Kulinarische News für den Regionalverband Saarbrücken – REGIO.news bietet lokale Nachrichten aus dem Saarland

Fischbach – Restaurant Fischbachhalle neu eröffnet”

Von |2021-09-10T14:43:54+02:00September 10th, 2021|

01.09.2021 Quelle: Pressemitteilung Stadt Quierschied

„Marie Curry’s Dinner & Diner“ lockt Gäste von nah und fern

Fischbach-Camphausen hat ein neues Restaurant. In der Fischbachhalle haben Marion Wallstein und ihr Sohn Kevin am vergangenem Mittwoch, 1. September, „Marie Curry’s Dinner & Diner“ eröffnet – eine Mischung aus American Diner, Café und Restaurant. Mit Erfolg: Schon lange vor der offiziellen Eröffnung waren alle Plätze der ersten Betriebswoche ausgebucht. Viele Kundinnen und Kunden kennen die Wallsteins, zu denen auch Vater Andreas gehört. Sie hatten zuvor fünf Jahre lang den Imbiss „Marie Curry“ am Quierschieder Bahnhof betrieben und sich vor allem mit ihren berüchtigten scharfen Soßen, Curry-Frikadellen und Burgern einen Namen machten. Spätestens seit der Teilnahme an der Fernsehsendung „Mein Lokal, dein Lokal“ sind sie auch weit über die Grenzen der Gemeinde bekannt.

Das neue Konzept an neuer Wirkungsstätte sieht von dienstags bis samstags in der Zeit von 11.30 Uhr bis 14 Uhr die bekannte Imbiss-Karte vor. Zwischen 14 Uhr und 17 Uhr sollen Kaffee und hausgemachte Kuchen Gäste anlocken. Ab 17 Uhr gilt dann die Abendkarte mit unterschiedlichen Gerichten von Leberknödel bis Schweinemedaillons. Alle Gerichte gibt es auch zum Mitnehmen. Sonntage und Montage sind Ruhetage.

„Das sehr anspruchsvolle und moderne Konzept von Familie Wallstein hat das Potenzial, das Restaurant in der Fischbachhalle zu einer Begegnungsstätte für Jung und Alt zu machen. In der Ortsmitte, aber auch unmittelbar an der Waldparkanlage und damit in direkter Nachbarschaft des Fischbachs“, sagt Bürgermeister Lutz Maurer und ergänzt: „Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und allen Gästen guten Appetit und eine schöne Zeit.“

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Dudweiler – Bäckerei Kleinbauer für besonderes Engagement gegen Lebensmittelverschwendung ausgezeichnet!

Von |2021-08-04T10:58:18+02:00August 4th, 2021|

Minister Jost zeichnet Bäckerei Kleinbauer für besonderes Engagement gegen Lebensmittelverschwendung aus

In Deutschland entstehen jährlich 12 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle entlang der gesamten Lebensmittel-Wertschöpfungskette vom Acker bis zum Teller. Auch für den Handel und die lebensmittelproduzierenden Unternehmen stellt diese Thematik eine große Herausforderung dar.

„Ich freue mich, dass es im Saarland viele Menschen, Initiativen und Unternehmen gibt, die sich gegen die Verschwendung und für mehr Wertschätzung unserer Lebensmittel einsetzen. Dieses vielfältige Engagement möchten wir mit unserer Plakette auch nach außen sichtbar machen“, sagte Reinhold Jost, Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, bei seinem Besuch der Bäckerei Kleinbauer in Dudweiler.

Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz legt in diesem Jahr den Fokus auf Bäckereien und zeichnet diejenigen saarländischen Bäckereien mit Urkunden und Schaufensterplaketten aus, die sich besonders im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung und für mehr Nachhaltigkeit engagieren. Minister Jost: „Gerade für die Produzenten von Frischwaren wie Brot und Kuchen ist ressourcenschonendes Wirtschaften eine Herausforderung. Wir kennen alle die Kundenerwartungen: Bäckereien sollen bitteschön bis Ladenschluss eine möglichst große Auswahl an tagesfrischer Ware vorrätig halten. Dabei ist den wenigsten bewusst, welche Auswirkungen diese Haltung auf die Bäckereien hat. Wir müssen unsere Produkte und Produzenten mehr wertschätzen. Dafür wollen wir werben.“

Die Bäckerei Hans-Jörg Kleinbauer überzeugt mit ihrem Konzept: Unter anderem werden überschüssige Waren an soziale Einrichtungen, etwa Tafeln,  abgegeben. Darüber hinaus gibt es eine spezielle Software, die den Bedarf für die einzelnen Filialen kalkuliert und Vorschläge für die Produktion macht. „Ich danke der Bäckerei Kleinbauer für dieses besondere Engagement und freue mich sehr, ihr unsere Auszeichnung überreichen zu dürfen“, so Minister Jost.

