TOP News für Dillingen/Saar – Bietet Nachrichten direkt aus der Stadt Dillingen/Saar – REGIO.news bietet lokale Nachrichten aus dem Saarland

“Best of Camping” im Saarland !

Von |2021-03-30T10:36:16+02:00März 10th, 2021|

Natururlaub in allen Facetten

Die Campingsaison 2021 wartet auf den Startschuss! Aktuell erschienen ist die neue Übersichtskarte „Best of Camping“ der Tourismus Zentrale Saarland (TZS). Die Broschüre dient als Planungshilfe für einen Campingurlaub im Saarland und stellt acht ausgewählte Camping- und Reisemobilstellplätze vor, die sich in der Nähe von besonders schönen Naturräumen befinden. Jeder Camping- oder Stellplatz wurde zudem noch durch einen Freizeittipp in der Umgebung ergänzt – sei es der Besuch der barocken Altstadt in Blieskastel oder der Saarland-Therme.

Mit dem Naturpark Saar-Hunsrück, dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald und dem UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau warten im Saarland gleich drei beeindruckende Natur- und Erholungsräume. Für alle, die ihren Urlaub in Wassernähe verbringen möchten, bieten der Bostalsee, der Stausee Losheim und die Saar mit hervorragenden Freizeitmöglichkeiten beste Voraussetzungen. Naturbelassene Wald- und Wiesenpfade zeichnen die Wanderwege im Saarland aus. Das deutschlandweit einmalige Netz an über 70 Premiumwanderwegen sucht seinesgleichen in anderen Wanderregionen. Für Radfahrende sind familienfreundliche Strecken entlang der Flusstäler, Touren nach Frankreich und Luxemburg bis hin zu anspruchsvollen Anstiegen auf die Höhen der Mittelgebirge zu empfehlen. Auch Mountainbiker und Rennradfahrende schätzen das saarländische Profil und die schönen Naturpassagen.

Die neue Übersichtkarte „Best of Camping“ kann bei der Tourismus Zentrale Saarland per Mail an info@tz-s.de angefordert werden. Weitere Camping- und Reisemobilstellplätze im Saarland sind unter www.camping.saarland zu finden.

REGIO.news - BIenen

Mit Pflanzaktion Bienen retten !

Von |2021-03-30T10:43:50+02:00März 9th, 2021|

„Deutschland summt!“ wirkt mit vielen Teilnehmenden dem Insektensterben entgegen

Der bundesweite Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“ startet in seine sechste Runde. Prämiert werden insektenfreundliche Gärten und inspirierende Aktionen. Mehr als 2.400 engagierte Menschen nahmen im vergangenen Jahr am Wettbewerb teil.

Alt und Jung, wandelten ihre Gärten, Balkone, Firmengelände oder andere Flächen in blühende Bienenoasen um – insgesamt entstanden 41 Hektar bienenfreundliche Fläche. Corona trieb die Menschen in ihre Gärten, deshalb bietet sich auch in diesem Frühjahr an: Ran an den Spaten, heimische Blumen, Kräuter, Wiesen und Hecken pflanzen – gerade draußen im Garten gelingt es, coronatauglich gemeinsam Freude am Bienenschutz zu erleben!

Engagierte Insektenfreunde sind aufgerufen, sich ab sofort auf die Suche nach öden Flächen zu machen und mit der Umgestaltung zu beginnen: vor der Firma, im Schul- oder Kitagarten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse. Für Bienen und andere Insekten ist jede Blüte wertvoll.

„Für den Pflanzwettbewerb sollen heimische Pflanzen gesetzt und Strukturen wie Kräuterspiralen oder „wilde Ecken“ angelegt werden.“, so Dr. Corinna Hölzer, Initiatorin des Wettbewerbs. Die Jury bewertet außerdem, wie sinnvoll, freudvoll und engagiert die Pflanzaktionen durchgeführt werden, denn ein Ziel des Wettbewerbs ist, den Funken überspringen zu lassen auf Nachbarn, Familie oder mithilfe der Internetseite des Wettbewerbs auf viele weitere Menschen.
Ab dem 1. April 2021 können die Aktionen online beschrieben und zusammen mit Vorher-Nachher-Bildern hochgeladen werden: www. wir-tun-was-fuer-bienen.de

