TOP News für Neunkirchen – Bietet Nachrichten direkt aus Neunkirchen – REGIO.news bietet lokale Nachrichten aus dem Saarland

Zwölf Michelin-Sterne für das Saarland!

Von |2021-03-30T11:14:15+02:00März 15th, 2021|

Grüner Stern für Nachhaltigkeit erstmals vergeben

Das Saarland ist und bleibt eine Feinschmeckerregion in Deutschland. Der renommierte Restaurantführer Guide Michelin hat mehrere Gastronomiebetriebe des Saarlandes erneut mit Michelin-Sternen ausgezeichnet:
Weiterhin zu den zehn 3-Sterne-Restaurants in Deutschland und damit zu den Toprestaurants in der europäischen Spitzengastronomie gehört das Victor’s Fine Dining by Christian Bau in Perl. Das Esplanade in Saarbrücken sowie das Gästehaus Klaus Erfort dürfen sich mit je 2 Michelin-Sternen schmücken. Das Louis Restaurant in Saarlouis, das Landwerk in Wallerfangen, die Restaurants Hämmerle’s Restaurant-Barrique in Blieskastel sowie Kunz in St. Wendel besitzen jeweils 1 Stern. Insgesamt leuchten so elf Michelin-Sterne aus sieben Betrieben über dem saarländischen Gourmethimmel. Durch die hohe Anzahl an Sterne- und Spitzenrestaurants im Verhältnis zu der Einwohnerzahl zählt das kleine Bundesland im Südwesten zu den beliebtesten Regionen für Genießer. „Unsere ausgezeichnete Küche gehört zu den stärksten Imageträgern für das Reiseland Saarland, besonders in der Kombination mit den Premiumwanderwegen und dem grenzüberscheitenden Radrouten“, so Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland.

Grüner Stern geht an die Saarschleife

Einen besonderen Stern erhielt das Restaurantteam im Landhotel Saarschleife in Mettlach-Orscholz um Küchenchef Christian Münch-Buchna. Der Guide Michelin prämierte den Familienbetrieb erstmals mit dem grünen Stern. Der Grüne Stern wird seit 2020 von dem Restaurantführer verliehen. Die neue Sternekategorie zeichnet Gastronomiebetriebe aus, die durch besonders Nachhaltigkeitsengagement und beispielhaftes Natur- und Umweltbewusstsein glänzen. Neben der firmeninternen Nachhaltigkeitsphilosophie spielen bei der Vergabe auch konkrete Maßnahmen und vorbildliche Initiativen, wie beispielsweise die Vernetzung mit lokalen Produzenten, eine Schlüsselrolle.

Beim Bib Gourmand sind 2021 die Schlachthof Brasserie in Saarbrücken, Hämmerle’s Restaurant – Landgenuss in Blieskastel, die Alte Brauerei St. Ingbert und das Kunz Kaminzimmer in St. Wendel vertreten.

REGIO.news - Michelin

Neue Partner der Regionalmarke!

Von |2021-04-09T12:29:13+02:00März 10th, 2021|

10.03.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung Landkreis Neunkirchen
 
 
 

Die Regionalmarke im Landkreis Neunkirchen erhält stetig Zuwachs. Jüngst kam der Partyservice Strauss in Illingen-Hüttigweiler hinzu.

„Es freut mich, dass die Regionalmarke durch engagierte regionale Partner stetig wächst. Bei der Vernetzung mit den Betrieben wird ersichtlich, mit welchem Einsatz die Akteure das Thema Regionalität und Nachhaltigkeit leben“, so Landrat Sören Meng. So hat das Neumitglied, der Partyservice Strauss, einen eigenen Gemüse- und Kräutergarten und kooperiert mit lokalen Bauern für die Lieferung von Kartoffeln und Eier. Hier besteht bereits eine Zusammenarbeit zum Landwirtschaftsbetrieb Spreitzer in Wustweiler, der ebenfalls Partner der Regionalmarke ist. „Kräuter aus dem eigenen Garten sind Bestandteil unserer Gerichte, dabei verzichten wir strikt auf Zusatz-, Farb- und Aromastoffe. Die gute Qualität unserer Lebensmittel ist uns wichtig, daher arbeiten wir mit regionalen Lieferanten zusammen“, so Michael Strauss sowie die Betriebsleiterin Viktoria Gottschalk.