Alle weiteren Informationen und bisher ausgezeichneten Unternehmen finden Sie  unter www.bit.ly/Ernaehrung-SL-Auszeichnung.

Steckbrief Bäckerei Hans-Jörg Kleinbauer:

  • Die Bäckerei Kleinbauer wurde 1962 von Hermann Kleinbauer in Dudweiler gegründet.
  • Im Jahr 1988 wurde die Bäckerei von Hans-Jörg Kleinbauer übernommen. Zurzeit gibt es drei Filialen: In Scheidt ist die Hauptfiliale mit der Backstube, in Dudweiler das Café und in St. Ingbert ein Geschäft mit kleinem Sitzbereich.
  • Momentan beschäftigt die Bäckerei 25 Mitarbeiter.
  • Eine Besonderheit der Bäckerei Kleinbauer: In der Familie gibt es gleich mehrere Bäckermeister. Von den fünf Kindern des Betriebsgründers Hermann Kleinbauer haben vier den Meisterbrief im Bäckerhandwerk. Das mittelständische Unternehmen wird von Hans-Jörg Kleinbauer und seiner Ehefrau Petra geführt.
REGIO.news - Festival
Von links: Ralf-Peter Fritz, Bezirksbürgermeister in Dudweiler, Petra und Hans-Jörg Kleinbauer, Minister Reinhold Jost vor der Filiale in Dudweiler.

St. Wendel – Sternekoch Alexander Kunz bietet Lieferservice an!

Von |2021-05-17T11:39:39+02:00Mai 3rd, 2021|

Sterneküche für zu Hause

Unter der Marke “Alexander Kunz Manufaktur” gibt es per Lieferservice die Sterneküche auch für zu Hause.

Eine andauernde Pandemie, Ausgangsbeschränkungen und Hygienemaßnahmen schränken den Restaurantbesuch und Genuss eines feinen Auswärtsdinners ein. Wie viele andere Köche musste auch Alexander Kunz nach neuen Wegen suchen, seine Kundschaft weiterhin kulinarisch glücklich zu machen. Seit Anfang des Jahres gibt es nun ausgewählte Gerichte aus der Sterneküche Bliesen für zu Hause.

Konzentration auf das Wesentliche

Mehr Informationen, Gerichte und Menüs gibt es auf der Homepage. Guten Appetit!
REGIO.news - Alexander Kunz Lieferservice
Sternekoch Alexander Kunz aus Bliesen
Boeuf Bourguignon vom Normannischen Rind mit Schweinebauch, Champignons und kleinen Perlzwiebeln
Boeuf Bourguignon vom Normannischen Rind mit Schweinebauch, Champignons und kleinen Perlzwiebeln

Heusweiler – Neu’s Frischmilch & Regionales – Landwirtschaft mit Herz!

Von |2021-05-19T13:48:52+02:00April 30th, 2021|

Landwirtschaft mit Herz – dieses Motto bringt das Selbstverständnis von Karoline und Christian Neu auf den Punkt.

Das Ehepaar bewirtschaftet den Hof in Obersalbach-Kurhof mit 250 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche bereits in der neunten Generation.
Neben dem Dauergrünland gehören Anbauflächen
für Weizen, Raps und Mais zum Betriebszweig. Wie die Namensgebung „Neu‘s Frischmilch“ vermuten lässt, liegt der Schwerpunkt des landwirtschaftlichen Betriebs auf der Milchviehhaltung. Das Tierwohl steht dabei für das Ehepaar Neu an oberster Stelle.