Hintergrund:
Mittlerweile sind mehr als die Hälfte der über 550 heimischen Wildbienen-Arten in ihrem Bestand bedroht. Die Ursachen für den Rückgang und die Gefährdung der Insekten liegen in der Zerstörung ihrer Nistplätze und in der Vernichtung oder Verminderung ihres Nahrungsangebots. Dem wirkt die Initiative „Deutschland summt!“ mit dem Pflanzwettbewerb entgegen. Über die Stiftung für Mensch und Umwelt Die Stiftung für Mensch und Umwelt (SMU) wurde als gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Berlin im September 2010 gegründet. Sie realisiert eigene Projekte, unter anderem diesen Pflanzwettbewerb, der 2021 im sechsten Jahr stattfindet.
Mit „Deutschland summt! Wir tun was für Bienen“ lenkt die Stiftung seit 2010 die Aufmerksamkeit auf Möglichkeiten, dem rasanten Bienensterben entgegenzutreten. Es entstand ein Netzwerk aus bislang 30 Gemeinden, Kommunen und Landkreisen – alle wollen ihre Region farbenfroher, attraktiver und lebenswerter gestalten und ihre Einwohner aktivieren, selbst für mehr biologische Vielfalt einzutreten. Dabei dienen Wild- und Honigbienen als „Botschafterinnen“.
Mehr über die Stiftung unter: www.stiftung-mensch-umwelt.de
Mehr zum Pflanzwettbewerb 2021 unter: www.wir-tun-was-fuer-bienen.de
Mehr über Deutschland summt! unter: www.deutschland-summt.de
REGIO.news - Vogelsbornkapelle mit Grafitti besprüht - Eiweiler - Heusweiler

“Marienhof“ in Gerlfangen erneut ausgezeichnet !

Von |2021-03-30T10:50:08+02:00Februar 26th, 2021|

19.02.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung von Umweltministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
 
 

Umweltminister Reinhold Jost gratuliert „Marienhof“ in Gerlfangen – „Saarländische Ökolandbau- Strategie ist der richtige Weg!“

Der saarländische Umweltminister Reinhold Jost gratuliert der Familie Zenner vom „Marienhof“ in Gerlfangen zur erneuten Auszeichnung als bester Bioladen Deutschlands.

„Das ist ein großartiger und ebenso verdienter Erfolg für die Familie Zenner und ihren tollen Hof. Die Umstellung auf ökologische landwirtschaftliche Erzeugung vor fast 30 Jahren zeigt bei dem Familienbetrieb in Gerlfangen beispielhaft und unabhängig von Prämierungen schon lange, wie sinnvoll und zukunftsweisend diese Anbaumethode und die Unabhängigkeit von externen Vertriebswegen und dem Großhandel ist“, so der im Saarland auch für die Landwirtschaft zuständige Minister.

Das Saarland ist bundesweit mit Abstand Spitzenreiter in Sachen Biolandbau. Rund 20 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Fläche im Saarland werden nach den Kriterien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. „Das ist gut für die Artenvielfalt, gut fürs Grundwasser und gut für die Tiere. Darüber hinaus ist es vor allem in Kombination mit Direktvermarktung auch auskömmlich und rentabel. Vor diesem Hintergrund haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Anteil an Biolandbau im Saarland bis 2025 auf 25 Prozent zu steigern. Dafür stellen wir natürlich auch die dazu gehörigen Fördermittel zur Verfügung“, so Jost. Der Bundesdurchschnitt beim Flächenanteil im Biolandbau liegt aktuell bei weniger als zehn Prozent und hier ist das Ziel Bundesregierung, diesen bis 2030 auf 20 Prozent zu steigern.

Im Saarland gibt es aktuell 136 Betriebe die im Haupterwerb ökologischen Landbau betreiben. Dazu kommen nochmals fast 100 Landwirtschaftsbetriebe, die auf Teilflächen und ohne gesonderte Förderung in erster Linie biologisch Obst anbauen. Dazu kommen eine größere zweistellige Anzahl an Hofläden und zahlreiche Lebensmittelautomaten im Saarland, die schon jetzt für ein großes Angebot an direkt vermarkteten Produkten sorgen. „Das ist Wertschöpfung und fair trade vor der eigenen Haustüre. Wer von diesen Angeboten Gebrauch macht, unterstützt nicht nur unmittelbar die heimischen Produzenten, sondern leistet durch die kurzen Wege vom Hersteller zum Verbraucher auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, so der Minister.