Der Kontakt entstand über dieses regionale Netzwerk mit Willi Walter. „Es ist schön zu sehen, dass sich regionale Betriebe miteinander vernetzen. Hier wird das Brot vom regionalen Bäcker und das Fleisch vom lokalen Metzger bezogen. Alle Partner der Regionalmarke sind nun durch ein entsprechendes Siegel gekennzeichnet. So ist für die Kundschaft die regionale Wertigkeit zu erkennen“, so der Koordinator Willi Walter.

Das Ziel der Regionalmarke ist es, regionale Produkte zu stärken und die Bekanntheit lokaler Erzeuger zu erhöhen. Weitere interessierte Betriebe, die sich an der Regionalmarke beteiligen wollen, sind willkommen.

Kontakt:
Regionalkoordinator Willi Walter.
info@wertvolles-neunkirchen.de
www.wertvolles-neunkirchen.de

Regionalmarke im Landkreis Neunkirchen

“Best of Camping” im Saarland !

Von |2021-03-30T10:36:16+02:00März 10th, 2021|

Natururlaub in allen Facetten

Die Campingsaison 2021 wartet auf den Startschuss! Aktuell erschienen ist die neue Übersichtskarte „Best of Camping“ der Tourismus Zentrale Saarland (TZS). Die Broschüre dient als Planungshilfe für einen Campingurlaub im Saarland und stellt acht ausgewählte Camping- und Reisemobilstellplätze vor, die sich in der Nähe von besonders schönen Naturräumen befinden. Jeder Camping- oder Stellplatz wurde zudem noch durch einen Freizeittipp in der Umgebung ergänzt – sei es der Besuch der barocken Altstadt in Blieskastel oder der Saarland-Therme.

Mit dem Naturpark Saar-Hunsrück, dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald und dem UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau warten im Saarland gleich drei beeindruckende Natur- und Erholungsräume. Für alle, die ihren Urlaub in Wassernähe verbringen möchten, bieten der Bostalsee, der Stausee Losheim und die Saar mit hervorragenden Freizeitmöglichkeiten beste Voraussetzungen. Naturbelassene Wald- und Wiesenpfade zeichnen die Wanderwege im Saarland aus. Das deutschlandweit einmalige Netz an über 70 Premiumwanderwegen sucht seinesgleichen in anderen Wanderregionen. Für Radfahrende sind familienfreundliche Strecken entlang der Flusstäler, Touren nach Frankreich und Luxemburg bis hin zu anspruchsvollen Anstiegen auf die Höhen der Mittelgebirge zu empfehlen. Auch Mountainbiker und Rennradfahrende schätzen das saarländische Profil und die schönen Naturpassagen.

Die neue Übersichtkarte „Best of Camping“ kann bei der Tourismus Zentrale Saarland per Mail an info@tz-s.de angefordert werden. Weitere Camping- und Reisemobilstellplätze im Saarland sind unter www.camping.saarland zu finden.

REGIO.news - BIenen

Mit Pflanzaktion Bienen retten !

Von |2021-03-30T10:43:50+02:00März 9th, 2021|

„Deutschland summt!“ wirkt mit vielen Teilnehmenden dem Insektensterben entgegen

Der bundesweite Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“ startet in seine sechste Runde. Prämiert werden insektenfreundliche Gärten und inspirierende Aktionen. Mehr als 2.400 engagierte Menschen nahmen im vergangenen Jahr am Wettbewerb teil.

Alt und Jung, wandelten ihre Gärten, Balkone, Firmengelände oder andere Flächen in blühende Bienenoasen um – insgesamt entstanden 41 Hektar bienenfreundliche Fläche. Corona trieb die Menschen in ihre Gärten, deshalb bietet sich auch in diesem Frühjahr an: Ran an den Spaten, heimische Blumen, Kräuter, Wiesen und Hecken pflanzen – gerade draußen im Garten gelingt es, coronatauglich gemeinsam Freude am Bienenschutz zu erleben!

