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Homburg – Besuch des jüdischen Friedhofes!

Von |2021-08-02T15:33:32+02:00August 2nd, 2021|

Besuch des jüdischen Friedhofes in Homburg

Landtagspräsident Stephan Toscani und Bürgermeister Michael Forster legten Kranz nieder

Anlässlich des Jubiläumsjahres “1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland” besuchte Landtagspräsident Stephan Toscani zusammen mit Bürgermeister Michael Forster und der Vorsitzenden der Synagogengemeinde Saar, Ricarda Kunger, den jüdischen Friedhof in Homburg.

„Mit meinem Besuch möchte ich an das jüdische Leben in Homburg erinnern, das bereits im 17. Jahrhunderts begonnen hatte. Ich freue mich, dass das Erinnerungsjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland daran erinnert, welchen wichtigen Beitrag Jüdinnen und Juden zur gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung Deutschlands geleistet haben. Und ich hoffe, dass es viele Menschen dazu anregt, sich mit dem heutigen jüdischen Leben in Deutschland zu beschäftigen. Ich jedenfalls bin unendlich dankbar, dass es dieses jüdische Leben bei uns im Saarland und in Deutschland wieder gibt“, erläuterte Landtagspräsident Stephan Toscani.

Eine erste Erwähnung jüdischen Lebens in Homburg gab es 1686. Man unterhielt eine Synagoge, eine eigenständige Schule, ein rituelles Bad und ab 1822 einen Friedhof. Dieser Friedhof wurde 1832 um einen protestantischen und einen katholischen Teil erweitert. Die wirtschaftliche und politische Integration in die Stadtgesellschaft war um 1900 vollständig abgeschlossen. 1933 lebten in Homburg 163 Menschen mit jüdischem Glauben. Ab dem Jahr 2000 wurde die Ruine der während der Reichspogromnacht zerstörten Synagoge instandgesetzt und wird seitdem als Gedenkstätte genutzt. All dies berichtete Michael Emser vom Homburger Stadtarchiv bei einem kurzen Rundgang über den Friedhof und wies auch auf ein weiteres Kooperationsprojekt zwischen Schülerinnen und Schülern des Saarpfalz-Gymnasiums und dem Stadtarchiv Homburg hin, das in den nächsten Monaten startet: Eine App zu NS-Erinnerungsorten in Homburg.

Bei der Kranzniederlegung äußerte sich der Bürgermeister der Stadt Homburg, Michael Forster, gerührt: „Ich freue mich sehr über den Besuch des Landtagspräsidenten, um auf das Jubiläumsjahr ´1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland´ aufmerksam zu machen. Jüdisches Leben spielte und spielt in Homburg eine große Rolle. Zahlreiche Veranstaltungen, zum Beispiel anlässlich der Reichspogromnacht, Konzerte, Ausstellungen und Führungen durch das „Jüdische Homburg“, die Synagoge und der Jüdische Friedhof sowie das erst 2019 errichtete „Mahnmal gegen das Vergessen“ auf dem Marktplatz sollen dazu beitragen, dass alle Bürgerinnen und Bürger, vor allem auch Schulklassen, Zugang zu diesem wichtigen Thema erhalten, damit die dunkle Seite unserer Vergangenheit, nämlich die Judenverfolgung, die Deportation und das große Leid in den Konzentrationslagern, nicht in Vergessenheit geraten. Das sind wir den zahlreichen Opfern schuldig. Wenn wir alle zeigen, wie vielfältig jüdisches Leben ist, können wir erreichen, dass manches Vorurteil verschwindet. Antisemitismus und Rassismus sind keine Grundlage für ein friedliches Zusammenleben.“

Im Gedenken an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus legten Landtagspräsident Toscani und Bürgermeister Forster einen Kranz nieder. Der Bürgermeister überreichte zu diesem Anlass dem Landtagspräsidenten und der Vorsitzenden der Synagogengemeinde Saar auch das Buch „Juden in Homburg“ von Autor Dieter Blinn, in dem die Geschichte der jüdischen Lebenswelt in der Stadt bis 1945 eindrucksvoll und mit zahlreichen Abbildungen beschrieben ist.

Landtagspräsident Toscani hatte zuvor bereits die jüdischen Friedhöfe in St. Ingbert und in Blieskastel besucht.