REGIO.news: Team Neu's Frischmilch & Regionales

Das Team von Neu’s Frischmilch & Regionales

Gesunde Kühe – gesunde Milch

Im lichtdurchfluteten „Wohlfühlstall“ – wie ihn Karoline Neu nennt – können die Milchkühe noch das Leben führen, welches vielen ihrer Artgenossen in nicht EU-Ländern vorenthalten bleibt. Im Rahmen von Hofführungen (sofern unter Corona-Auflagen möglich) können sich Besucher selbst davon überzeugen, wie die Tiere leben, gefüttert und gemolken werden. „Wir stehen zu unserer offenen und transparenten Landwirtschaft“, so Karoline Neu. Dass Milchkühe mit selbst angebautem Futter (Gras, Mais, Getreideschrot, Heu und Stroh) verpflegt werden und auf den Ein-satz gentechnisch veränderter Futtermittel verzichtet wird, ist in der heutigen Zeit in nicht EU-Ländern leider nicht selbstverständlich. „Zudem setzen wir keine Düngemittel fragwürdiger Herkunft ein und verwenden keinen Klärschlamm“. Die artgerechte Haltung und Fütterung spiegelt sich natürlich auch in der Qualität der Milch wider, die rund um die Uhr am hofeigenen Milchautomaten in der Kurhofer Str. 38 „selbstgezapft“ erworben werden kann.

REGIO.news glückliche Kühe glückliche Rinder

Die glücklichen Rinder vom Hof

Hochwertige Fleisch-Spezialitäten

Nicht nur die Milch, auch das hofeigene Rind- und Schweinefleisch erfreut sich großer Beliebtheit: Frisches Hackfleisch, Blut- und Leberwurst, Rindfleisch, Bauchschwenker, Rost- und Käsewürste sowie Merquezfrikadellen gehören u. a. zum Angebot und lassen Fleischliebhabern das Wasser im Munde zusammen laufen. Das Ehepaar Neu betont: „Alle Schlachttiere werden auf unserem Hof geboren, aufgezogen und mit bestem Futter ver-sorgt. Die Schlachtung bzw. Zerlegung erfolgt im familieneigenen und EU-zertifizierten Schlachthaus im Nachbarort. Damit garantieren wir unseren Kunden schmackhaftes Fleisch von gesunden Tieren aus artgerechter Haltung.“Vorbestellungen online möglichWer sich gerne von der Qualität der Wurst- und Fleischwaren überzeugen möchte, sollte die Facebook-Seite von „Neu‘s Frischmilch“ gut im Auge behalten: Hier wird bekannt gegeben, sobald neue, frische Spezialitäten vorbestellt werden können. Aufgrund der hohen Nachfrage und der begrenzten Verfügbarkeit entscheidet die Reihenfolge des Bestelleingangs.

Vorbestellungen online möglich

Wer sich gerne von der Qualität der Wurst- und Fleischwaren überzeugen möchte, sollte die Facebook-Seite von „Neu‘s Frischmilch“ gut im Auge behalten: Hier wird bekannt gegeben, sobald neue, frische Spezialitäten vorbestellt werden können. Aufgrund der hohen Nachfrage und der begrenzten Verfügbarkeit entscheidet die Reihenfolge des Bestelleingangs.

Neu: Der HofladenEnde

März 2021 war es endlich soweit: Der neue Hofladen öffnete seine Pforten. Mit viel Herzblut und tatkräftiger Unterstüt-zung von Familie und Freunden richteten Karoline und Christian Neu den großzügigen Verkaufsraum ein, in dem ab sofort (neben den hofeigenen Wurst- und Fleischwaren) saisonale und regio-nale Produkte zum Verkauf angeboten werden, wie z. B. frische Backwaren (Samstag Vormittag), Salat, Eier und Gemüse sowie Wein. Wie auf dem Hof Neu stehen auch bei den Partnern und Zulieferern die Aspekte Nachhaltigkeit, Naturbelassenheit, Qua-lität und Frische im Vordergrund. So wie beispielsweise bei Frank Silwanus, Inhaber von „Opa Nikel’s Backstub“, der seine Brote mit lediglich vier Grundzutaten (selbst angesetzter Natursauerteig, Mehl von saarländischen Mühlen, Wasser und Salz) zubereitet.

Der Hofladen, in dem die Milchautomaten und Kühlschränke zur Selbstbedienung untergebracht sind, ist rund um die Uhr zugänglich.


Samstags von 9:00-13:00 Uhr ist das Team vom Hof Neu
auch persönlich für Sie da.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Saarland – “Fairtrade” vor der eigenen Haustür

Von |2021-05-19T14:25:14+02:00April 26th, 2021|

Wer in der Küche ganz bewusst auf regionale landwirtschaftliche Erzeugnisse setzt und diese am besten direkt im Hofladen oder auf dem Markt einkauft, leiste einen wichtigen Beitrag für die heimische Wirtschaft. Regionale Produkte legen außerdem vergleichsweise kurze Transportwege zurück, und das ist gut für die CO2-Bilanz und damit für den Klimaschutz.

