News aus Industrie & Handel für den Landkreis Saarlouis – REGIO.news bietet lokale Nachrichten aus dem Saarland

“Zukunftscampus Wasserstoff” gestartet!

Von |2021-04-09T13:45:56+02:00März 20th, 2021|

16.03.2021 Quelle/Foto: Pressemitteilung Landkreis Saarlouis
 
 

Startschuss für das Projekt ,,Zukunftscampus Waserstoff‘‘

Jürgen Pohl (Geschäftsführer der WFUS), Armin Gehl (Geschäftsführer des Verbandes autoregion e.V.), Landrat Patrik Lauer, Dr. Frank Thomé (IHK-Hauptgeschäftsführer) und Ralf Cavelius (2. Bevollmächtigter der IG Metall Völklingen) im Podium Der Landkreis Saarlouis, die Wirtschaftsförderung Untere Saar, die IHK Saarland, die Transformationswerkstatt Saar der IG Metall und der Verband autoregion e.V. haben sich für ein engagiertes Projekt zusammengeschlossen: dem „Zukunftscampus Wasserstoff“. In einer Konferenz haben die Partner am 16. März 2021 der Presse das engagierte Projekt coronakonform vorgestellt.

Nachhaltige Wasserstoffstrategie für das Saarland

„Unser Vorschlag soll als ein Baustein für eine nachhaltige Wasserstoffstrategie des Saarlandes verstanden werden. Ein Zukunftscampus Wasserstoff kann uns in eine nachhaltige Zukunft führen, mit guten Ausbildungs- und Berufschancen für unsere Kinder und einer echten Chance für die Region“, erklärt Landrat Patrik Lauer die Motivation.

Das Saarland und insbesondere der Landkreis Saarlouis ist wie kaum eine andere Region in Deutschland von industrieller Produktion geprägt. Leistungsstarke Unternehmen vornehmlich im Automotive- und Stahlbereich sowie im produzierenden Gewerbe sichern Tausende Arbeitsplätze. Der derzeitige Strukturwandel, neue Technologien und Wettbewerber sowie die Verschärfung der Klimaschutzziele auf europäischer und nationaler Ebene setzen diese Kernsektoren der Industrie jedoch unter massiven Anpassungsdruck.
Dieser Entwicklung soll eine nachhaltige und durchdachte Strategie für Industrie und Fahrzeugtechnik entgegengesetzt werden. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé: „Unsere gemeinsame Vision ist es, das Saarland im Spitzenfeld der Wasserstoffregionen in Deutschland zu positionieren. Nur wenn es gelingt, Wasserstoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette umfassend zu nutzen, wird der damit einhergehende Strukturwandel auch bei uns im Saarland erfolgreich sein. Der Zukunftscampus Wasserstoff verzahnt Forschung, Ausbildung und Lehre so wie Produktion miteinander und ergänzt als Innovationsschmiede zum Technologietransfer die bestehenden Einrichtungen und Initiativen.“

Wie kann die Mobilität der Zukunft aussehen? Das Saarland ist Autoland und Wasserstoff kann als Treibstoff für Fahrzeuge dienen. Mit der angekündigten Ansiedlung von SVOLT ist der Einstieg in die E-Mobilität bereits gelungen. Der Zukunftscampus eröffnet die Chance auf die Ansiedlung von weiteren neuen Unternehmen, Start-Ups und weiteren Forschungseinrichtungen. Armin Gehl, der Geschäftsführer des Verbandes autoregion e.V., appelliert: „Die Vision des Saarlandes muss heißen: Automobilzulieferland, Produktion und Forschung für die Zukunft! Die Strategie des Saarlandes, um diesen Weg zu gehen, wird nun gerade vorbereitet und der Kreis Saarlouis ist Wegbereiter mit der Idee: Starker Landkreis, starkes Saarland, Perspektiven für einen erfolgreichen Strukturwandel!“ Als Ideenschmiede rund um den Wasserstoff soll der Zukunftscampus für eine positive Strahlkraft weit über das Saarland hinaus sorgen. In Zahlreiche namhafte Vertreter aus Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft haben dem Projekt bereits ihre Unterstützung zugesagt.
Der Zukunftscampus hat zum Ziel, langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Saar-Industrie zu stärken, indem Forschung, Lehre und Produktion rund um innovative Wasserstofftechnologien an einem Standort gebündelt werden. „Ein Zukunftscampus in unmittelbarer Nähe zu den Werkstoren der Unternehmen ist der ideale Ort für die Entwicklung der Produkte von morgen. Gleichzeitig kann dieser Campus ein Ort zur Qualifizierung der Beschäftigten werden und neue Perspektiven eröffnen“, erklärt Ralf Cavelius, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Völklingen.

