Immer die neuesten TOP-Nachrichten aus dem Landkreis Saarlouis – REGIO.news bietet lokale Nachrichten aus dem Saarland

Bisttalschule in Wadgassen fertig gestellt

Von |2021-04-07T18:46:32+02:00April 7th, 2021|

01.04.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung Landkreis Saarlouis
 
 
 

,,Fast eine neue Schule‘‘ – Ausbau zum gebundenen Ganztag am Standort Wadgassen der Bisttalschule ist fertig gestellt

Insgesamt 1.4 Millionen hat der Landkreis in den Standort Wadgassen der Bisttalschule seit 2018 zur Errichtung eines Gebundenen Ganztags investiert. 350.000 Euro hat das Land als Zuschuss beigesteuert. „Der Gebundene Ganztag ist ein Erfolgsmodell und ein Garant für stabile Schülerzahlen“, freut sich Landrat Patrik Lauer über die Fertigstellung des Ausbaus.

Schrittweise wurde die Ausgabeküche zur Kochküche umgebaut, das vorhandene Bistro um 100qm erweitert, neue Räume geschaffen und die Klassenräume an die Bedürfnisse des Unterrichtskonzeptes des Ganztags angepasst. Jetzt gibt es WLAN, Anschlüsse für Medientechnik und Leinwände in allen Klassen- und Differenzierungsräumen.

Schulleiter Ralf Frank und Koordinator Philipp Schmidt stellten in einem Klassenraum beispielhaft vor, wie mit Beamer, Leinwand und iPad der Unterricht gestaltet werden kann. „Wir haben bereits sehr früh auf das Lernen mit digitalen Medien gesetzt“, erklärt der neue Schulleiter Ralf Frank stolz. Auch das Lehrerzimmer im 1. OG, ein Lehrerarbeitsplatz und ein Technikraum im EG und die Schülerbibliothek wurden hergerichtet. Seit dem Schuljahr 2020/21 sind nun alle Jahrgänge der Klassenstufen 5 bis 7 des Standortes Hostenbach dreizügig im Gebundenen Ganztag.

Auch am Standort Bous der Bisttalschule werden derzeit Sanierungsarbeiten durchgeführt und die digitale Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht. Neben der Martin-Luther-King-Schule, der Gemeinschaftsschule In den Fliesen und dem Sophie-Scholl-Gymnasium in Dillingen ist der Standort Wadgassen der Bisttalschule die vierte Schule in Trägerschaft des Landkreises Saarlouis, die zum Gebundenen Ganztag ausgebaut wurde.

REGIO.news Wadgassen Schule

90 Millionen Euro Förderung für saarländische Landwirtschaft und den ländlichen Raum

Von |2021-04-07T14:59:05+02:00April 7th, 2021|

Nach Erfolg bei Agrarministerkonferenz – Umweltminister Jost informiert im ELER-Begleitausschuss über mögliche Förderschwerpunkte

Das Saarland erhält für die Förderperiode 2023 bis 2027 rund 90 Millionen Euro zur Förderung für Landwirtschaft und den ländlichen Raum. Das ist mehr als das Doppelte der bisherigen Jahrestranche.

Umweltminister Reinhold Jost stellt im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung des ELER-Begleitausschusses nun die Förderschwerpunkte vor. „Wir befinden uns zum ersten Mal mit den anderen Bundesländern auf Augenhöhe und können auch Projekte fördern, die vorher nicht unterstützt werden konnten“, so Jost. „Damit können wir unsere Heimat noch zukunftssicherer gestalten.“ Insgesamt benannte der Minister sechs mögliche Schwerpunkte für die kommende Förderperiode.