„Wer sich nach dem Motto ,vom Hof auf den Teller‘ ernährt, praktiziert Fairtrade vor der eigenen Haustür. Denn bei der Direktvermarktung bleibt der Erlös komplett beim Erzeuger. Unter regionalen Produkten verstehe ich dabei ausdrücklich auch Erzeugnisse aus den angrenzenden Gebieten im Herzen Europas, also aus Rheinland-Pfalz, Lothringen, Luxemburg und der Wallonie“, so Minister Reinhold Jost, der im Saarland auch für die Landwirtschaft zuständig ist. Regionales Obst und Gemüse aber natürlich auch tierische Erzeugnisse bieten zu jeder Jahreszeit eine abwechslungsreiche Auswahl für die Küche. Damit können viele ideenreiche, überraschende und gesunde Gerichte zubereitet werden.

„Wer das nicht glaubt, sollte sich einmal das vielfältige Warenangebot auf unseren heimischen Bauermärkten oder in den Hofläden anschauen. Sogar in der kalten Jahreszeit gibt es da einiges zu entdecken“, so Jost. Ob ökologisch oder konventionell produziert, haben die Bauern und Winzer in der Großregion viel zu bieten. Allein 78 der insgesamt knapp 240 Bio-Bauernhöfe betreiben Direktvermarktung.

Um mit der Qualität ihrer Küche und den dazu gehörigen regionalen Produkten möglichst viele Menschen zu erreichen und zu begeistern, haben sich Erzeuger, Veredler und Gastronomen in der Initiative „Genuss Region Saarland“ zusammengeschlossen. Sie alle sorgen dafür, dass Regionales, Traditionelles und auch Innovatives immer frisch und als Genuss-Erlebnis auf den Tisch kommt. Alle Informationen zu den Erzeugern und Gastronomen finden sich auf  der Homepage der saarländischen Tourismuszentrale (www.urlaub.saarand.de).

Regionale Ernährung

Zwölf Michelin-Sterne für das Saarland!

Von |2021-03-30T11:14:15+02:00März 15th, 2021|

Grüner Stern für Nachhaltigkeit erstmals vergeben

Das Saarland ist und bleibt eine Feinschmeckerregion in Deutschland. Der renommierte Restaurantführer Guide Michelin hat mehrere Gastronomiebetriebe des Saarlandes erneut mit Michelin-Sternen ausgezeichnet:
Weiterhin zu den zehn 3-Sterne-Restaurants in Deutschland und damit zu den Toprestaurants in der europäischen Spitzengastronomie gehört das Victor’s Fine Dining by Christian Bau in Perl. Das Esplanade in Saarbrücken sowie das Gästehaus Klaus Erfort dürfen sich mit je 2 Michelin-Sternen schmücken. Das Louis Restaurant in Saarlouis, das Landwerk in Wallerfangen, die Restaurants Hämmerle’s Restaurant-Barrique in Blieskastel sowie Kunz in St. Wendel besitzen jeweils 1 Stern. Insgesamt leuchten so elf Michelin-Sterne aus sieben Betrieben über dem saarländischen Gourmethimmel. Durch die hohe Anzahl an Sterne- und Spitzenrestaurants im Verhältnis zu der Einwohnerzahl zählt das kleine Bundesland im Südwesten zu den beliebtesten Regionen für Genießer. „Unsere ausgezeichnete Küche gehört zu den stärksten Imageträgern für das Reiseland Saarland, besonders in der Kombination mit den Premiumwanderwegen und dem grenzüberscheitenden Radrouten“, so Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland.

Grüner Stern geht an die Saarschleife

Einen besonderen Stern erhielt das Restaurantteam im Landhotel Saarschleife in Mettlach-Orscholz um Küchenchef Christian Münch-Buchna. Der Guide Michelin prämierte den Familienbetrieb erstmals mit dem grünen Stern. Der Grüne Stern wird seit 2020 von dem Restaurantführer verliehen. Die neue Sternekategorie zeichnet Gastronomiebetriebe aus, die durch besonders Nachhaltigkeitsengagement und beispielhaftes Natur- und Umweltbewusstsein glänzen. Neben der firmeninternen Nachhaltigkeitsphilosophie spielen bei der Vergabe auch konkrete Maßnahmen und vorbildliche Initiativen, wie beispielsweise die Vernetzung mit lokalen Produzenten, eine Schlüsselrolle.

