TOP News aus den Städten und Gemeinden für das Saarland – REGIO.news bietet lokale Nachrichten aus dem Saarland

Neu’s Frischmilch & Regionales – Landwirtschaft mit Herz!

Von |2021-04-30T19:51:56+02:00April 30th, 2021|

Landwirtschaft mit Herz – dieses Motto bringt das Selbstverständnis von Karoline und Christian Neu auf den Punkt.

Das Ehepaar bewirtschaftet den Hof in Obersalbach-Kurhof mit 250 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche bereits in der neunten Generation.
Neben dem Dauergrünland gehören Anbauflächen
für Weizen, Raps und Mais zum Betriebszweig. Wie die Namensgebung „Neu‘s Frischmilch“ vermuten lässt, liegt der Schwerpunkt des landwirtschaftlichen Betriebs auf der Milchviehhaltung. Das Tierwohl steht dabei für das Ehepaar Neu an oberster Stelle.

REGIO.news: Team Neu's Frischmilch & Regionales

Das Team von Neu’s Frischmilch & Regionales

Gesunde Kühe – gesunde Milch

Im lichtdurchfluteten „Wohlfühlstall“ – wie ihn Karoline Neu nennt – können die Milchkühe noch das Leben führen, welches vielen ihrer Artgenossen in nicht EU-Ländern vorenthalten bleibt. Im Rahmen von Hofführungen (sofern unter Corona-Auflagen möglich) können sich Besucher selbst davon überzeugen, wie die Tiere leben, gefüttert und gemolken werden. „Wir stehen zu unserer offenen und transparenten Landwirtschaft“, so Karoline Neu. Dass Milchkühe mit selbst angebautem Futter (Gras, Mais, Getreideschrot, Heu und Stroh) verpflegt werden und auf den Ein-satz gentechnisch veränderter Futtermittel verzichtet wird, ist in der heutigen Zeit in nicht EU-Ländern leider nicht selbstverständlich. „Zudem setzen wir keine Düngemittel fragwürdiger Herkunft ein und verwenden keinen Klärschlamm“. Die artgerechte Haltung und Fütterung spiegelt sich natürlich auch in der Qualität der Milch wider, die rund um die Uhr am hofeigenen Milchautomaten in der Kurhofer Str. 38 „selbstgezapft“ erworben werden kann.

REGIO.news glückliche Kühe glückliche Rinder

Die glücklichen Rinder vom Hof

Hochwertige Fleisch-Spezialitäten

Nicht nur die Milch, auch das hofeigene Rind- und Schweinefleisch erfreut sich großer Beliebtheit: Frisches Hackfleisch, Blut- und Leberwurst, Rindfleisch, Bauchschwenker, Rost- und Käsewürste sowie Merquezfrikadellen gehören u. a. zum Angebot und lassen Fleischliebhabern das Wasser im Munde zusammen laufen. Das Ehepaar Neu betont: „Alle Schlachttiere werden auf unserem Hof geboren, aufgezogen und mit bestem Futter ver-sorgt. Die Schlachtung bzw. Zerlegung erfolgt im familieneigenen und EU-zertifizierten Schlachthaus im Nachbarort. Damit garantieren wir unseren Kunden schmackhaftes Fleisch von gesunden Tieren aus artgerechter Haltung.“Vorbestellungen online möglichWer sich gerne von der Qualität der Wurst- und Fleischwaren überzeugen möchte, sollte die Facebook-Seite von „Neu‘s Frischmilch“ gut im Auge behalten: Hier wird bekannt gegeben, sobald neue, frische Spezialitäten vorbestellt werden können. Aufgrund der hohen Nachfrage und der begrenzten Verfügbarkeit entscheidet die Reihenfolge des Bestelleingangs.

Vorbestellungen online möglich

Wer sich gerne von der Qualität der Wurst- und Fleischwaren überzeugen möchte, sollte die Facebook-Seite von „Neu‘s Frischmilch“ gut im Auge behalten: Hier wird bekannt gegeben, sobald neue, frische Spezialitäten vorbestellt werden können. Aufgrund der hohen Nachfrage und der begrenzten Verfügbarkeit entscheidet die Reihenfolge des Bestelleingangs.

Neu: Der HofladenEnde

März 2021 war es endlich soweit: Der neue Hofladen öffnete seine Pforten. Mit viel Herzblut und tatkräftiger Unterstüt-zung von Familie und Freunden richteten Karoline und Christian Neu den großzügigen Verkaufsraum ein, in dem ab sofort (neben den hofeigenen Wurst- und Fleischwaren) saisonale und regio-nale Produkte zum Verkauf angeboten werden, wie z. B. frische Backwaren (Samstag Vormittag), Salat, Eier und Gemüse sowie Wein. Wie auf dem Hof Neu stehen auch bei den Partnern und Zulieferern die Aspekte Nachhaltigkeit, Naturbelassenheit, Qua-lität und Frische im Vordergrund. So wie beispielsweise bei Frank Silwanus, Inhaber von „Opa Nikel’s Backstub“, der seine Brote mit lediglich vier Grundzutaten (selbst angesetzter Natursauerteig, Mehl von saarländischen Mühlen, Wasser und Salz) zubereitet.

