Immer die neuesten TOP-Nachrichten aus dem Landkreis Saarlouis – REGIO.news bietet lokale Nachrichten aus dem Saarland

Lebach – „Fischfreundliche“ Erneuerung des Durchlasses am Dörrbach!

Von |2022-01-22T13:48:02+01:00Januar 22nd, 2022|

14.01.2022 Quelle: Pressemitteilung der Stadt Lebach/ Foto: Kirsch

Interkommunale Zusammenarbeit zwischen Lebach und Tholey

„Fischfreundliche“ Erneuerung des Durchlasses am Dörrbach abgeschlossen

Das Brückenbauwerk mit Durchlass am Dörrbach in Sotzweiler markiert die Grenze zwischen der Gemeinde Tholey und der Stadt Lebach und wurde aufgrund des schlechten baulichen Zustandes seinen Funktionen als Verkehrsweg sowie als Wanderungshilfe für Fische im Gewässer nicht mehr gerecht. Unter Federführung des Zweckverbandes Ill-Theel, durch eine Förderung des Ministeriums für Umwelt- und Verbraucherschutz sowie in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Tholey wurde das Bauwerk nun erneuert.

Bevor die beauftragte Firma Jablonski & Busch mit dem Abriss der alten Brücke beginnen konnte, fischte der Zweckverband Ill-Theel mit einer Elektrobefischung die im Baufeld schwimmenden Fische schonend heraus und setzte sie im Mündungsbereich des Dörrbachs wieder aus.

Um den Zustand des Durchlasses zu verbessern, wurde nach dem Bau des eigentlichen Brückenbauwerks eine „fischfreundliche“ Sohlenrampe mit Quarzitsteinen aus dem Nordsaarland modelliert. Die gewählte Bauweise ermöglicht den Fischen eine milde Überwindung des Durchlasses durch integrierte Ruhezonen mit verringerten Strömungsgeschwindigkeiten.

Bei der Abnahme der Maßnahme konnten sich die Bürgermeister Klauspeter Brill (Lebach) und Hermann Josef Schmidt (Tholey) selbst ein Bild vom neuen Bauwerk machen.

REGIO.news Lebach
von links: Bürgermeister Klauspeter Brill, Gerhard Schirra, Dr. Joachim Hau, die Leiterin der Lebacher Tafel Sabine Schirra, Dr. Jürgen Lauenstein und die Leiterin der VHS Lebach Dr. Angélique Groß vor den Räumlichkeiten der Tafel in der Mottener Straße

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Homburg – Neues Buch zum „Humborjer Dialekt“!

18.01.2022 Quelle: Pressemitteilung der Stadt Homburg Neues Buch zum „Humborjer Dialekt“ Heinz Hollinger überreicht Exemplar an Bürgermeister Michael Forster Im Oktober 1981 wurde die Homburger Monatszeitschrift „Bagatelle“ von Heinz Hollinger gegründet, der seine Publikation über mehrere Jahrzehnte herausbrachte. Schon in den Anfangsjahren beschäftigte sich der Herausgeber und Redakteur eingehend mit [...]

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Lebach – Lions-Club spendet 2000 Euro für die Tafel!

Von |2022-01-22T13:44:42+01:00Januar 22nd, 2022|

14.01.2022 Quelle: Pressemitteilung der Stadt Lebach/ Foto: Kirsch

Lions-Club Lebach spendet 2000 Euro für die Lebacher Tafel

Der Lions-Club engagiert sich für Menschen in der Region und unterstützt ganz bewusst Projekte vor Ort. Auch wenn die Aktivitäten des Lions-Club Lebach während der Pandemie – wie bei anderen Vereinen auch – seit zwei Jahren sehr eingeschränkt sind, so versucht die Organisation doch zu helfen, wo immer es möglich ist.

Mit einer groß angelegten Impfaktion leistete der Lions-Club Lebach im Dezember einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen die Pandemie. In den Räumlichkeiten der Volkshochschule konnten sich Menschen einfach und unkompliziert impfen lassen. Ein gut eingespieltes Helferteam aus dem Clubumfeld kümmerte sich gemeinsam mit der Nachwuchsorganisation „Leos“ um Anmeldung, Impfspritzen und Impfbucheintragung. Nach dem Aufklärungsgespräch haben vier Ärzte in sechs Stunden 552 Menschen gegen das Corona-Virus geimpft.

Ohne Wartezeiten so schnell geimpft zu werden, fanden die Besucher klasse und bedankten sich teilweise mit einem Obolus in das aufgestellte Spendenschweinchen. Der Lions-Club legte aus der Clubkasse noch einen Batzen Geld drauf. So durfte sich die Lebacher Tafel in der vergangenen Woche über eine Zuwendung von 2000 Euro freuen. Die Spenden – ob Lebensmittel, Geld oder Sachspenden – werden dringend benötigt, um den Betrieb am Laufen zu halten. Zwischen 100 und 120 Familien versorgen sich Woche für Woche bei der Lebacher Tafel. Die Einrichtung ist Anlaufstelle für Hilfsbedürftige aus Lebach, Heusweiler und Schmelz.