  • Die Ausgleichzulage, die saarländische Landwirte aufgrund ihres benachteiligten Standortes erhalten, sollen weiterhin gezahlt werden.
  • Der Ökolandbau soll weiter ausgebaut werden. „Mit rund 20 Prozent sind wir im Saarland schon jetzt im Bundesvergleich Spitzenreiter. Darauf ruhen wir uns aber nicht aus und wollen deshalb bis 2025 den Anteil an ökologischer Landwirtschaft auf 25 Prozent steigern. Die Mittel dafür stehen uns jetzt sicher zur Verfügung“
  • Die Absicherung des wertvollen Dauergrünlandes ist ein wichtiges Thema. „Die im Saarland bereits mit einem hohen Anteil vertretenen artenreichen Grünlandflächen sollen weiter mit angemessenen Fördersätzen erhalten werden. Landnutzung und Naturschutz ergänzen sich und sind keine gegenseitigen Ausschlusskriterien“, so Jost.
  • Die Agrarinvestitionsförderung soll beibehalten und gegebenenfalls ausgebaut werden. Der Fokus liegt dabei beispielsweise auf mehr Tierwohl durch bessere Ställe, die Direktvermarktung regionaler Produkte sowie die Digitalisierung in der Landwirtschaft sollen besser nutzbar gemacht werden.
  • Die LEADER-Regionen sollen als weiterer Erfolgsmotor der ländlichen Entwicklung im Saarland fortgeführt werden. „Wir haben die Möglichkeit den vier LEADER-Regionen nicht nur mehr Mittel für die Regionalbudgets zur Verfügung zu stellen, sondern auch eine zusätzliche fünfte Region zu etablieren.
  • Die klassische Dorferneuerung spielt für das Land weiterhin eine tragende Rolle und soll aufgestockt werde. Die Förderung von Dorfentwicklungsprojekten, wie zum Beispiel der Neugestaltung oder Sanierung von dörflicher Infrastruktur, kann mit den Mitteln in der neuen Förderperiode erheblich gesteigert werden. „Wir wollen mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln neue Wege gehen, die bisher nicht möglich waren, um unsere Dörfer attraktiv und zukunftssicher zu machen“, so Jost.

Die möglichen Schwerpunkte sind ein erster Aufschlag im ELER-Begleitausschuss und werden im Laufe des Jahres weiter und genauer abgestimmt.

Hintergrund:

Der Begleitausschuss zum Saarländischen Entwicklungsplan für den ländlichen Raum 2014-2020 – kurz ELER-Begleitausschuss oder ELER-BGA – soll in Partnerschaft aller Akteure im ländlichen Raum die leistungsfähige und wirksame Umsetzung des Programms unterstützen. Er besteht aus Vertretern verschiedener für den ländlichen Raum relevanter Organisationen, Verbände, Interessensgruppen und Behörden.

Viele Gruppierungen aus den Bereichen Landwirtschaft, Weinbau- und Gartenbau, Umweltschutz, Kommunen, Soziales ebenso wie aus der Markt- und Ernährungswirtschaft sowie der Regionalentwicklung (Wirtschafts- und Sozialpartner) wurden zur Mitwirkung eingeladen. Im Vorfeld der ersten Partnerbeteiligung (Dezember 2012) zum Saarländischen Entwicklungsplan für den ländlichen Raum 2014-2020 (SEPL 2014-2020) wurden die Kontaktdaten aller Wirtschafts- und Sozialpartner aktualisiert und um eine Reihe neuer Institutionen erweitert.

REGIO.news - Förderungen Landwirtschaft

Ortstermin in Lebacher Grundschule St. Michael!

Von |2021-03-31T12:19:11+02:00März 31st, 2021|

Pressemitteilung Ministerium für Inneres, Bauen und Sport

Bei einem Besichtigungstermin der Grundschule St. Michael in Lebach hat Innenminister Klaus Bouillon Fördermittel für einen Erweiterungsbau des Schulgebäudes zugesagt.

Die Situation an dieser Schule ist eine besondere“, so der Innenminister. „Etwa ein Drittel aller Schüler*innen kommen aus dem AnkER-Zentrum, viele dieser Kinder haben zuvor nie eine Schule besucht oder eine derartige Betreuung erfahren. Diesen Kindern, aber selbstverständlich auch unseren einheimischen Kindern, eine fundierte Grundschulausbildung zu bieten, bildet die Basis für ihr späteres Leben.“

Derzeit werden an der Grundschule St. Michael 230 Schüler*innen in 13 Klassen und einer „Willkommensgruppe“ unterrichtet, 32 Lehrkräfte, darunter auch Förder- und Sprachförderlehrer*innen, Integrationspädagogen und Sozialarbeiter*innen sind an diesem Standort tätig.