Der Hofladen, in dem die Milchautomaten und Kühlschränke zur Selbstbedienung untergebracht sind, ist rund um die Uhr zugänglich.


Samstags von 9:00-13:00 Uhr ist das Team vom Hof Neu
auch persönlich für Sie da.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Innenministerium fördert gemeinsam mit dem Umweltministerium kommunale Projekte in Mettlach

Von |2021-04-26T10:58:06+02:00April 26th, 2021|

Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (MUV) hat für Maßnahmen im Rahmen der Dorfentwicklung unter anderem das Sonderförderprogramm „Ländliche Entwicklung“ aufgesetzt. Um die saarländischen Kommunen weiter zu entlasten, unterstützt das Innenministerium die Projekte zusätzlich mit Bedarfszuweisungen. Innenminister Klaus Bouillon hat entsprechend Bescheide für fünf Baumaßnahmen an die Gemeinde Mettlach übergeben. 

Innenminister Klaus Bouillon: „Es ist sehr wichtig, dass wir mit allen Mitteln versuchen, die Kommunen so gut wie möglich zu entlasten. Daher bin ich froh, dass wir mit dem Umweltministerium zusammenarbeiten können, um das bestmögliche Ergebnis im Sinne der Kommunen im Bereich der Dorfentwicklung zu erzielen.“     

Die folgenden Projekte in Mettlach werden mit dem Sonderförderprogramm und Bedarfszuweisungen unterstützt:

  • Neugestaltung des Umfeldes der St. Nikolaus-Kirche in Orscholz
  • Förderung durch MUV:        77.454,42 €
  • Bedarfszuweisung:              29.790,16 €
  • Umwandlung eines ehemaligen Wohn- und Bürogebäudes in ein Kultur- und Begegnungszentrum Orscholz
  • Förderung durch MUV:        263.206,20€
  • Bedarfszuweisung:              101.233,15 €
  • Errichtung einer multifunktionalen Lagerhalle mit Kommunikationsplatz in Wehingen
  • Förderung durch MUV:        69.119,96 €
  • Bedarfszuweisung:              26.584,60 €
  • Sanierung der Außenanlage und Erneuerung der Dacheindeckung des Aussichtspunktes Cloef in Mettlach-Orscholz
  • Förderung durch MUV:        108.950,88 €
  • Bedarfszuweisung:              41.904,19 €
  • Neugestaltung des Umfeldes der Kath. Lutwinuskirche Mettlach
  • Förderung durch MUV:       98.182,68 €
  • Bedarfszuweisung:              37.762,97 €
REGIO.news - Dorfentwicklung Mettlach

SaarMover – autonom fahrender Kleinbus für Merzig geplant!

Von |2021-04-26T10:44:15+02:00April 26th, 2021|

SaarMover – saarländisches Konsortium reicht Projektantrag für automatisierten ÖPNV beim Bund ein

Den ÖPNV im Saarland nachhaltiger und attraktiver gestalten – mit diesem Ziel hat die Hochschule für Technik und Wirtschaft gemeinsam mit Partnern der Wirtschaft und der Kommunalpolitik einen Projektantrag beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eingereicht.

Unter dem Namen „SaarMover“ soll die Umsetzbarkeit automatisierter Mobilitätsangebote untersucht werden. Dabei wird die Kreisstadt Merzig durch einen automatisierten, elektrischen und rollstuhlgerechten Kleinbus mit dem Umland vernetzt. Unterstützung erhält das Projekt auch vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr.

„Mit dem SaarMover wollen wir einen weiteren Schritt in Richtung Mobilität der Zukunft machen. Ich freue mich, dass Merzig mit diesem Pilotprojekt vorangeht, sodass wir wertvolle Erfahrungen für die Umsetzung solcher Ideen sammeln können. Ich bin sicher, dass wir davon am Ende landesweit profitieren werden“, so Verkehrsministerin Anke Rehlinger.

Auch Professor Wieker, von der Hochschule für Technik und Wirtschaft, betont die Strahlkraft des Vorhabens: „Mit dem Projekt SaarMover bildet das Saarland die Speerspitze für die Erschließung der Mobilität im ländlichen Raum.“

Das saarländische Konsortium will im Rahmen von Saarmover die innovative Erweiterung des bestehenden ÖPNV-Angebots im Saarland durch einen hochautomatisierten Kleinbus untersuchen. Der Bus soll entlang einer festgelegten Route die Merziger Innenstadt mit den angrenzenden Gemeinden verbinden. Umgesetzt wird das Mobilitätsangebot durch die ARGE Nahverkehrsgesellschaft mbH. Der Bus wird dabei vollständig in das Nahverkehrsangebot des saarländischen Verkehrsverbundes, dessen Tarifstruktur und dessen Auskunfts- und Buchungssysteme integriert. Die komplett autonomen Fahrten werden durch einen Sicherheitsfahrer begleitet.