REGIO.news Lebach
von links: Bürgermeister Klauspeter Brill, Gerhard Schirra, Dr. Joachim Hau, die Leiterin der Lebacher Tafel Sabine Schirra, Dr. Jürgen Lauenstein und die Leiterin der VHS Lebach Dr. Angélique Groß vor den Räumlichkeiten der Tafel in der Mottener Straße

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Saarland – 550.000 Euro Fördermittel an Gemeinde Rehlingen-Siersburg, Beckingen und Wallerfangen vergeben!

Von |2022-01-06T20:54:07+01:00Dezember 22nd, 2021|


 
REGIO.news - Max-Plack-Gymnasium
Innenminister Klaus Bouillon mit Umweltminister Reinhold Jost und Vertreterin und Vertreter der Gemeinden

Innenminister Klaus Bouillon übergibt über 550.000 Euro Fördermittel an Gemeinden Rehlingen-Siersburg, Beckingen und Wallerfangen

Innenminister Bouillon hat am Mittwoch, 5. Januar 2022, acht Bedarfszuweisungen über 550.000 Euro an die Gemeinden Rehlingen-Siersburg, Beckingen und Wallerfangen überreicht.

„Es freut mich, dass wir die drei Gemeinden finanziell unterstützen können. Mit den Fördermitteln können bedeutsame Dorfentwicklungsprojekte umgesetzt werden, die den Bürgerinnen und Bürgern sowie den ortsansässigen Vereinen zugutekommen werden“, so Minister Bouillon.

Auf die Gemeinde Rehlingen-Siersburg entfällt ein Förderbetrag in Höhe von insgesamt 353.500 Euro, der sich auf folgende Gemeindeprojekte aufteilt:

  • knapp 49.000 Euro zur Erneuerung der Heizungsanlage des Dorfgemeinschaftshauses im Gemeindebezirk Gerlfangen
  • 000 Euro zur energetischen Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Eimersdorf
  • etwa 93.000 Euro für den Abriss des Hauses Ulbrich und zur Neugestaltung der Freifläche
  • weitere 80.000 Euro zum Umbau und zur Sanierung des St. Florian-Heimes zur gemeinschaftlichen Nutzung durch Hemmersdorfer Vereine (inkl. Schaffung eines barrierefreien WC)
  • 500 Euro zur Sanierung des gemeindeeigenen DRK-Gebäudes

Die Gemeinde Beckingen erhält eine Förderung in Höhe von 38.500 Euro für den Neubau eines Kleinspielfeldes auf dem Gelände des Sportplatzes im Ortsteil Beckingen. Minister Klaus Bouillon: „Mit diesem Spielfeld wird der Öffentlichkeit ein jederzeit zugängliches Kleinspielfeld zur Verfügung gestellt und zugleich durch die direkte Lage am Sportplatz die Nachwuchsförderung des dortigen Sportvereins ermöglicht. Auch für den Schulsport und die Freizeitaktivitäten der Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Ganztagsangebots der Grundschulen Beckingen und der Gemeinschaftsschule Friedrich-Bernard-Karcher-Schule kann das Kleinspielfeld genutzt werden.“

Insgesamt 160.000 Euro an Bedarfszuweisungen werden der Gemeinde Wallerfangen gewährt: Hiervon entfallen knapp 17.000 Euro auf den Umbau des Clubheims Kerlingen in ein Dorfgemeinschaftshaus und über 143.000 Euro auf den Umbau, die Erweiterung und die Nutzungsänderung der ehemaligen Schule Leidingen in ein multifunktionales Dorfgemeinschaftshaus.

Landkreis Saarlouis – Über 2 Millionen Euro für den Landkreis!

Von |2021-12-16T16:59:03+01:00Dezember 16th, 2021|


 

Über zwei Millionen Euro an finanzieller Unterstützung für Projekte zur städtebaulichen Entwicklung in Saarwellingen, Wallerfangen und Wadgassen

Bauminister Klaus Bouillon hat am Mittwoch, 15. Dezember 2021, Zuteilungsschreiben an die Gemeinde Saarwellingen für das Städtebaufördergebiet „Ortszentrum Saarwellingen“, an die Gemeinde Wallerfangen unter anderem für die Sanierung des denkmalgeschützten Rathausensembles sowie an die Gemeinde Wadgassen für das Städtebaufördergebiet „Aktive Ortsmitte Wadgassen“ verteilt. Die finanzielle Unterstützung für Saarwellingen und Wadgassen erfolgt jeweils im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“.

Der Gemeinde Saarwellingen werden eine Million Euro von Bund und Land zur Verfügung gestellt, die für Planungsleistungen der neuen Festhalle vorgesehen sind. Dieses Projekt ist Teil der Maßnahmen zum Erhalt, der Anpassung sowie der Stärkung des Ortszentrums mit Hilfe der Städtebauförderung; die städtebauliche Entwicklung der innerörtlichen Fläche „Breitwies“ und die Ansiedlung von zentrenrelevanten Nutzungen, wie Einzelhandel und Dienstleistung, sind beispielsweise ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des Ortszentrums. Die Schaffung attraktiver öffentlicher Räume und die Unterstützung privater Personen bei der Gebäudemodernisierung haben bereits zu einer Aufwertung des Ortszentrums geführt.

