Kulinarische News für den Landkreis Saarlouis – REGIO.news bietet lokale Nachrichten aus dem Saarland

Zwölf Michelin-Sterne für das Saarland!

Von |2021-03-30T11:14:15+02:00März 15th, 2021|

Grüner Stern für Nachhaltigkeit erstmals vergeben

Das Saarland ist und bleibt eine Feinschmeckerregion in Deutschland. Der renommierte Restaurantführer Guide Michelin hat mehrere Gastronomiebetriebe des Saarlandes erneut mit Michelin-Sternen ausgezeichnet:
Weiterhin zu den zehn 3-Sterne-Restaurants in Deutschland und damit zu den Toprestaurants in der europäischen Spitzengastronomie gehört das Victor’s Fine Dining by Christian Bau in Perl. Das Esplanade in Saarbrücken sowie das Gästehaus Klaus Erfort dürfen sich mit je 2 Michelin-Sternen schmücken. Das Louis Restaurant in Saarlouis, das Landwerk in Wallerfangen, die Restaurants Hämmerle’s Restaurant-Barrique in Blieskastel sowie Kunz in St. Wendel besitzen jeweils 1 Stern. Insgesamt leuchten so elf Michelin-Sterne aus sieben Betrieben über dem saarländischen Gourmethimmel. Durch die hohe Anzahl an Sterne- und Spitzenrestaurants im Verhältnis zu der Einwohnerzahl zählt das kleine Bundesland im Südwesten zu den beliebtesten Regionen für Genießer. „Unsere ausgezeichnete Küche gehört zu den stärksten Imageträgern für das Reiseland Saarland, besonders in der Kombination mit den Premiumwanderwegen und dem grenzüberscheitenden Radrouten“, so Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland.

Grüner Stern geht an die Saarschleife

Einen besonderen Stern erhielt das Restaurantteam im Landhotel Saarschleife in Mettlach-Orscholz um Küchenchef Christian Münch-Buchna. Der Guide Michelin prämierte den Familienbetrieb erstmals mit dem grünen Stern. Der Grüne Stern wird seit 2020 von dem Restaurantführer verliehen. Die neue Sternekategorie zeichnet Gastronomiebetriebe aus, die durch besonders Nachhaltigkeitsengagement und beispielhaftes Natur- und Umweltbewusstsein glänzen. Neben der firmeninternen Nachhaltigkeitsphilosophie spielen bei der Vergabe auch konkrete Maßnahmen und vorbildliche Initiativen, wie beispielsweise die Vernetzung mit lokalen Produzenten, eine Schlüsselrolle.

Beim Bib Gourmand sind 2021 die Schlachthof Brasserie in Saarbrücken, Hämmerle’s Restaurant – Landgenuss in Blieskastel, die Alte Brauerei St. Ingbert und das Kunz Kaminzimmer in St. Wendel vertreten.

REGIO.news - Michelin

Lyoner – “Steak des saarländischen Bergmanns” !

Von |2021-03-30T11:21:52+02:00Februar 19th, 2021|

19.02.2021 Quelle/ Bild: fleischtheke.info

Wussen Sie schon,…

..dass das Steak des saarländischen Bergmanns, der Lyoner, Ihrern Ursprung in der französischen Stadt Lyon hat und das erste bekannte Rezept aus dem Jahr 560 aus Leipzig stammt? Bis heute besitzt der Lyoner im Saarland Kultstatus.

Die Lyoner bzw. im Saarland der Lyoner, auch Fleischwurst, “Stadtwurst” (Nürnberg), “Gekochte” (Bremen) oder “Extrawurst“ bzw. “Pariser” (Österreich) genannt, ist eine Brühwurst ohne Einlage, die in ganz Deutschland, in Österreich und der Schweiz verbreitet ist. In den USA ist die Wurst unter dem Namen “Bologna” bzw. “Bologna sausage” bekannt.