Merzig-Waderns Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich betont: „Zukünftig werden Bedarfsverkehre im ÖPNV eine wichtige Rolle bei der Sicherstellung der Mobilität im ländlichen Raum erlangen. Der Antrag für das Projekt SaarMover hat daher eine große Bedeutung für den Landkreis Merzig-Wadern.“

Vor allem in Kleinstädten und im ländlichen Raum besteht bei der Anbindung an den ÖPNV, insbesondere im Bereich der Elektromobilität, noch großer Forschungs- und Nachholbedarf. SaarMover stellt somit einen Baustein hin zu einem nachhaltigen ÖPNV dar und trägt langfristig zur Verkehrswende und dem Klimaschutz bei. Neben der technischen Umsetzung, soll auch die Akzeptanz der Bevölkerung sowie die Auswirkung auf die Arbeit der Beschäftigten im ÖPNV untersucht werden. Auch eine perspektivische Übertragbarkeit in andere Regionen und die Überführung in einen Regelbetrieb wird geprüft.

Das Gesamtvolumen des Projektantrags umfasst knapp 3 Mio. Euro. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr wird im Falle einer Förderung durch das BMWi nicht durch Bundesmittel gedeckte Eigenanteile der Projektpartner bis zur maximal zulässigen Summe aufstocken.

Weitere Stimmen der Projektpartner:

Christian Ebert, Geschäftsfüher Qivalon GmbH: „Autonome Elektrobusse sind eine Schlüsseltechnologie für ein komfortables und flexibles ÖPNV-Angebot im ländlichen Raum mit positiver Ökobilanz. Als Unternehmen, das sich schwerpunktmäßig mit der datengetriebenen Entscheidungsunterstützung für Flottenbetreiber beschäftigt, freuen wir uns, aktiv an der Etablierung dieser Schlüsseltechnologien mitwirken zu können.“

Heike Twele, HaCon Ingenieursgesellschaft mbH: “Mit dem Einsatz von autonomen Fahrzeugen im on-Demand-Verkehr kann der öffentliche Verkehr (ÖV) – insbesondere im ländlichen Raum – bei besserer Wirtschaftlichkeit wesentlich flexibler auf die Bedürfnisse der Nutzer reagieren. Die Verknüpfung mit dem regulären, liniengebundenen ÖV ist dabei essentiell, da die Reiseketten der Nutzer in der Regel nicht an den Grenzen der Bediengebiete enden. Für Hacon stellt das Projekt SaarMover eine Chance dar, die existierende Fahrgastinformation mit den Dispositions- und Buchungssystemen des on-Demand-Verkehrs zu verknüpfen und diese Lösung in einem realen Umfeld zu erproben. Damit kann die Digitalisierung im ÖV wesentlich vorangetrieben und so seine Zukunftsfähigkeit sichergestellt werden.”

Christian Bies, Leiter des städtischen Bauamtes Merzig: „Flexible und attraktive Angebote im ÖPNV sind für die Kreisstadt Merzig, die durch städtische als auch ländliche Strukturen geprägt ist, im Hinblick auf neue Mobilitätsformen, die Verkehrswende sowie die Erreichung der Klimaziele, von unverkennbarer Bedeutung. Gerade automatisierte Bedarfsverkehre mit elektrischen Kleinbussen wie sie im Projekt SaarMover in der Stadt Merzig erprobt und realisiert werden sollen bieten hier ein beachtliches Potential. Voller Vorfreude und Spannung blickt die Stadt Merzig auf das innovative SaarMover Projekt und hofft gleichzeitig auf eine nachhaltige Etablierung von automatisierten Bedarfsverkehren im ÖPNV-Angebot in der Stadt und der Region.“

REGIO.news - SaarMover

Saarbrücken erhält Förderbescheid über 3,3 Mio. Euro!

Von |2021-04-22T12:08:11+02:00April 20th, 2021|

Investitionen im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung in Saarbrücken

Bei einem gemeinsamen Termin mit Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Saarbrücker gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft mbH (SGS) und dem Geschäftsführer der SGS, Heinz-Peter Klein, überreichte Innenminister Klaus Bouillon einen Förderbescheid über 3,3 Millionen Euro, in dessen Betrag ein Tilgungszuschuss von rd. 665 000 Euro enthalten ist. Mit dem zinsvergünstigten Darlehen realisiert die SGS Umbauarbeiten auf der Folsterhöhe, wo die Sanierung eines dreizehngeschossigen Hochhauses am Königsbruch fortgeführt wird.

Innenminister Bouillon: „Das Land unterstützt gerne die Fortsetzung des Modernisierungsprogramms der SGS. Wir tragen damit dazu bei, dass die Siedlungsgesellschaft ihren sozialen Auftrag als kommunales Wohnungsunternehmen wahrnehmen kann.“

Das Förderprojekt umfasst die Modernisierung von 58 Mietwohnungen in dem bestehenden Gebäude in Saarbrücken, Königsbruch 5, im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung. Die Gesamtkosten der Modernisierungsmaßnahme belaufen sich auf 7,2 Millionen Euro. Als Förderdarlehen aus Mitteln der sozialen Wohnraumförderung werden 3 326 616 Euro bewilligt. Die SGS erbringt eine Eigenleistung von 760 000 Euro. Die Restfinanzierung erfolgt aus Mitteln der KfW und Kapitalmarktmitteln.

Mit dem Modernisierungsvorhaben setzt die Siedlungsgesellschaft ihr begonnenes Bestandssanierungsprogramm fort. Bereits in den vergangenen Jahren hat sie mit Unterstützung der sozialen Wohnraumförderung des Landes das Quartier „Folsterhöhe“ weithin sichtbar aufgewertet. Mit ihren Maßnahmen passt die Siedlungsgesellschaft ihren Bestand an die aktuellen und zukünftigen Marktanforderungen an und sichert zugleich das Angebot an bezahlbarem Wohnraum für die Zielgruppen der Wohnraumförderung.

