Natur & Freizeit News für den Landkreis St. Wendel – REGIO.news bietet lokale Nachrichten aus dem Saarland

*Saarland entdecken* – „Schleifen lassen“ jetzt zweite Folge hören!

Von |2021-07-15T12:58:01+02:00Juli 12th, 2021|

12.07.2021 | Quelle/Bild: Pressedienst Tourismus Zentrale Saarland GmbH

Frühstück an der Saarschleife und Abendessen mit den Römern

Der Saarland-Reisepodcast „Schleifen lassen“ geht in die nächste Runde! In der zweiten Folge erkunden das Moderatorenduo Christian Heinsdorf von der Taverne der Römischen Villa Borg und SR-Journalistin Maureen Welter die beeindruckende Natur an der Saarschleife. Zusammen mit Hund Jack wird unter anderem über den Saar-Hunsrück-Steig gewandert, auf der Saarschleife Kanu gefahren und eine Exkursion in die Welt der Römer unternommen.
„Scheifen lassen“ liefert spannende Einblicke in das erlebnisreiche Reiseland Saarland und bietet dabei Inspiration für die eigene Reise. Jeden ersten Montag im Monat erscheint eine neue Folge von „Schleifen lassen“, die auf den Streaming-Plattformen Apple Podcasts, Spotify, Deezer, Google Podcasts sowie auf urlaub.saarland zu hören ist.

Alle Folgen und Hintergrundinformationen zu „Schleifen lassen“ unter www.urlaub.saarland/schleifenlassen-podcast

REGIO.news Saarland-Podcast
Der Saarland-Radweg in Saarbrücken

St. Wendel – Über 33 000 Quadratmeter neue Blühflächen!

Von |2021-07-09T20:56:21+02:00Juli 9th, 2021|

08.07.2021 | Quelle: Pressemitteilung Kreisstadt St. Wendel/ Foto: Josef Bonenberger
 

Mehr als 33 000 Quadratmeter neue Blühflächen in St.  Wendel

Kreisstadt sät Wiesen mit einheimischen Wildblumen aus

Auf der Mott, beidseitig des Panoramawegs, in zahlreichen Verkehrskreiseln, am Sportzentrum und vielen weiteren Flächen in der Innenstadt und den Ortsteilen haben Mitarbeiter der Kreisstadt St. Wendel in den vergangenen Tagen und Wochen Saatmischungen für Blühwiesen eingesät. Mehr als 33.000 Quadratmeter neue Wiesen mit einheimischen Wildblumen entstehen so allein in diesem Jahr. Die Kreisstadt will auf diese Weise die Artenvielfalt der heimischen Wiesen fördern und einen idealen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten.

Eine der größten Blühwiesen entsteht zurzeit auf dem St. Wendeler Bosenberg. Dieses Projekt setzt die Stadt gemeinsam mit dem St. Wendeler Rotarier-Club und dem daraus gegründeten Verein NatureLAB um.

Die Wildblumenmischungen bestehen aus regionalem Saatgut, darunter verschiedenen Gräsern, Blühpflanzen und Wildkräuter, die alle ein- bzw. mehrjährig blühen. Durch diese Vielfalt kann ein Aussterben bedrohter Pflanzen- und Tierarten verhindert werden. „Damit leisten wir einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung unserer Natur“, betont St. Wendels  Bürgermeister Peter Klär. „Es geht darum unsere Pflanzen- und Tierarten zu schützen und das Bewusstsein für unsere heimische Umwelt zu stärken.“

Informationstafeln an den Blühwiesen informieren über die dort vorkommenden Pflanzen- und Tierarten. Mehrere Insektenhotels sollen ebenfalls dazu beitragen, die Artenvielfalt zu fördern. Da die Pflege der Blühwiesen entscheidend für den Fortbestand der Arten und somit den Erfolg des Projektes ist, werden diese Flächen zukünftig maximal dreimal pro Jahr gemäht.

