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Saarbrücken – Brillen ohne Grenzen: Großrosseln übergibt gesammelte Brillen an JVA SB!

Von |2021-07-01T19:14:20+02:00Juli 1st, 2021|

REGIO.news -Theater Saarbrücken

Die nicht mehr benötigten Brillen wurden in Großrosseln gespendet und werden in der JVA Saarbrücken im Rahmen des Projekts „Brillen ohne Grenzen“ für den Transport in ärmere Regionen aufbereitet

Am Dienstag übergaben Vertreter der Gemeinde Großrosseln (Bürgermeister Dominik Jochum, 1. Beigeordneter Michael Krewer, Ortsvorsteher von Großrosseln Fred Schuler) zahlreiche, in Großrosseln gesammelte Brillen an Justizstaatssekretär Roland Theis und den Leiter der Justizvollzugsanstalt Saarbrücken Pascal Jenal. Im Rahmen des Besuchs besichtigte die Delegation aus Großrosseln die Räumlichkeiten der Arbeitstherapie der Justizvollzugsanstalt, in denen die Brillen gereinigt, aufbereitet und vermessen werden. Im Anschluss werden die Brillen über das Hilfsprojekt „Brillen ohne Grenzen“ in Regionen in aller Welt versandt, in denen sich viele Menschen keine Sehhilfe leisten können.

Justizstaatssekretär Roland Theis: „Ursprünglich war geplant, nur an den Standorten der saarländischen Justiz gebrauchte, nicht mehr benötigte Brillen für den wohltätigen Zweck zu sammeln und in der JVA Saarbrücken aufbereiten zu lassen. Inzwischen hat die Aktion jedoch erfreulicherweise Unterstützung von weiteren, am Mitmachen interessierten Institutionen und Behörden erhalten. So auch die Gemeinde Großrosseln. Ich danke insbesondere Fred Schuler, der als Ortsvorsteher die Initiative ergriffen und in seinem Ort Sammelstationen aufgebaut hat. Mit solchen Aktionen können wir dafür sorgen, dass Sehhilfen in ärmeren Regionen keine Luxusartikel bleiben müssen.“

Ortsvorsteher Fred Schuler ergänzt: „Als ich von der Kooperation des Justizministeriums mit ‚Brillen ohne Grenzen‘ zum ersten Mal gehört habe, wollte ich das Projekt direkt in meinem Ort unterstützen. Wir haben in Großrosseln eine Sammelbox aufgestellt, die sich schnell füllte. So kamen innerhalb von wenigen Wochen mehrere Hundert Brillen zusammen, die jetzt einer neuen sinnvollen Verwendung zugeführt werden können. So konnten wir als Ortsgemeinschaft schnell und unkompliziert einen Beitrag für dieses tolle Hilfsprojekt leisten.“

Weitere Informationen zu der Kooperation der saarländischen Justiz können Sie der folgenden Internetseite entnehmen: https://www.saarland.de/mdj_brillen_ohne_grenzen

Hintergrund: Informationen über das Hilfsprojekt “Brillen ohne Grenzen”

Das in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein Rotary-Hilfe-Tholey-Bostalsee e.V. betriebene Projekt „Brillen ohne Grenzen“ ist Teil einer deutsch-französischen Brillenfreundschaft, die zum Ziel hat, sehbehinderten Menschen in aller Welt einen Zugang zu Sehhilfen zu eröffnen. In vielen Schwellen- und Entwicklungsländern können sich große Teile der Bevölkerung keine Brillen leisten. Sie müssten hierfür sechs bis acht Monatslöhne aufbringen. Hier setzt das Projekt „Brillen ohne Grenzen“ an, indem es im Wege der Direkthilfe gebrauchte Brillen, die in Deutschland keinen Wert mehr haben, sammeln, aufbereiten und an jeden denkbaren Ort der Welt versendet, wo der französische Partner „L.S.F. Lunettes sans Frontiere“ und andere lokale Partner die kostenlose Verteilung der Brillen an die Menschen, die sie für ein eigenständiges Leben benötigen, sicherstellen. Darüber hinaus unterstützt „Brillen ohne Grenzen“ im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe den Entwicklungsdienst Deutscher Augenoptiker (EDA) beim Aufbau von EDA-Optikereinrichtungen vor Ort, die die Menschen nicht nur mit Optikerleistungen versorgen, sondern auch Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten für die Menschen vor Ort schaffen.