Geschichte der Lyoner

Wie der Name Lyoner schon vermuten lässt, stammt die Wurst ursprünglich aus der Stadt Lyon in Frankreich, obwohl das erste bekannte Rezept für Lyoner aus dem Jahr 1560 aus dem Dominikaner Kloster St. Pauli bei Leipzig stammt. Da man aber noch keine Umrötungshilfen kannte, waren die mittelalterlichen Würste jedoch grau und wenig appetitlich. In Lyon, einem wichtigen Umschlagsplatz für Gewürze, begann man als Erstes, Würste mit Safran oder Zimt gelblich einzufärben, um sie dadurch appetitlicher zu machen. Aus diesem Grund nannte man bald alle derartig gelb eingefärbten Würste “Lyoner Würste”. In Lyon selbst wird die Lyoner als “Cervelas” bezeichnet.

Steak des Bergmanns”

Vor allem im Saarland hat die Wurst Kultstatus. Der Lyoner (Maskulin) ist dabei eng mit dem saarländischen Bergbau verbunden. Da die harte und kräftezehrende Arbeit unter Tage eine entsprechend kalorien- und proteinreiche Ernährung erforderte, war der Bedarf der Bergmänner vor allem an Fleisch besonders groß. Da Steaks jedoch zu teuer für die Kumpel waren, nahmen viele einen Lyoner mit unter Tage. Der Lyoner wurde daher auch häufig als “Steak des Bergmannes” bezeichnet. Für eine Überstunde bekamen die Bergleute oft eine extra Zulage, bestehend aus einem viertel Ring Lyoner, einem halben Doppelweck und einer Flasche Bier.

Herstellung von Lyoner

Zur Herstellung von Lyoner wird gepökeltes Schweinefleisch, evtl. mit Rindfleisch vermischt, und Rückenspeck mit Eis grob oder fein gekuttert. Je nach Rezept wird das Brät mit weißem Pfeffer, Kardamom, Kurkuma, Muskat, Koriander, Knoblauch, Ingwer u. a. mild gewürzt. Damit die Wurst eine appetitliche rosa Farbe bekommt wird Umrötungsmittel zugegeben. Anschließend wird die Masse in Natur- oder Kunstdärme gefüllt, leicht heißgeräuchert und dann gebrüht.

Aussehen und Geschmack

Lyoner ist eine Brühwurst mit feiner oder mittelgrober Konsistenz. Die Wurst wird entweder in Stangen oder zu einem Ring gebunden angeboten. Sie ist in Kunstdärme oder in Naturdärme abgefüllt. Lyoner in Naturdarm hat vom Räuchern meistens eine hellbraune Außenhaut. Das Brät ist hellrosa oder weiß-gräulich (Weiße Lyoner). Die Wurst hat einen feinen, nicht zu dominanten Geschmack. Geräucherte Lyoner haben eine leichte Rauchnote.

Lyoner wird in den deutschsprachigen Ländern meist kalt als Aufschnitt oder, vorwiegend im Süden, auch als Wurstsalat gegessen. Daneben wird sie auch für Fleischsalat verwendet. In Hessen wird sie oft heiß und mit Senf gegessen. In der Pfalz und benachbarten Regionen gehört sie zu Weck, Worscht un Woi (Brötchen, Wurst und Wein). In Lyon wird die Wurst warm oder kalt serviert. Ein typisches Gericht für die Cervelas ist Cervelas chaud à la beaujolaise, bei dem grobe Lyoner im Ofen auf Schalotten in rotem Beaujolais geschmort wird. Dazu werden Pellkartoffeln oder Linsen serviert. Und im Saarland ist wohl das bekannteste Gericht die Lyonerpfanne, ein Pfannengericht mit Lyoner und Kartoffeln.

REGIO.news - Vogelsbornkapelle wird Opfer eines Grafitti Anschlages - Heusweiler - Eiweiler

Stixis aus dem Saarland!