Nach Angaben von Schulleiterin Elke Schäfer ist das Gebäude für die Anzahl der Förderklassen und Lerngruppen sowie die Größe der Schule nicht ausgelegt. Kurzfristige Abhilfe schaffen derzeit 6 Containerklassenräume mit Toilettenanlage, die auf dem Schulhof aufgestellt wurden. Insgesamt stehen dort 23 Container. Dieser Platz fehle jetzt für die Pausengestaltung, für Ballspiele etc. Und trotz der Vielzahl an Containern fehle es immer noch an Differenzierungs- und Besprechungsräumen oder einem angemessenen Lehrerzimmer, so Schulleiterin Elke Schäfer.

Bürgermeister Klauspeter Brill erklärte beim Besichtigungstermin: „Wir haben von Seiten der Stadt bereits eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Realisiert werden soll ein kompletter Erweiterungsbau mit Klassen- und Funktionsräumen sowie sanitären Anlagen. Doch diese Kosten kann die Stadt Lebach alleine nicht stemmen.“

„Wir werden gemeinsam nach einer Lösung suchen“, versicherte Innenminister Klaus Bouillon, der sich mit Lebach in besonderer Weise verbunden fühlt: „Ich war während der Flüchtlingskrise 2015 ja selbst schon fast ein halber Lebacher…“

Bouillon betonte, dass er sich dafür einsetzen werde, dass möglichst viele Fördermittel ausgeschöpft werden können. „Mit der Beschulung der Kinder aus dem AnkER-Zentrum– einer Landeseinrichtung – übernimmt die Stadt Lebach eine wichtige Aufgabe für das gesamte Land“, so der Minister.

REGIO.news - Lebach Schule

Zusätzliche Millionen für Dörfer und Ökolandbau im Saarland!

Von |2021-03-31T13:31:22+02:00März 27th, 2021|

Pressemitteilung Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Agrarminister einigen sich auf neuen Verteilungsschlüssel für die Fördermittel der EU

Konkret erhält das Saarland für die Förderperiode 2023 bis 2027 pro Jahr rund 8,6 Millionen Euro aus dem EU-Fördertopf für Landwirtschaft und ländlichen Raum (ELER). Das ist mehr als das Doppelte der bisherigen Jahrestranche.

„Für das Saarland ist dieses Verhandlungsergebnis eine historische Chance. Für die Weiterentwicklung des ländlichen Raums wird uns in den kommenden Jahren deutlich mehr Geld zur Verfügung stehen“, so  der saarländische Umweltminister Reinhold Jost nach dem Ende der Agrarministerkonferenz in Berlin. „Dieser Beschluss der Agrarministerkonferenz war kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis langwieriger, harter Verhandlungen.“ Landwirtschaftsminister Reinhold Jost.

Der künftige ELER-Verteilungsschlüssel war einer der heftigsten Streitpunkte.

Viele westdeutsche Bundesländer, insbesondere das Saarland, waren seit dem Beginn der ELER-Förderung deutlich schlechter gestellt als die ostdeutschen Bundesländer, die durch Sonderzuweisungen für den Aufbau Ost begünstigt waren. „Diesen Rückstand aufzuholen und dennoch massive Brüche im Osten zu vermeiden, ist uns jetzt allen gemeinsam gelungen. Wir können endlich einen Wettlauf mit den anderen Bundesländern auf Augenhöhe führen“, so Jost.

Mit den zusätzlichen Millionen wird es dem Saarland möglich, in den kommenden Jahren den angestrebten Ausbau des Ökolandbaus zu fördern. Zudem kann weiter in die dörfliche Infrastruktur und die flächendeckende Regionalentwicklung der LEADER-Regionen investiert werden. Minister Jost: „Wir werden das Erfolgsmodell der LEADER-Regionen im Saarland fortführen und haben die Möglichkeit, eine weitere, fünfte LEADER-Region zu etablieren. Wir werden auch noch mehr naturschutzfachlich wertvolles Grünland mit angemessenen Fördersätzen erhalten im Sinne einer Vereinbarkeit von Landnutzung und Naturschutz.“