Künftig wird auch die saarländische Justiz das Projekt „Brillen ohne Grenzen“ unterstützen. In einem ersten Schritt werden in insgesamt 17 saarländischen Gerichten Sammelboxen von „Brillen ohne Grenzen“ aufgestellt werden. Diese Sammelboxen wurden in der Schreinerei der Justizvollzugsanstalt Saarbrücken gefertigt. In einem zweiten Schritt sollen die gesammelten Brillen dann in der dortigen Justizvollzugsanstalt für den Versand in die bedürftigen Regionen der Welt aufbereitet werden.

„Die Deutsch-französische Brillen-Freundschaft mit ihrer Hilfsaktion ‚Brillen ohne Grenzen‘ ist ein tolles Stück europäischen zivilgesellschaftlichen Engagments, das mit einfachen Mitteln Großes bewirkt, indem es zahlreichen Menschen die Chance auf ein eigenständiges Leben ermöglicht. Dass die saarländische Justiz hierzu einen Beitrag leisten kann, freut mich sehr Staatssekretär Roland Theis

Die Initiative „Brillen ohne Grenzen“ geht zurück auf Kapuziner-Pater Francois-Marie Meyer, der im Elsass vor mehr als 42 Jahren die Idee hatte, mit gebrauchten Brillen armen Menschen in aller Welt, die keinen Zugang zu Sehhilfen haben, zu helfen. Heute wird seine Idee durch den französischen Verein „L.S.F. Lunettes sans Frontiere – Brillen ohne Grenzen“ fortgeführt. L.S.F. ist seit vielen Jahren eine europaweit bekannte Anlieferstelle für gebrauchte Brillen und langjähriger Kooperationspartner von „Brillen ohne Grenzen“ aus dem Saarland.

Inzwischen wurden an sämtlichen saarländischen Gerichten Sammelstellen von „Brillen ohne Grenzen“ aufgestellt, bei denen sowohl die Beschäftigten der Justiz als auch Besucher gebrauchte Brillen abgeben und damit gemeinsam Gutes tun können. Die dabei gesammelten Brillen werden im Saarland in der WIAF-Brillenverwertungsstelle in St. Wendel und in der Gudd-Zweck-Brillenverwertungsstelle mit EDA-Optiker-Ausbildungswerkstatt in Oberkirchen (Gemeinde Freisen) sowie künftig auch in der Justizvollzugsanstalt Saarbrücken gereinigt, sortiert, zwischengelagert und im Anschluss über den französischen Partner „L.S.F. Lunettes sans Frontiere“ an bedürftige Personen in aller Welt verteilt werden, denen so ein Zugang zu Sehhilfen geschaffen und damit ein wesentlicher Grundstein für ein selbständiges Leben gelegt wird.

Regionalverband fördert soziale Projekte!

Von |2021-04-09T14:40:40+02:00Januar 22nd, 2021|

Über 40.000 Euro für Verbände von Hilfsbedürftigen im Jahr 2020

Der Regionalverband Saarbrücken bewilligt 42.600 Euro für Verbände von Hilfsbedürftigen für das vergangene Jahr. Insgesamt erhalten vier Einrichtungen und Vereine Zuschüsse. Regionalverbandsdirektor Peter Gillo: „Die Zuschüsse sind gut angelegtes Geld, denn in den Einrichtungen und Vereinen wird seit vielen Jahren hervorragende Arbeit geleistet. Für den Regionalverband Saarbrücken als größtem Sozialhilfeträger im Saarland ist das Engagement der kirchlichen und freien Träger unverzichtbar.“

Das Diakonische Zentrum in der Völklinger Gatterstraße erhält einen Zuschuss in Höhe von 20.000 Euro. Es fungiert als Anlaufstelle für in Not geratene Familien und Einzelpersonen. Das Angebot wird durch spezialisierte Beratungshilfen ergänzt. Die Einrichtung setzt sich aus einem Arbeitslosenzentrum mit dem inhaltlichen Schwerpunkt der Sozialberatung und Hilfen zur Qualifizierung, Beschäftigung und Wiedereingliederung sowie dem Treffpunkt Café VALZ, der Seniorenberatung, Angeboten für Frauen, der Freiwilligenagentur sowie einer Schuldner- und Insolvenzberatung zusammen. Seit 2011 ist dem Diakonischen Zentrum Völklingen die Betreuung von wohnungslosen Menschen in Form der aufsuchenden Sozialen Arbeit angebunden. Zudem ist dem „Haus der Diakonie“ ein Mehrgenerationenhaus angegliedert.