Ein neuer Bottom-Up-Ansatz stellt dabei diejenigen in den Mittelpunkt, die es betrifft. Alle für die Transformation relevanten Akteure (Professoren, Institutsleiter, Arbeitnehmervertreter sowie die Industrie selbst) treten zusammen und legen gemeinsam fest, wo die Forschungs- und Lehrschwerpunkte des Zukunftscamps liegen sollen. WFUS-Geschäftsführer Jürgen Pohl beschreibt die Chancen des Projekts für den saarländischen Arbeitsmarkt: „Der Zukunftscampus Wasserstoff kann als „Ausbildungs-Hub“ neue Berufsbilder, die sich in Zukunft im Bereich der Wasserstofftechnologie entwickeln werden, nutzen und für die Wirtschaft exzellent ausgebildete Fachkräfte von morgen ausbilden. Damit wird auch unser duales Ausbildungssystem gestärkt. So können junge, bestens ausgebildete Menschen, in der Region gehalten werden.“

REGIO.news - Landkreis Saarlouis Zukunftscampus

Schnelltestzentrum des Landkreis Saarlouis eröffnet!

Von |2021-04-09T14:21:05+02:00März 13th, 2021|

12.03.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung Landkreis Saarlouis
 
 
 
 

Schnelltestzentrum des Landkreises eröffnet

Ministerpräsident Tobias Hans, Landrat Patrik Lauer und Gesundheitsministerin Monika Bachmann bei der Eröffnung des Schnelltestzentrums in Ensdorf

Am 11. März wurde das Schnelltestzentrum des Landkreises Saarlouis in Betrieb genommen. Auf dem Gelände des RAG Zukunftsstandort in Ensdorf können sich künftig die Bürger einmal pro Woche kostenlos testen lassen. Die Anmeldung erfolgt online über das Terminbuchungsportal.

Das Schnelltestzentrum ist täglich von 13.30 bis 21.30 Uhr geöffnet.

Das Schnelltestzentrum befindet sich auf dem Gelände des RAG Zukunftsstandort Duhamel in Ensdorf, Zufahrt über Ostring. Bitte folgen Sie der Ausschilderung zur RAG Repräsentanz.

REGIO.news - Landkreis Saarlouis

Forum 3D-Druck: Erfolgreicher Kick-Off !

Von |2021-03-30T10:46:35+02:00März 5th, 2021|

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

Das Wirtschaftsministerium will gemeinsam mit der saaris/automotive saarland einen regelmäßigen Austausch von Kompetenzen, Wissen und Ideen anstoßen und die tatsächliche Anwendung von 3D-Druck unterstützen und voranbringen.

Bei der digitalen Kick-Off Veranstaltung am Donnerstag, 25. Februar, konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam die Inhalte für die kommenden Meet-Ups des Forums 3D-Druck mitgestalten. Rund 200 Teilnehmer/innen aus saarländischen Unternehmen sowie Wissenschaft und Forschung hatten sich für die Veranstaltung angemeldet.

