geschäftsführer Jürgen Pohl beschreibt die Chancen des Projekts für den saarländischen Arbeitsmarkt: „Der Zukunftscampus Wasserstoff kann als „Ausbildungs-Hub“ neue Berufsbilder, die sich in Zukunft im Bereich der Wasserstofftechnologie entwickeln werden, nutzen und für die Wirtschaft exzellent ausgebildete Fachkräfte von morgen ausbilden. Damit wird auch unser duales Ausbildungssystem gestärkt. So können junge, bestens ausgebildete Menschen, in der Region gehalten werden.“

REGIO.news - Landkreis Saarlouis Zukunftscampus

Zwölf Michelin-Sterne für das Saarland!

Von |2021-03-30T11:14:15+02:00März 15th, 2021|

Grüner Stern für Nachhaltigkeit erstmals vergeben

Das Saarland ist und bleibt eine Feinschmeckerregion in Deutschland. Der renommierte Restaurantführer Guide Michelin hat mehrere Gastronomiebetriebe des Saarlandes erneut mit Michelin-Sternen ausgezeichnet:
Weiterhin zu den zehn 3-Sterne-Restaurants in Deutschland und damit zu den Toprestaurants in der europäischen Spitzengastronomie gehört das Victor’s Fine Dining by Christian Bau in Perl. Das Esplanade in Saarbrücken sowie das Gästehaus Klaus Erfort dürfen sich mit je 2 Michelin-Sternen schmücken. Das Louis Restaurant in Saarlouis, das Landwerk in Wallerfangen, die Restaurants Hämmerle’s Restaurant-Barrique in Blieskastel sowie Kunz in St. Wendel besitzen jeweils 1 Stern. Insgesamt leuchten so elf Michelin-Sterne aus sieben Betrieben über dem saarländischen Gourmethimmel. Durch die hohe Anzahl an Sterne- und Spitzenrestaurants im Verhältnis zu der Einwohnerzahl zählt das kleine Bundesland im Südwesten zu den beliebtesten Regionen für Genießer. „Unsere ausgezeichnete Küche gehört zu den stärksten Imageträgern für das Reiseland Saarland, besonders in der Kombination mit den Premiumwanderwegen und dem grenzüberscheitenden Radrouten“, so Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland.

Grüner Stern geht an die Saarschleife

Einen besonderen Stern erhielt das Restaurantteam im Landhotel Saarschleife in Mettlach-Orscholz um Küchenchef Christian Münch-Buchna. Der Guide Michelin prämierte den Familienbetrieb erstmals mit dem grünen Stern. Der Grüne Stern wird seit 2020 von dem Restaurantführer verliehen. Die neue Sternekategorie zeichnet Gastronomiebetriebe aus, die durch besonders Nachhaltigkeitsengagement und beispielhaftes Natur- und Umweltbewusstsein glänzen. Neben der firmeninternen Nachhaltigkeitsphilosophie spielen bei der Vergabe auch konkrete Maßnahmen und vorbildliche Initiativen, wie beispielsweise die Vernetzung mit lokalen Produzenten, eine Schlüsselrolle.

Beim Bib Gourmand sind 2021 die Schlachthof Brasserie in Saarbrücken, Hämmerle’s Restaurant – Landgenuss in Blieskastel, die Alte Brauerei St. Ingbert und das Kunz Kaminzimmer in St. Wendel vertreten.

REGIO.news - Michelin

Schnelltestzentrum des Landkreis Saarlouis eröffnet!

Von |2021-04-09T14:21:05+02:00März 13th, 2021|

12.03.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung Landkreis Saarlouis
 
 
 
 

Schnelltestzentrum des Landkreises eröffnet

Ministerpräsident Tobias Hans, Landrat Patrik Lauer und Gesundheitsministerin Monika Bachmann bei der Eröffnung des Schnelltestzentrums in Ensdorf

Am 11. März wurde das Schnelltestzentrum des Landkreises Saarlouis in Betrieb genommen. Auf dem Gelände des RAG Zukunftsstandort in Ensdorf können sich künftig die Bürger einmal pro Woche kostenlos testen lassen. Die Anmeldung erfolgt online über das Terminbuchungsportal.

Das Schnelltestzentrum ist täglich von 13.30 bis 21.30 Uhr geöffnet.

Das Schnelltestzentrum befindet sich auf dem Gelände des RAG Zukunftsstandort Duhamel in Ensdorf, Zufahrt über Ostring. Bitte folgen Sie der Ausschilderung zur RAG Repräsentanz.