Geschlossener Kompromiss

Der jetzt beschlossene Kompromiss ist auch in anderer Hinsicht ein Erfolg für das Saarland: Die Forderung, den neuen Verteilungsschlüssel nach objektiven Kriterien zusammenzusetzen, stammt aus dem Saarland und wurde unter saarländischem Vorsitz 2020 von der Agrarministerkonferenz bereits so übernommen. Der künftige Verteilungsschlüssel berücksichtigt statistische Kriterien wie landwirtschaftliche Fläche, Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe, Tierbestand, Waldanteil, FFH-Fläche, Nachteile Wirtschaftskraft und Einwohnerzahl) und gewichtet diese entsprechend der tatsächlichen Mittelverwendung.

REGIO.news - Reinhold Jost

Sportförderung für Kinder und Jugendliche!

Von |2021-03-30T11:19:00+02:00März 22nd, 2021|

Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
 

Sportminister Bouillon fördert Sport-Jugend

Sportminister Klaus Bouillon hat ein neues Jugendförderprogramm („Finanzielle Förderung der Jugendarbeit in saarländischen Sportvereinen“) zur Unterstützung der saarländischen Sportvereine ins Leben gerufen.

„Ich bin sehr glücklich, dass wir mit diesem Programm die Förderung der wichtigen Jugendarbeit in Vereinen unterstützen können. Die Bewegung von Kindern und Jugendlichen ist elementar wichtig für deren physische und psychische Entwicklung. Das Jugendförderprogramm ist ein finanzieller Anreiz für das schnelle Reaktivieren des Vereinssports für Kinder und Jugendliche“, so Sportminister Klaus Bouillon.

Da die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu einschlägigen Einbußen im Sport führen, soll mit der Hilfe aus dem Sportministerium nach Ende der Einschränkungen schnellstmöglich ein attraktives Unterstützungsprogramm im Zuge der Jugendarbeit geboten werden können.

Das neue Programm fördert:

  • Vereine, die Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres als Mitglieder haben und die Mitglied im saarländischen Landessportverband (LSVS) sind,
  • mit Beträgen in Höhe von 15 Euro pro Kind/Jugendlicher/Jugendlichem,
  • Vereine ab 10 Mitglieder*innen im genannten Altersabschnitt (begründbare Ausnahmen möglich), mit mindestens 250 Euro.

Der Minister: „Wichtig für mich ist, dass wir mit diesem Programm speziell die Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen unterstützen können. Vergleichbar mit dem Vorgehen bei der Vereinshilfe im letzten Jahr kümmern wir uns kurzfristig um die Bearbeitung und Auszahlung. Die Anträge können unbürokratisch auf unserer Homepage www.innen.saarland.de gestellt werden. Dieses Vorgehen hat sich bereits bewährt.“

Anträge können ab dem 1. April gestellt werden
Für weitere Fragen zur Antragsstellung, steht Ihnen Herr Christian Bucher, unter der 0681 -501 3085 oder unter
jugendfoerderung-sport@innen.saarland.de zur Verfügung.

REGIO.news - Weltkulturerbe

Weltkulturerbe wieder geöffnet!

Von |2021-03-30T11:10:24+02:00März 22nd, 2021|

18.03.2021 Quelle/: Pressemitteilung Tourismuszentrale Saarland/ Bild: G. Kassner

Weltkulturerbe Völklinger Hütte öffnet wieder, Festwochenende mit neuer Hochofenbeleuchtung

Nach mehr als vier Monaten öffnet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte am Freitag, den 19. März 2021 wieder seine Tore. Dabei setzt es zur Wiedereröffnung ein ganz besonderes Zeichen: Für mindestens einen Monat erstrahlt die Hochofengruppe in leuchtendem, leidenschaftlichem Rot. Die Wiedereröffnung erlaubt auch den Start von „Mon Trésor“, die Ausstellung zu den Schätzen der Großregion Saar-Lor-Lux. Diese Entdeckungsreise führt u.a. zum Gollenstein, dem Dillinger Triptychon, dem ‚Bierdeckelraum‘ der Völklinger Hütte, zu Schmuckpreziosen aus dem Musée Lalique Keramiken in Saargemünd und zur Gebläsehalle selbst.