Hintergrund:

Seit 1700 Jahren leben im Jahre 2021 nachweislich Jüdinnen und Juden auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik; die Kölner jüdische Gemeinde wurde in einem Edikt des römischen Kaisers Konstantin im Jahre 321 zum ersten Mal erwähnt. Seitdem ist jüdisches Leben ein fester Bestandteil unserer Kultur. Dies bildet den Anlass für das bundesweite Festjahr “1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland”. Auch wenn die Spuren jüdischen Lebens im Saarland etwa 1000 Jahre jünger sind als an anderen Stellen Deutschlands, sind sie an vielen Orten noch zu erkennen.

REGIO.news - Stadt Homburg
 Michael Emser (r., Stadtarchiv) berichtete bei einem kurzen Rundgang über jüdisches Leben in Homburg.
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Landtagspräsident Stephan Toscani, die Vorsitzende der Synagogengemeinde Saar, Ricarda Kunger, und Bürgermeister Michael Forster (v. l.) bei der Kranzniederlegung.

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Wörschweiler – Scheck vom Umweltministerium: Gebäudeabriss und Neugestaltung

Von |2021-08-02T15:24:18+02:00August 2nd, 2021|

Minister Reinhold Jost brachte Scheck nach Wörschweiler

Gebäudeabriss und Neugestaltung eines Geländes an der Limbacher Straße können bald verwirklicht werden

111.271,99 Euro – dies ist die Summe, die auf dem Scheck stand, den der saarländische Umweltminister Reinhold Jost am Mittwoch im Gepäck hatte. Übergeben hat er diesen vor dem ehemaligen Bürgermeisteramt in Wörschweiler an Bürgermeister Michael Forster, der Vorsitzender der Stiftung Klosterruine Wörschweiler ist, für den Abriss eines Gebäudes in der Limbacher Straße und die Neugestaltung der daraus entstehenden Fläche, die genau am so genannten Klostersteig, einem Pfad hinauf zur Ruine führt, liegt. Schon lang war dieses Thema in diversen Gremien immer wieder behandelt worden, allein die finanziellen Mittel fehlten. „Seit Jahren ist klar, dass dieses Anwesen weg muss und ein Anlaufpunkt für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Besucherinnen und Besucher geschaffen werden muss, um die Klosterruine weiter aufzuwerten. In einem Sanierungshaushalt bekommen wir das nicht hin, weshalb ich sehr froh bin, dass wir diesen äußerst großzügigen Betrag vom Umweltministerium als Zuschuss erhalten. Dies ist gelebte Kommunalpolitik vor Ort, die Pläne für das Vorhaben sind vorhanden und dies ist ein guter Anfang für die endgültige Umsetzung dieser Maßnahme“, dankte Forster allen Beteiligten. Ortsvorsteher Reinhold Nesselberger war es, der mit dem Anliegen immer wieder vorstellig wurde und beim Ministerium schließlich offene Türen einrannte. „Wir brauchen die Kümmerer vor Ort, die solche Sachen angehen und gestalten wollen. Es geht hier nicht nur um das Erscheinungsbild, sondern auch um das gesamte touristische Ensemble und ich bin froh, dass wir den ländlichen Raum mit solchen Zuschüssen stärken können“, so Umweltminister Jost, der auch erwähnte, dass Projekte oftmals an den Eigenanteilen scheitern würden, die meist noch so hoch seien, dass sie nicht zu stemmen seien: „Es fehlt nicht an den Ideen oder Plänen, sondern an den Mitteln, die teilweise nicht darstellbar sind.“

In den kommenden Jahren seien die Zuschüsse für den ländlichen Raum nochmal aufgestockt worden, erklärte der Minister, der in diesem Rahmen auch dazu aufforderte, weitere Anträge einzureichen: „Homburg hat unglaublich viel Potenzial und Homburg hat Geschichte. Es werden einige Programme starten, die zu der Stadt passen!“

Zu der Summe des Umweltministeriums kommen weitere 22.254,40 Euro vom Innenministerium hinzu, sodass der Eigenanteil für dieses Projekt bei ca. 15.000 Euro liegt. Die Pläne sind ebenfalls schon fertig, denn durch einen Kooperationsvertrag und mit der Hilfe von Ingenieur Rainer Schaller hat Roland Ecker vom Bauamt der Stadtverwaltung ein Areal gestaltet, das den Bürgern wie auch den Besuchern als Anlaufstelle zur Verfügung stehen soll. Nach dem Abriss sollen mehrere Fahrzeug- und Fahrradstellplätze im vorderen Bereich zur Straße hin entstehen, ein „Rastplatz“ mit Sitzgelegenheiten und Infotafeln bilden den Mittelpunkt der Anlage, während eine Blühwiese sowie eine Rutschanlage für die jüngsten Gäste für weiteren Erholungseffekt sorgen sollen. Angeschlossen wird der Platz an den Klostersteig, den direkten Pfad hinauf zur Klosterruine.