In virtuellen Konferenzräumen fanden parallele Impulsvorträge statt. So hat das Unternehmen ZF einen Einblick in die Einsatzgebiete von 3D Druck in der Produktion geliefert, das Leibniz-Institut für Neue Materialien und das Karlsruher Institut für Technologie klärten über neuartige Materialien auf, die sich sinnvoll drucken lassen, und die htw saar informierte über den Qualifizierungsbedarf in Unternehmen.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „3D-Druck wird als eine der zukunftsweisenden und innovativen Technologien in der Produktion betrachtet. Er setzt bereits heute in vielen saarländischen Unternehmen wichtige Impulse zur Erweiterung der Technologiekompetenz. In dieser Technik steckt sehr viel Zukunftspotenzial, das wir als Saarland nutzen, stärken und ausbauen wollen.“ 3D-Druck sei nicht nur eine Spielerei, sondern eine ernstzuehmende Technologie, so die Ministerin weiter. „Solche technischen Innovationen helfen uns dabei, einen Umbau der Saarwirtschaft ohne Strukturbrüche zu ermöglichen.“

Mit der Reihe „Forum 3D-Druck Saarwirtschaft“ sollen vorhandene Aktivitäten im Bereich 3D-Druck/Additive Fertigung im Saarland fortgeführt werden.

 

REGIO.news - Vogelsbornkapelle mit Grafitti besprüht - Eiweiler - Heusweiler

“Marienhof“ in Gerlfangen erneut ausgezeichnet !

Von |2021-03-30T10:50:08+02:00Februar 26th, 2021|

19.02.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung von Umweltministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
 
 

Umweltminister Reinhold Jost gratuliert „Marienhof“ in Gerlfangen – „Saarländische Ökolandbau- Strategie ist der richtige Weg!“

Der saarländische Umweltminister Reinhold Jost gratuliert der Familie Zenner vom „Marienhof“ in Gerlfangen zur erneuten Auszeichnung als bester Bioladen Deutschlands.

„Das ist ein großartiger und ebenso verdienter Erfolg für die Familie Zenner und ihren tollen Hof. Die Umstellung auf ökologische landwirtschaftliche Erzeugung vor fast 30 Jahren zeigt bei dem Familienbetrieb in Gerlfangen beispielhaft und unabhängig von Prämierungen schon lange, wie sinnvoll und zukunftsweisend diese Anbaumethode und die Unabhängigkeit von externen Vertriebswegen und dem Großhandel ist“, so der im Saarland auch für die Landwirtschaft zuständige Minister.

Das Saarland ist bundesweit mit Abstand Spitzenreiter in Sachen Biolandbau. Rund 20 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Fläche im Saarland werden nach den Kriterien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. „Das ist gut für die Artenvielfalt, gut fürs Grundwasser und gut für die Tiere. Darüber hinaus ist es vor allem in Kombination mit Direktvermarktung auch auskömmlich und rentabel. Vor diesem Hintergrund haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Anteil an Biolandbau im Saarland bis 2025 auf 25 Prozent zu steigern. Dafür stellen wir natürlich auch die dazu gehörigen Fördermittel zur Verfügung“, so Jost. Der Bundesdurchschnitt beim Flächenanteil im Biolandbau liegt aktuell bei weniger als zehn Prozent und hier ist das Ziel Bundesregierung, diesen bis 2030 auf 20 Prozent zu steigern.

Im Saarland gibt es aktuell 136 Betriebe die im Haupterwerb ökologischen Landbau betreiben. Dazu kommen nochmals fast 100 Landwirtschaftsbetriebe, die auf Teilflächen und ohne gesonderte Förderung in erster Linie biologisch Obst anbauen. Dazu kommen eine größere zweistellige Anzahl an Hofläden und zahlreiche Lebensmittelautomaten im Saarland, die schon jetzt für ein großes Angebot an direkt vermarkteten Produkten sorgen. „Das ist Wertschöpfung und fair trade vor der eigenen Haustüre. Wer von diesen Angeboten Gebrauch macht, unterstützt nicht nur unmittelbar die heimischen Produzenten, sondern leistet durch die kurzen Wege vom Hersteller zum Verbraucher auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, so der Minister.