Zusätzlich zu den neuen Projekten hat die Kreisstadt St. Wendel entschieden, das Mähen von bereits vorhandenen Wiesenflächen in der Kernstadt sowie in den Ortsteilen auf maximal dreimal – und entlang von Feldwegen auf einmal im Jahr zu beschränken. Durch diese einfachen Maßnahmen soll sich hier der natürliche Lebensraum von Pflanzen und Tieren in einem Zeitraum von drei bis vier Jahren erholen.

„Jeder kann seinen Beitrag leisten“, so Klär. „Wir als Kreisstadt St. Wendel wollen dabei mit gutem Beispiel vorangehen.“

Hintergrund:

Es ist in aller Munde – das weltweite Bienen und Insektensterben. Die Ursachen hierfür sind vielfach aus Funk und Presse bekannt: Es fehlt unseren Bienen und Insekten an den richtigen Lebensräumen und der passenden Nahrung. Die Nahrungsgrundlage ist für alle Tiere existenziell.

Die Grundlage der meisten Lebewesen bildet die Pflanzenwelt. Sie ist der erste Nahrungsproduzent. Pflanzen benötigen den richtigen Boden für die Nahrungszufuhr, Wasser und Licht. Durch die Photosynthese entsteht Energie, die in der Wurzel, den Blättern und Früchten gespeichert wird.

Für die Blattlaus oder eine Raupe ist genau diese Energie, die in der Pflanze gespeichert wird, die benötigte Nahrungsgrundlage.

In der Nahrungskette werden im Folgenden Blattläuse von Marienkäfern und Raupen von Vögeln gefressen. Diese Nahrungsketten können auf alle tierischen Lebewesen übertragen werden.

Da die Erstkonsumenten immer Kleinstlebewesen wie Insekten sind, wird durch das Insektensterben und dem damit verbundenen Rückgang der Artenvielfalt die Existenzgrundlage entzogen. So sterben langfristig immer mehr Arten in jedem Bereich der Natur aus.

Das Insektensterben schränkt bereits jetzt die Nahrungskette z.B. für viele Vögel ein. Ohne Insekten, ist für alle Tiere, die sich nicht direkt von Pflanzen ernähren, kein Leben auf dieser Erde möglich.

Aber auch die Pflanzenfresser sind mit ihrer Nahrungsgrundlage schnell am Ende, da es ohne die Bestäubung der Insekten keine Pflanzenvermehrung sowie Früchte gibt. Auch hierdurch wird die Bedeutung der einzelnen Bestandteile einer Nahrungskette deutlich.

Es hängt somit alles davon ab, dass Bienen und Schmetterlinge, Käfer aber auch Ameisen weiterhin fliegen und krabbeln können.

Und genau hier wird die Stadt St. Wendel mit diesen Maßnahmen tätig.

Auch der Bürger kann hier Vieles tun.

Wer den Rasenmäher einmal mehrere Monate im Schuppen stehen lässt, leistet schon einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. Es gibt keine einfachere und bequemere Art, Insekten zu helfen.

REGIO.news - Stadt St. Wendel
St. Wendels Bürgermeister Peter Klär bringt das Informationsschild zur frisch angelegten städtischen Blühfläche auf der Mott an. Mit dabei: der Leiter des städtischen Grünflächenabteilung, Morten Martin und Alfred Rausch-Dupont vom Umweltamt der Kreisstadt.

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St. Wendel – Stadt stellt ersten digitalen Lehrpfad im Saarland vor!

Von |2021-07-08T13:59:56+02:00Juli 8th, 2021|

07.07.2021 | Quelle: Pressemitteilung Kreisstadt St. Wendel/ Foto: Josef Bonenberger
 

Interaktives Wandern auf der 5-Weiher-Tour

St. Wendel ist bekannt für seine reizvolle Landschaft und das vielfältige Freizeitangebot. Besonders die Premiumwege locken zahlreiche Wanderer und Touristen an. Die 5-Weiher-Tour – mehrfach prämiert durch das Deutsche Wanderinstitut – wurde nun von der Kreisstadt zum ersten interaktiven digitalen Lehrpfad des Saarlandes aufgewertet. Mit Hilfe eines Smartphones und einer kostenlosen App können an verschiedenen Stationen des Weges Informationen abgerufen und Fragen darüber beantwortet werden. Eine Bestenliste zeigt anschließend, wie gut das neu gewonnene Wissen verinnerlicht wurde.