Auch Ortsvorsteher Reinhold Nesselberger freute sich über den Besuch des Ministers: „Ich bin glücklich, dass nach langem, harten Kampf dieses Ergebnis erzielt werden konnte. Dies ist wie ein Sechser im Lotto für uns und ich hoffe, dass wir das Projekt schnell ausschreiben und umsetzen können.“

Die Voruntersuchungen zum geplanten Abbruch des Gebäudes sind bereits durchgeführt, sodass die Arbeiten im nächsten Schritt öffentlich ausgeschrieben werden. Danach kann mit der eigentlichen Maßnahme, zunächst dem Abbruch und dann der Neugestaltung, begonnen werden.

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St. Ingbert – Spende für Rohrbacher Kindergärten

Von |2021-08-02T15:02:12+02:00August 2nd, 2021|

Spende für Rohrbacher Kindergärten – Außergewöhnliche Verkaufsaktion der Johannis-Apotheke in Rohrbach

Die Johannis-Apotheke in Rohrbach kann auf stolze 95 Jahre zurückblicken. Dieses Jubiläum nahm das Apothekerteam zum Anlass, schon vor einiger Zeit eine ungewöhnliche Verkaufsaktion zu starten mit dem Hintergrund, den Erlös den drei Kindergärten in Rohrbach zu spenden.

Tatsächlich gründete Pharmazierat Eugen Weis an gleicher Stelle 1926 eine Apotheke, damals die einzige zwischen St. Ingbert und Homburg, wo sich die Bürgerinnen und Bürger mit Arznei versorgen konnten. Viele Arzneimittel, wie beispielsweise Tinkturen, Salben oder Säfte, wurden noch von Hand hergestellt. Einige der Zutaten entnahm er seinem Kräutergarten, den er liebevoll hinter der Apotheke angelegt hatte, auch um seinen Lehrlingen zu zeigen, wie man aus diesen Pflanzen “Drogen”, sprich Arzneimittel, herstellte. Dazu benötigte er zahlreiche Geräte, Gläser aller Art und andere Behältnisse. All diese Dinge lagerten noch in den Kellerräumen, als Monique Albrecht Anfang 1989 die Johannis-Apotheke übernahm.

Nun musste Platz geschaffen werden und es stellte sich die Frage: “Wohin mit den ganzen alten Sachen?”. So wurde die Idee geboren, die alten Unikate an Liebhaber und Sammler zu verkaufen und den Erlös für einen guten Zweck zu spenden.

“Die Sachen wurden also von unserer Mitarbeiterin Dr. Anke Steinbach katalogisiert und für den Verkauf vorbereitet. Und nun sind wir unendlich stolz, den Erlös von 900 € an unsere Kindergärten übergeben zu können”, freut sich Monique Albrecht zusammen mit ihrem Team. Es hätte sie auch wirklich überrascht, wie die Sachen gewertschätzt wurden und wie groß die Nachfrage war.

Dankbar nahmen die Leitungen der drei Kindergärten die Spende entgegen und versicherten, dass das Geld zum Wohle der Kinder gut angelegt werde. “Wir freuen uns über diese gelungene und außergewöhnliche Spendenaktion, museumsreife Gegenstände an Liebhaber und Interessierte zu verkaufen und bedanken uns ganz herzlich”, so die Worte von Petra Simon, Leiterin der Kita St. Johannes in Rohrbach.

REGIO.news - St. Ingbert Pfanne
Monique Albrecht und Tochter Beatrice Reichert (2. und 3. v. r.) konnten rund 900 Euro als Verkaufserlös an die Rohrbacher Kindergärten weitergeben.

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St. Ingbert – Städtische Mitarbeiter & Stadtverwaltung helfen den Flutopfern!

Von |2021-07-30T20:35:13+02:00Juli 30th, 2021|

REGIO.news - St. Ingbert Pfanne

Städtische Mitarbeiter und Stadtverwaltung St. Ingbert helfen den Flutopfern

In den vergangenen Wochen unterstützten städtische Mitarbeiter auf verschiedene Art und Weise im Katastrophengebiet oder organisierten Aktionen in St. Ingbert. Kurze Zeit nach den starken Regenfällen und den Überflutungen brachen erste Hilfskräfte der Stadtverwaltung in die Katastrophengebiete auf.