Hintergrund:

Der Biolandhof „Marienhof“ im saarländischen Gerlfangen (Landkreis Saarlouis) ist zum zweiten Mal nach 2018 in der Leserwahl des Fachmagazins „Schrot & Korn“ für den „Besten Bio-Hofladen“ in Deutschland ausgezeichnet worden. Der Familienbetrieb existiert seit 1965. Im Jahr 1992 hat die Familie Zenner den Hof auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt. Seit 2008 ist der „Marienhof“ ein Bioland-Betrieb.

Ebbes von Hei

Gespräch zwischen Politik und Saarlouiser Einzelhandel!

Von |2021-04-09T14:02:35+02:00Februar 22nd, 2021|

Landkreis Saarlouis
 
 
 

Landrat und Wirtschaftsförderung im Gespräch mit dem lokalen Einzelhandel

Das Herunterfahren des öffentlichen Lebens mit Schließungen im Einzelhandel, Dienstleistungsgewerbe, Gastronomie und Hotellerie sowie im Kulturbereich führen auch im Landkreis Saarlouis zu einer angespannten Wirtschaftslage. Landrat Patrik Lauer und WFUS-Geschäftsführer Jürgen Pohl haben mit Einzelhändler Paul Leinen (Paul Leinen Haushaltswaren) und Geschäftsführer Markus Wagner (Juwelier Geschäft Josef Wagner GmbH) gesprochen, um über deren Herausforderungen durch die Corona-Pandemie aus erster Hand zu erfahren.

Paul Leinen berichtet: „Die Aussagen der Politik sind leider sehr schwammig und verändern sich aus meiner Sicht zu unseren Ungunsten. Die Verunsicherungen, die sich für mich als persönlich haftender Unternehmer daraus ergeben, belasten die Psyche. Ich kenne viele Handelskollegen, die sehr angespannt und verunsichert sind und mit erheblichen Existenzängsten leben. Wir wollen endlich Licht am Ende des Tunnels sehen.“ Viele Unternehmer setzen jetzt auf die Transformation des stationären Einzelhandels in einen Online-Handel oder auf ‚Call and Collect‘. Markus Wagner erläutert die Grenzen des Online-Angebots für den Einzelhandel: „Ein Angebot wie ‚Call and Collect‘ berücksichtigt bei uns nur den Aspekt der persönlichen Kundenpflege. Wir erreichen damit maximal 10 % unseres Umsatzes. Wir möchten ausdrücklich klarstellen, dass wir keine Corona-Leugner sind! Dennoch ist es jetzt an der Zeit, sich mit innovativen Lösungen für den Einzelhandel zu befassen.“

Landrat Patrik Lauer und WFUS-Geschäftsführer Jürgen Pohl folgten den Schilderungen der Unternehmer beim Gespräch aufmerksam. „Die Politik kündigte ‚schnelle und unbürokratische Hilfen‘ an – aber oft war in der Vergangenheit das Gegenteil der Fall“, ergänzt Landrat Patrik Lauer. „Die Geschäfte haben exzellente Hygienekonzepte erarbeitet und brauchen nun endlich eine Perspektive, wann sie wieder öffnen können.“ Die aktuell erweiterten staatlichen Hilfen sollen erst im März fließen, dann könne es aber für Viele zu spät sein. „Die langsame Umsetzung und die geringe Höhe der Finanzhilfen beschädigen zunehmend das Vertrauen in effektive Hilfsprogramme der Politik und gefährden den Fortbestand vieler Unternehmen“, befürchtet WFUS-Geschäftsführer Jürgen Pohl. „Als Folge dieser Situation haben viele Ladeninhaber in der Corona-Krise bereits ihr Geschäft aufgegeben“, zieht Pohl Bilanz.