„Die Soziale Wohnraumförderung im Saarland ist auf einem guten Weg“, sagt Minister Klaus Bouillon. „Unsere neu aufgelegten Programme zur Unterstützung des sozialen Mietwohnungsbaus und des sozialen Wohnungsbaus greifen.“

Zu den konkret umgesetzten Maßnahmen gehören u.a.:

• die Anhebung der Fördersätze im Mietwohnungsbau in zwei Schritten von ursprünglich 1 000 auf 1 900 Euro für Neubaumaßnahmen und für Umbaumaßnahmen von 900 auf 1 650 Euro,

• die Schaffung von voraussichtlich 462 sozial gebundenen Wohnungen bis Ende 2021 (Investitionen: rund 34 Millionen Euro),

• rund 1 500 Wohnungen (für rund 6 600 Personen), die über die Sonderprogramme 2015/2016 für Einheimische und Flüchtlinge geschaffen wurden (Investitionen: rund 36 Millionen Euro).

Der Minister: „Seit meinem Amtsantritt wurden etwa 70 Millionen Euro in diesem Bereich investiert – so viel wie noch nie zuvor. Bis Ende des Jahres werden rund 2 000 Sozialwohnungen neu geschaffen sein, bis auf einige wenige, die sich noch in der Umsetzung befinden.“

Die immer wieder vorgetragene Kritik an der geringen Zahl gebundener Wohnungen bzw. hohen Zahl an Wohnungen, die aus der Bindung herausfallen, sieht der Bauminister als unbegründet: „Die Wohnungen bleiben auch nach Ablauf der Bindungsfrist in aller Regel bei ihren sozialen bezahlbaren Mietpreisen. Das bedeutet, dass es im Bereich des preisgünstigen Wohnraums rund 17 000 Wohnungen im Saarland gibt.“

Minister Bouillon abschließend: „„Alles in allem sind wir mit der Sozialen Wohnraumförderung auf einem sehr guten Weg und haben viel erreicht. Wir sind aber noch lange nicht fertig und werden daher weiterhin dafür arbeiten, dass es noch besser wird.“

REGIO.news - OB Conradt

Oberbürgermeister Uwe Conradt legt einen Blumenstrauß zum Gedenken an die Corona-Opfer im Saarland vor der Ludwigskirche nieder – LHS

Landkreise erhalten rund 490.000 Euro zur Unterstützung junger Familien

Von |2021-04-22T12:09:40+02:00April 20th, 2021|

Bundesstiftung Frühe Hilfen

In diesem Jahr stellt das Familienministerium den saarländischen Landkreisen rund 490.000 Euro aus dem Fond der Bundesstiftung Frühe Hilfen zur Verfügung.

Seit über 13 Jahren sind die Angebote der Frühen Hilfen ein zentraler Baustein in der Familienpolitik der saarländischen Landesregierung. In diesem Jahr stellt das Familienministerium den saarländischen Landkreisen rund 490.000 Euro aus dem Fond der Bundesstiftung Frühe Hilfen zur Verfügung. Mit diesen Mitteln sollen die zahlreichen Angebote und Strukturen nicht nur fortbestehen können, sondern auch in Zukunft weiter ausgebaut werden.

„Mit den Frühen Hilfen wird besonders belasteten Familien ab Beginn der Schwangerschaft psychosoziale Unterstützung angeboten. Durch das weitreichende Unterstützungsnetzwerk im Saarland konnte mehr als 4.000 saarländischen Familien geholfen und 50.000 Hausbesuche durchgeführt werden. Gerade für mich als Familienministerin haben Frühe Hilfen einen sehr hohen Stellenwert“, so Monika Bachmann.

Bereits seit 2007 arbeitet die Bundesinitiative Frühe Hilfen im Rahmen des Kinderschutzgesetzes an der Sicherstellung und dem Ausbau von Unterstützungsnetzwerken für belastete Familien. Im Jahr 2018 wurde die Initiative in die Bundesstiftung Frühe Hilfen überführt, an der sich das Saarland nachhaltig beteiligt.

„Viele Familien – sowohl Kleinkinder, als auch Eltern – brauchen in prekären Situationen direkte Unterstützung sowie zuverlässige und verständnisvolle Ansprechpartner, die auch medizinische Unterstützung leisten können. Daher liegt unser Schwerpunkt auf der langfristigen aufsuchenden Betreuung durch Fachpersonal wie Familienhebammen oder Kinderkrankenpflegerinnen und -pflegern. Ich bin froh, dass wir diese Maßnahmen aus den Mitteln der Stiftung fördern können“, betont die Ministerin.

Weitere Informationen zu Angeboten und Strukturen der Frühen Hilfen im Saarland finden Sie unter www.fruehe-hilfen.saarland.de.