Mit 15.000 Euro wird das Sozialkaufhaus „Wertstatt“ des Zentrums für Bildung und Beruf Saar (ZBB) in Saarbrücken-Burbach bezuschusst. Hier finden Bürger auf rund 150 Quadratmetern Kleider, Haushaltsware und Kinderspielzeug. Darüber hinaus bietet es Arbeitsmöglichkeiten für Menschen, die auch auf dem zweiten Arbeitsmarkt kaum Chancen auf eine längerfristige Beschäftigung haben. So werden knapp 20 Menschen hier im Rahmen der Arbeitsgelegenheit (AGH) beschäftigt.

Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland (KISS) der Landesvereinigung der Selbsthilfe e.V. erhält 6.100 Euro. Von den 700 bestehenden saarländischen Selbsthilfegruppen arbeiten rund 270 im Regionalverband. KISS bietet die Beratung von Einzelpersonen und deren Vermittlung an bestehende Selbsthilfegruppen und –verbände an. Auch Unterstützung bei Gruppengründungen und die Beratung der Selbsthilfegruppen bei organisatorischen Fragen und der Gestaltung der Arbeit werden angeboten.

Für den Blinden- und Sehbehindertenverein für das Saarland e.V. wurden 1.500 Euro bewilligt. Er vertritt die Interessen der rund 6.500 Blinden und hochgradig sehbehinderten Menschen im Saarland. Außerdem bietet der Verein Beratungen in allen sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Fragen sowie eine Betreuung im sportlichen Bereich an.

Regionalverband Saarbrücken Saarbrücker Schloss

Abholaktion für regionale Produkte gestartet!

Von |2021-04-09T14:41:47+02:00Januar 10th, 2021|

10.01.2021 Quelle: Regionalverband Saarbrücken/ Bild: Karoline Schmidt
 

Ab sofort bietet die Tourist Info Saarbrücker Schloss einen Abhol-Service für Produkte aus Ihrem Sortiment an.

Das Angebot reicht von regionalen Spezialitäten über Bücher und Broschüren bis zu Präsentkörben. Produkte können telefonisch oder per Mail bestellt werden.

Auf Wunsch stellt die Tourist Info Saarbrücker Schloss auch Präsentkörbe zusammen, beispielsweise mit regionalen Produkten aus dem Biosphärenreservat.

Die Tourist Info Saarbrücker Schloss bietet ab sofort einen Abhol-Service für Produkte aus ihrem Sortiment an. Interessierte können die Artikel per Telefon oder E-Mail bestellen und dann mit einem festen Termin bei der Tourist Info im Foyer des Saarbrücker Schlosses abholen. Die Termine werden so koordiniert, dass es zu keinen Warteschlangen kommt. Die Bezahlung der Bestellung erfolgt über Rechnung. Bestellte Produkte können auch versandt werden. Die dabei entstehenden Versandkosten sind abhängig von dem bestellten Produkt. Die Tourist Info Saarbrücker Schloss ist von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr erreichbar.

Das Angebot der Tourist Info reicht von regionalen Spezialitäten über Bücher und Broschüren bis zu Präsentkörben mit verschiedenen Produkten, beispielsweise aus dem Biosphärenreservat Bliesgau. Eine kleine Übersicht über die angebotenen Produkte finden Sie unter  www.regionalverband.de/touristinfo. Bei Fragen und Wünschen beraten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch per Telefon oder E-Mail.

Kontakt und Erreichbarkeit:
Tourist Info Saarbrücker Schloss
Mo. bis Fr.: 9 bis 17 Uhr
E-Mail: touristinfo@rvsbr.de
Telefon: +49 (0)681 506 6006

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