Ab dem 19. März gelten die längeren Sommer-Öffnungszeiten der Völklinger Hütte von 10 bis 19 Uhr. Vor Ort kann man sich die ausführlichen digitalen Informationen zu den Exponaten auf das eigene Handy laden oder Tablets an der Kasse ausleihen. Wegen Corona ist die Besucherzahl in der Ausstellung begrenzt, um den nötigen Abstand einhalten zu können. Zeitfenstertickets können ab sofort jederzeit im Online-Ticketshop der Völklinger Hütte oder montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr telefonisch unter unserer Service-Telefonnummer 06898 / 9 100 100 buchen.

https://www.voelklinger-huette.org/

REGIO.news - Weltkulturerbe

Mit ,,Farbenspiele‘‘ öffnet Haus Saargau wieder für Besucher

Von |2021-04-07T19:04:11+02:00März 20th, 2021|

 

Ab Montag, den 29. März, ist Haus Saargau wieder für Besucher geöffnet.

Telefonisch können zu den Öffnungszeiten des Museums Besuchertermine mit einem Zeitfenster von jeweils einer Stunde gebucht werden. Es gelten die gängigen Hygieneregeln. Neben den erst 2020 überarbeiteten Museumsräumen zu spannenden Themen wie Brauchtum und Aberglaube laden die Ausstellung „Farbenspiele“ des Saarlouiser Künstlers Manfred Wey und die Dauerausstellung des Kunst Forum Saarlouis zur Betrachtung ein.

Manfred Wey

Seine Leidenschaft für Kunst hat Manfred Wey eher zufällig entdeckt, als ihn die nackten Wände seines Büros störten. Dies war der Beginn einer großen Leidenschaft. Es folgten Einzel- und Gruppenausstellungen, die Teilnahme an Wettbewerben sowie Cover- und Plakatentwürfe. Bei der Entstehung seiner oftmals großrahmigen, farbintensiven Werke lässt Manfred Wey der Fantasie freien Lauf. Anstelle eines Pinsels bedient er sich des Spachtels und trägt die Ölfarbe in mehreren Schichten kräftig auf. Er hat seinen ganz eigenen Stil gefunden, über die Jahre als Autodidakt entwickelt. Ob beruhigend oder impulsiv – die Werke sind in der Wirkung ganz unterschiedlich.

Die Ausstellung ist bis zum 25.04.2021 zu sehen.

Besuchertermine können telefonisch vereinbart werden unter 06837- 91 27 62.
Die Öffnungszeiten des Haus Saargau sind Montag, Mittwoch, Sonntag und feiertags von 14 bis 17 Uhr sowie Donnerstag und Freitag von 10 bis 12 Uhr.
Der Eintritt ist frei. Änderungen der Öffnungszeiten sind jederzeit mit Rücksicht auf die aktuelle Situation möglich. Zum Parken steht der Wanderparkplatz Gisingen in unmittelbarer Nähe des Haus Saargau zur Verfügung.

Info: Die Tourist-Info am Großen Markt in Saarlouis öffnet ab Montag, 29. März montags bis freitags zwischen 10 und 16 Uhr.

REGIO.news - Museum Haus Saargau

“Zukunftscampus Wasserstoff” gestartet!

Von |2021-04-09T13:45:56+02:00März 20th, 2021|

16.03.2021 Quelle/Foto: Pressemitteilung Landkreis Saarlouis
 
 

Startschuss für das Projekt ,,Zukunftscampus Waserstoff‘‘

Jürgen Pohl (Geschäftsführer der WFUS), Armin Gehl (Geschäftsführer des Verbandes autoregion e.V.), Landrat Patrik Lauer, Dr. Frank Thomé (IHK-Hauptgeschäftsführer) und Ralf Cavelius (2. Bevollmächtigter der IG Metall Völklingen) im Podium Der Landkreis Saarlouis, die Wirtschaftsförderung Untere Saar, die IHK Saarland, die Transformationswerkstatt Saar der IG Metall und der Verband autoregion e.V. haben sich für ein engagiertes Projekt zusammengeschlossen: dem „Zukunftscampus Wasserstoff“. In einer Konferenz haben die Partner am 16. März 2021 der Presse das engagierte Projekt coronakonform vorgestellt.