Konkretes Wiedereröffnungsszenario für alle Branchen

Die Gesprächspartner waren sich einig, dass es ein konkretes Wiedereröffnungsszenario für alle Branchen, unbürokratische und schnelle Überbrückungshilfen sowie faire und angemessene direkte Ausgleichszahlungen für fehlende Umsätze und Unternehmensgewinne brauche, um den lokalen Akteuren in der Corona-Pandemie wieder eine Perspektive zu bieten.

REGIO.news - Landkreis Saarlouis

Zukunft des Saarlouiser Fordwerkes ungewiss!

Von |2021-04-09T14:12:08+02:00Februar 20th, 2021|

18.02.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung vom 18.02.2021, Sascha Schmidt
 
 
 
 

Zukunft des Saarlouiser Fordwerkes: OB Demmer fordert klares Bekenntnis zum Standort

Rund eine Milliarde Dollar investiert Ford in die Modernisierung des Kölner Werkes, um dort den Einstieg in die Elektromobilität zu vollziehen. Über die Zukunft des Saarlouiser Werkes gibt es indes weiterhin keine Aussagen. Das kritisiert der Saarlouiser Oberbürgermeister Peter Demmer scharf.

„Die Belegschaft in Saarlouis wird weiter im Unklaren gelassen“, erklärt der Verwaltungschef. „Wir brauchen dringend Planungssicherheit für die Menschen und für das Werk inklusive des Industrieparks in Saarlouis.“ Demmer unterstützt den Vorstoß des Betriebsratsvorsitzenden Markus Thal, der das Ford Management aufforderte, unverzüglich die bereits für Dezember angekündigten Zukunftsgespräche über den Standort Saarlouis zu beginnen.

Die Fordwerke mit dem angegliederten Industriepark sichere die Existenz von tausenden Familien in der Region. „Daher ist die Zukunft des Standortes enorm wichtig für die Stadt, den Landkreis und das gesamte Land.“

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Saarlouis seien nicht nur hochqualifiziert und motiviert, sagt OB Demmer, „sie haben in den vergangenen Jahren auch große Kraftanstrengungen unternommen, um die Kosten am Produktionsstandort gering zu halten.“ Harte Einschnitte, wie der Wegfall der Nachtschicht oder der Produktionsstopp des C-Max, wurden dabei mitgetragen. Angesichts dessen, sei es kein ehrlicher Umgang mit der Belegschaft, diese weiterhin im Unklaren über die Zukunft des Werkes zu lassen. Vielmehr müsse dieser Einsatz nun mit einem klaren Bekenntnis zum Saarlouiser Werk gewürdigt werden: „Wir brauchen ein Nachfolgemodell für den Focus in Saarlouis mit zukunftsorientierter Technologie – gleich ob Elektroantrieb oder Hybrid“, betont Demmer. „Und wir brauchen ein klares Bekenntnis zum Standort Saarlouis über 2025 hinaus.“

REGIO.news - Landkreis Saarlouis Ford

Nalbach erhält Zuschüsse für neue Gewerbeflächen!

Von |2021-03-30T11:45:16+02:00Februar 1st, 2021|

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

Die Ministerin hat der Gemeinde Nalbach eine Zuwendung in Höhe von rund 617.000 Euro für die Erschließung des Gewerbegebietes „Primsaue II“ zugesagt.

Den Strukturwandel in der Saarwirtschaft fördern und vorantreiben – das bleibt auch und gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ein wichtiges Ziel von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Dass die Zuschüsse auch weiterhin die saarländischen Kommunen erreichen, zeigt sich in Nalbach.