Und so funktioniert es: An jeder der neun Stationen des Lehrpfades ist ein Schild mit einem QR-Code zum Scannen mit dem Handy angebracht. So erhalten die Wanderer standortgenau Informationen zu geographischen Sachverhalten und über Maßnahmen für den Schutz und die Erhaltung des Naturerbes. Auch am Startpunkt des Wanderweges – am Sportplatz in Winterbach – steht eine Infotafel mit allen wichtigen Informationen zur Strecke und den Erlebnispunkten. nun interaktiv erleben.

Nachdem die Informationen zum jeweiligen Standort ausgegeben wurden, besteht die Möglichkeit, anonym Fragen zum Thema zu beantworten und sich in eine Bestenliste eintragen zu lassen. „So fördern wir Motivation und Begeisterung für die Natur und schaffen spielerische Anreize zum Lernen“, sagt St. Wendels Bürgermeister Peter Klär.

Folgende Stationen zum Lernen und Erleben wurden entlang der Tour eingerichtet: 1. Der Naturraum Prims-Blies-Hügelland, 2. Der Hausberg des Saarlandes, 3. Die Kraft des Windes, 4. Der Bauernstaller Sandstein, 5. Der Boden unter unseren Füßen, 6. Landwirtschaft in Gefahr, 7. Der Wald über unseren Köpfen, 8. Ein Landschaftsschutzgebiet im Naturpark und 9. Der Namenspatron.

Die Projektidee stammt von Lisa Groß, einer Studentin aus der Kreisstadt. Groß schrieb Ihre Masterarbeit im Bereich Geographie an der TU Kaiserslautern über das Thema „Errichtung eines digitalen Lehrpfades entlang der 5-Weiher-Tour“ und wandte sich mit der Idee zur praktischen Umsetzung an die Kreisstadt St. Wendel. „Wir sind froh, dass eine solch tolle Projektidee an uns herangetragen wurde, die wir unterstützen und umsetzen konnten“, so Klär. „Ich bin sicher, dass der digitale Lehrpfad so Anreize schafft, diese Wege mehrmals zu begehen.“

Das Projekt wurde gefördert durch das von Bund, Land und der KulturLandschaftsInitiative St. Wendeler Land e.V. (KuLanI) bereitgestellte Regionalbudget.

Der Flyer „Digitaler Lehrpfad entlang der 5-Weiher-Tour“ ist ab sofort erhältlich. Weitere Informationen sind außerdem auf der Internetseite der Kreisstadt St. Wendel zu finden.

REGIO.news - Stadt St. Wendel
St. Wendels Bürgermeister Peter Klär (rechts) mit Lehrpfad-Initiatorin Lisa Groß und Tim Recktenwald (Umweltamt der Kreisstadt) an der ersten Station des digitalen Lehrpfades.

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*Saarland entdecken* – „Schleifen lassen“ der Saarland-Podcast!

Von |2021-06-29T13:24:50+02:00Juni 27th, 2021|

27.06.2021 | Quelle/Bild: Pressedienst Tourismus Zentrale Saarland GmbH

Der Reisepodcast der Tourismus Zentrale Saarland

Die Tourismus Zentrale Saarland startet heute ihren Reisepodcast „Schleifen lassen“. Das Moderatorenduo, bestehend aus Weltraumkoch Christian Heinsdorf von der Taverne der Römischen Villa Borg und SR-Journalistin Maureen Welter, erkundet Land und Leute im Saarland. In der ersten Folge geht es durch die Landeshauptstadt Saarbrücken: humorvoll, entspannt und lebensfroh.

„Scheifen lassen“ liefert spannende Einblicke in das erlebnisreiche Reiseland Saarland und bietet dabei Inspiration für die eigene Reise. Damit schafft die Tourismus Zentrale Saarland neuen zeitgemäßen Content, der sowohl unterhält, als auch über die touristische Attraktivität des Bundeslandes informiert. „Mit dem Reisepodcast „Schleifen lassen“ gewinnen wir ein zusätzliches und authentisches Instrument im Content Marketing, mit dem wir unsere potentiellen Gäste auf neuen Wegen erreichen können“, so Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland.