Ein Mitarbeiter aus der Liegenschaftsverwaltung rückte mit dem THW St. Ingbert aus. Ein Mitarbeiter des Baubetriebshofs machte sich mit dem DRK St. Ingbert nach Rheinland-Pfalz auf. Mitarbeiter, die in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv sind, standen und stehen immer noch in Bereitschaft, um vor Ort zu helfen.

Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer stellt dabei Helferinnen und Helfer kurzfristig von der Arbeit frei.

In dieser Woche organisierte ein städtischer Mitarbeiter eine Hilfs- und Sammelaktion in St. Ingbert. Lars Krüger, Mitarbeiter in der Abteilung Umwelt und Stadtgrün, sammelte Material zum Räumen und Reinigen sowie Utensilien für eine Feldküche. Lars Krügerkommt gebürtig aus Stollberg in Nordrhein-Westfalen. Die Fluten richteten große Schäden in seiner Heimatstadt an. Dies veranlasste ihn eine Hilfsaktion zu starten und Material zu sammeln. Oberbürgermeister Ulli Meyer übergab ihm ebenfalls Material des Baubetriebshofes zum Räumen und für den Betrieb einer Feldküche. Trinkwasserkanister, Eimer, eine Vielzahl an Besen und Schaufeln sowie Schutzhandschuhe sind nur ein kleiner Teil, was Krüger mitnimmt. Der städtische Mitarbeiter unterstützt an diesem Wochenende die Aufräumarbeiten und bringt das Material persönlich an den Einsatzort.

Oberbürgermeister Ulli Meyer verabschiedete Lars Krüger und wünschte ihm eine gesunde Rückkehr. „Wir müssen in dieser Katastrophensituation in Deutschland zusammenhalten. In dieser Situation ist es selbstverständlich, dass wir schnell und unbürokratisch den Menschen in der Not helfen. Daher unterstützte ich gerne diese Aktion.“

Mitarbeiter des Rathauses organisierten zudem eine Spendenaktion für den Helfer.

Da viele Privatunternehmen aus dem Bereich Kanalspülung in den Katastrophengebieten helfen und die Kapazitäten im Saarland fehlen, bietet der Abwasserbetrieb St. Ingbert den benachbarten Kommunen ein Kanalspülfahrzeug an. Auf dieses kann in Notfällen oder bei Problemen in Kanal unkompliziert zurückgegriffen werden.

Weiterhin unterstützte die Stadtverwaltung die Sammlung der Feuerwehr personell und bei der Organisation.

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St. Ingbert – Der St. Ingberter SagenSommer!

Von |2021-07-30T20:31:31+02:00Juli 30th, 2021|

Sagenhafte Wanderungen für die ganze Familie – Der St. Ingberter SagenSommer

Es gibt viele spannende und oft auch richtig gruselige Geschichten rund um die Vergangenheit von St. Ingbert. Die Abteilung Tourismus hat jetzt einen SagenSommer entwickelt. Fünf Wege voller Abenteuer erzählen in St. Ingbert- Mitte und allen Stadtteilen die schönsten Sagen der Stadt. Die ersten drei Sagenwege – Riese Kreuzmann, Mori-Taten-Weg und Der Zauberkristall – sind nun online, zwei weitere folgen in den nächsten Wochen.

Eltern können sich freuen! Langweilige Sommertage in den Ferien gehören der Vergangenheit an. Jetzt heißt es rund um St. Ingbert Abenteuer erleben und Flora sowie Fauna der Region kennenlernen. Wer waren die Geister von Hassel? Was war das für ein Beziehungsdrama im Gehnbachtal? Wie lebte es sich im Reich des Riesen Kreuzmanns? Oder warum gibt es Rohrbach einen gebrannten Wald? Und was hat es mit dem Eichertsfelsen und den Kindern auf sich?

Viele Fragen, die alle auf fünf Rundwegen von jeweils 3 – 5 Kilometern rund um St. Ingbert beantwortet werden. Spannung, aber auch spielerische und kindgerechte Waldpädagogik erwartet Spaziergänger und Wanderer. „Ziel der Biosphärenstadt St. Ingbert ist es, ihren Bewohnern und Gästen die Sagen und Legenden der Stadt und den Lebensraum Wald näher zu bringen“, erzählt die Initiatorin Melanie Fritsch. In St. Ingbert im Gehnbachtal, in Oberwürzbach am Eichertsfelsen, in Rohrbach im Geißbachtal, in Hassel am Fröschenpfuhl und am Rentrischer Stiefel sind die Startpunkte der Wege. Gemeinsam mit dem Heimat- und Verkehrsverein und den Revierförstern der Stadt haben Mitarbeiterinnen der Abteilung Tourismus fünf tolle Wege gefunden. Sie versprechen Jung und Alt sowie Familien spannende Stunden im Wald.