Engagierte Insektenfreunde sind aufgerufen, sich ab sofort auf die Suche nach öden Flächen zu machen und mit der Umgestaltung zu beginnen: vor der Firma, im Schul- oder Kitagarten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse. Für Bienen und andere Insekten ist jede Blüte wertvoll.

„Für den Pflanzwettbewerb sollen heimische Pflanzen gesetzt und Strukturen wie Kräuterspiralen oder „wilde Ecken“ angelegt werden.“, so Dr. Corinna Hölzer, Initiatorin des Wettbewerbs. Die Jury bewertet außerdem, wie sinnvoll, freudvoll und engagiert die Pflanzaktionen durchgeführt werden, denn ein Ziel des Wettbewerbs ist, den Funken überspringen zu lassen auf Nachbarn, Familie oder mithilfe der Internetseite des Wettbewerbs auf viele weitere Menschen.
Ab dem 1. April 2021 können die Aktionen online beschrieben und zusammen mit Vorher-Nachher-Bildern hochgeladen werden: www. wir-tun-was-fuer-bienen.de

Hintergrund:
Mittlerweile sind mehr als die Hälfte der über 550 heimischen Wildbienen-Arten in ihrem Bestand bedroht. Die Ursachen für den Rückgang und die Gefährdung der Insekten liegen in der Zerstörung ihrer Nistplätze und in der Vernichtung oder Verminderung ihres Nahrungsangebots. Dem wirkt die Initiative „Deutschland summt!“ mit dem Pflanzwettbewerb entgegen. Über die Stiftung für Mensch und Umwelt Die Stiftung für Mensch und Umwelt (SMU) wurde als gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Berlin im September 2010 gegründet. Sie realisiert eigene Projekte, unter anderem diesen Pflanzwettbewerb, der 2021 im sechsten Jahr stattfindet.
Mit „Deutschland summt! Wir tun was für Bienen“ lenkt die Stiftung seit 2010 die Aufmerksamkeit auf Möglichkeiten, dem rasanten Bienensterben entgegenzutreten. Es entstand ein Netzwerk aus bislang 30 Gemeinden, Kommunen und Landkreisen – alle wollen ihre Region farbenfroher, attraktiver und lebenswerter gestalten und ihre Einwohner aktivieren, selbst für mehr biologische Vielfalt einzutreten. Dabei dienen Wild- und Honigbienen als „Botschafterinnen“.
Mehr über die Stiftung unter: www.stiftung-mensch-umwelt.de
Mehr zum Pflanzwettbewerb 2021 unter: www.wir-tun-was-fuer-bienen.de
Mehr über Deutschland summt! unter: www.deutschland-summt.de
REGIO.news - Vogelsbornkapelle mit Grafitti besprüht - Eiweiler - Heusweiler

Online-Vortrag zur Rente der Kreisvolkshochschule Neunkirchen!

Von |2021-04-09T12:34:01+02:00März 2nd, 2021|

Website Landkreis Neunkirchen
 
 
 
 

Online-Vortrag „Die Besteuerung der Renten“

Die Kreisvolkshochschule Neunkirchen bietet unter der Leitung von Klaus-Peter Schäfer einen Online-Vortrag zum Thema „Die Besteuerung der Renten“ an. Der Vortrag findet am Dienstag, 16.03.2021 von 18-20.15 Uhr, digital in der vhs.cloud statt.

Die Systematik der Rentenbesteuerung wurde durch das seit 2005 gültige Alterseinkünftegesetz sowohl für Bestandsrentner/Innen, als auch künftige Rentenbezieher/Innen neu geregelt.

Bei dieser Informationsveranstaltung erhalten Sie durch praktische Fallbeispiele einen Überblick über alle Rentenarten (u.a. Flexirente) und deren unterschiedliche Besteuerung (Besteuerungsanteil der Altersrente in 2019: 78%). Sie erfahren mehr über alle absetzbaren Aufwendungen wie Werbungskosten, Sonderausgaben, Vorsorgeaufwendungen, Handwerkerleistungen, außergewöhnliche Belastungen, etc.. Der Vortrag endet mit nützlichen Steuertipps und der Erörterung von persönlichen Fragen zum Thema.