Von |2021-03-30T11:27:08+02:00Februar 18th, 2021|

 
 
 

STIXI von Arthur Baustert, Püttlingen

Der Bäckermeister und Wirt Peter Baustert gründete etwa 1920 in der Marktstraße 1 in Püttlingen eine Bretzel- und Teigwarenfabrik.
Sein Sohn Arthur produzierte später ebenfalls in Püttlingen in einer Fabrik namens “Freiburger Bretzelfabrik Arthur Baustert” die so genannten “Bausterts Bretzeln”. Sie waren die Vorläufer der noch heute unter dem Markennamen STIXI bekannten hellbraunen Salzstangen.

1979 wurde die Firma in “Arthur Baustert GmbH” umbenannt und ihre Produktionsstelle von Püttlingen nach Ensdorf verlagert. 1987 wandelte man das Unternehmen als “Stixi AG” in eine Aktiengesellschaft um; ihre Aktien wurden an der Deutschen Börse gehandelt.

Anfangs verkaufte man die STIXIs nur in einer durchsichtigen Cellophan-Verpackung, später auch in Blechdosen. In ihnen bot man zwei verschiedene Sorten an, und zwar ohne bzw. mit Käse (“au fromage”). Gemäß der Aufschrift auf den Dosen waren die STIXIs “knusprig und delikat” – auf Französisch: “croquant, croustillant, délicat” und in Englisch “crispy, crusty, tasty”. Unterhalb des Deckels liest man die Aufforderung “Bitte stets verschlossen halten”.

Ebbes von Hei

Neue Biermarke aus dem Stellwerk 13!

Von |2021-04-09T12:59:46+02:00Februar 9th, 2021|

Website Gemeinde Eppelborn
 
 
 

Eppels“ – die neue Biermarke für Eppelborn!

Zu Beginn des zweiten Lockdowns hatte Julian Schommer, Chef im „Stellwerk 13“ in Eppelborn, die Idee, etwas Neue in Eppelborn zu etablieren.
Er hat die Zeit genutzt, um ein ganz besonderes Bier zu brauen: Das „Eppels“ – handwerklich gebraut aus dem Herzen des Saarlandes. Offizieller Verkaufsstart war am vergangenen Samstag am „Stellwerk 13“ in Eppelborn.

Verkaufs Drive-In von 12 bis 17 Uhr

Für den Verkauf hatte sich Schommer etwas Besonderes ausgedacht. Er hatte in der Zeit von 12 bis 17 Uhr ein Drive-In angeboten. Neben dem brandneuen „Eppels“ gab es auch leckere Rostwurst vom Grill, alles ausschließlich zum Mitnehmen natürlich.

Und schon vor dem Verkaufsstart stand fest: Premiere geglückt – das „Eppels“ war komplett ausverkauft!
Der Gerstensaft kommt hell (4,8 %) oder dunkel (5 %) daher, ganz nach Belieben der Kundschaft. Die kann das Bier zwar noch nicht vor Ort genießen, doch zahlreiche Vorbestellungen werden am Wochenende dafür sorgen, dass „Eppels“ in aller Munde sein wird.

Das schmeckt wirklich richtig gut

Einer der ersten, die die neue Marke vorab probieren durfte, war Bürgermeister Andreas Feld. Sein Urteil: „Das schmeckt wirklich richtig gut“. Er freut sich, dass der junge und motivierte Gastronom damit ein Alleinstellungsmerkmal für Eppelborn geschaffen hat, das schon bald Biergenießer nicht nur in Eppelborn begeistern wird.

Das „Eppels“ ist ein handwerklich gebrautes und naturbelassenes Bier. Die Vorteile des „Eppels“, betont Julian Schommer, liegen auf der Hand. „Es bietet ein völlig anderes Geschmackserlebnis als die Industriebiere und es ist außerdem gesünder.“ Am Anfang, erzählt er, war da eine Vision, nach ersten Plänen ging es an die Umsetzung. Noch ist er allein verantwortlich vom Brauen, über das Abfüllen bis zum Verkauf. Das könnte sich sehr bald ändern. Denn das Bier wird unter anderem auch im Hofladen von Lukas Brill in Bubach-Calmesweiler verkauft – da ist Nachschub gefragt!