Basiert auf App Actionbound

Wer allerdings nach Schautafeln oder Kennzeichnungen Ausschau hält, der sucht vergebens: „Der SagenSommer ist rein App-basiert“, erklärt Melanie Fritsch. Die Wege werden in der App „Actionbound“ beschrieben. Die ‚Sagenwege‘ sind für Kinder ab acht Jahren mit mindestens einer Begleitperson ausgelegt (Schwierigkeitsgrad der Aufgaben). Um in die jeweilige Sage einzutauchen, Aufgaben zu erhalten und auch zu lösen, wird ein Smartphone mit der eigens dafür entwickelten Actionbound-App verwendet, die man kostenlos herunterladen kann. Sie fungiert gleichzeitig als digitale Karte.

Jeder Sagenweg besteht aus mehreren Stationen, bei denen kleinere Aufgaben gelöst werden müssen. Die App erkennt dabei automatisch, wenn ein bestimmter Ort/eine Station erreicht wurde. Die Aufgaben können z.B. in Form von Multiple Choice-Aufgaben, Schätzfragen oder auch durch das Auffinden eines bestimmten Ortes (daher GPS notwendig) gelöst werden.

https://urlaub-st-ingbert.de/st-ingberter-sagensommer/

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Von |2021-07-28T15:54:59+02:00Juli 28th, 2021|

Violas Wunderkoffer – Kultursommer St. Ingbert geht weiter mit Kindertheater

Jetzt sind die Kleinen an der Reihe. Am Sonntag, 1. August um 15 Uhr, führt Violas Wunderkoffer das lustige Kasperletheater „Die gestohlenen Bratwürstchen“ im Innenhof der ehemaligen JVA in St. Ingbert auf.

Heute hat der König endlich mal Zeit für seine Tochter, die Prinzessin Rosalie. Er möchte mit ihr ein Picknick machen und dafür hat er Bratwürstchen bei der Großmutter bestellt. Der Kasper übernimmt die Lieferung also steht dem Ausflug nichts mehr im Weg. Wäre da nicht… wie es weitergeht, erfahren die Kinder, wenn der Vorhang aufgeht!

Ein lustiges Kasperlestück für Kinder ab drei Jahren. Die Aufführung dauert etwa eine Stunde. Tickets gibt es für 5,00 € bei der Kulturabteilung St. Ingbert, 06894-13 518.

Erforderlich ist ein negativer SARS-COV-2-Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf und beim Eintritt vorgelegt werden muss. Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sind von der Testpflicht befreit. Für Kinder ab sechs Jahren gelten die Testregelungen. Vollständig Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht ausgenommen, müssen aber einen offiziellen Nachweis hierzu erbringen. Es gilt das Tragen von medizinischen Masken oder FFP2-Masken, diese dürfen am Platz abgenommen werden.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Abteilung Kultur, Tel. 06894-13 518

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St. Ingbert – Schatz-Übergabe in der KITA Luitpoldschule!

Von |2021-07-27T10:33:50+02:00Juli 27th, 2021|

Übergabe eines besonderen Schatzes in der KITA Luitpoldschule

Zu Beginn der Sommerferien haben sich Schülerinnen und Schüler der Freiwilligen Ganztagsschule (FGTS) Wiesentalschule zusammen mit dem Betreuungspersonal auf den Weg gemacht, um einen Schatz der besonderen Art weiterzugeben. Vor der Kita Luitpold in der Innenstadt wurden Sie bereits spannungsvoll von den Kindern und Stefanie Schales, der KITA-Leiterin, erwartet.

In Gegenwart der Kinder konnte das Geheimnis des Schatzes gelüftet werden: Zu bestaunen gab es eine interessante Pflanztasche, gefüllt mit Erde und heranwachsenden Kartoffelpflanzen.

Diesen Schatz vertrauten die Schülerinnen und Schülern den Kita-Kindern zum Hegen und Pflegen mit vielen Geschichten, Erklärungen und Büchern an. Im Herbst sollen die Kartoffelpflanzen gemeinsam geerntet und zu einer leckeren Kartoffelspeise verarbeitet werden. Gemeinsames Kochen und eine Verkostung der selbst angebauten Kartoffeln sind für den Herbst geplant.