Unter anderem für die Sanierung des denkmalgeschützten Rathausensembles hat die Gemeinde Wallerfangen ein Zuteilungsschreiben über Fördermittel in Höhe von insgesamt 778.000 Euro erhalten. Mit den Fördergeldern können außerdem weitere private Eigentümer bei der Modernisierung ihrer zum Teil denkmalgeschützten Häuser unterstützt werden.

Mit den bereitgestellten Mitteln über 274.000 Euro soll in Wadgassen unter anderem der Rathausplatz mit Spielplatz umgestaltet werden. Auch in dieser Kommune zielt die Städtebauförderung auf den Erhalt, die Anpassung und Stärkung der Ortsmitte ab; so hat die Gemeinde in diesem Zusammenhang bereits mit Hilfe der Städtebaufördermittel den Erwerb des ehemaligen Ärztehauses finanziert, dessen Umbau für Rathausnutzungen voraussichtlich mit EU-EFRE Mittel gefördert werden wird. Die Zusammenführung der wichtigen Rathausnutzungen an dem Standort ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Ortsmitte. Das Zentrumsmanagement organisiert die Mitwirkung und Beteiligung aller Akteure an der städtebaulichen Entwicklung im Ortszentrum.

Bauminister Klaus Bouillon: „Bei der Städtebauförderung arbeiten Bund, Land und Kommunen zusammen, um die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Zur Erfüllung dieses Ziels wurde seit Beginn der Städtebauförderung vor 50 Jahren bereits eine Vielzahl an Projekten im ganzen Saarland finanziell unterstützt und je mehr Kommunen in den Genuss der Förderung kommen, umso mehr Saarländerinnen und Saarländer profitieren davon.“

REGIO.news - Max-Plack-Gymnasium
Personen (v.l.n.r): Sebastian Greiber, Bürgermeister von Wadgassen; Bauminister Klaus Bouillon; Manfred Schwinn, Bürgermeister von Saarwellingen; Horst Trenz, Bürgermeister von Wallerfangen.
 

Saarwellingen – Gemeinschaftsschule „Schule an der Waldwies“ in neuem Glanz!

Von |2021-12-14T20:21:49+01:00Dezember 14th, 2021|

13.12.2021 Quelle: Pressemitteilung Neunkirchen/ Foto: Yannick Hoen
 
 
 
REGIO.news Wadgassen

Erneuerte Fassade und neuer Treppenturm der Gemeinschaftsschule „Schule an der Waldwies“ Saarwellingen eingeweiht

An der Gemeinschaftsschule „Schule an der Waldwies“ in Saarwellingen sind kürzlich die optisch sowie energetisch erneuerte Fassade sowie ein neuer Fluchtreppenturm und ein neu geschaffener barrierefreier Eingang im Beisein von Landrat Patrik Lauer, Schulleiterin Klaudia Hiry-Landry, Mitgliedern des Kreistages und der Kreisverwaltung sowie weiteren Gästen feierlich eingeweiht worden. Nach Grußworten hatten die Gäste bei einer Ortsbegehung Gelegenheit, alles zu begutachten.

Rund 650.000 Euro hat der Landkreis Saarlouis in den vergangenen 19 Monaten in die Bau- und Sanierungsmaßnahmen investiert. Bezuschusst wurde die Fassade zu 90 Prozent vom Ministerium für Inneres, Bauen und Sport über das Förderprogramm KInVFG II (Kommunalinvestitionsförderungsgesetz Schulinfrastruktur).

Die Gemeinschaftsschule „Schule an der Waldwies“ Saarwellingen ist eine offene Ganztagsschule, sie hat derzeit 250 Schülerinnen und Schülern in elf Klassen. Davon besuchen 30 Schülerinnen und Schüler die gemeinsame gymnasiale Oberstufe in Saarlouis.

Schulleiterin Klaudia Hiry-Landry freute sich bei der Einweihung, dass der Schule durch die jüngsten Maßnahmen „ein neues Gesicht gegeben“ wurde, das ein „fröhliches, freundliches, einladendes“ sei. Sie betonte, „die Fassade als Visitenkarte des Gebäudes“ könne „sich sehen lassen“. Auch Landrat Patrik Lauer zeigte sich äußert zufrieden über das Ergebnis und hob hervor, dass durch die energetische Sanierung der Fassade „ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz und damit auch für die kommenden Generationen“ geleistet wurde.

Die Fassade, ursprünglich aus Betonfertigteilen, war optisch stark in die Jahre gekommen und bot keinerlei Wärmeschutz. Die energetische Sanierung der Fassade gestaltete sich aufwendig: Verschiedene Verfahren zur Dämmung mussten angewendet werden, um eine letztlich optimale Dämmung zu erzielen. So wurde sowohl in einen hinter der Fassade liegenden Luftspalt Dämmung eingeblasen, als auch zusätzlich auf die Betonplatten Dämmung aufgebracht. Auch bei der Integration des neuen Sonnenschutzes war Fingerspitzengefühl gefragt. Hier galt es, viele Details zu berücksichtigen, um Wärmebrücken zu vermeiden.