REGIO.news - Familienförderung

Fortsetzung der Förderung des „Ländlichen Raums“

Von |2021-04-22T12:10:43+02:00April 15th, 2021|

Innenminister Bouillon und Umweltminister Jost vereinbaren zusätzliche Unterstützung für saarländische Kommunen mit bis zu 6 Mio. Euro Bedarfszuweisungen

Die vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz aufgelegten Förderprogramme „Nachhaltige Dorfentwicklung im Saarland“ und „Sonderprogramm Ländliche Entwicklung“ (SoLE) werden auch in den nächsten drei Jahren vom Ministerium für Inneres, Bauen und Sport mit Hilfe von Bedarfszuweisungen aufgestockt.

Hiermit werden kommunale Dorfentwicklungsmaßnahmen wie z.B. die Ertüchtigung von Dorfgemeinschaftshäusern oder der Neubau von Mehrgenerationenspielplätzen finanziell unterstützt.

„Als Kommunal- und Bauminister sind mir sowohl der hohe Entwicklungsbedarf im ländlichen Raum und in den saarländischen Dörfern als auch die schwierige Haushaltssituation zahlreicher saarländischer Kommunen bestens bekannt“, sagt Minister Bouillon. „Vor diesem Hintergrund kofinanziert mein Haus bereits seit 2019 die Fördermittel des Umweltministeriums.“

Konkret werden die vom Umweltministerium gewährten EU-Mittel, Bundes- und Landeszuwendungen durch Bedarfszuweisungen auf eine Gesamtförderquote von bis zu 90 % aufgestockt. Der maximale Aufstockungsbetrag beträgt hierbei 153.750 Euro pro Projekt.

„Die Fortsetzung unserer Förderallianz ist von elementarer Bedeutung. Sie stellt einen zentralen Baustein für die in den zurückliegenden Jahren in Gang gesetzte dynamische Entwicklung in vielen Dörfern im Saarland dar“, so Minister Reinhold Jost.

Insgesamt flossen in den letzten beiden Jahren rund 8,5 Mio. Euro Fördergeld, die eine Gesamtinvestition von 10,1 Mio. Euro in den ländlichen Regionen des Saarlandes auslösten. 81 kommunale Projekte konnten so gemeinsam bewilligt werden.

Exemplarische Beispiele für gemeinsam im Rahmen der Kooperation umgesetzte Projekte:

A) Dörfliche Gemeinschaftsinfrastruktur

·      Um- und Anbau des ehem. Sportheims in Kerlingen zum DGH, Gde. Wallerfangen (ca. 109.000 €)

·      Barrierefreier Umbau der Ostertalhalle in Hangard zum Dorfgemeinschaftszentrum, Kreisstadt Neunkirchen (ca. 233.000 €)

·      Anlage eines Mehrgenerationenplatzes als Treffpunkt für Jung & Alt in Sitterswald, Gde. Kleinblittersdorf (ca. 166.000 €)

B) Ortsbild & Öffentlicher Raum

·      Neugestaltung Ortsmitte Eisen, Gde. Nohfelden (Gesamtzuwendung: ca. 283.000 €)

·      Neugestaltung des Brunnenplatzes in Wahlschied, Gde. Heusweiler (ca. 140.000 €)

·      Abriss & Neugestaltung der zentralen Fläche ehem. Haus Selzer in Honzrath, Gde. Beckingen (ca. 193.000 €)

C) Bildungsinfrastruktur

·      Erneuerung aller Fenster an der Mariengrundschule & Turnhalle in Namborn (ca. 287.000 €)

·      Anschaffung von Belüftungsanlagen für die Grundschule Ormesheim, Gde. Mandelbachtal (ca. 102.000 €)

D) Jugendinfrastruktur

·      Neubau eines Jugendzentrums in Uchtelfangen, Gde. Illingen (ca. 203.000 €)

·      Einbau einer Pellet-Heizung im Jugendclub Reinheim, Gde. Gersheim (ca. 30.000 €)

E) Kleinere Freizeit- & Tourismusinfrastruktur

·      Neubau einer Fußgängerbrücke über den Lindenbach am Glashütter Weiher in Rohrbach, Mittelstadt St. Ingbert (ca. 95.000 €)

·      Dach- & Umfeldsanierung der Hütte am Cloef-Aussichtspunkt in Orscholz, Gde. Mettlach (ca. 151.000 €)

E) Dorfökologie & Blühflächen

·      Wiederanpflanzung Regionaltypischer Straßenbäume im Stadtgebiet Blieskastel, Stadt Blieskastel ( ca. 35.000 €)

·      Gestaltung einer Grünfläche an der Kita Hirstein, Gde. Namborn (ca. 18.000 €)

F) Kulturelles Erbe:

·      Sanierung des Bergbaudenkmals in Lauterbach, Stadt Völklingen (ca. 61.000 €)

·      Sanierung des Umfeldes der Oranna-Kapelle in Berus, Gde. Überherrn (ca. 96.000 €)

G) Konzepte & Beteiligung

·      Integriertes Dorfentwicklungskonzept mit Bürgerbeteiligung Niederbexbach, Stadt Bexbach (ca. 9.000 €)

Durch den stark reduzierten Eigenanteil der Kommunen infolge der ergänzenden Bedarfszuweisungen ist die Umsetzung von wichtigen Zukunftsprojekten der Dorfentwicklung für viele saarländische Kommunen überhaupt erst möglich.