Es gibt die Möglichkeit über die Chatfunktion Fragen zu stellen und sich gegenseitig auszutauschen. Der Vortrag kostet 5,00 €.
Eine Anmeldung ist erforderlich, um die Zugangsdaten zu erhalten.

Weitere Auskünfte erteilen die Mitarbeiter der KVHS, Telefon: 06824/906-4170 oder 906-4218. Schriftliche Anmeldung bitte an den Landkreis Neunkirchen, KVHS, Wilhelm-Heinrich-Str. 36, 66564 Ottweiler, E-Mail: kvhs@landkreis-neunkirchen.de

Landkreis Neunkirchen Online-Vortrag

Neues vom Eppelborner Montessori-Kinderhaus!

Von |2021-04-09T13:07:06+02:00Februar 26th, 2021|

Pressemitteilung der Gemeinde Eppelborn
 
 
 

Montessori-Kinderhaus bereit für den Kindergartenbetrieb

„Seit meinem letzten Besuch hier hat sich ganz schön viel bewegt“, erklärte Bürgermeister Andreas Feld bei seinem Besuch des Montessori-Kinderhauses in Humes. Begleitet wurde er vom stellvertretenden Ortsvorsteher Mario Firmbach. Empfangen wurden die beiden von Nicole Hirschauer-Ost, pädagogische Gesamtleiterin, und Jeannette Rester, Vorsitzende des Trägervereins.

Bei einem Rundgang durch das Schulgebäude, in dem seit mehr als zehn Jahren Mädchen und Jungen im Grundschulalter nach der Montessori-Pädagogik unterrichtet werden, hat sich viel verändert. Die Klassenräume, in denen insgesamt 56 Kinder unterrichtet werden, sind in das erste Obergeschoss gezogen, eine zusätzliche Treppe sorgt für den zweiten Fluchtweg im Brandfall.

Die ehemaligen Klassensäle im Erdgeschoss präsentieren sich hell und freundlich, auch die Ausstattung hat sich verändert. Schallschluckende Decken, ein neuer Anstrich und vor allem jede Menge Lernmaterial für den Kindergartenbereich, weisen auf den anstehenden Wechsel in den Räumen hin. Aus der Montessori-Grundschule ist ein Montessori-Kinderhaus geworden.

Im April 2021 ist der Kindergarten wieder in Betrieb

„Alles ist bereit, wir warten nur noch auf die Erlaubnis, den Betrieb aufzunehmen“, erklärt Hirschauer-Ost. Geplant ist, am 15. März 2021 zu öffnen, spätestens zum 1. April 2021 wird der Kindergarten in Betrieb genommen. Der Trägerverein hat den umfangreichen Umbau realisiert und dadurch Platz geschaffen für eine neue Kindergartengruppe für 25 Kinder.

„Wir freuen uns, wenn es endlich losgehen kann und der Kindergartenbetrieb startet“, betont sie. Die Öffnungszeiten erstrecken sich über zehn Stunden, fünf Stunden davon wird in dreifacher Besetzung gearbeitet. Das Team, sagt die Gesamtleiterin, steht für die Montessori-Pädagogik ein. „Es hat sich ein tolles Team zusammengefunden, das auch schon an der Gestaltung des Konzeptes beteiligt war“, sagt sie.

Noch mehr Päne für die Einrichtung

Weitere Pläne gibt es in der Einrichtung auch schon: Der zweite ehemalige Klassenraum ist bereist leergeräumt, hier soll eine altersgemischte Gruppe mit einem Krippenangebot realisiert werden. „Ich freue mich, dass hier insgesamt 43 Plätze geschaffen werden. Ich danke dem Trägerverein Montessori-Nord-Saar für dieses Engagement für unsere Familien“, sagt Bürgermeister Feld.