„Auch wenn uns Corona zurzeit vor zahlreiche Herausforderungen stellt: Wir müssen den Strukturwandel in der saarländischen Wirtschaft weiter vorantreiben. Es wird eine Zeit nach der Pandemie geben, und dann wollen wir gut aufgestellt sein – beispielsweise, indem wir ansiedlungswilligen Unternehmen passende Gewerbeflächen anbieten können. In Nalbach machen wir das, indem wir das Gewerbegebiet ‚Primsaue II‘ jetzt sukzessive vergrößern. Neue Unternehmen bringen dort nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern auch Wertschöpfung.“

Das Plangebiet des neuen Gewerbegebiets hat eine Bruttofläche von ca. 3,7 ha, wovon rd. 1,9 ha vermarktet werden können. Die Maßnahme umfasst zwei Teilabschnitte: Zum einen die Neuerschließung des eigentlichen Plangebietes „Primsaue II“ und zum anderen die Verlegung der im Süden unmittelbar an das Gebiet angrenzenden Eisenbahnstraße.

Mit den Erschließungsarbeiten für das Gewerbegebiet wurde bereits im Sommer 2018 begonnen. Neben der eigentlichen Bauflächenherrichtung werden nun Straßenbauarbeiten durchgeführt sowie die erforderliche Ver- und Entsorgungsinfrastruktur errichtet.

„Ohne den Zuschuss des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, wäre es der Gemeinde nicht möglich gewesen, dieses Gewerbegebiet zu erschließen. Für die Zukunft der Gemeinde Nalbach ist sie existenziell wichtig, da neue Arbeitsplätze geschaffen werden“, so Bürgermeister Peter Lehnert.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich einschließlich Grunderwerb auf rd. 4,1 Mio. Euro. An diesen Kosten beteiligt sich das Land mit 70 Prozent der förderfähigen Kosten. Mit der nunmehr bewilligten 3. Finanzierungsrate in Höhe von rund 617.000 Euro kann ein Bauvolumen von ca.

1 Mio. Euro finanzieren werden. Die Mittel werden aus dem Landesprogramm zur Verbesserung der regionalen Beschäftigungslage und der Wirtschaftsstruktur bereitgestellt.

Nalbach Zuschüsse

Digitaler Wandel im Saarland gefördert!

Von |2021-03-30T12:01:30+02:00Januar 22nd, 2021|

Digitaler Wandel: Bund fördert Gemeinschaftsprojekt aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz

Die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen vorantreiben: Das ist eines der Ziele des Bundesprogramms „Zukunftszentren KI“, in dessen Rahmen nun ein landesübergreifendes Gemeinschaftsvorhaben gefördert wird.

Das Bundesarbeitsministerium hat das saarländisch-rheinland-pfälzische Projekt „Regionales Zukunftszentrum KI – Ganzheitlicher Ansatz zur digitalen Transformation und sozialverträglichen Gestaltung und Handhabung menschenzentrierter KI-Systeme“ (RZzKI) ausgewählt. Die Konsortialleitung übernimmt das Festo Lernzentrum in St. Ingbert.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Der Zuschlag ist ein weiterer Beweis dafür, dass unsere Region für die Zukunft der Arbeit gut aufgestellt ist. Große Unternehmen nutzen schon heute effiziente KI-Systeme – und das trägt entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit bei. Im Projekt ‚KI Zukunftszentren‘ nehmen wir jetzt noch intensiver kleinere und mittlere Unternehmen in den Blick. Sie sind das Rückgrat der saarländischen Wirtschaft, und wir müssen dafür sorgen, dass sie mit dem digitalen Wandel Schritt halten können. Im Zukunftszentrum erproben sie, welche Möglichkeiten ihnen durch die Nutzung neuer Technologien offenstehen.“

In Zusammenarbeit mit den zuständigen Landesministerien wurden sieben Projekte zur Förderung ausgewählt

Mit insgesamt 34 Mio. Euro bis Ende 2022 unterstützt der Bund diese Zukunftszentren in ganz Deutschland. Ihre Aufgabe ist es, Unternehmen bei der Einführung digitaler und KI-basierter Systeme zu unterstützen und diese gemeinsam mit den Beschäftigten menschenzentriert zu gestalten. Mit dem Ziel, die  Lern- und Gestaltungskompetenz zu fördern und die Unternehmen fit für den Wandel zu machen, wird dabei gerade die eigenständige Qualifizierung im Betrieb durch innovative Konzepte neu gedacht und erprobt.