Optische Akzente wurden bei der Fassadengestaltung schließlich durch eine lichtgraue Trespa-Vorsatzschale mit umlaufenden Farbband in Grün und Gelb gesetzt.

Erste Ideen für die künftige Fassadengestaltung waren bereits 2018 entstanden, als Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule sich am Kooperationsprojekt „Architektur trifft Schule“ der Architektenkammer des Saarlandes, des Ministeriums für Bildung und Kultur des Saarlandes und des Landesinstituts für Pädagogik und Medien beteiligt hatten. Diese Ideen wurden nun aufgegriffen und so beispielsweise der waldnahe Standort der Schule gewürdigt, indem Grün als Symbolfarbe des Waldes im Farbband der Fassade verwendet wurde.

Neben der Fassadengestaltung war auch der Brandschutz ein wichtiges Thema. An der Gemeinschaftsschule wurde mit der Umsetzung eines Brandschutzkonzeptes begonnen. In einem ersten Schritt wurden dabei in den beiden Obergeschossen des linken Gebäudeteils Rettungswege hergestellt und ein direkter Zugang ins Freie geschaffen, der im Brandfall genutzt werden kann. Für einen Fluchtflur wurden Klassenräume um ein Fensterfeld verkleinert. Außerdem wurde eine Außen-Stahltreppe mit Dach als Fluchttreppe vor dem geschlossenen Wandbereich installiert. Auch hier wurde die Optik nicht vernachlässigt und die Treppe optisch in die neue Fassade eingebunden: Die Frontseite bekam eine Verkleidung aus teiltransparentem Architekturgewebe und auch hier übernahm man das grüne beziehungsweise gelbe Farbband.

Auch den aktuellen Anforderungen an die Barrierefreiheit wurde Rechnung getragen: Die barrierefreie Erschließung des Gebäudes ist zurzeit in der Umsetzung.

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Saarlouis – Neue Räumlichkeiten für Gemeinschaftsschule „In den Fliesen“ eingeweiht!

Von |2021-12-08T20:42:31+01:00Dezember 8th, 2021|


 
REGIO.news - Gemeinschaftsschule
In der neuen Schullehrküche wurde auch das Schülerprojekt „Gesunde Ernährung“ vorgestellt – und für die Gäste, darunter auch Landrat Patrik Lauer und Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (Mitte), gab’s viele Leckereien zum Probieren.
 

Neue Räumlichkeiten für die Gemeinschaftsschule Saarlouis „In den Fliesen“ eingeweiht

Die neugestalteten Räume des Ganztagsbereiches, die umgebauten und modernisierten naturwissenschaftliche Übungsräume wie auch die frisch sanierte Schullehrküche der Gemeinschaftsschule Saarlouis 1 „In den Fliesen“ sind kürzlich im Beisein von Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot, Landrat Patrik Lauer und Mitgliedern des Kreistages und der Kreisverwaltung feierlich eingeweiht worden.

Rund 1,8 Millionen Euro hat der Landkreis Saarlouis in den vergangenen drei Jahren in diese Sanierungsmaßnahmen investiert. Bezuschusst wurden sie vom Bildungsministerium mit 361 500 Euro sowie vom Innenministerium mit 520 000 Euro.

Zum besonderen Anlass gab es auch ein entsprechendes Programm in der Mensa: Nach Grußworten und viel beklatschten Auftritten der Schulband konnten sich die Gäste zunächst in einem der für den Ganztag ausgebauten Türme umschauen. Danach gab’s in den neuen NW-Räumen kleine Show-Experimente, die ebenfalls für Begeisterung sorgten. Und schließlich galt es in der sanierten Schulküche nicht nur, die gelungene Umgestaltung zu begutachten, sondern allerhand Leckereien zu probieren – Ergebnis eines Schulprojektes zu gesunder Ernährung.

Die Gemeinschaftsschule Saarlouis  „In den Fliesen“ ist seit dem Schuljahr 2018/2019 gebundene Ganztagsschule. Schulleiterin Ute Strozynski freut sich über eine anhaltend hohe Nachfrage nach dem Ganztagsangebot. Aktuell sind 272 Schülerinnen und Schüler in zwölf Ganztagsklassen (Stufe 5-8) – von insgesamt 621 Schülerinnen und Schülern an der Schule in 28 Klassen. Die Schule ist auch Standort des Oberstufenverbundes Saarlouis von sechs Gemeinschaftsschulen.

Die erfolgreiche Umsetzung des Ganztags erforderte zum einen eine pädagogischen Umstrukturierung des Schulbetriebes. Zum anderen aber eben auch weitreichende räumliche Veränderungen. Und diese wurden in verschiedenen Baumaßnahmen ab dem Jahr 2018 sukzessive realisiert.