Nicole Hirschauer-Ost und Jeannette Rester hoffen nun, dass Familien aus Humes und der Gemeinde Eppelborn das neue Angebot annehmen. „Normalerweise bieten wir Schnuppertage an, um das pädagogische Konzept kennenzulernen. Leider ist dies aktuell nicht möglich“, sagt Hirschauer-Ost. Denn, das ist die gute Botschaft in Zeiten des Mangels an Kindergartenplätzen – im Montessori-Kinderhaus sind noch einige Plätze frei.

Weitere Informationen unter www.montessori-nordsaar.de

Montesori Kindergarten

Gemeinde Eppelborn jetzt auch elektrisch unterwegs!

Von |2021-04-09T13:11:14+02:00Februar 15th, 2021|

Pressemitteilung der Gemeinde Eppelborn
 
 
 

Die Gemeinde Eppelborn ist jetzt auch elektrisch unterwegs

Vielleicht wurde er in der Gemeinde schon gesichtet – der orangefarbene Renault Kangoo mit den Aufklebern der Gemeinde Eppelborn, der Gemeindewerke (GWE) und dem Slogan „Günstiger Ökostrom für Eppelborn – www.kommpower.de“

Das Fahrzeug, ein Renault Kangoo Maxi Z.E. von der Autogalerie Saar, in Kastenwagen mit zwei Schiebetüren und geräumigem Innenraum, ergänzt den EMAS-zertifizierten Baubetriebshof und wurde in Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Gemeindewerke bestellt.

Offiziell in Betrieb genommen wurde das Fahrzeug am Montagvormittag an der Ladesäule auf dem Finsterwaldeplatz durch Bürgermeister Andreas Feld, GWE-Geschäftsführer Werner Hell und Sascha Pittner, Leiter des Baubetriebshofes.

„Nachdem wir im Oktober die Ladesäule mit den zwei Ladepunkten in Betrieb nehmen konnten, setzen wir mit diesem Fahrzeug ein weiteres, wichtiges Signal. Wir bauen die E-Mobilität, dort, wo sie Sinn macht, weiter aus“, erklärt Bürgermeister Andreas Feld.

Das Fahrzeug, das ausschließlich mit Ökostrom betrieben wird, setzt der Bauhof überwiegend im Bereich der Straßenunterhaltung ein.

Die Gemeinde beabsichtigt, künftig verstärkt im Bereich der E-Mobilität tätig zu werden. Angedacht ist hierbei die Einrichtung einer Ladestation für E-Fahrräder im innerörtlichen Bereich. Ein entsprechendes Fahrrad befindet sich bereits seit Längerem im Besitz der Gemeinde und wird für Außendienstfahrten im Kurzstreckenbereich eingesetzt. Weiterhin ist mittelfristig die Beschaffung zusätzlicher E-Autos geplant.

Die Gemeindewerke Eppelborn, die bereits seit über 15 Jahren ausschließlich Ökostrom im Haushaltsbereich anbieten, sind ebenfalls bei der E-Mobilität aktiv. In Kürze wird ein eigener Stromtarif für Besitzer von E-Autos im Rahmen des kommpower-Stromvertriebs angeboten.

Eppelborn Elektroauto

Alle Saarland-Museen in einem Portal!

Von |2021-03-30T11:39:37+02:00Februar 8th, 2021|

Pressemitteilung Tourismuszentrale Saarland

In saarländischen Museen stöbern

Saarland-Kultur im Schnelldurchlauf! Unter der URL http://saarland.digicult-museen.net/ haben etliche der saarländischen Museen ihre Bestände erfasst, fotografiert und online gestellt. Jedes Exponat wird einzeln vorgestellt und besitzt einen Beschreibungstext. Neben aktuellen Ausstellungen, die hinter verschlossenen Türen auf Besucher warten müssen, sind auch ältere Bestände in der Datenbank enthalten und können angeschaut werden.

Museum

Illinger Grüngutsammelanlage öffnet wieder!

Von |2021-04-09T12:41:40+02:00Februar 1st, 2021|

Website Gemeinde Illingen
 
 
 
 

Nach fast zwei Jahren Vorbereitungszeit öffnet die Eppelborner Grüngutsammelanlage „Wackenberg“ ihre Tore ab Samstag, 6. Februar 2021 auch für die Illinger Bürger.