Seit Pandemiebeginn ist die FGTS verstärkt bestrebt, möglichst viele Outdoorangebote vorzuhalten, um die außergewöhnlichen Belastungen mit dem Aufenthalt in der Natur und Bewegung entgegenzuwirken und durch die Natur-Raum-Erlebnispädagogik einen Beitrag zum körperlichen und seelischen Wohlbefinden zu leisten. Die Nutzung vielfältiger Lernorte innerhalb und außerhalb der Stadt, die Nutzung und Erkundung des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Umfeldes lässt die Stadt zu einem lebendigen Lern- u. Erfahrungsraum mit vielen Möglichkeiten der Begegnung und des Kennenlernens werden.

Nadine Backes, Bürgermeisterin der Stadt St. Ingbert, hat allen Beteiligten zum Kooperationsprojekt gratuliert: „Ich freue mich sehr über die vielfältige, erfolgreiche Zusammenarbeit der städtischen Einrichtungen. Durch diese Erlebnispädagogik leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Kinder.“

Bei diesem Projekt handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Wiesentalschule und der Kita Luitpold. Die FGTS ist ein wichtiger Bestandteil in der Bildungspolitik in Deutschland damit Eltern Familie und Beruf vereinbaren können.

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Marika Flierl (3.vl.),verantwortlich für die FGTS bei der Stadtverwaltung, überreicht zusammen mit Schülerinnen und Schülern Kartoffelschätze und Informationsmaterial an die KITA-Kinder

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Saarbrücken – Trauer um großen saarländischen Fußballer!

Von |2021-07-22T14:41:10+02:00Juli 22nd, 2021|

Pressemitteilung 1.FC Saarbrücken

FCS trauert um einen großen saarländischen Fußballer

Der ehemalige saarländische Nationalspieler Kurt Clemens ist am Montagnachmittag im Alter von 95 Jahren verstorben. Clemens zählt den größten
Saar-Fußballern der Geschichte, galt als technisch brillanter Spieler. Zwischen 1950 und 1956, als das Saarland noch als eigenständiges Mitglied des Fußball-
Weltverbandes Fifa geführt wurde, lief er bei zehn von 19 Länderspielen für die saarländische Nationalelf auf – darunter auch die vier WM-Qualifikationsspiele
1953 und 1954 gegen Deutschland und Norwegen. In Medienberichten wurde Clemens nach diesen Spielen als „Weltklasse“ betitelt und auch in der Fußball-
Welt sollte sein Talent nicht ungeachtet bleiben: Der deutsche Bundestrainer Sepp Herberger hätte den Außenläufer gerne zur Weltmeisterschaft in die
Schweiz mitgenommen.

Seine Karriere begann für den gebürtigen Homburger in seiner Heimatstadt. Nach dem zweiten Weltkrieg spielte er bei Union, weiter beim VfL und schließlich beim SV Homburg. In dieser Zeit war er auch sehr erfolgreich in der Leichtathletik, wurde 1947 sogar saarländischer Meister im Kugelstoßen, ein Jahr
später im Fünfkampf. 1948 führte sein Weg ihn nach Karlsruhe zum VfB Mühlburg, die ihn aber in keinem Oberligaspiel einsetzten, weswegen er noch in
der laufenden Saison zurück an die Saar zum 1. FC Saarbrücken wechselte. Die Leichtathletik gab er auf, konzentrierte sich nur noch auf den Fußball. In diese
glorreiche Zeit der Blauschwarzen, die von vielen internationalen Freundschaftsspielen und dem Gewinn des Internationalen Saarlandpokals
geprägt wurde, fiel auch der 4:0-Sieg bei Real Madrid, der für Clemens vieles verändern sollte: „Es war einer der Höhepunkte meiner Laufbahn“, sagte er
später. Denn auch die Spanier wussten seine Taktik zu schätzen und boten die damalige Rekordsumme von 300.000 D-Mark für seinen Wechsel. 1950 wurde
Clemens erstmals in die saarländische Nationalelf berufen. Wie viel sein Einsatz in der Saar-Elf wert war, zeigte bereits das Qualifikationsspiel zur WM in Oslo,
als das Saarland 0:2 zurücklag, Clemens aber einer der Spieler war, der das Match schlussendlich noch drehen und zum Endstand 3:2 führen konnte.