Aktuell gibt es das „Eppels“ in 0,33 l Flaschen (1,60 € zzgl. 0,20 € Pfand)) und in der 0,75 l Flasche (3,50 € zzgl. 0,50 € Pfand).

Für die Zeit nach dem Lockdown hat Julian Schommer Bierbrauseminare im kleinen Kreis im „Stellwerk 13“ geplant. Außerdem kann er auf Wunsch auch ein Bier für einen besonderen Anlass brauen.

„Ich wünsche Julian Schommer viel Erfolg mit dem „Eppels“ und freue mich darauf, es hoffentlich bald in größerer Runde genießen zu dürfen“, sagt Bürgermeister Feld abschließend.

INFO:

„Stellwerk 13“, Bahnhofstraße 34, 66571 Eppelborn, Tel: (06881) 89 84 16
www.stellwerk13.de
www.eppels-bier.de
Eppelborn Biermarke Eppels

Ebbes von Hei! Einkaufs- und Genussführer 2021!

Von |2021-03-30T11:48:01+02:00Februar 1st, 2021|

25.01.2021 Quelle/Bild: Regionalinitiative Ebbes von Hei! e.V., Pressemitteilung /Foto: Walburga Meyer
 
 
 

Ebbes von Hei!-Einkaufs- und Genussführer 2021 erscheint mit größerem Angebot

Die Verbundenheit mit der Region und der immer größer werdende Wunsch nach Regionalität und Nachhaltigkeit waren der Auslöser für die Gründung der Regionalinitiative Ebbes von Hei! im Jahr 2011. Im zehnten Jahr ihres Bestehens präsentiert die Initiative nun ihren zweiten Einkaufs- und Genussführer.

Er ist das Ergebnis eines starken Wachstums der Regionalinitiative mit inzwischen mehr als 220 Mitgliedern, so der Vorsitzende Ralf Becker. Der Einkaufs- und Genussführer 2021 ist von 60 auf 100 Seiten in der neuen Ausgabe angewachsen. Die Auflage wurde wegen der großen Nachfrage auf 20.000 verdoppelt. Vertreten sind insgesamt 148 Betriebe, davon 122 Produzenten wie Bäcker, Metzger, Manufakturen, Winzer oder Landwirte sowie 20 Händler und Verkaufsstellen und 16 Gastronomen im Rahmen der kulinarischen Aktionen.

„Die Initiative steht für mehr Lebensqualität und verstärkten Klimaschutz durch kleine Kreisläufe, naturnahe und nachhaltige Bewirtschaftung und der Schaffung von regionalen Arbeitsplätzen“, erklärt Landrat Patrik Lauer begeistert. Es gehe um die Stärkung des Marktanteils regionaler Erzeugnisse sowie gegenseitige Vernetzung und Unterstützung unter dem Label Ebbes von Hei!.

Ebbes von Hei! möchte über den Einkaufs- und Genussführer die Produktion hochwertiger regionaler Lebensmittel und anderer Produkte durch engagierte Familienbetriebe mit Sorgfalt, handwerklicher Qualität und zu fairen Preisen weiter stärken. Der Einkaufs- und Genussführer ist erhältlich bei den Erzeugern, Händlern und Gastronomen der Initiative, sowie bei den Tourist-Informationen. Viele neue Veranstaltungen und Aktionen sind in seiner zweiten Auflage dazugekommen:

Neu sind die acht Genusstouren mit dem Bus zu Erzeugern und Gastronomen. Sie werden veranstaltet von Helmut Grein – Reiseveranstaltungen in Kooperation mit Ebbes von Hei. Jede dieser erlebnis- und genussreichen Tagesreisen bietet den Besuch von Erzeugern und Gastronomen sowie Stadtrundgängen oder eine Führung durch den Nationalpark Hunsrück-Hochwald.