Bisher wurden vier Folgen produziert. Auf dem Plan stehen neben Saarbrücken auch ein Besuch an und auf der Saarschleife, im Weltkulturerbe Völklinger Hütte und im Dreiländereck Luxemburg und Frankreich. Jeden Monat erscheint eine neue Folge „Schleifen lassen“, die auf den Streaming-Plattformen Apple Podcasts, Spotify, Deezer, Google Podcasts, detektor.fm sowie auf urlaub.saarland veröffentlicht wird.

Alle Folgen und Hintergrundinformationen zu „Schleifen lassen“ unter www.urlaub.saarland/schleifenlassen-podcast

REGIO.news Saarland-Podcast
Der Saarland-Radweg in Saarbrücken

*Saarland entdecken* – Auf dem Saarland-Radweg rund ums Land!

Von |2021-05-28T12:45:32+02:00Mai 28th, 2021|

28.05.2021 | Quelle/Bild: urlaub.saarland/ Foto: Eike Dubois

Wir erkunden das Saarland – Heute der “Saarland-Radweg”

In der Landeshauptstadt Saarbrücken startet ihr auf dem etwa 350 Kilometer langen Saarland-Radweg, einmal rund um das ganze Land

Praktisch: Das Bundesland ist so klein, dass es sich in nur einer Woche komplett mit dem Fahrrad bequem umrunden lässt. Der Saarland-Radweg hält auf dieser 350 Kilometer langen Strecke bedeutsame Natur- und Kulturschätze bereit.

Von Saarbrücken aus führt er zunächst auf historischen Treidelpfaden entlang der Saar Richtung Saargemünd, später an der Blies Richtung Blieskastel. Das Städtchen ist eine barocke Augenweide. Auf dem weiteren Streckenverlauf – hier entgegen des Uhrzeigersinns – windet sich der Radweg durch das herrliche grüne Ostertal. Im nahen St. Wendel lohnt ein Stopp an der spätgotischen Wendalinusbasilika, am Bostalsee wäre ein Picknick besonders schön. Bald ist der Peterberg im südlichen Schwarzwälder Hochwald erreicht. Bei diesem weiten Panorama-Ausblick lässt sich Kraft und Ruhe schöpfen, während weitere Touren-Höhepunkte warten: Auf den Spuren der Kelten geht es entlang des alten Ringwalls in Otzenhausen. Es folgen die spektakulären Klassiker des Saarlandes: Der Ausblick auf die bildschöne Saarschleife, auf das Dreiländereck, Weinberge und weite Streuobstwiesen. Ein letztes Highlight ist der Besuch der Völklinger Hütte, UNESCO-Weltkulturerbe.

Genauere Informationen zu Route, Schwierigkeit und Co, findet ihr hier.

REGIO.news Saarland-Radweg Saarbrücken
Der Saarland-Radweg in Saarbrücken

Saarland – Honorierung von Klimaschutz und Ökosystemleistungen von Waldbesitzern – Einigung bei Wald-Klimaprämie

Von |2021-05-19T14:35:07+02:00April 24th, 2021|

Bereits jetzt belastet der Klimawandel unsere Natur: Hitze und Trockenheit haben den Wäldern erheblich zugesetzt. Obwohl der saarländische Wald im Bundesvergleich verhältnismäßig gut dasteht, müssen Maßnahmen zum Gegensteuern ergriffen werden.