REGIO.news - Landkreis Saarlouis

Neue Partner der Regionalmarke!

Von |2021-04-09T12:29:13+02:00März 10th, 2021|

10.03.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung Landkreis Neunkirchen
 
 
 

Die Regionalmarke im Landkreis Neunkirchen erhält stetig Zuwachs. Jüngst kam der Partyservice Strauss in Illingen-Hüttigweiler hinzu.

„Es freut mich, dass die Regionalmarke durch engagierte regionale Partner stetig wächst. Bei der Vernetzung mit den Betrieben wird ersichtlich, mit welchem Einsatz die Akteure das Thema Regionalität und Nachhaltigkeit leben“, so Landrat Sören Meng. So hat das Neumitglied, der Partyservice Strauss, einen eigenen Gemüse- und Kräutergarten und kooperiert mit lokalen Bauern für die Lieferung von Kartoffeln und Eier. Hier besteht bereits eine Zusammenarbeit zum Landwirtschaftsbetrieb Spreitzer in Wustweiler, der ebenfalls Partner der Regionalmarke ist. „Kräuter aus dem eigenen Garten sind Bestandteil unserer Gerichte, dabei verzichten wir strikt auf Zusatz-, Farb- und Aromastoffe. Die gute Qualität unserer Lebensmittel ist uns wichtig, daher arbeiten wir mit regionalen Lieferanten zusammen“, so Michael Strauss sowie die Betriebsleiterin Viktoria Gottschalk.

Der Kontakt entstand über dieses regionale Netzwerk mit Willi Walter. „Es ist schön zu sehen, dass sich regionale Betriebe miteinander vernetzen. Hier wird das Brot vom regionalen Bäcker und das Fleisch vom lokalen Metzger bezogen. Alle Partner der Regionalmarke sind nun durch ein entsprechendes Siegel gekennzeichnet. So ist für die Kundschaft die regionale Wertigkeit zu erkennen“, so der Koordinator Willi Walter.

Das Ziel der Regionalmarke ist es, regionale Produkte zu stärken und die Bekanntheit lokaler Erzeuger zu erhöhen. Weitere interessierte Betriebe, die sich an der Regionalmarke beteiligen wollen, sind willkommen.

Kontakt:
Regionalkoordinator Willi Walter.
info@wertvolles-neunkirchen.de
www.wertvolles-neunkirchen.de

Regionalmarke im Landkreis Neunkirchen

“Best of Camping” im Saarland !

Von |2021-03-30T10:36:16+02:00März 10th, 2021|

Natururlaub in allen Facetten

Die Campingsaison 2021 wartet auf den Startschuss! Aktuell erschienen ist die neue Übersichtskarte „Best of Camping“ der Tourismus Zentrale Saarland (TZS). Die Broschüre dient als Planungshilfe für einen Campingurlaub im Saarland und stellt acht ausgewählte Camping- und Reisemobilstellplätze vor, die sich in der Nähe von besonders schönen Naturräumen befinden. Jeder Camping- oder Stellplatz wurde zudem noch durch einen Freizeittipp in der Umgebung ergänzt – sei es der Besuch der barocken Altstadt in Blieskastel oder der Saarland-Therme.

Mit dem Naturpark Saar-Hunsrück, dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald und dem UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau warten im Saarland gleich drei beeindruckende Natur- und Erholungsräume. Für alle, die ihren Urlaub in Wassernähe verbringen möchten, bieten der Bostalsee, der Stausee Losheim und die Saar mit hervorragenden Freizeitmöglichkeiten beste Voraussetzungen. Naturbelassene Wald- und Wiesenpfade zeichnen die Wanderwege im Saarland aus. Das deutschlandweit einmalige Netz an über 70 Premiumwanderwegen sucht seinesgleichen in anderen Wanderregionen. Für Radfahrende sind familienfreundliche Strecken entlang der Flusstäler, Touren nach Frankreich und Luxemburg bis hin zu anspruchsvollen Anstiegen auf die Höhen der Mittelgebirge zu empfehlen. Auch Mountainbiker und Rennradfahrende schätzen das saarländische Profil und die schönen Naturpassagen.

Die neue Übersichtkarte „Best of Camping“ kann bei der Tourismus Zentrale Saarland per Mail an info@tz-s.de angefordert werden. Weitere Camping- und Reisemobilstellplätze im Saarland sind unter www.camping.saarland zu finden.

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