Hintergrund:

Der Biolandhof „Marienhof“ im saarländischen Gerlfangen (Landkreis Saarlouis) ist zum zweiten Mal nach 2018 in der Leserwahl des Fachmagazins „Schrot & Korn“ für den „Besten Bio-Hofladen“ in Deutschland ausgezeichnet worden. Der Familienbetrieb existiert seit 1965. Im Jahr 1992 hat die Familie Zenner den Hof auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt. Seit 2008 ist der „Marienhof“ ein Bioland-Betrieb.

Ebbes von Hei

Alle Saarland-Museen in einem Portal!

Von |2021-03-30T11:39:37+02:00Februar 8th, 2021|

Pressemitteilung Tourismuszentrale Saarland

In saarländischen Museen stöbern

Saarland-Kultur im Schnelldurchlauf! Unter der URL http://saarland.digicult-museen.net/ haben etliche der saarländischen Museen ihre Bestände erfasst, fotografiert und online gestellt. Jedes Exponat wird einzeln vorgestellt und besitzt einen Beschreibungstext. Neben aktuellen Ausstellungen, die hinter verschlossenen Türen auf Besucher warten müssen, sind auch ältere Bestände in der Datenbank enthalten und können angeschaut werden.

Museum

Kreisumweltpreis – Jetzt mitmachen!

Von |2021-03-30T11:43:40+02:00Februar 1st, 2021|

 

Mitmachen beim Umweltpreis 2021

Schon seit 1985 gibt es den Umweltpreis des Landkreises Saarlouis. Mittlerweile ist er schon gelebte Tradition. In diesem Jahr geht es um den Aspekt der „ökologischen Altbausanierung“.

Mit diesem Thema möchte der Kreistag, Umbauprojekte, die Gesichtspunkte des nachhaltigen Bauens verfolgen, hervorheben. Zum einen soll das Spektrum dessen veranschaulicht werden, was heute bauökologisch und technisch möglich ist. Zum anderen soll herausragenden Beispielen durch die Prämierung größere Bekanntheit verschafft und so zur Nachahmung eingeladen werden. Ausgelobt wird insgesamt ein Preisgeld von 3.000 Euro.

Gesucht werden Altbauten, die nach ökologischen, klimaschonenden, energieeffizienten Standards saniert wurden und zeigen, dass nachhaltiges Bauen viele Vorteile bietet. Als Altbauten im Sinne des Kreisumweltpreises werden Gebäude verstanden, die vor der ersten Energieeinsparverordnung (01.11.1977) errichtet wurden.

Gestiegenes Umweltbewusstsein und hohes Kosteneinsparpotential, flankiert von attraktiven Fördermöglichkeiten, haben in den letzten Jahren viele Hausbesitzer im Landkreis Saarlouis dazu veranlasst, ihre Eigenheime oder vermieteten Gebäude zu sanieren. Sie alle sind aufgerufen, sich für den Umweltpreis zu bewerben. Bewertet werden alle durchgeführten Sanierungsmaßnahmen – vom Keller bis zum Dach. Die Jury freut sich besonders auf ganzheitlich, unter ökologischen Gesichtspunkten, sanierte Gebäude.

Mit dem diesjährigen Umweltpreis möchte der Landkreis Saarlouis die Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen und Institutionen dazu ermutigen, sich für eine natürliche und nachhaltige Umwelt und für Klimaschutz zu engagieren. Er möchte dazu anregen und Ansporn geben, bei eigenen Umbauprojekten neusten ökologischen Standards Priorität einzuräumen.

Die Bewerbung zur Teilnahme erfolgt unter Verwendung des Bewerbungsbogens. Die Bewerbung ist bis zum 19.02.2021 per Post an den Landkreis Saarlouis, Amt 69, Kaiser-Wilhelm-Str. 4-6, 66740 Saarlouis, oder elektronisch an umwelt@kreis-saarlouis.de zu senden. Es gelten die Richtlinien des Landkreises Saarlouis für die Vergabe des Umweltpreises.