Das erklärten der Verbandsvorsteher des Abfallzweckverbands Eppelborn (AFZE) Bürgermeister Andreas Feld und sein Illinger Bürgermeister-Kollege Armin König. Die offizielle Eröffnung erfolgte aufgrund der aktuellen Lage ohne Publikum, aber dennoch mit dem Durchschneiden des symbolischen roten Bandes am Mittwochvormittag.

Investiert in die Anlage wurden insgesamt rund 770.500 Euro. Eine enorme Summe, die nur mit der 75%-Förderung durch das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport zu stemmen war, sind sich die Bürgermeister einig. „Die Haushaltssituation der saarländischen Kommunen und insbesondere die der kleineren Kommunen wie Eppelborn und Illingen lassen keinen Spielraum für die nicht unerheblichen Investitions- und Planungskosten, die aufgrund gesetzlicher Neuerungen notwendig geworden sind“, betont Bürgermeister Feld.

Durch eine Gesetzesänderung sind im Saarland spätestens seit 1. Januar 2020 nicht mehr wie bisher die Kommunen, sondern der Entsorgungsverband Saar (EVS) für die gesamte Grünschnittverwertung zuständig. Die Sammlung der Grünschnittabfälle verbleibt allerdings weiterhin in der Verantwortung der Kommunen.

„Für uns als Gemeinde Eppelborn bringt die gesetzliche Vorgabe keine Vorteile“, erklärt Bürgermeister Feld. Für ihn ist es unverständlich, dass man das Gesetz in dieser Form erlassen hat und sich auch damals in der EVS-Versammlung kein stärkerer Widerstand regte. „Wir hatten in Humes eine intakte Anlage mit eigener Kompostierung. Dies ist durch das Gesetz nicht mehr möglich. Stattdessen fährt man jetzt tonnenweise Grünschnitt nach Mutterstadt (Pfalz) und muss dafür viel Geld bezahlen. Sowohl aus wirtschaftlichen als auch aus ökologischen Gründen hätte man dies niemals machen dürfen“, betont der Bürgermeister. Sowohl für die Gemeindekasse als auch für den Geldbeutel der Bürger*innen bedeutet die neue Anlage eine zusätzliche finanzielle Belastung.

Da die Anlage auf dem Wackenberg in Humes über ausreichend Flächen verfügt, ist die Gemeinde Illingen an den AFZE mit der Idee herangetreten, einen gemeinsamen Grünschnittsammelplatz zu errichten.

Daraufhin ist im April 2019 die Vereinbarung zur interkommunalen Zusammenarbeit zwischen der damaligen Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset und Bürgermeister Armin König geschlossen worden. Ende Oktober 2019 hat der saarländische Innenminister Klaus Bouillon den Zuwendungsbescheid für die Errichtung der Grüngutsammelanlage in Humes überreicht. Daraufhin wurden Pläne eingereicht und genehmigt, Montage- und Bauarbeiten ausgeschrieben, Aufträge erteilt und die Bauausführung abgestimmt.

Im Februar 2020 waren die umfangreichen Vorbereitungen endlich soweit abgeschlossen, dass die Bauarbeiten auf dem Wackenberg beginnen konnten. Da insbesondere die Errichtung der Halle einen Großteil der vorhandenen Fläche beansprucht hat, musste die Anlage vorübergehend geschlossen werden. Ende April 2020 konnte der Betrieb dann äußerst eingeschränkt wieder aufgenommen werden – aufgrund noch ausstehender rechtlicher Vereinbarungen zunächst nur für Anlieferungen aus der Gemeinde Eppelborn.
Im Herbst 2020 waren die Baumaßnahmen abgeschlossen. Der Abschluss der notwendigen Vereinbarungen zwischen dem AFZE und der Gemeinde Illingen und deren Genehmigung durch die Kommunalaufsicht erfolgte im Dezember 2020. Jetzt kann ab Februar der reguläre Betrieb aufgenommen werden.  Am Samstag, 6. Februar 2021, öffnet die Grüngutsammelanlage „Wackenberg“ erstmals ihre Tore auch für die Anlieferungen aus der Gemeinde Illingen. Angeliefert werden kann zwischen 9.00 Uhr und 14:45 Uhr.