Konsortialleiter Klaus Herrmann: „Der anfängliche Hype der Digitalisierung (Industrie 4.0) und deren Chancen ist bei vielen Unternehmen und Beschäftigten einer gewissen Ernüchterung gewichen. Der Mehrwert für die Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen erschließt sich oft nicht direkt. Dies ist insbesondere für kleine und mittelständige Betriebe eine ganz besondere Herausforderung, wo eine dünne Personaldecke und das laufende Geschäft alle Ressourcen zu binden scheinen. Dennoch müssen die Unternehmen hier mit ihrem Management und den Beschäftigten den Wandel gestalten, um nicht Gefahr zu laufen, vom Markt gedrängt zu werden. Das neue ‚Regionale Zukunftszentrum KI‘ wird hier handhabbare und passgenaue Unterstützung bieten. Diese wird sowohl konkrete technologische Unterstützung, aber auch betrieblich organisatorische Anpassung und Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umfassen.“

„Ein besonders wichtiger und erfreulicher Aspekt ist der Fokus des Projekts auf die sozialverträgliche Komponente“, findet die Ministerin. „So wird nicht als Ersatz, sondern vielmehr als Unterstützung für und in Zusammenarbeit mit den Beschäftigten nach Lösungen bei der Einführung von KI-Systemen gesucht.“

Das zeigt sich auch in der Auswahl der saarländischen und rheinland-pfälzischen Projektpartner des RZZKI. Neben dem Festo Lernzentrum sind auf saarländischer Seite die Arbeitskammer des Saarlandes, das Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZEMA) sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz Saarbrücken (DFKI) an dem Projekt beteiligt. Die rheinland-pfälzischen Partner sind die TBS gGmbH Rheinland-Pfalz, die Technologie Initiative SmartFactory KL e.V. und das Institut für Technologie und Arbeit (ITA).

Digital

Saarland – unser Ökoland!

Von |2021-03-30T12:04:39+02:00Januar 22nd, 2021|

20 Prozent Ökoflächen im Saarland

143 Betriebe im Saarland, die ökologische Landwirtschaft betreiben. Das sind 20 Prozent unserer landwirtschaftlich genutzten Fläche, die nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet werden. Der Bundesdurchschnitt der biologisch bewirtschafteten Fläche ist nur halb so groß.

Der Anteil an Ökolandbau im Saarland ist im laufenden Jahr erneut gestiegen: Knapp 20 Prozent, oder in absoluten Zahlen 14.800 Hektar, der landwirtschaftlichen Fläche werden jetzt nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet. Das sind etwa 1,5 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Der Bundesdurchschnitt der biologisch bewirtschafteten Fläche ist nur halb so groß. „Das ist nicht das Ende der Fahnenstange. Wir wollen die Öko-Fläche weiter vergrößern – auf einen Flächenanteil von gut 25 Prozent bis zum Jahr 2025. Die dafür notwendigen Mittel sind eingeplant“, bekräftigt Umweltminister Reinhold Jost. Das Budget sehe ein stufenweises, gesteuertes Wachstum vor.

143 landwirtschaftliche Betriebe befinden sich bereits in der Öko-Förderung des Umweltministeriums. Für den 1.1.2021 werden 14 weitere Betriebe in die Umstellung gehen. „Uns ist es wichtig, dass bei der Auswahl der zu fördernden Betriebe Qualität vor Quantität geht. Gefördert wird nur, wer bestimmte Anforderungen erfüllt. Auch die Direktvermarktung mit regionalen und dadurch klimafreundlichen kurzen Wegen ist ein Auswahlkriterium“, so Jost. Das Saarland steht mit dieser Herangehensweise nicht allein da. Der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen, ein Beratergremium der Bundesregierung, fordert aktuell in einem Gutachten, dass Agrarsubventionen immer an ökologische Verbesserungen geknüpft sein sollten.