Nachhaltige Wasserstoffstrategie für das Saarland

„Unser Vorschlag soll als ein Baustein für eine nachhaltige Wasserstoffstrategie des Saarlandes verstanden werden. Ein Zukunftscampus Wasserstoff kann uns in eine nachhaltige Zukunft führen, mit guten Ausbildungs- und Berufschancen für unsere Kinder und einer echten Chance für die Region“, erklärt Landrat Patrik Lauer die Motivation.

Das Saarland und insbesondere der Landkreis Saarlouis ist wie kaum eine andere Region in Deutschland von industrieller Produktion geprägt. Leistungsstarke Unternehmen vornehmlich im Automotive- und Stahlbereich sowie im produzierenden Gewerbe sichern Tausende Arbeitsplätze. Der derzeitige Strukturwandel, neue Technologien und Wettbewerber sowie die Verschärfung der Klimaschutzziele auf europäischer und nationaler Ebene setzen diese Kernsektoren der Industrie jedoch unter massiven Anpassungsdruck.
Dieser Entwicklung soll eine nachhaltige und durchdachte Strategie für Industrie und Fahrzeugtechnik entgegengesetzt werden. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé: „Unsere gemeinsame Vision ist es, das Saarland im Spitzenfeld der Wasserstoffregionen in Deutschland zu positionieren. Nur wenn es gelingt, Wasserstoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette umfassend zu nutzen, wird der damit einhergehende Strukturwandel auch bei uns im Saarland erfolgreich sein. Der Zukunftscampus Wasserstoff verzahnt Forschung, Ausbildung und Lehre so wie Produktion miteinander und ergänzt als Innovationsschmiede zum Technologietransfer die bestehenden Einrichtungen und Initiativen.“

Wie kann die Mobilität der Zukunft aussehen? Das Saarland ist Autoland und Wasserstoff kann als Treibstoff für Fahrzeuge dienen. Mit der angekündigten Ansiedlung von SVOLT ist der Einstieg in die E-Mobilität bereits gelungen. Der Zukunftscampus eröffnet die Chance auf die Ansiedlung von weiteren neuen Unternehmen, Start-Ups und weiteren Forschungseinrichtungen. Armin Gehl, der Geschäftsführer des Verbandes autoregion e.V., appelliert: „Die Vision des Saarlandes muss heißen: Automobilzulieferland, Produktion und Forschung für die Zukunft! Die Strategie des Saarlandes, um diesen Weg zu gehen, wird nun gerade vorbereitet und der Kreis Saarlouis ist Wegbereiter mit der Idee: Starker Landkreis, starkes Saarland, Perspektiven für einen erfolgreichen Strukturwandel!“ Als Ideenschmiede rund um den Wasserstoff soll der Zukunftscampus für eine positive Strahlkraft weit über das Saarland hinaus sorgen. In Zahlreiche namhafte Vertreter aus Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft haben dem Projekt bereits ihre Unterstützung zugesagt.
Der Zukunftscampus hat zum Ziel, langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Saar-Industrie zu stärken, indem Forschung, Lehre und Produktion rund um innovative Wasserstofftechnologien an einem Standort gebündelt werden. „Ein Zukunftscampus in unmittelbarer Nähe zu den Werkstoren der Unternehmen ist der ideale Ort für die Entwicklung der Produkte von morgen. Gleichzeitig kann dieser Campus ein Ort zur Qualifizierung der Beschäftigten werden und neue Perspektiven eröffnen“, erklärt Ralf Cavelius, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Völklingen.