Öffnungszeiten: 9:00 Uhr bis 14:45 Uhr

Die Nutzer*innen müssen zuvor über das Vorzeigen des Personalausweises oder der Berechtigungskarte bzw. eines Auftragsschreibens nachweisen, dass das Grüngut aus der Gemeinde Eppelborn bzw. Illingen stammt.m Andernfalls wird die Annahme konsequent verweigert.

Es werden folgende Gebühren erhoben:

  • Kleinstmengen: 3,00 € (max. 3 Säcke á 80 Liter)
  • Für größere Mengen bis PKW-Anhänger mit 750 kg zulässigem Gesamtgewicht: 5,00 €
  • Für darüber hinausgehende Mengen pro angefangenen Kubikmeter: 10,00 €
  • Bei Kontrolle und Zahlung werden die Kunden gebeten, das Geld möglichst passend bereit zu halten.

Bei Fragen: 06825 409- 165

 
Landkreis Neunkirchen Grüngutsammelanlage

Saarland Vorreiter bei staatlicher Waldpflege!

Von |2021-03-30T11:58:19+02:00Januar 22nd, 2021|

Wussten Sie schon…

…, dass das Saarland Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Waldbewirtschaftung ist? Im Ländervergleich weist das Saarland mit 75% den höchsten Anteil an Laubäumen auf (Bundesschnitt 44%).

Das Saarland war und ist bundesweit Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Bewirtschaftung seines Staatswaldes. Im Ländervergleich weist unser Bundesland mit 75 Prozent den höchsten Anteil an Laubbäumen auf. Der Bundesschnitt liegt bei 44 Prozent.

Der Klimawandel setzt unserer Natur zu

Extreme Wetterereignisse von Hitzewellen mit anhaltender Trockenheit bis hin zu Starkregen. Die Auswirkungen auf unsere Wälder sind besonders augenfällig – und werden in weiten Teilen der Bevölkerung emotional diskutiert. Die Sorge um den Wald und um seine Gesundheit ist nicht neu. Bereits in den 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts hat das sogenannte Waldsterben die Gesellschaft aufgeschreckt. Vieles wie z.B. die Luftreinhaltepolitik und die Art und Weise der Waldbewirtschaftung ist besser geworden. Trotzdem ist die Bodenversauerung – heute vor allem durch Stickstoffeinträge aus Verkehr, Landwirtschaft und Industrie noch nicht gestoppt und stellt eine Hypothek für die Gesundheit der Wälder dar. Unser Wald ist Erholungs- und Freizeitraum, Ort nahezu ungestörter Entwicklung für die Natur- und Artenvielfalt, bedeutender Kohlenstoffspeicher aber auch Produktionsstätte für den wertvollen nachwachsenden Rohstoff Holz. Ein Hektar Wald im saarländischen Staatsforst produziert pro Jahr 15 bis 30 Tonnen Sauerstoff, filtert 50 Tonnen Staub, und hält bis zu 3 Millionen Liter Wasser zurück. Deutschlandweit trägt der Wald zu einer CO2-Minderung von 127 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid bei.

Bereits jetzt haben andauernde Hitze und Trockenheit dem Wald deutschlandweit erheblich zugesetzt. Die aktuelle Baumartenzusammensetzung und die bestehende Struktur der Wälder machen ein schnelles Reagieren auf den Klimawandel unmöglich. Fichtenwälder werden von der Massenvermehrung des Borkenkäfers besonders hart getroffen. Die trocken-heißen Sommer und milden Winter begünstigen die Vermehrung von Schädlingen. Auch viele Laubbäume leiden unter dem Klimawandel. Sind gefährliche Krankheiten einmal eingeschleppt, verbreiten sie sich wie ein Lauffeuer. Eine direkte Bekämpfung ist oft nicht möglich. Auch in den saarländischen Wäldern hinterlässt der Klimawandel Spuren, die zukunftstaugliche Konzepte verlangen.