Beim Bib Gourmand sind 2021 die Schlachthof Brasserie in Saarbrücken, Hämmerle’s Restaurant – Landgenuss in Blieskastel, die Alte Brauerei St. Ingbert und das Kunz Kaminzimmer in St. Wendel vertreten.

REGIO.news - Michelin

Lyoner – “Steak des saarländischen Bergmanns” !

Von |2021-03-30T11:21:52+02:00Februar 19th, 2021|

19.02.2021 Quelle/ Bild: fleischtheke.info

Wussen Sie schon,…

..dass das Steak des saarländischen Bergmanns, der Lyoner, Ihrern Ursprung in der französischen Stadt Lyon hat und das erste bekannte Rezept aus dem Jahr 560 aus Leipzig stammt? Bis heute besitzt der Lyoner im Saarland Kultstatus.

Die Lyoner bzw. im Saarland der Lyoner, auch Fleischwurst, “Stadtwurst” (Nürnberg), “Gekochte” (Bremen) oder “Extrawurst“ bzw. “Pariser” (Österreich) genannt, ist eine Brühwurst ohne Einlage, die in ganz Deutschland, in Österreich und der Schweiz verbreitet ist. In den USA ist die Wurst unter dem Namen “Bologna” bzw. “Bologna sausage” bekannt.

Geschichte der Lyoner

Wie der Name Lyoner schon vermuten lässt, stammt die Wurst ursprünglich aus der Stadt Lyon in Frankreich, obwohl das erste bekannte Rezept für Lyoner aus dem Jahr 1560 aus dem Dominikaner Kloster St. Pauli bei Leipzig stammt. Da man aber noch keine Umrötungshilfen kannte, waren die mittelalterlichen Würste jedoch grau und wenig appetitlich. In Lyon, einem wichtigen Umschlagsplatz für Gewürze, begann man als Erstes, Würste mit Safran oder Zimt gelblich einzufärben, um sie dadurch appetitlicher zu machen. Aus diesem Grund nannte man bald alle derartig gelb eingefärbten Würste “Lyoner Würste”. In Lyon selbst wird die Lyoner als “Cervelas” bezeichnet.

Steak des Bergmanns”

Vor allem im Saarland hat die Wurst Kultstatus. Der Lyoner (Maskulin) ist dabei eng mit dem saarländischen Bergbau verbunden. Da die harte und kräftezehrende Arbeit unter Tage eine entsprechend kalorien- und proteinreiche Ernährung erforderte, war der Bedarf der Bergmänner vor allem an Fleisch besonders groß. Da Steaks jedoch zu teuer für die Kumpel waren, nahmen viele einen Lyoner mit unter Tage. Der Lyoner wurde daher auch häufig als “Steak des Bergmannes” bezeichnet. Für eine Überstunde bekamen die Bergleute oft eine extra Zulage, bestehend aus einem viertel Ring Lyoner, einem halben Doppelweck und einer Flasche Bier.

Herstellung von Lyoner

Zur Herstellung von Lyoner wird gepökeltes Schweinefleisch, evtl. mit Rindfleisch vermischt, und Rückenspeck mit Eis grob oder fein gekuttert. Je nach Rezept wird das Brät mit weißem Pfeffer, Kardamom, Kurkuma, Muskat, Koriander, Knoblauch, Ingwer u. a. mild gewürzt. Damit die Wurst eine appetitliche rosa Farbe bekommt wird Umrötungsmittel zugegeben. Anschließend wird die Masse in Natur- oder Kunstdärme gefüllt, leicht heißgeräuchert und dann gebrüht.

Aussehen und Geschmack

Lyoner ist eine Brühwurst mit feiner oder mittelgrober Konsistenz. Die Wurst wird entweder in Stangen oder zu einem Ring gebunden angeboten. Sie ist in Kunstdärme oder in Naturdärme abgefüllt. Lyoner in Naturdarm hat vom Räuchern meistens eine hellbraune Außenhaut. Das Brät ist hellrosa oder weiß-gräulich (Weiße Lyoner). Die Wurst hat einen feinen, nicht zu dominanten Geschmack. Geräucherte Lyoner haben eine leichte Rauchnote.