Am Freitag einigte sich die Umweltministerkonferenz (UMK) auf eine so genannte Wald-Klimaprämie. „Waldbesitzer, die sich bei der Bewirtschaftung gezielt mit Klimaleistungen, Artenvielfalt, Nachhaltigkeit und öffentlicher Daseinsvorsorge auseinandersetzen, sollen belohnt werden“, so Umweltminister Reinhold Jost. „Ich freue mich, dass wir mit unserer Initiative in der UMK überzeugen konnten. Jeder Schritt hilft uns, einen dauerhaft klimastabileren Wald zu gestalten.“

Ziel ist es, Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer zu honorieren, wenn sie ihre Wälder nachhaltig schützen, standortspezifischer entwickeln und naturnäher bewirtschaften. Dazu soll es nach dem Beschluss der UMK für alle Waldbesitzenden anwendbare Regelungen geben. „Über das „Ob“ der Hilfen gibt es nichts zu
diskutieren – sie waren längst überfällig – allerdings über das „Wie“, so Jost. „Alle Wälder, egal ob Staats-, Kommunal- oder Privatwald müssen von der Honorierung profitieren können.“ Unter Einbindung der Forstwirtschaft und des Naturschutzes der Länder sollen nun das Bundesministerium für Umwelt und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ein entsprechendes Modell entwickeln und auf der nächsten UMK im Herbst 2021 vorzustellen.
„Walderhalt hat seinen Preis – Wie im Saarland sollte dieser nicht durch erhöhten Einschlag oder Personaleinsparungen gezahlt werden. Wir kompensieren die Einnahmeverluste aus Mindererlösen und Mehraufwendungen aus dem Landeshaushalt“, so der Minister. Einen Lösungsansatz würden die Mittel des Energie und Klimafonds der Bundesregierung bieten, die über die CO2-Bepreisung eingenommen werden. Diese könnten als Honorierung für die Waldpflege, die über die gesetzlichen Grundpflichten hinausgeht, zum Aufbau, zur Sicherung und zur Entwicklung klimastabiler Wälder nutzbar gemacht werden.
Mit Blick auf die rapiden klimatischen Veränderungen führt kein Weg daran vorbei“, so Jost. „Dabei müssen wir behutsam vorgehen, um unserem Wald wieder Luft zum Atmen zu geben. Unser Ziel ist es, zusammen mit allen Beteiligten offen und transparent diesen Weg zu beschreiten.“


Hintergrund:
Bedingt durch den Klimawandel sind es insbesondere die Fichtenwälder, aber auch zunehmend die Laubwälder, die in Deutschland in den vergangenen drei
Vegetationsperioden extrem unter den Folgen anhaltender Trockenheit und Dürre gelitten haben. Bis Ende 2021 ist ein Gesamtschaden in Höhe von 210 Mio.
Kubikmeter Holz und eine Wiederbewaldungsfläche von 277.000 Hektar zu erwarten. Konjunkturhilfen des Bundes sowie die Aufstockung der GAK-Mittel zur
Unterstützung der Länder-Förderprogramme zum Walderhalt bzw. zur Wiederherstellung standortgerechter und klimaangepasster Waldbestände, Klimaschutz und der Gemeinwohlleistungen werden als notwendige Maßnahmen zur unmittelbaren Unterstützung der Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, die durch diese Situation massiv betroffen sind, angesehen.
Aufgrund der dadurch entstandenen Schäden entsteht die Besorgnis, dass zukünftig die Wälder allgemein im Zuge einer sich möglicherweise verschärfenden
Klimakrise ihre vielfältigen Funktionen und Leistungen für den Naturhaushalt und die Gesellschaft nur noch unzureichend erbringen könnten. Die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Funktion ist gefährdet oder zumindest stark eingeschränkt. Dies umfasst insbesondere die Beiträge des Waldes zur Luftreinhaltung, zum Wasser- und Bodenschutz, zur Biodiversitätssicherung, zum Schutz vor Erosion und Lawinen, zur nachhaltigen Bereitstellung des Rohstoffes Holz
sowie zur Erholung der Menschen. Ein nachhaltiges und die gesellschaftlichen Anforderungen ausgewogen sicherndes Angebot all dieser Leistungen ist von der Bewahrung der Funktionsfähigkeit des Waldes als Ökosystem und einem darauf ausgerichteten integrativen, naturnahen Management abhängig:

Wald Forst

*Saarland entdecken* – Natur erleben im Wildpark Freisen

Von |2021-05-19T14:37:29+02:00April 22nd, 2021|

Von Adler bis Ziege

Erleben Sie hautnah den direkten Kontakt zu unseren Tieren, die Ihr in freier Wildbahn nur sehr selten zu sehen bekommt.