Da war zum einen der Ausbau zur gebundenen Ganztagsschule: Die Grundrissstruktur der Schule mit ihren insgesamt fünf voneinander unabhängigen Türmen, die sich über dem zusammenhängenden Erdgeschoss aufbauen und Platz für jeweils sechs Klassenräume und ein gemeinsames Foyer bieten, bezeichnete Landrat Patrik Lauer als „Glücksfall“, da sie optimal für die neuen Strukturen genutzt werden konnte. Das Konzept in allen Türmen beinhaltete hierbei eine Umgestaltung des ehemals ungenutzten Foyers zum Lernbüro mit Sitzecken und Einzelarbeitsplätzen. Im Erdgeschoss des hinteren Gebäudes wurde zudem ein großes Foyer zu einer Mensa mit Kochküche und Pausenverkauf umgestaltet. Hier stehen Plätze für bis zu 120 Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Im Aufenthaltsbereich der Mensa wurden außerdem Bereiche für die gymnasiale Oberstufe geschaffen.

Auch an die aktuellen Anforderungen, was den naturwissenschaftlichen Unterricht angeht, wurde zum anderen gedacht: Aus drei vorhandenen Räumen, die in die Jahre gekommen waren, wurde eine Einheit mit insgesamt 225 Quadratmetern geschaffen. Alle Räume wurden komplett entkernt, Durchgangstüren gebrochen, sämtliche Elektro-, Gas- und Wasseranschlüsse erneuert. Die Wände, Böden und Decken mit Beleuchtung wurden zudem saniert.

Für den naturwissenschaftlichen Unterricht stehen nun je ein Übungsraum für Chemie und Physik sowie ein dazwischenliegender Vorbereitungs- und Sammlungsraum unter anderem mit professionellem Sicherheits- und Gefahrenstoffschrank, einem Labortisch mit Abzug sowie drei Lehrerarbeitsplätzen zur Verfügung. Diese Ausstattung entspricht nicht nur neuesten technischen und pädagogischen Anforderungen, sondern schafft auch optimale Voraussetzung für die Umsetzung des Lehrplans in der gymnasialen Oberstufe.

Dritter Schwerpunkt der Erneuerung: die Schullehrküche. Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen standen auch hier an – das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Schulgemeinschaft freut sich nach Abschluss der Sanierung über eine neue Schullehrküche, die auf großzügigen 130 Quadratmetern unter anderem Platz für vier Kochnischen sowie eine Küchenzeile und einen modernen Sitzbereich mit 24 Plätzen bietet – letzterer gibt den jungen Köchinnen und Köchen auch die Möglichkeit, das Gekochte und Gebackene in Ruhe zu probieren.

Ebenfalls im vergangenen Jahr wurde das Lehrerzimmer saniert und ein neuer Lehrerarbeitsraum geschaffen.

Neben den baulich sanierten und bereits fertigstellten Bereichen war und ist auch der Brandschutz ein wichtiges Thema. Die Umsetzung des Digitalpaktes ist ebenfalls in vollem Gange und wird demnächst abgeschlossen.

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot betonte beim Ortstermin nicht nur die gelungene Umsetzung der Baumaßnahmen, sondern hob auch ausdrücklich das außerordentliche Engagement des Landkreises in seiner Funktion als Schulträger hervor, welches weit über die Aufgaben hinausgehe, die ein Träger habe. Auch Landrat Patrik Lauer zeigte sich äußert zufrieden; er strich hervor, dass die Schule in den letzten Jahren „vom Sorgenkind zum Exzellenz-Campus mutiert“ sei und würdigte den großen Einsatz aller in der Schulgemeinschaft, welches beispielsweise die „unzähligen“ Projekte der Schule widerspiegelten. Schulleiterin Ute Strozynski bekräftigte das an der Schule gezeigte Engagement abschließend nochmals und betonte, dass sie stets wie eine Löwin für ihre Schule kämpfe.

Dillingen – Spatenstich für neues Werk von Pyrum AG!

Von |2021-11-26T21:49:31+01:00November 26th, 2021|

Pressemitteilung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr/ Foto: Pyrum AG
 
 
 

Spatenstich für neues Werk von Pyrum AG

„Ein Musterbeispiel für saarländischen Pioniergeist“, so nannte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger das Unternehmen Pyrum beim Spatenstich für ein neues Werk in Dillingen am Donnerstag, 25. November. Die Pyrum Innovations AG aus Dillingen ist ein innovatives Recycling- und Anlagenbauunternehmen, dessen grüne Technologien weltweit nachgefragt werden. Das Unternehmen betreibt Recyclinganlagen, die aus Altreifen, Gummi und Kunststoffabfällen Rohstoffe von hoher Qualität gewinnen. Dazu verwendet Pyrum ein weltweit einzigartiges Thermolyse-Verfahren, wodurch 98 Prozent der anfallenden CO2-Emissionen eingespart werden. Rehlinger setzte gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Pascal Klein den Spatenstich für zwei neue Thermolyse-Anlagen vor Ort.