Lyoner wird in den deutschsprachigen Ländern meist kalt als Aufschnitt oder, vorwiegend im Süden, auch als Wurstsalat gegessen. Daneben wird sie auch für Fleischsalat verwendet. In Hessen wird sie oft heiß und mit Senf gegessen. In der Pfalz und benachbarten Regionen gehört sie zu Weck, Worscht un Woi (Brötchen, Wurst und Wein). In Lyon wird die Wurst warm oder kalt serviert. Ein typisches Gericht für die Cervelas ist Cervelas chaud à la beaujolaise, bei dem grobe Lyoner im Ofen auf Schalotten in rotem Beaujolais geschmort wird. Dazu werden Pellkartoffeln oder Linsen serviert. Und im Saarland ist wohl das bekannteste Gericht die Lyonerpfanne, ein Pfannengericht mit Lyoner und Kartoffeln.

REGIO.news - Vogelsbornkapelle wird Opfer eines Grafitti Anschlages - Heusweiler - Eiweiler

Stixis aus dem Saarland!

Von |2021-03-30T11:27:08+02:00Februar 18th, 2021|

 
 
 

STIXI von Arthur Baustert, Püttlingen

Der Bäckermeister und Wirt Peter Baustert gründete etwa 1920 in der Marktstraße 1 in Püttlingen eine Bretzel- und Teigwarenfabrik.
Sein Sohn Arthur produzierte später ebenfalls in Püttlingen in einer Fabrik namens “Freiburger Bretzelfabrik Arthur Baustert” die so genannten “Bausterts Bretzeln”. Sie waren die Vorläufer der noch heute unter dem Markennamen STIXI bekannten hellbraunen Salzstangen.

1979 wurde die Firma in “Arthur Baustert GmbH” umbenannt und ihre Produktionsstelle von Püttlingen nach Ensdorf verlagert. 1987 wandelte man das Unternehmen als “Stixi AG” in eine Aktiengesellschaft um; ihre Aktien wurden an der Deutschen Börse gehandelt.

Anfangs verkaufte man die STIXIs nur in einer durchsichtigen Cellophan-Verpackung, später auch in Blechdosen. In ihnen bot man zwei verschiedene Sorten an, und zwar ohne bzw. mit Käse (“au fromage”). Gemäß der Aufschrift auf den Dosen waren die STIXIs “knusprig und delikat” – auf Französisch: “croquant, croustillant, délicat” und in Englisch “crispy, crusty, tasty”. Unterhalb des Deckels liest man die Aufforderung “Bitte stets verschlossen halten”.

Ebbes von Hei

Kulinarische Mission ist entschieden!

Von |2021-03-30T12:21:27+02:00Januar 15th, 2021|

 
 
 

CHRISTIAN HEINSDORF AUS DER WEINGEMEINDE PERL GEWINNT WETTBEWERB

Ragout vom Reh und Hoorische fliegen ins All

In der Sondersendung „Mit Herz am Herd ins All“ des Saarländischen Rundfunks (SR) wurde der Gewinner bekannt gegeben: Christian Heinsdorf von der Taverne Borg aus der Weingemeinde Perl gewinnt mit seinem Hauptgang Ragout vom Schwemlinger Reh an Speck-Rahmwirsing und Hoorische und der Vorspeise Saarländische Kartoffel-Riesling-Cremesuppe. Er hat sich im Onlinefinale klar gegen Markus Keller vom Landhaus Wern´s Mühle aus Ottweiler-Fürth und Daniel Schöfisch und Nico Klink vom Restaurant Lumi in der Seezeitlodge aus Nohfelden durchgesetzt.

Christian Heinsdorf ist seit Anfang 2015 Küchenchef der Taverne in der weltweit einzig vollständig rekonstruierten antiken Villenanlage Perl-Borg. Als Partner der Genuss Region Saarland stehen auf der Speisekarte regionale und römische Speisen, die nach handwerklicher Tradition mit frischen Produkten und saisonalen Zutaten das kulinarische Geschmackserlebnis aus dem Saarland garantieren.

Das Weltraum-Menü ist für Matthias Maurer.

Der Saarländer liegt voraussichtlich im letzten Quartal 2021 ins All. Fünf Wochen lang wurde abgestimmt und das Menü von rund 7.000 Personen gewählt, was Maurer mit ins All begleiten soll.

Weltraummenü Saarländer im All, ESA

Abholaktion für regionale Produkte gestartet!

Von |2021-04-09T14:41:47+02:00Januar 10th, 2021|

10.01.2021 Quelle: Regionalverband Saarbrücken/ Bild: Karoline Schmidt
 

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Telefon: +49 (0)681 506 6006

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