Tauchen Sie ein, in die Welt unserer Tiere, erleben Sie unsere Fütterungen, nehmen Sie an Führungen teil oder beobachten Sie auf eigene Faust den Wildpark.

In der Falknerei werden Ihnen faszinierende Greifvögel wie Adler, Eulen, Uhus, Geier und Falken vorgestellt.
In einer Flugschau werden Ihnen die fantastischen Jagdeigenschaften dieser Vögel demonstriert.

Öffnungszeiten und Preise – 01. März bis 01. November:

Einlass ab 09.00 Uhr / Letzter Einlass 17.30 Uhr
Schließung des Parks 19.00 Uhr

Erwachsene: € 9,00
Kinder (3 – 12 Jahren): € 5,00
Hunde: € 1,00

Der Naturpark Freisen hat auch weiterhin für Sie geöffnet. Für ihren Besuch benötigen Sie keinen Corona-Schnelltest. Es gelten die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln! Es gilt außerdem auf Parkplatz sowie auf dem Weg in den Park und zurück einen Mundschutz zu tragen.

Mehr Informationen gibt es auf der Homepage.

REGIO.news - Naturwildpark Freisen

*Saarland entdecken* – Rucksack auf und los mit der Wander-App!

Von |2021-05-19T14:41:01+02:00April 22nd, 2021|

20.04.2021 Quelle/ Bild: Open PR Pressemitteilung
 

Weite Wege wandern? Kein Problem mit Wanderfreund.

Ein junges Startup aus Hannover hat eine App für Weitwanderwege in Deutschland entwickelt. Von Live-Streckenberechnungen bis hin zu allen wichtigen Informationen für Outdoor-Begeisterte ist alles dabei. Anfang April wurde die App für Android-Smartphones veröffentlicht, für iOS-User steht bald die erste öffentliche Testversion im AppStore zur Verfügung. Was die meisten Wander-Fans dabei freuen dürfte: Die App ist 2021 komplett kostenlos.

Weitwanderbegeisterte aufgepasst: Endlich kommt eine App auf den Markt, bei der das Wandern von langen Strecken im Fokus steht. Mit der Wanderfreund-App werden Mehrtagestouren nicht mehr zu planerischen Herausforderungen, sondern können spielend leicht mit dem digitalen Wanderfreund-Guide auf dem Smartphone in Angriff genommen werden. Alle wichtigen Informationen finden sich nun gebündelt und übersichtlich in der Hosentasche.

Wanderfreund umfasst die gesamte Streckenführung der schönsten deutschen Weitwanderwege auf digitalen Karten inkl. aller für den Wanderweg relevanten Weginformationen. Zurückzulegende Strecke, Höhenprofil und Live-GPS-Berechnungen aller Wegpunkte machen die in Wanderfreund enthaltenen Informationen zu einem unverzichtbaren Tool für jeden Weitwander-Fan. Dank In-App-Kalkulation können alle Daten offline und somit batterieschonend genutzt werden.

Bekannte Fernwanderwege wie der Rennsteig in Thüringen, der Westweg im Schwarzwald, der Kammweg im Erzgebirge-Vogtland, der Hochrhöner, der Harzer-Hexen-Stieg und weitere sind bereits dabei. Regelmäßig kommen neue Trails hinzu, um den Wanderfreund-Usern möglichst viele der schönsten und bekanntesten Wanderwege Deutschlands anbieten zu können.

Doch was unterscheidet die Wanderfreund-App von anderen Outdoor-Apps wie Komoot oder Outdooractive?