Ein neuer Bottom-Up-Ansatz stellt dabei diejenigen in den Mittelpunkt, die es betrifft. Alle für die Transformation relevanten Akteure (Professoren, Institutsleiter, Arbeitnehmervertreter sowie die Industrie selbst) treten zusammen und legen gemeinsam fest, wo die Forschungs- und Lehrschwerpunkte des Zukunftscamps liegen sollen. WFUS-Geschäftsführer Jürgen Pohl beschreibt die Chancen des Projekts für den saarländischen Arbeitsmarkt: „Der Zukunftscampus Wasserstoff kann als „Ausbildungs-Hub“ neue Berufsbilder, die sich in Zukunft im Bereich der Wasserstofftechnologie entwickeln werden, nutzen und für die Wirtschaft exzellent ausgebildete Fachkräfte von morgen ausbilden. Damit wird auch unser duales Ausbildungssystem gestärkt. So können junge, bestens ausgebildete Menschen, in der Region gehalten werden.“

REGIO.news - Landkreis Saarlouis Zukunftscampus

Spende an Saarlouiser Fitnessstudios!

Von |2021-04-09T14:13:58+02:00März 20th, 2021|

19.03.2021 Quelle/Foto: Facebookbeitrag Landkreis Saarlouis
 

Das wird die Fitnessbetreiber freuen!

Viele Betriebssportkurse des Landkreises finden üblicherweise in den umliegenden Fitnessstudios statt.

Um diese Fitnessstudios in der aktuellen Situation zu unterstützen haben die Mitarbeiter/innen des Landkreises insgesamt 675 Euro gesammelt, die anteilig an unsere Kooperationspartner Sports And More in Saarlouis und an Exclusive in Lebach gespendet wurden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises freuen sich, wenn es wieder in den Fitnessstudios heißt: Gemeinsam Schwitzen und Bewegen.

REGIO.news - Landkreis Saarlouis Fitnessstudios

Zwölf Michelin-Sterne für das Saarland!

Von |2021-03-30T11:14:15+02:00März 15th, 2021|

Grüner Stern für Nachhaltigkeit erstmals vergeben

Das Saarland ist und bleibt eine Feinschmeckerregion in Deutschland. Der renommierte Restaurantführer Guide Michelin hat mehrere Gastronomiebetriebe des Saarlandes erneut mit Michelin-Sternen ausgezeichnet:
Weiterhin zu den zehn 3-Sterne-Restaurants in Deutschland und damit zu den Toprestaurants in der europäischen Spitzengastronomie gehört das Victor’s Fine Dining by Christian Bau in Perl. Das Esplanade in Saarbrücken sowie das Gästehaus Klaus Erfort dürfen sich mit je 2 Michelin-Sternen schmücken. Das Louis Restaurant in Saarlouis, das Landwerk in Wallerfangen, die Restaurants Hämmerle’s Restaurant-Barrique in Blieskastel sowie Kunz in St. Wendel besitzen jeweils 1 Stern. Insgesamt leuchten so elf Michelin-Sterne aus sieben Betrieben über dem saarländischen Gourmethimmel. Durch die hohe Anzahl an Sterne- und Spitzenrestaurants im Verhältnis zu der Einwohnerzahl zählt das kleine Bundesland im Südwesten zu den beliebtesten Regionen für Genießer. „Unsere ausgezeichnete Küche gehört zu den stärksten Imageträgern für das Reiseland Saarland, besonders in der Kombination mit den Premiumwanderwegen und dem grenzüberscheitenden Radrouten“, so Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland.

Grüner Stern geht an die Saarschleife

Einen besonderen Stern erhielt das Restaurantteam im Landhotel Saarschleife in Mettlach-Orscholz um Küchenchef Christian Münch-Buchna. Der Guide Michelin prämierte den Familienbetrieb erstmals mit dem grünen Stern. Der Grüne Stern wird seit 2020 von dem Restaurantführer verliehen. Die neue Sternekategorie zeichnet Gastronomiebetriebe aus, die durch besonders Nachhaltigkeitsengagement und beispielhaftes Natur- und Umweltbewusstsein glänzen. Neben der firmeninternen Nachhaltigkeitsphilosophie spielen bei der Vergabe auch konkrete Maßnahmen und vorbildliche Initiativen, wie beispielsweise die Vernetzung mit lokalen Produzenten, eine Schlüsselrolle.

Beim Bib Gourmand sind 2021 die Schlachthof Brasserie in Saarbrücken, Hämmerle’s Restaurant – Landgenuss in Blieskastel, die Alte Brauerei St. Ingbert und das Kunz Kaminzimmer in St. Wendel vertreten.

REGIO.news - Michelin

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