Rehlinger: „Die Rückgewinnung von Rohstoffen ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Durch saarländisches Know-How kann weltweit tonnenweise umweltschädliches CO2 eingespart werden. Pyrum ist mit seiner einzigartigen Technologie zu einem Leuchtturm der saarländischen Industrielandschaft gewachsen, auf den wir stolz sein können. Das Unternehmen steht für Zielstrebigkeit und Innovationskraft und ist ein Best Practice-Beispiel für einen erfolgreichen Strukturwandel hier im Saarland. Ich freue mich, dass Pyrum sich mit dem Bau des zweiten Werkes auch klar zu unserem Wirtschaftsstandort bekennt.“

Die beiden neuen Anlagen bestehen aus zwei 25 Meter hohen Türmen. Pyrum hat am Standort Dillingen seit Mai 2020 schon mehr als 7.000 Tonnen Altreifen verarbeitet. Durch den Ausbau um ein neues Werk mit zwei weiteren Anlagen soll eine Verdreifachung der Kapazitäten auf rund 20.000 Tonnen pro Jahr erreicht werden. Außerdem wird es dem Unternehmen möglich sein, komplett energieautark zu produzieren.

Im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour im Regionalverband hatte Ministerin Rehlinger das Unternehmen schon einmal besucht.

REGIO.news Dillingen Spende

Landkreis Saarlouis – Max-Planck-Gymnasium erhält digitalen Endgeräte!

Von |2021-11-26T21:42:35+01:00November 26th, 2021|


 
REGIO.news - Max-Plack-Gymnasium
Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot und Landrat Patrik Lauer bei der Ausgabe mobiler Endgeräte am Max-Planck-Gymnasium in Saarlouis
 

Tablets und digitales Schulbuchregal: Wie die Digitalisierung saarländische Schulranzen erleichtert

Der Unterricht im Saarland verändert sich: Er wird digitaler. In den vergangenen Monaten haben viele Lehrkräfte Fortbildungen gemacht, die Online-Schule Saarland wurde vom Ministerium für Bildung und Kultur ausgebaut und viele Schulen wurden und werden mit moderner IT ausgestattet. Auch am Max-Planck-Gymnasium in Saarlouis haben die Schüler*innen der Jahrgangsstufe 6 ihre digitalen Endgeräte für ein Pilotprojekt erhalten. Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot und der Saarlouiser Landrat Patrik Lauer haben sich angeschaut, wie die Geräte im Unterricht eingesetzt werden.

„58124“: Das ist die Nummer eine DIN-Norm. Sie ist Schulranzen gewidmet und beschreibt zum Beispiel, wie viel Sichtbarkeit im Straßenverkehr sie gewährleisten müssen und auch, wie wasserdicht so ein Tornister sein sollte. Bis 2010 galt auch noch eine Gewichtsempfehlung: Der gefüllte Ranzen sollte am Ende nicht mehr als zehn Prozent des Körpergewichts des Kindes wiegen. „Purer Unsinn!“, sagten Gesundheitsexpert*innen und ließen die Empfehlung vor elf Jahren streichen ließen. Denn diese stammte noch aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und galt für Rekruten, damit bei Märschen ab 20 Kilometern keine Muskel-Ermüdungen auftraten.

Doch was haben Schulranzen mit der Digitalisierung an den Saar-Schulen zu tun? Sie sollen für die Schüler*innen künftig leichter werden! Derzeit sind landesweit die 6er-Klassen Teil eines digitalen Pilotprojekts. Sie werden mit Tablets, Tastaturen und elektronische Stiften ausgestattet, ebenso wie ihre Lehrkräfte. Dazu gibt es einen Unterricht mit digitalen Schulbüchern und Arbeitsblättern, mit Lern- und Förder-Apps.

Der Rollout der digitalen Endgeräte an die Schüler*innen der Klassenstufe 6 an den Gymnasien und Gemeinschaftsschulen läuft derzeit im Landkreis Saarlouis, und dies seit dem 3. November 2021. Insgesamt haben – Stand 18. November 2021 – bisher 890 Schüler*innen, mehr als die Hälfte der Sechstklässler*innen im Landkreis, ihre Geräte erhalten. Derzeit werden auch von allen anderen Landkreisen und dem Regionalverband Schüler*innen und ihre Lehrkräfte mit Tablets ausgestattet. Das sind insgesamt rund 8.300 Schüler*innen.

Es bleibt aber nicht bei der reinen Materialausgabe: Die Schüler*innen und ihre Lehrkräfte erhalten auch Zugang zu digitalen Schulbüchern in den Kernfächern Mathematik, Fremdsprachen und Deutsch. Bis zum Schuljahr 2022/23 sollen alle Schüler*innen ab Klassenstufe 3 und die saarländischen Lehrkräfte mit Tablets, digitalen Schulbüchern und Bildungsmedien ihren Unterricht gestalten können, so die Planungen des Ministeriums, der Landkreise und des Regionalverbandes.

Wie der digital gestützte Unterricht in der Praxis funktioniert, hat sich Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot gestern vor Ort im Max-Planck-Gymnasium angeschaut, zusammen mit Landrat Patrik Lauer als Vertreter des Schulträgers, der für die Ausstattung mit der Digitaltechnik verantwortlich ist.