Dazu gekommen sind zwölf Ebbes von Hei!-Genussmärkte. Der Leitmarkt ist der Cirque des Gourmets am 4./5. September mit rund 70 Ausstellern in der Eisenbahnhalle Losheim am See. Die weiteren Genussmärkte sind integriert in schon bestehende erfolgreiche Marktveranstaltungen in Wadgassen, Lebach, Wadern, Morbach, Thalfang und Saarburg oder neue Marktveranstaltungen im Rahmen von kulinarischen Events in Perl-Borg und Kell am See.

Außerdem finden vier kulinarische Aktionen mit 16 regionalen Gastronomiebetrieben statt: Der Aktion Omas Küche folgen das Fischfestival im April, die Kartoffeltage im Oktober und die Wildwochen im November. Dabei werden mit den Produkten der Erzeuger hochwertige saisonale und regionale Gerichte angeboten.

Ganz wichtig ist dabei die Kooperation mit den Gebietskörperschaften innerhalb der „Ebbes von Hei!“-Region zur stärkeren Unterstützung der regionalen Produzenten und ihrer Vermarktung. Neben dem Landkreis Saarlouis sind eine Reihe von Kommunen wie Morbach, Thalfang, Wadern, Weiskirchen und Losheim am See Mitglieder der Regionalinitiative.

Ebbes von Hei

Kulinarische Mission ist entschieden!

Von |2021-03-30T12:21:27+02:00Januar 15th, 2021|

 
 
 

CHRISTIAN HEINSDORF AUS DER WEINGEMEINDE PERL GEWINNT WETTBEWERB

Ragout vom Reh und Hoorische fliegen ins All

In der Sondersendung „Mit Herz am Herd ins All“ des Saarländischen Rundfunks (SR) wurde der Gewinner bekannt gegeben: Christian Heinsdorf von der Taverne Borg aus der Weingemeinde Perl gewinnt mit seinem Hauptgang Ragout vom Schwemlinger Reh an Speck-Rahmwirsing und Hoorische und der Vorspeise Saarländische Kartoffel-Riesling-Cremesuppe. Er hat sich im Onlinefinale klar gegen Markus Keller vom Landhaus Wern´s Mühle aus Ottweiler-Fürth und Daniel Schöfisch und Nico Klink vom Restaurant Lumi in der Seezeitlodge aus Nohfelden durchgesetzt.

Christian Heinsdorf ist seit Anfang 2015 Küchenchef der Taverne in der weltweit einzig vollständig rekonstruierten antiken Villenanlage Perl-Borg. Als Partner der Genuss Region Saarland stehen auf der Speisekarte regionale und römische Speisen, die nach handwerklicher Tradition mit frischen Produkten und saisonalen Zutaten das kulinarische Geschmackserlebnis aus dem Saarland garantieren.

Das Weltraum-Menü ist für Matthias Maurer.

Der Saarländer liegt voraussichtlich im letzten Quartal 2021 ins All. Fünf Wochen lang wurde abgestimmt und das Menü von rund 7.000 Personen gewählt, was Maurer mit ins All begleiten soll.

Weltraummenü Saarländer im All, ESA

Leckeren Meeresfisch frisch aus Saarbrücken!

Von |2021-03-30T14:02:31+02:00August 17th, 2020|

| Bild / Quelle: SEAWATER Cubes / REGIO.news
 
 
 

Das Start-up SEAWATER Cubes begann bereits im Dezember letzten Jahres den Verkauf von nachhaltig produziertem Containerfisch in Saarbrücken. Die Bestellungen für den Wolfbarsch (Loup de mer) sind für Endkunden unter www.seawaterfish.de möglich. Freitags von 8 – 18 Uhr und samstags von 9 – 12 Uhr kann nach Vorbestellung bis mittwochs um 24 Uhr frischer Meeresfisch in Saarbrücken im Werksverkauf abgeholt werden.