Kommunalminister Bouillon: „In Anbetracht der sehr hohen Anzahl an Maßnahmen der kommunalen Dorfentwicklung und des entsprechend hohen Förderbedarfs werden wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium fortsetzen und in den Jahren 2021 bis 2023 zusätzlich Bedarfszuweisungen in Höhe von bis zu 6 Mio. Euro bereitstellen.“

Insgesamt stellt das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport somit in den Jahren 2019 bis 2023 Bedarfszuweisungen in erheblicher Höhe von bis zu 8,6 Mio. Euro für die Dorfentwicklung und den ländlichen Raum zur Verfügung – ein elementarer Baustein für Zukunftsgestaltung in vielen Ortsteilen. „Das gemeinsam investierte Geld ist gut angelegt. Liefert es doch wichtige Impulse für den notwendigen Aufholprozess, für moderne Infrastruktur und für zukunftsfähige Dörfer im Saarland.“ Umweltminister Reinhold Jost

„Das sind gute Aussichten für unsere Kommunen! Nur durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen dem Umweltministerium unter Minister Reinhold Jost und meinem Haus ist die Abwicklung einer solch hohen Anzahl von kommunalen Förderprojekten möglich.“ Kommunal- und Bauminister Klaus Bouillon

m Zuge des Sonderrahmenplanes der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) sowie des GAK-Rahmenplanes beträgt die Förderquote des Umweltministeriums zu kommunalen Projekten der ländlichen Entwicklung und der nachhaltigen Dorfentwicklung im Regelfall 55-75 Prozent der förderfähigen Maßnahmenkosten.

Um die verbleibenden Eigenanteile der saarländischen Kommunen aufgrund deren angespannter Finanzsituation zu reduzieren, hatte Innenminister Klaus Bouillon im Jahr 2019 gemeinsam mit Umweltminister Reinhold Jost erklärt, dass das Innenministerium die Förderquoten im Rahmen des Sonderprogramms „Ländliche Entwicklung“ (SoLE) und des Förderprogramms „Nachhaltige Dorfentwicklung im Saarland“ bei kommunalen Projekten auf bis zu maximal 90 Prozent durch Bedarfszuweisungen aufstockt.

Die Förderquote der ergänzenden Bedarfszuweisungen beläuft sich im Regelfall auf 15-35 Prozent.
Die Kommunen tragen die verbleibenden 10 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

REGIO.news - Förderungen Landwirtschaft

90 Millionen Euro Förderung für saarländische Landwirtschaft und den ländlichen Raum

Von |2021-04-22T12:11:45+02:00April 7th, 2021|

Nach Erfolg bei Agrarministerkonferenz – Umweltminister Jost informiert im ELER-Begleitausschuss über mögliche Förderschwerpunkte

Das Saarland erhält für die Förderperiode 2023 bis 2027 rund 90 Millionen Euro zur Förderung für Landwirtschaft und den ländlichen Raum. Das ist mehr als das Doppelte der bisherigen Jahrestranche.

Umweltminister Reinhold Jost stellt im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung des ELER-Begleitausschusses nun die Förderschwerpunkte vor. „Wir befinden uns zum ersten Mal mit den anderen Bundesländern auf Augenhöhe und können auch Projekte fördern, die vorher nicht unterstützt werden konnten“, so Jost. „Damit können wir unsere Heimat noch zukunftssicherer gestalten.“ Insgesamt benannte der Minister sechs mögliche Schwerpunkte für die kommende Förderperiode.

  • Die Ausgleichzulage, die saarländische Landwirte aufgrund ihres benachteiligten Standortes erhalten, sollen weiterhin gezahlt werden.
  • Der Ökolandbau soll weiter ausgebaut werden. „Mit rund 20 Prozent sind wir im Saarland schon jetzt im Bundesvergleich Spitzenreiter. Darauf ruhen wir uns aber nicht aus und wollen deshalb bis 2025 den Anteil an ökologischer Landwirtschaft auf 25 Prozent steigern. Die Mittel dafür stehen uns jetzt sicher zur Verfügung“
  • Die Absicherung des wertvollen Dauergrünlandes ist ein wichtiges Thema. „Die im Saarland bereits mit einem hohen Anteil vertretenen artenreichen Grünlandflächen sollen weiter mit angemessenen Fördersätzen erhalten werden. Landnutzung und Naturschutz ergänzen sich und sind keine gegenseitigen Ausschlusskriterien“, so Jost.
  • Die Agrarinvestitionsförderung soll beibehalten und gegebenenfalls ausgebaut werden. Der Fokus liegt dabei beispielsweise auf mehr Tierwohl durch bessere Ställe, die Direktvermarktung regionaler Produkte sowie die Digitalisierung in der Landwirtschaft sollen besser nutzbar gemacht werden.
  • Die LEADER-Regionen sollen als weiterer Erfolgsmotor der ländlichen Entwicklung im Saarland fortgeführt werden. „Wir haben die Möglichkeit den vier LEADER-Regionen nicht nur mehr Mittel für die Regionalbudgets zur Verfügung zu stellen, sondern auch eine zusätzliche fünfte Region zu etablieren.
  • Die klassische Dorferneuerung spielt für das Land weiterhin eine tragende Rolle und soll aufgestockt werde. Die Förderung von Dorfentwicklungsprojekten, wie zum Beispiel der Neugestaltung oder Sanierung von dörflicher Infrastruktur, kann mit den Mitteln in der neuen Förderperiode erheblich gesteigert werden. „Wir wollen mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln neue Wege gehen, die bisher nicht möglich waren, um unsere Dörfer attraktiv und zukunftssicher zu machen“, so Jost.