Einsendeschluss ist der 19.02.2021.

Ziel des Umweltpreises ist es, das Bewusstsein um eine natürliche Umwelt als lebensnotwendige Grundlage zu fördern. Zugleich soll die Eigeninitiative im Landkreis Saarlouis ansässiger Einzelpersonen, Personengruppen, Arbeitsgemeinschaften, Schulen, Unternehmen und sonstiger Institutionen angeregt und unterstützt werden, aktiv an der Lösung lokaler Umweltprobleme mitzuwirken. Besondere Leistungen auf diesem Gebiet will der Wettbewerb herausstellen. Der Umweltpreis wird demgemäß für wirtschaftlich realisierbare Vorschläge und Pläne sowie praktische und geistige Arbeiten verliehen, die zur Erhaltung der Umwelt beitragen. Fachliche Unterstützung bei der richtigen Anlage innerörtlicher Naturflächen erhalten Interessierte auch von der Landwirtschaftskammer, dem Verband der Gartenbauvereine und dem Landesverband der Imker. Vom Ministerium für Umwelt wird die Anlage privater innerörtlicher Blühflächen zusätzlich finanziell gefördert.

REGIO.news -Umweltpreis

Saarland Vorreiter bei staatlicher Waldpflege!

Von |2021-03-30T11:58:19+02:00Januar 22nd, 2021|

Wussten Sie schon…

…, dass das Saarland Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Waldbewirtschaftung ist? Im Ländervergleich weist das Saarland mit 75% den höchsten Anteil an Laubäumen auf (Bundesschnitt 44%).

Das Saarland war und ist bundesweit Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Bewirtschaftung seines Staatswaldes. Im Ländervergleich weist unser Bundesland mit 75 Prozent den höchsten Anteil an Laubbäumen auf. Der Bundesschnitt liegt bei 44 Prozent.

Der Klimawandel setzt unserer Natur zu

Extreme Wetterereignisse von Hitzewellen mit anhaltender Trockenheit bis hin zu Starkregen. Die Auswirkungen auf unsere Wälder sind besonders augenfällig – und werden in weiten Teilen der Bevölkerung emotional diskutiert. Die Sorge um den Wald und um seine Gesundheit ist nicht neu. Bereits in den 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts hat das sogenannte Waldsterben die Gesellschaft aufgeschreckt. Vieles wie z.B. die Luftreinhaltepolitik und die Art und Weise der Waldbewirtschaftung ist besser geworden. Trotzdem ist die Bodenversauerung – heute vor allem durch Stickstoffeinträge aus Verkehr, Landwirtschaft und Industrie noch nicht gestoppt und stellt eine Hypothek für die Gesundheit der Wälder dar. Unser Wald ist Erholungs- und Freizeitraum, Ort nahezu ungestörter Entwicklung für die Natur- und Artenvielfalt, bedeutender Kohlenstoffspeicher aber auch Produktionsstätte für den wertvollen nachwachsenden Rohstoff Holz. Ein Hektar Wald im saarländischen Staatsforst produziert pro Jahr 15 bis 30 Tonnen Sauerstoff, filtert 50 Tonnen Staub, und hält bis zu 3 Millionen Liter Wasser zurück. Deutschlandweit trägt der Wald zu einer CO2-Minderung von 127 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid bei.

Bereits jetzt haben andauernde Hitze und Trockenheit dem Wald deutschlandweit erheblich zugesetzt. Die aktuelle Baumartenzusammensetzung und die bestehende Struktur der Wälder machen ein schnelles Reagieren auf den Klimawandel unmöglich. Fichtenwälder werden von der Massenvermehrung des Borkenkäfers besonders hart getroffen. Die trocken-heißen Sommer und milden Winter begünstigen die Vermehrung von Schädlingen. Auch viele Laubbäume leiden unter dem Klimawandel. Sind gefährliche Krankheiten einmal eingeschleppt, verbreiten sie sich wie ein Lauffeuer. Eine direkte Bekämpfung ist oft nicht möglich. Auch in den saarländischen Wäldern hinterlässt der Klimawandel Spuren, die zukunftstaugliche Konzepte verlangen.