REGIO.news - SEA Water Cubes aus Saarbrücken
REGIO.news - SEA Water Cubes aus Saarbrücken

Über das Unternehmen SEAWATER Cubes

Das Unternehmen SEAWATER Cubes GmbH wurde am 1. August 2018 von Carolin Ackermann (M. Sc. Marketing Science), Christian Steinbach (M. Eng. Engineering & Management) und Kai Wagner (M. Sc. Automatisierungs-Technik) gegründet. Die Idee zum SEAWATER Cube entstand während der langjährigen Forschungstätigkeit der Gründer als wissenschaftliche Mitarbeiter im Labor Aquakultur der htw saar. In einer Vielzahl an Forschungsprojekten hat sich das Team umfassendes Wissen zur Zucht von Fischen in hochtechnisierten, geschlossenen Kreislaufsystemen angeeignet. Die Gründer haben diese Idee in einen funktionierenden Prototyp umgesetzt und eine kompakte, standardisierte Fischzuchtanlage entwickelt. Gefördert wird SEAWATER Cubes seit Oktober 2017 im Rahmen einer Exist-Forschungstransfer-Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BmWi). Insgesamt konnte bisher eine Fördersumme von rund 1,1 Millionen Euro eingeworben werden. Neben dem Anlagenvertrieb betreibt das Unternehmen intensive Forschungsarbeit für zukünftige Entwicklungen im Bereich Aquakultur und vertreibt den im Prototyp gezüchteten Fisch über einen eigenen Onlineshop.

SEAWATER Cubes startet mit Werksverkauf

Nach gut einem Jahr ist der erste Meeresfisch vom Saarbrücker High-Tech Startup SEAWATER Cubes bereit zum Verzehr. Ab Dezember ist die Bestellung für Endkonsumenten über den SEAWATER-Onlineshop möglich. Die Abholung erfolgt zunächst im Werksverkauf in Saarbrücken-Burbach. Über ein Jahr wurde Wolfsbarsch dort gezüchtet. Der Verkauf wird zunächst freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet sein.

„Frischer und nachhaltiger geht es nicht“, erläutert Carolin Ackermann, CEO und Mit-Gründerin von SEAWATER Cubes. „Der Clou ist, dass der bestellte Fisch erst nach Eingang der Bestellung von Hand abgefischt wird. Er schwimmt also noch bis kurz vor der Abholung in unserer Anlage. Somit erhalten die Kunden garantiert fangfrischen Fisch. Unser Wolfsbarsch ist keine Massenware, sondern ein hochwertiges Lebensmittel. Wir produzieren unter höchsten Qualitätsansprüchen. Das sieht man dem frischen Fisch nicht nur an, das schmeckt man auch, so Ackermann weiter.

Gezüchtet werden derzeit rund 21.000 Wolfsbarsche im SEAWATER Cube. Die kompakte und vollautomatisierte Fischzuchtanlage ist in einem recycelten Schiffscontainer untergebracht. Der für die Anlagenentwicklung verantwortliche Geschäftsführer und Mit-Gründer Christian Steinbach erklärt: „Uns ist besonders wichtig, dass die Fische ressourcenschonend und unter besten Lebensbedingungen aufwachsen. Denn nur dann ist die Zucht stabil und nachhaltig.“

Hintergrund:
Neben dem regionalen Verkauf des Fisches aus dem Prototypen steht der eigentliche Vertrieb von Zuchtanlagen im Fokus der unternehmerischen Tätigkeit der Gründer. Die Startup-Unternehmer schaffen mit Ihrer nun marktreifen Idee einen alternativen Geschäftszweig für Landwirte, Fischwirte und Unternehmer. Der SEAWATER Cube ist die Möglichkeit mit überschaubarem Investitionsaufwand in die Aquakultur einzusteigen. In den nächsten zehn Jahren will das Team in Deutschland eine dezentrale Versorgung mit frischem Meeresfisch aufbauen.

 

REGIO.news - SEA Water Cubes aus Saarbrücken

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