Die möglichen Schwerpunkte sind ein erster Aufschlag im ELER-Begleitausschuss und werden im Laufe des Jahres weiter und genauer abgestimmt.

Hintergrund:

Der Begleitausschuss zum Saarländischen Entwicklungsplan für den ländlichen Raum 2014-2020 – kurz ELER-Begleitausschuss oder ELER-BGA – soll in Partnerschaft aller Akteure im ländlichen Raum die leistungsfähige und wirksame Umsetzung des Programms unterstützen. Er besteht aus Vertretern verschiedener für den ländlichen Raum relevanter Organisationen, Verbände, Interessensgruppen und Behörden.

Viele Gruppierungen aus den Bereichen Landwirtschaft, Weinbau- und Gartenbau, Umweltschutz, Kommunen, Soziales ebenso wie aus der Markt- und Ernährungswirtschaft sowie der Regionalentwicklung (Wirtschafts- und Sozialpartner) wurden zur Mitwirkung eingeladen. Im Vorfeld der ersten Partnerbeteiligung (Dezember 2012) zum Saarländischen Entwicklungsplan für den ländlichen Raum 2014-2020 (SEPL 2014-2020) wurden die Kontaktdaten aller Wirtschafts- und Sozialpartner aktualisiert und um eine Reihe neuer Institutionen erweitert.

REGIO.news - Förderungen Landwirtschaft

Johannes-Kepler-Gymnasium erneut als ICDL/ECDL-Prüfungscenter zertifiziert!

Von |2021-03-31T11:56:28+02:00Januar 11th, 2021|

Pressemitteilung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach erneut als ICDL/ECDL-Prüfungscenter zertifiziert

Das Johannes-Kepler-Gymnasium setzt den erfolgreichen Weg digitaler Bildung im Bereich Digitalen Lernen fort.

Seit dem Jahr 2016 ist das Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach eines der wenigen saarländischen Gymnasien, das sich akkreditiertes ICDL/ECDL-Testzentrum nennen darf und so seinen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, wertvolle Zertifikate im Bereich der Digitalen Kompetenzen zu erwerben. Diese Zertifikate sind in der Wirtschaft allgemein als Nachweis fundierter Computerkenntnisse anerkannt und somit ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Auch der TÜV empfiehlt die ICDL/ECDL-Weiterbildungsmaßnahme, die übrigens auch über die Grenzen Deutschlands hinweg einen sehr guten Ruf genießt.

Regelmäßig erwerben Schülerinne und Schüler im Rahmen des Unterrichts erfolgreich die Zeugnisse und verbessern damit deutlich und nachhaltig ihre Chancen am Arbeitsmarkt. Abgelegt werden im Seminarfach mindestens vier Teilprüfungen, in denen Kenntnisse in den Bereichen Computergrundlagen, Online-Grundlagen, Grundlagen-Textverarbeitung und Grundlagen-Tabellenkalkulation abgeprüft werden. Die Schulleiter des Johannes-Kepler-Gymnasiums überreichen in regelmäßigen Abständen den stolzen Prüflingen im Rahmen einer Feierstunde ihre Urkunden.

So bildet die ICDL/ECDL-Weiterbildungsmaßnahme im Seminarfach nur eine von mehreren Möglichkeiten, sich im Bereich Digitale Bildung zu qualifizieren. Die Schülerinnen und Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums können weitere Module wie „Grundlagen der Programmierung von Mikrocontrollern“, „Zehnfingerschreiben“ usw. wählen. Digitale Bildung spielt am Johannes-Kepler-Gymnasium eine zentrale Rolle. Sie wird im Fachunterricht, an Projekttagen und in speziellen Seminaren den Schülerinnen und Schülern vermittelt.

REGIO.news - Digitalisierung Schulen Lebach

Sanierung in Lebach-Jabach ermöglicht!

Von |2021-03-31T11:48:48+02:00Januar 11th, 2021|

Pressemitteilung Ministerium dür Umwelt und Verbraucherschutz

Ehemaliges Lebacher Bauernhaus wird ein Ort der Umweltbildung

Umweltministerium unterstützt Projekt des BUND mit rund 200.000 Euro

Die ersten Hürden sind genommen. Der BUND Saarland plant nicht nur eine neue Anlaufstelle. Für die Vermittlung von Themen und Zusammenhängen rund um Natur- und Umweltschutz soll zugleich ein „Zentrum für Ökologie und Umweltschutz“ entstehen.

Zu diesem Zweck hat der Landesverband das denkmalgeschützte südwestdeutsche Bauernhaus „Haus Eckert“ in der Jabacher Straße in Lebach erworben. Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz unterstützt Sanierung und Umbau des Gebäudekomplexes mit insgesamt rund 200.000 Euro. Einen entsprechenden Zuwendungsbescheid überreichte Minister Reinhold Jost dem Landesvorsitzenden des BUND, Christoph Hassel, bei einem Besichtigungstermin vor Ort.