1951 erlitt er eine schwere Kopfverletzung. Dennoch gab der ehrgeizige Saarländer nicht auf, unterschrieb zudem im selben Jahr einen Profivertrag beim
FC Nancy. In der Division 1 reichte es zwar nur zu Mittelfeldplätzen, 1953 stand der Saarländer aber im Pokalfinale, in dem man Lille Olympique aber 1:2
unterlag. Später kickte er zehn Jahre beim SV Saar 05 Saarbrücken, ehe er seine Karriere im Alter von 37 Jahren beendete. Beruflich verschlug es den Homburger zum saarländischen Finanzministerium, in welchem er als Übersetzer tätig war.

Wir verneigen uns vor einer prägenden Persönlichkeit im Saar-Fußball und werden sein Andenken in Ehren halten.

REGIO.news - 1.FCS

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St. Ingbert – Boris Nicolai auf dem Weg zu den Paralympics!

Von |2021-07-22T14:29:19+02:00Juli 22nd, 2021|

St. Ingberter Boris Nicolai auf dem Weg zu den Paralympics

Den St. Ingberterinnen und St. Ingbertern ist Boris Nicolai gut bekannt: Seit Jahren ist er sozusagen “Stammgast” bei der St. Ingberter Sportlerehrung, wo er für seine großen sportlichen Erfolge geehrt wird. Seit Dezember 2020 ist er zudem ehrenamtlicher Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen als offizieller Vertreter der Stadt St. Ingbert.

Und nun konnte er sich als aktuell Zweiter der Weltrangliste mit einer Nominierung für die Paralympics seinen Traum von Olympia erfüllen Mitte August macht sich Boris Nicolai auf den Weg zu den Paralympics nach Tokio. Dort wird er in der Disziplin Para Boccia als einziger deutscher Vertreter in seiner Startklasse antreten. Nach seiner Ankunft in Tokio geht es zunächst ins Trainingslager, bevor am 28. August die Wettkämpfe starten.

Heute hat Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer Boris Nicolai verabschiedet. “Wir alle wünschen Ihnen viel Erfolg und drücken sämtliche Daumen. Für uns sind Sie jetzt schon ein Gewinner, denn dabei sein ist alles! Wir sind sehr gespannt auf Nachrichten aus Tokio”, so der Oberbürgermeister. Als kleines Zeichen seiner Unterstützung überreichte er ihm ein Funktionsshirt mit dem Logo der Stadt St. Ingbert.

Boris Nicolai trainiert in der Vorbereitung auf die Paralympics z.Z. in Völklingen, da dort in der Halle der spezielle Boden nach den paralympischen Normen dauerhaft verlegt werden konnte.

REGIO.news - St. Ingbert Pfanne
vlnr. Oberbürgermeister Ulli Meyer, Kathrin Lorscheider Stabsstelle Kommunikation & Vereine überreichen Boris Nicolai ein Polo-Shirt mit St. Ingbert-Aufdruck für Tokio

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St. Ingbert – Spatenstich für Lidl-Verwaltungs- und Warenverteilzentrum!

Von |2021-07-22T14:21:13+02:00Juli 22nd, 2021|

REGIO.news

Nachhaltiges Lidl-Verwaltungs- und Warenverteilzentrum: Spatenstich in St. Ingbert

  • Umweltfreundliche Bauweise entspricht höchsten Nachhaltigkeitsansprüchen
  • Circa 5.000 Quadratmeter Blühwiese für Wildbienen
  • Rund 400 Arbeitsplätze, davon 200 zusätzliche für die Region geplant
Lidl optimiert die Nahversorgung der Region: Heute startete beim offiziellen Spatenstich mit Peter Strobel, Minister für Finanzen, Europa und Justiz des Saarlandes, Prof. Dr. Ulli Meyer, Oberbürgermeister der Stadt St. Ingbert und Wilfried Simon, Geschäftsführer der Lidl-Regionalgesellschaft Friedrichsthal, der Bau eines nachhaltigen und hochmodernen Lidl-Verwaltungs- und Warenverteilzentrums. „Wir danken der Stadt St. Ingbert und allen beteiligten Gremien für die sehr gute, schnelle und konstruktive Zusammenarbeit im gesamten Genehmigungsprozess und freuen uns, dass wir nun mit dem Bau unseres neuen Verwaltungs- und Logistikzentrums beginnen können“, erklärt Wilfried Simon. „Mit einem Investitionsvolumen im oberen zweistelligen Millionenbereich und rund 200 zusätzlichen Arbeitsplätzen im Verwaltungsbereich sowie in der Logistik wollen wir einen deutlichen Impuls für die regionale Wirtschaft und den heimischen Arbeitsmarkt geben.“ Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer unterstreicht: „Lidl ist ein lokal verankertes Unternehmen. Mit der Verlagerung der Verwaltung und Logistikzentrum nach St. Ingbert entstehen neue Arbeitsplätze. Besonders freue ich mich, dass neue Ausbildungsstellen geschaffen werden. Der neue Standort wird daher eine Bereicherung für die Stadt St. Ingbert sein.“