Unser saarländischer Wald steht im Vergleich zu vielen Wäldern in Deutschland gut da

Das Saarland war und ist bundesweit Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Bewirtschaftung seines Staatswaldes. Im Ländervergleich weist unser Bundesland mit 75 Prozent den höchsten Anteil an Laubbäumen auf. Der Bundesschnitt liegt bei 44 Prozent. Das Saarland hat als erstes Bundesland zehn Prozent der Waldfläche komplett aus der Bewirtschaftung genommen, um dort die Natur Natur sein zu lassen. Dies ist ein wichtiger Baustein der Saarländischen Biodiversitätsstrategie und ein Beitrag zur Konvention zur Biologischen Vielfalt.  Die übrige Staatswaldfläche wird seit 30 Jahren naturnah bewirtschaftet: einzelstammorientiert, ohne Einsatz von Chemie, ohne Kahlschläge und unter stetiger Erhöhung des Laubwaldanteils. Der Holzvorrat hat sich in dieser Zeit fast verdoppelt, und so soll es weitergehen. Der Schutz des Waldes und der natürlichen Abläufe sind Maßgabe für unsere naturnahe Waldbewirtschaftung. Waldbestände sollen sich mehrheitlich durch natürliche Prozesse verjüngen, um so widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse zu werden. Standortheimische Mischwälder mit jungen und alten Bäumen kennzeichnen unsere Wälder. Mit Blick auf den Klimawandel ist das eine gute Ausgangslage für die Zukunft.

Langlebige Produkte aus Holz, wie Möbel oder ganze Häuser speichern CO2 über viele Jahre. Deshalb sollte der nachhaltige Baustoff Holz verstärkt in den Blick der Klimadiskussion rücken. Ein Verzicht auf die Bewirtschaftung unseres Waldes stellt dabei aber keine Lösung dar. Die Holzernte würde sich dann nämlich noch stärker in andere Regionen der Welt verlagern – unter teilweise bedenklichen sozialen Bedingungen und ohne Rücksicht auf Verluste.  Weltweite Umweltprobleme verschärften sich nur noch weiter.

Die neuen klimatischen Herausforderungen machen dennoch Anpassungen notwendig, die wir im Saarland behutsam und planmäßig angehen. Dabei haben wir nicht nur den Staatswald im Blick, sondern lassen auch Kommunen und vor allem Privatwaldbesitzer mit den Folgen der Trockenheit nicht alleine. Wir müssen unseren gesamten Wald anpassungs- und widerstandsfähiger machen, damit er in Zukunft besser auf Klimaveränderungen reagieren kann. Aktionismus und schnelle Experimente etwa mit exotischen Baumarten sind dabei für uns kein Mittel der Wahl.

Masterplan zum Thema Waldpflege

Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat Ende letzten Jahres den „Masterplan Wald“ aufgelegt. Ein Baustein ist das Eine-Million-Bäume-Programm – zur Wiederbewaldung größerer Flächen, die nach Borkenkäferbefall kahl gefallen sind. Wir setzen auf klimaflexiblere Baumarten wie Eiche und Esskastanie im Verbund mit Weißtanne, Bergahorn, Erle oder Hainbuche. Für das Programm sind schon zahlreiche Hilfsangebote von Schulklassen, Vereinen oder Einzelpersonen eingegangen. Diese Hilfe nehmen wir gerne an. Eine Koordinierungsgruppe trägt die relevanten Daten zusammen und vermittelt regionale Aufforstungsprojekte, bei denen sich engagierte Saarländerinnen und Saarländer aktiv einbringen können. Das hilft uns bei beim Umbau zu einem klimastabileren Wald. Weil die Menschen sich aktiv an der Wiederaufforstung beteiligen, wächst zudem das Verständnis für die Waldbewirtschaftung. Der Umbau zu einem klimastabileren Wald benötigt Zeit, doch mit Blick auf die klimatischen Veränderungen führt daran kein Weg vorbei. Diesen Prozess offen und transparent mit allen Beteiligten und vor allem behutsam anzugehen, ist unser Ziel.  So wollen wir die Erfolgsgeschichte der naturnahen Waldbewirtschaftung weiterführen.

Wald

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