„Es geht nicht nur darum, dass der Schulrucksack künftig leichter wird, sondern vor allem auch um den sicheren Umgang mit digitaler Technik und darum, ein gutes Verständnis für das Digitale zu entwickeln. Das wird natürlich immer wichtiger. Deshalb arbeiten wir als Land gemeinsam mit den Schulträgern an der digitalen Ausstattung der Schulen, der Schüler*innen und Lehrkräfte und auch an der Einführung von Informatik als Pflichtfach. Perspektivisch wird durch den Einsatz intelligenter Lernsoftware auch ein individuelleres Lernen möglich, mit Lernangeboten, die von der Lernsoftware auf die jeweiligen Bedürfnisse der Schülerin oder des Schülers abgestimmt sind“. Wir sind im Saarland gut aufgestellt für die Herausforderungen der Digitalisierung. Lehrkräfte, Eltern und Schüler*innen ziehen hier an einem Strang. Genau dieses Zusammenwirken zeigt: Bei der Digitalisierung der Schulen geht es vor allem darum, Unterricht gemeinsam zeitgemäß zu gestalten„, so Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot.

Landrat Patrik Lauer bezeichnet es als „wichtigen Schritt in die richtige Richtung, dass nun im ersten Step die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen als Pilotjahrgang ein Tablet bekommen. Als Schulträger ist es unser Ziel, die Bildungsgerechtigkeit an unseren Schulen zu stärken – und diese Tablets bringen uns diesem Ziel ein großes Stück näher. Denn nur wer Zugang zu einem digitalen Endgerät hat, kann sich fit für eine digitale Zukunft machen. Erst dann, wenn alle an der Schule über dieselben Voraussetzungen verfügen, ist es für das Lehrpersonal überhaupt möglich, konsequent digital zu arbeiten und zu lehren. Das wird die Qualität des Unterrichts verbessern und die Kompetenzen unserer zukünftigen Nachwuchskräfte schulen. Es freut mich sehr, dass die Resonanz auf die neuen Arbeitsmöglichkeiten durchweg sehr positiv ist.“

Ab dem Schuljahr 2023/24 soll zudem Informatik an allen Gemeinschaftsschulen und Gymnasien im Saarland ab Klassenstufe 7 gelehrt werden, die Leitlinien hierfür werden von einem Expert*innen-Forum unter Leitung der Informatik-Professorin Verena Wolf erarbeitet und dann von einer Lehrplankommission in praktische Unterrichtsinhalte gegossen.

Wallerfangen – Einweihung der Schullehrküche an der Schule am Limberg!

Von |2021-11-24T20:41:01+01:00November 24th, 2021|

Einweihung der Schullehrküche an der Schule am Limberg in Wallerfangen

Die Schulgemeinschaft der Schule am Limberg in Wallerfangen kann sich über eine neue Schullehrküche freuen. Der Landkreis Saarlouis hat rund 160.000 Euro in das Projekt investiert. Dabei wurde neben den Küchenzeilen und Geräten auch die Infrastruktur der Elektro- und Wasseranschlüsse modernisiert. Neu ist auch die Akustikdecke mit moderner LED-Beleuchtung. Zudem gibt es ausreichend Kochutensilien für den täglichen Gebrauch. Die neue Küche verfügt über vier separate Arbeitsbereiche, die von beiden Seiten bedienbar sind. Damit die Schülerinnen und Schüler ihre selbstgekochten Gerichte auch verzehren können, entstand neben den Küchenzeilen eine moderne Bistro-Sitzecke mit Tischen.

„Für uns als Landkreis ist es wichtig, das Thema gesunde Ernährung und gesundes Kochen im Rahmen der Arbeitslehre weiter voranzubringen. Die Schülerinnen und Schüler lernen so, wie viel Spaß gemeinsames Kochen machen kann“, betonte Landrat Patrik Lauer in seiner Begrüßung.

Die rund 310 Schülerinnen und Schüler haben an der Schule neben dem Fach Arbeitslehre auch die Möglichkeit, an einer Koch- und Back-AG teilzunehmen. Die Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft zeigten am Vormittag der feierlichen Einweihung bereits mit süßen und herzhaften Flammkuchen, was in den neuen Küchen alles möglich ist.

Der Schulleiter Dr. Andreas Jungbluth zeigte sich nach der Fertigstellung mehr als zufrieden. „Ich bin überrascht über das tolle Gesamtergebnis der Küche, sowohl die Funktionalität als auch die Qualität haben mich voll überzeugt.“

Schülersprecher Dario Weiler, kannte bisher nur die Küche, die bereits in den 50er Jahren erbaut wurde. Er bedankte sich noch mal bei allen Beteiligten für die neue hochmoderne Lehrküche und sagte, er freue sich schon, als Mitglied der Koch- und Back-AG darin arbeiten zu dürfen.

Nicht nur den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern, sondern auch Teilnehmenden verschiedener Kurse der Volkshochschule steht die Küche zur Verfügung.

REGIO.news - Wallerfangen
Die Koch- und Back-AG an der Schule am Limberg beim Zubereiten der Speisen für die offizielle Einweihung mit Landrat Patrik Lauer (hinten rechts) und Schulleiter Dr. Andreas Jungbluth (hinten links).