„Ich freue mich, dass der BUND ein solch erhaltenswertes, historisches Bauernhausensemble in Kooperation mit weiteren Akteuren zu einem lebendigen Standort der Umweltbildung weiterentwickeln möchte. Wir unterstützen diesen Kraftakt gerne. Ich bin sicher, dass von diesem Projekt viele Impulse ausgehen werden im Sinne eines besseren Verständnisses und mehr Wissen über Natur und Umwelt“, so Minister Jost.

Entstehen soll in Lebach ein lebendiger Ort der Umweltbildung

Neben dem Haupthaus mit Wohn- und Wirtschaftsteil umfasst der Immobilienerwerb mit dem ehemaligen Schweinestall ein weiteres Gebäude. Entstehen soll in Lebach ein lebendiger Ort der Umweltbildung. Es ist geplant, im Obergeschoss des Haupthauses die Verwaltung und Büros des BUND Saarland unterzubringen und im Erdgeschoss Ausstellungs- und Seminarräume sowie Schülerlabore für verschiedenste Angebote rund um Ökologie und Umwelt zu schaffen. Parallel soll der Schweinestall zu einem weiteren größeren Seminar- und Konferenzraum umgebaut werden. Als weitere Chance, ein auch überregional wirkendes Umwelt- und Bildungszentrum zu etablieren, sieht der BUND Saar zudem in der geplanten Übernahme von Flächen und Gebäuden gegenüber dem alten Bauernhaus.

„Wir freuen uns sehr über die Förderung durch das Ministerium. Das zukünftige BUND-Zentrum für Ökologie und Umweltschutz ist ein wichtiger Baustein für die Durchführung von Bildungsangeboten. Die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) dient hierbei als Richtschnur für unsere Angebote“, so Christoph Hassel, Landesvorsitzender des BUND Saar.

Multifunktionales Konzept

Das Konzept ist dabei nicht alleine auf den BUND, sondern auf eine multifunktionale Nutzung ausgelegt, das der BUND mit Partnern bespielen will. Neben dem Energieeffizienz Netzwerk Saarlouis, dem Netzwerk Entwicklungspolitik Saarland und dem saarländischen Imkerverband haben auch bereits die Stadt und die VHS Lebach ihr Interesse bekundet, die neu entstehenden Räume für öffentliche Vereins-, Schul- und Bildungszwecke nutzen.

Diese über die reinen Vereinszwecke hinausgehende öffentliche Nutzbarkeit war gleichzeitig die Grundlage für die Förderwürdigkeit des Innenausbaus mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) im Rahmen der Dorfentwicklung.

Da es sich beim Haupthaus und dem ehemaligen Schweinestall um zwei getrennte Gebäude handelt, konnten hier zwei separate Zuwendungen für  Umbau/Revitalisierung gewährt werden. Die Sanierung der äußeren Hülle des denkmalgeschützten Gebäudes ist im Sinne der Erhaltung des ländlichen kulturellen Erbes ein eigener Fördergegenstand. Somit konnten in Verbindung mit dem vorgelegten Nutzungskonzept alle drei vom BUND vorgelegten Förderanträge für das Gesamtvorhaben „ BUND-Zentrum für Ökologie und Umweltschutz“ im Rahmen der privaten Dorfentwicklung bewilligt werden.

 

Mit Föderung über das Umweltministerium kann der BUND Saar e.V. ein leerstehendes, denkmalgeschützes Haus in Lebach sanieren!

Zukünftig sollen die Räume multifunktional durch verschiedene Akteure genutz werden könne.

REGIO.news - Bundzentrum Lebach

Photovoltaikanlage für das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach!

Von |2021-03-31T12:13:40+02:00Januar 10th, 2021|

Pressemitteilung Landkreis Saarlouis

Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach mit grünem Strom ins neue Jahr

Die Bürger-Energie-Genossenschaft Köllertal hat zusammen mit dem Landkreis eine 400 Quadratmener große Photovoltaikanlange in Betrieb genommen.
Die Anlage befindet sich auf dem Dach des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Lebach.

Eine Win-Win-Win-Situation für den Landkreis Saarlouis, für den Klimaschutz und für Bürgerbeteiligung beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Mit ihrem neuen Projekt, einem Bürger-Solarpark, wird die BEGK im Jahre 2021 ein neues Kapitel aufschlagen. Auf einer Fläche von ca. 1,9 Hektar wird die 1. Freiflächen Photovoltaik Anlage der BEGK entstehen und pro Jahr etwa 2 150 000 kWh Bürger-Solar-Strom erzeugen. Circa 2 150 Tonnen CO2 pro Jahr bleiben der Umwelt erspart. Eine herausgegebene Sondertranche von 750 Anteilen war nach kurzer Zeit überzeichnet. Der Vorstand der BEGK freut sich sehr über das große Interesse der Bürger und über den hohen Zulauf an Neumitgliedern. Vor sechs Jahren gegründet mit 15 Mitgliedern, ist man heute Stolz auf über 600 Mitglieder.

Von Oktober 2020 bis Januar 2021 konnten mehr als 200 Mitglieder neu gewonnen werden, das ist ein sehr großes Vertrauen in die Arbeit des Vorstandes und des Aufsichtsrates und Ansporn den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen: Möglichst viele Bürger für die Energiewende begeistern und an Erneuerbaren-Energien-Projekten zu beteiligen.

REGIO.news - Lebach Schule

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