Das Einzigartige an Wanderfreund ist die überragende Datenqualität. Neben der Streckenführung gibt Wanderfreund umfassend Auskunft zu Schutzhütten, Wasserstellen, Übernachtungsmöglichkeiten, Orten/Städten, Einkaufsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und enthält eine Vielzahl weiterer nützlicher Angaben. Alle Informationen zu Wegpunkten wurden vom Wanderfreund-Team selbst gesammelt, dokumentiert und auf standardisierte Qualität überprüft. Zu den detaillierten Beschreibungen der Wegpunkte runden Fotos die fundierte Datenqualität ab. Neben der In-App-Kalkulation zur Live-Streckenberechnung besitzt Wanderfreund auch für alle Wegpunkt-Daten die Möglichkeit der Offline-Nutzung.

So schafft es Wanderfreund, dem User den bestmöglichen Überblick über die anstehenden Wegpunkte zu vermitteln und hilft dabei zu entscheiden, welche der nächsten Wegpunkte einen Besuch wert sind – und das ganz ohne Handyempfang.

Große Papierkarten, klobige Navigationsgeräte und die Suche nach Internetempfang fürs Handy gehören damit der Vergangenheit an.

Die erste produktive Android-Version von Wanderfreund ist seit April 2021 im Google Play Store verfügbar. Die iOS-Version für alle iPhone-User ist aktuell in der Entwicklung. Bevor auch alle Apple-User ihren Wanderfreund in den Händen halten, erscheint Anfang Mai die erste offene Testversion von Wanderfreund für iOS.

Die beste Nachricht dürfte für die meisten Weitwander-Fans jedoch die kostenlose Nutzung in 2021 sein. Die Macher*innen haben sich dazu entschlossen, die Wanderfreund-App – gerade jetzt in Zeiten von Corona – den Usern komplett kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Somit gibt es nur noch eines, was nach dem App-Download erledigt werden muss: Rucksack auf und los.
Weitere Informationen zur App, zu allen Features und zum Download erfahren Sie unter www.wanderfreund.app.

REGIO.news - Wanderwege App

Neues Fußball-Kartenspiel „Top Team“ aus dem Saarland!

Von |2021-04-15T15:27:57+02:00April 13th, 2021|

/ Marko Völke

Ein Gegenmodell zum reinen Computerspiel wollten zwei Saarländer mit ihrem Fußball-Kartenspiel „Top Team“ schaffen

Top Team ist kein gewöhnliches Kartenspiel, sondern reich an Taktik, Spannung, Emotionen und einer großen Menge Spielspaß! Das ansprechende Design, die große Anzahl an Karten und die dadurch gewonnene Vielfalt der möglichen Kombinationen sorgen dafür, dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommt.

Schon bei Kindern boomen digitale Medien. Florian Meyer und Philipp Spaniol werden damit in ihrem Berufsleben als Erzieher ständig konfrontiert. Dem ständig steigenden Medienkonsum wollten sie mit ihrem Spiel „Top Team“ entgegen wirken: „ein analoges, einfach zu verstehendes Kartenspiel“, das mindestens genauso viel Spaß mache wie eine digitale Partie.

Auch über ihren Beruf hinaus verbinden die beiden viele Gemeinsamkeiten: „Privat genieße ich jede freie Minute mit meiner Familie, gerne auch beim gemeinsamen Brettspiel“, sagt Spaniol. Zudem ist der 31-jährige Illinger sportlich und zählt wie Meyer Fußball zu seinen Hobbies. Der 33-jährige Walpershofener hat bereits seit Kindesbeinen an eine große Leidenschaft für jegliche Art von Spielen: „Gemeinsam mit meiner Familie wird mindestens einmal am Tag ein Brett- oder Kartenspiel ausgepackt“, sagt er.

Nicht nur was für Fußball-Fans

In ihrem neuen Produkt konnten die Saarländer ihre Interessen bündeln. Wobei „Top Team“ nicht nur ein Spiel für Fans der Ballsportart sei: „Bei unzähligen Testrunden stellten wir fest, dass der eingefleischte Fußball-Fan genau solche Jubelschreie ausstößt wie der Laie. Vor allem die Spannung bei einem Elfmeterschießen lässt sowohl Jung und Alt, Mann und Frau als auch Chef und Azubi zu einem frenetischen Fan werden.“

Durch geschicktes Ziehen und Ablegen bei ihren Mitspielern bekommt jeder sein eigenes „Top Team“ aus elf Spielern auf die Hand und die Saison kann beginnen. Die große Anzahl von 110 Karten, zu denen ein Kader von 60 Spielern und 30 verschiedene Spieltagen gehören, und die Vielfalt an möglichen Kombinationen würden auch nach mehreren Durchgängen dafür sorgen, dass keine Langeweile aufkomme, sind die Erfinder überzeugt.