Landkreis Anzahl der Betriebe
Merzig-Wadern 43
Saarlouis 21
Saarpfalzkreis 22
Neunkirchen 17
St. Wendel 27
Regionalverband Saarbrücken 13
Gesamt 143

Minister Jost: „Bisher wurde unser Anforderungsprofil von den Landwirten gut angenommen und wir sind zuversichtlich, dass in den kommenden Jahren weiterhinBetriebe dazu bereit sein werden, unser Förderangebot anzunehmen.“ Nach einer Umstellungszeit von zwei Jahren können die geförderten Betriebe mit ihrem Angebot zur bereits breiten Produktvielfalt an ökologisch erzeugten Nahrungsmitteln von saarländischen Bauernhöfen beitragen. Die Palette umfasst bisher Obst, Eier, Schweine- und Rindfleisch, Fleisch aus Gehege-Haltung, Gemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Getreide.

In der neuen europäischen Förderperiode (ELER) 2021 bis 2027 will das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz insgesamt rund 22,8 Millionen Euro in den Öko-Landbau investieren – gut doppelt soviel wie in der Vorgängerperiode.

Ökoland Saarland

Johannes-Kepler-Gymnasium erneut als ICDL/ECDL-Prüfungscenter zertifiziert!

Von |2021-03-31T11:56:28+02:00Januar 11th, 2021|

Pressemitteilung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach erneut als ICDL/ECDL-Prüfungscenter zertifiziert

Das Johannes-Kepler-Gymnasium setzt den erfolgreichen Weg digitaler Bildung im Bereich Digitalen Lernen fort.

Seit dem Jahr 2016 ist das Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach eines der wenigen saarländischen Gymnasien, das sich akkreditiertes ICDL/ECDL-Testzentrum nennen darf und so seinen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, wertvolle Zertifikate im Bereich der Digitalen Kompetenzen zu erwerben. Diese Zertifikate sind in der Wirtschaft allgemein als Nachweis fundierter Computerkenntnisse anerkannt und somit ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Auch der TÜV empfiehlt die ICDL/ECDL-Weiterbildungsmaßnahme, die übrigens auch über die Grenzen Deutschlands hinweg einen sehr guten Ruf genießt.

Regelmäßig erwerben Schülerinne und Schüler im Rahmen des Unterrichts erfolgreich die Zeugnisse und verbessern damit deutlich und nachhaltig ihre Chancen am Arbeitsmarkt. Abgelegt werden im Seminarfach mindestens vier Teilprüfungen, in denen Kenntnisse in den Bereichen Computergrundlagen, Online-Grundlagen, Grundlagen-Textverarbeitung und Grundlagen-Tabellenkalkulation abgeprüft werden. Die Schulleiter des Johannes-Kepler-Gymnasiums überreichen in regelmäßigen Abständen den stolzen Prüflingen im Rahmen einer Feierstunde ihre Urkunden.

So bildet die ICDL/ECDL-Weiterbildungsmaßnahme im Seminarfach nur eine von mehreren Möglichkeiten, sich im Bereich Digitale Bildung zu qualifizieren. Die Schülerinnen und Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums können weitere Module wie „Grundlagen der Programmierung von Mikrocontrollern“, „Zehnfingerschreiben“ usw. wählen. Digitale Bildung spielt am Johannes-Kepler-Gymnasium eine zentrale Rolle. Sie wird im Fachunterricht, an Projekttagen und in speziellen Seminaren den Schülerinnen und Schülern vermittelt.

REGIO.news - Digitalisierung Schulen Lebach

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