Unser saarländischer Wald steht im Vergleich zu vielen Wäldern in Deutschland gut da

Das Saarland war und ist bundesweit Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Bewirtschaftung seines Staatswaldes. Im Ländervergleich weist unser Bundesland mit 75 Prozent den höchsten Anteil an Laubbäumen auf. Der Bundesschnitt liegt bei 44 Prozent. Das Saarland hat als erstes Bundesland zehn Prozent der Waldfläche komplett aus der Bewirtschaftung genommen, um dort die Natur Natur sein zu lassen. Dies ist ein wichtiger Baustein der Saarländischen Biodiversitätsstrategie und ein Beitrag zur Konvention zur Biologischen Vielfalt.  Die übrige Staatswaldfläche wird seit 30 Jahren naturnah bewirtschaftet: einzelstammorientiert, ohne Einsatz von Chemie, ohne Kahlschläge und unter stetiger Erhöhung des Laubwaldanteils. Der Holzvorrat hat sich in dieser Zeit fast verdoppelt, und so soll es weitergehen. Der Schutz des Waldes und der natürlichen Abläufe sind Maßgabe für unsere naturnahe Waldbewirtschaftung. Waldbestände sollen sich mehrheitlich durch natürliche Prozesse verjüngen, um so widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse zu werden. Standortheimische Mischwälder mit jungen und alten Bäumen kennzeichnen unsere Wälder. Mit Blick auf den Klimawandel ist das eine gute Ausgangslage für die Zukunft.

Langlebige Produkte aus Holz, wie Möbel oder ganze Häuser speichern CO2 über viele Jahre. Deshalb sollte der nachhaltige Baustoff Holz verstärkt in den Blick der Klimadiskussion rücken. Ein Verzicht auf die Bewirtschaftung unseres Waldes stellt dabei aber keine Lösung dar. Die Holzernte würde sich dann nämlich noch stärker in andere Regionen der Welt verlagern – unter teilweise bedenklichen sozialen Bedingungen und ohne Rücksicht auf Verluste.  Weltweite Umweltprobleme verschärften sich nur noch weiter.

Die neuen klimatischen Herausforderungen machen dennoch Anpassungen notwendig, die wir im Saarland behutsam und planmäßig angehen. Dabei haben wir nicht nur den Staatswald im Blick, sondern lassen auch Kommunen und vor allem Privatwaldbesitzer mit den Folgen der Trockenheit nicht alleine. Wir müssen unseren gesamten Wald anpassungs- und widerstandsfähiger machen, damit er in Zukunft besser auf Klimaveränderungen reagieren kann. Aktionismus und schnelle Experimente etwa mit exotischen Baumarten sind dabei für uns kein Mittel der Wahl.

Masterplan zum Thema Waldpflege

Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat Ende letzten Jahres den „Masterplan Wald“ aufgelegt. Ein Baustein ist das Eine-Million-Bäume-Programm – zur Wiederbewaldung größerer Flächen, die nach Borkenkäferbefall kahl gefallen sind. Wir setzen auf klimaflexiblere Baumarten wie Eiche und Esskastanie im Verbund mit Weißtanne, Bergahorn, Erle oder Hainbuche. Für das Programm sind schon zahlreiche Hilfsangebote von Schulklassen, Vereinen oder Einzelpersonen eingegangen. Diese Hilfe nehmen wir gerne an. Eine Koordinierungsgruppe trägt die relevanten Daten zusammen und vermittelt regionale Aufforstungsprojekte, bei denen sich engagierte Saarländerinnen und Saarländer aktiv einbringen können. Das hilft uns bei beim Umbau zu einem klimastabileren Wald. Weil die Menschen sich aktiv an der Wiederaufforstung beteiligen, wächst zudem das Verständnis für die Waldbewirtschaftung. Der Umbau zu einem klimastabileren Wald benötigt Zeit, doch mit Blick auf die klimatischen Veränderungen führt daran kein Weg vorbei. Diesen Prozess offen und transparent mit allen Beteiligten und vor allem behutsam anzugehen, ist unser Ziel.  So wollen wir die Erfolgsgeschichte der naturnahen Waldbewirtschaftung weiterführen.

Wald

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