„Die Idee zu unserem Spiel entstand schon im Sommer 2018“, erklärt Meyer. Nachdem sie es fertig entwickelt hatten, machten sie sich auf die Suche nach einem entsprechenden Verlag. Über Peter Meyer, der nicht nur SR-Pressesprecher und Vorsitzender des „Poprat Saarland“, sondern auch sein Patenonkel und Cousin ist, entstand der Kontakt zu Gregor Theado. Der Rechtsanwalt sowie seit 2017 Inhaber und Geschäftsführer der Firma „AMM Arts Music Media UG“ kümmert sich um die rechtlichen und organisatorischen Angelegenheiten. Die Saarbrücker Kreativagentur setzt vor allem Projekte im Bereich der Musik und Kultur um.

Durch eine Crowdfunding-Kampagne habe ihre Idee dann Fahrt aufgenommen. 4223 Euro kamen zusammen und waren Startschuss für die Umsetzung. Seither erfreut sich das Spiel großer Beliebtheit.

„Top Team“ ist für zwei bis vier Spieler ab acht Jahren geeignet. Die Spielzeit beträgt zwischen 20 und 30 Minuten. Es kostet elf Euro.

Lies dir kurz die Beschreibung durch, verteile die Karten und schon kann die erste Saison beginnen. Zeige deinen Mitspielern, dass du der Champion bist! TOP TEAM – Mehr als nur ein Kartenspiel! Hier geht’s zur Anleitung!

REGIO.news - Kartenspiel TOP TEAM
Die beiden Saarländer Philipp Spaniol und Florian Meyer sind die Erfinder des Kartenspiels „Top Team“.

“Best of Camping” im Saarland !

Von |2021-03-30T10:36:16+02:00März 10th, 2021|

Natururlaub in allen Facetten

Die Campingsaison 2021 wartet auf den Startschuss! Aktuell erschienen ist die neue Übersichtskarte „Best of Camping“ der Tourismus Zentrale Saarland (TZS). Die Broschüre dient als Planungshilfe für einen Campingurlaub im Saarland und stellt acht ausgewählte Camping- und Reisemobilstellplätze vor, die sich in der Nähe von besonders schönen Naturräumen befinden. Jeder Camping- oder Stellplatz wurde zudem noch durch einen Freizeittipp in der Umgebung ergänzt – sei es der Besuch der barocken Altstadt in Blieskastel oder der Saarland-Therme.

Mit dem Naturpark Saar-Hunsrück, dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald und dem UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau warten im Saarland gleich drei beeindruckende Natur- und Erholungsräume. Für alle, die ihren Urlaub in Wassernähe verbringen möchten, bieten der Bostalsee, der Stausee Losheim und die Saar mit hervorragenden Freizeitmöglichkeiten beste Voraussetzungen. Naturbelassene Wald- und Wiesenpfade zeichnen die Wanderwege im Saarland aus. Das deutschlandweit einmalige Netz an über 70 Premiumwanderwegen sucht seinesgleichen in anderen Wanderregionen. Für Radfahrende sind familienfreundliche Strecken entlang der Flusstäler, Touren nach Frankreich und Luxemburg bis hin zu anspruchsvollen Anstiegen auf die Höhen der Mittelgebirge zu empfehlen. Auch Mountainbiker und Rennradfahrende schätzen das saarländische Profil und die schönen Naturpassagen.

Die neue Übersichtkarte „Best of Camping“ kann bei der Tourismus Zentrale Saarland per Mail an info@tz-s.de angefordert werden. Weitere Camping- und Reisemobilstellplätze im Saarland sind unter www.camping.saarland zu finden.

REGIO.news - BIenen

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