Landkreis Saarlouis – Landkreis verleiht Kreisumweltpreis!

Von |2021-11-19T21:08:59+01:00November 19th, 2021|


 
REGIO.news - Museum Haus Saargau
Umweltminister Reinhold Jost (links) und Landrat Patrik Lauer (rechts) gratulierten den Preisträgern des diesjährigen Kreisumweltpreises.

Landkreis Saarlouis verleiht Kreisumweltpreis

Zum 33. Mal ist kürzlich der Kreisumweltpreis in Saarlouis verliehen worden. Das Motto lautete in diesem Jahr „Ökologische Altbausanierung“.

Der diesjährige, mit insgesamt 3000 Euro dotierte Kreisumweltpreis unter dem Motto „Ökologische Altbausanierung“, ist mit einstimmigem Votum des Kreistages unter vier der insgesamt elf Bewerber aus dem Landkreis Saarlouis aufgeteilt worden. Zudem wurde eine Anerkennung für besonderes Engagement im Bereich der energetischen Sanierung ausgesprochen. Reinhold Jost, Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, würdigte die Preisträger und übergab gemeinsam mit Landrat Patrik Lauer die Preisgelder bei der Preisverleihung im Landratsamt. Durch die Veranstaltung führte Monika Lambert-Debong, Leiterin des Sachgebietes Umwelt beim Landkreis Saarlouis.

Der mit 1500 Euro dotierte erste Platz ging an Dagmar Wiltz und Bertrand Blaise aus Wallerfangen für die ökologische Sanierung ihres Hauses. Das Haus aus dem Jahr 1951, das seit seiner Erbauung drei bauliche Veränderungen inklusive einer Aufstockung durchlaufen hat, wurde von den Besitzern mit viel Liebe zum Detail und Erfindungsreichtum saniert und dabei beispielsweise mit einer Außenverkleidung aus Lärche in der Optik eines typischen Schwedenhauses gekonnt in Szene gesetzt. In der Übergangszeit wird das Haus, dass alle technischen Standards eines kfw-50 Haus erfüllt, unter anderem mittels einer selbst gebauten Kompostheizung beheizt. Ziel der Besitzer ist es, das Haus in Zukunft energetisch komplett autark werden zu lassen.

Über den mit 600 Euro dotierten zweiten Platz durften sich Jessica und Tobias Fischer aus Saarlouis-Fraulautern freuen. Die ökologische Sanierung ihres beidseitig angebauten Hauses aus dem Jahr 1906 war für die Besitzer kein leichtes Unterfangen. So mussten beispielsweise alle Fenster ausgetauscht werden, umfangreiche Dämm-Maßnahmen durchgeführt, eine neue Heizung (Wandheizung, Luft-Wasser-Wärmepumpe) eingebaut und viele weitere Veränderung umgesetzt werden – eine echte Kernsanierung, bei der jedoch möglichst viel von der alten Bausubstanz erhalten blieb.

Gleich zwei Mal wurde der dritte mit je 450 Euro dotiert Platz vergeben. Britta und Joachim Diwo aus dem Schwalbacher Ortsteil Elm erhielten den dritten Platz für die ökologische Sanierung eines ehemaligen Stalls, bei der nicht nur eine innovative Scheitholz-Vergaser-Heizung eingebaut wurde, mit der sogar das Nachbarhaus versorgt werden kann, sondern im Zuge derer bei der Wärmedämmung auch der Naturstoff Hanf zum Einsatz kam. Ebenfalls über einen dritten Platz freuen durfte sich Dr. Susanne Finkeldei-Eisenbarth aus Beaumarais, die für die ökologische Sanierung eines besonders schmalen, im hinteren Bereich gar nur zwei Meter breiten Reihenhauses, bei der sie einen kfw 70-Standard erreichte, ausgezeichnet wurde.

Eine besondere Anerkennung erhielt die Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft mbH Saarlouis (GBS) für die ökologische Sanierung zweier Wohnkomplexe in der Saarlouiser Fasanenallee, bei der Kältebrücken wie alte Balkone abgebaut und durch neue Systeme ersetzt wurden, was zu einem kfw 55-Standard führte und sich für die Mieter somit durch Energiekosten-Einsparungen auszahlt.

Mit Blick auf die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger und deren Projekte betonte Landrat Patrik Lauer, dass sie „allesamt herausragende Beispiele für rundum gelungene Altbausanierungen nach ökologischen, klimaschonenden sowie energieeffizienten Standards“ seien und „als Leuchtturmprojekte zur Nachahmung“ einladen würden. Reinhold Jost, Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, lobte das im Landkreis Saarlouis beim Thema ökologische Altbausanierung gezeigt Engagement ausdrücklich und wünscht sich, „das möglichst viele vom Landkreis Saarlouis lernen“.

Begleitet wurde die Veranstaltung durch einen Vortrag der Diplomingenieurin und Energieberaterin Christine Mörgen von der Verbraucherzentrale des Saarlandes zum Thema Energieeffizienz. Die musikalische Umrahmung der Preisverleihung erfolgte durch das Klaviertrio des Robert-Schuman-Gymnasiums.

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