Umweltfreundliche Bauweise und hohe Standortverträglichkeit

„Uns war es wichtig, mit dem Neubau höchsten Nachhaltigkeitsansprüchen gerecht zu werden, daher haben wir diese Aspekte von Beginn an in die Planung einbezogen“, erläutert Wilfried Simon. Schon während des Bebauungsplanverfahrens wurde die Standortverträglichkeit des neuen Verwaltungs- und Logistikzentrums für Umwelt, Verkehr und Anwohner durch fundierte Untersuchungen mehrfach bestätigt.
Auch das Gebäude selbst setzt Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit: Die Kühlanlagen in St. Ingbert werden ausschließlich mit natürlichen Kältemitteln betrieben und sind zudem besonders energiesparend konstruiert. Die Abwärme dieser Anlagen wird für die Kühlung und Beheizung des gesamten Lagers und des Verwaltungstraktes genutzt, wodurch keine fossilen Brennstoffe nötig sind. Eine Photovoltaikanlage auf dem Gebäudedach produziert rund 1,2 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr, die überwiegend direkt vor Ort selbst genutzt werden. Darüber hinaus werden E-Ladesäulen zur Verfügung stehen, an denen E-Fahrzeuge und E-Bikes geladen werden können.

Circa 5.000 Quadratmeter Blühwiese für Wildbienen und Nützlinge

Im Rahmen des Lidl-eigenen Artenschutzprogramms „Lidl-Lebensräume“ sind seit Januar 2018 über 3,4 Millionen Quadratmeter Blühflächen an eigenen sowie an Standorten von Lieferanten entstanden. Zudem wurden Insektenhotels aufgestellt. An 30 Logistikzentren mit rund 140.000 Quadratmetern Blühfläche haben die Universität Hohenheim und die Heinz Sielmann Stiftung das Unternehmen wissenschaftlich dabei beraten. Eine solche rund 5.000 Quadratmeter große Blühwiese wird auch in St. Ingbert angelegt.

Rund 200 zusätzliche Arbeitsplätze für die Region

In der bestehenden Lidl-Regionalgesellschaft in Friedrichsthal arbeiten derzeit etwa 200 Mitarbeiter. Diese Zahl soll sich nach dem Umzug nach St. Ingbert mittelfristig etwa verdoppeln. Die Mitarbeiter sind in mehr als 15 verschiedenen Berufsfeldern in den Bereichen Logistik, Vertrieb, Warengeschäft, Immobilien und Personal tätig.
Damit bringt das neue Verwaltungs- und Warenverteilzentrum viele neue, attraktive Stellen nach St. Ingbert. Simon unterstreicht: „Gerne können neue Kollegen schon jetzt bei uns einsteigen und gemeinsam mit uns den Weg von Friedrichsthal nach St. Ingbert gehen. Besonders der Nachwuchs ist uns wichtig. Deshalb freuen wir uns auch auf Bewerbungen für unsere Azubi- und Abiturientenprogramme hier für St. Ingbert. Aktuell sind 128 junge Menschen als Azubis in der gesamten Lidl-Regionalgesellschaft Friedrichsthal tätig.“ Als Einstiegslohn erhalten alle Mitarbeiter – auch ungelernte sowie geringfügig Beschäftigte – bei Lidl in Deutschland mindestens 12,50 Euro pro Stunde. Die Mitarbeiter in den Logistikbereichen werden nach Einzelhandelstarif bezahlt.
Auch Finanz- und Europaminister Peter Strobel freut sich über die Ansiedlung des Lidl-Logistikzentrums: „Das neue Logistikzentrum ist nicht nur wichtiger Baustein in der Lieferkette, sondern schafft auch Arbeitsplätze in der Region. Für die Versorgung der Kundinnen und Kunden vor Ort sind leistungsfähige Logistikstandorte essenziell. Dass darüber hinaus auch noch wirtschaftliche Aspekte mit nachhaltigem Handeln in Einklang gebracht werden, begrüße ich sehr.“
REGIO.news - St. Ingbert Pfanne

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