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Neue Partner der Regionalmarke!

Von |2021-04-09T12:29:13+02:00März 10th, 2021|

10.03.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung Landkreis Neunkirchen
 
 
 

Die Regionalmarke im Landkreis Neunkirchen erhält stetig Zuwachs. Jüngst kam der Partyservice Strauss in Illingen-Hüttigweiler hinzu.

„Es freut mich, dass die Regionalmarke durch engagierte regionale Partner stetig wächst. Bei der Vernetzung mit den Betrieben wird ersichtlich, mit welchem Einsatz die Akteure das Thema Regionalität und Nachhaltigkeit leben“, so Landrat Sören Meng. So hat das Neumitglied, der Partyservice Strauss, einen eigenen Gemüse- und Kräutergarten und kooperiert mit lokalen Bauern für die Lieferung von Kartoffeln und Eier. Hier besteht bereits eine Zusammenarbeit zum Landwirtschaftsbetrieb Spreitzer in Wustweiler, der ebenfalls Partner der Regionalmarke ist. „Kräuter aus dem eigenen Garten sind Bestandteil unserer Gerichte, dabei verzichten wir strikt auf Zusatz-, Farb- und Aromastoffe. Die gute Qualität unserer Lebensmittel ist uns wichtig, daher arbeiten wir mit regionalen Lieferanten zusammen“, so Michael Strauss sowie die Betriebsleiterin Viktoria Gottschalk.

Der Kontakt entstand über dieses regionale Netzwerk mit Willi Walter. „Es ist schön zu sehen, dass sich regionale Betriebe miteinander vernetzen. Hier wird das Brot vom regionalen Bäcker und das Fleisch vom lokalen Metzger bezogen. Alle Partner der Regionalmarke sind nun durch ein entsprechendes Siegel gekennzeichnet. So ist für die Kundschaft die regionale Wertigkeit zu erkennen“, so der Koordinator Willi Walter.

Das Ziel der Regionalmarke ist es, regionale Produkte zu stärken und die Bekanntheit lokaler Erzeuger zu erhöhen. Weitere interessierte Betriebe, die sich an der Regionalmarke beteiligen wollen, sind willkommen.

Kontakt:
Regionalkoordinator Willi Walter.
info@wertvolles-neunkirchen.de
www.wertvolles-neunkirchen.de

Regionalmarke im Landkreis Neunkirchen

Online-Vortrag zur Rente der Kreisvolkshochschule Neunkirchen!

Von |2021-04-09T12:34:01+02:00März 2nd, 2021|

Website Landkreis Neunkirchen
 
 
 
 

Online-Vortrag „Die Besteuerung der Renten“

Die Kreisvolkshochschule Neunkirchen bietet unter der Leitung von Klaus-Peter Schäfer einen Online-Vortrag zum Thema „Die Besteuerung der Renten“ an. Der Vortrag findet am Dienstag, 16.03.2021 von 18-20.15 Uhr, digital in der vhs.cloud statt.

Die Systematik der Rentenbesteuerung wurde durch das seit 2005 gültige Alterseinkünftegesetz sowohl für Bestandsrentner/Innen, als auch künftige Rentenbezieher/Innen neu geregelt.

Bei dieser Informationsveranstaltung erhalten Sie durch praktische Fallbeispiele einen Überblick über alle Rentenarten (u.a. Flexirente) und deren unterschiedliche Besteuerung (Besteuerungsanteil der Altersrente in 2019: 78%). Sie erfahren mehr über alle absetzbaren Aufwendungen wie Werbungskosten, Sonderausgaben, Vorsorgeaufwendungen, Handwerkerleistungen, außergewöhnliche Belastungen, etc.. Der Vortrag endet mit nützlichen Steuertipps und der Erörterung von persönlichen Fragen zum Thema.

Es gibt die Möglichkeit über die Chatfunktion Fragen zu stellen und sich gegenseitig auszutauschen. Der Vortrag kostet 5,00 €.
Eine Anmeldung ist erforderlich, um die Zugangsdaten zu erhalten.

Weitere Auskünfte erteilen die Mitarbeiter der KVHS, Telefon: 06824/906-4170 oder 906-4218. Schriftliche Anmeldung bitte an den Landkreis Neunkirchen, KVHS, Wilhelm-Heinrich-Str. 36, 66564 Ottweiler, E-Mail: kvhs@landkreis-neunkirchen.de

Landkreis Neunkirchen Online-Vortrag

Illinger Grüngutsammelanlage öffnet wieder!

Von |2021-04-09T12:41:40+02:00Februar 1st, 2021|

Website Gemeinde Illingen
 
 
 
 

Nach fast zwei Jahren Vorbereitungszeit öffnet die Eppelborner Grüngutsammelanlage „Wackenberg“ ihre Tore ab Samstag, 6. Februar 2021 auch für die Illinger Bürger.

Das erklärten der Verbandsvorsteher des Abfallzweckverbands Eppelborn (AFZE) Bürgermeister Andreas Feld und sein Illinger Bürgermeister-Kollege Armin König. Die offizielle Eröffnung erfolgte aufgrund der aktuellen Lage ohne Publikum, aber dennoch mit dem Durchschneiden des symbolischen roten Bandes am Mittwochvormittag.

Investiert in die Anlage wurden insgesamt rund 770.500 Euro. Eine enorme Summe, die nur mit der 75%-Förderung durch das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport zu stemmen war, sind sich die Bürgermeister einig. „Die Haushaltssituation der saarländischen Kommunen und insbesondere die der kleineren Kommunen wie Eppelborn und Illingen lassen keinen Spielraum für die nicht unerheblichen Investitions- und Planungskosten, die aufgrund gesetzlicher Neuerungen notwendig geworden sind“, betont Bürgermeister Feld.

Durch eine Gesetzesänderung sind im Saarland spätestens seit 1. Januar 2020 nicht mehr wie bisher die Kommunen, sondern der Entsorgungsverband Saar (EVS) für die gesamte Grünschnittverwertung zuständig. Die Sammlung der Grünschnittabfälle verbleibt allerdings weiterhin in der Verantwortung der Kommunen.

„Für uns als Gemeinde Eppelborn bringt die gesetzliche Vorgabe keine Vorteile“, erklärt Bürgermeister Feld. Für ihn ist es unverständlich, dass man das Gesetz in dieser Form erlassen hat und sich auch damals in der EVS-Versammlung kein stärkerer Widerstand regte. „Wir hatten in Humes eine intakte Anlage mit eigener Kompostierung. Dies ist durch das Gesetz nicht mehr möglich. Stattdessen fährt man jetzt tonnenweise Grünschnitt nach Mutterstadt (Pfalz) und muss dafür viel Geld bezahlen. Sowohl aus wirtschaftlichen als auch aus ökologischen Gründen hätte man dies niemals machen dürfen“, betont der Bürgermeister. Sowohl für die Gemeindekasse als auch für den Geldbeutel der Bürger*innen bedeutet die neue Anlage eine zusätzliche finanzielle Belastung.

Da die Anlage auf dem Wackenberg in Humes über ausreichend Flächen verfügt, ist die Gemeinde Illingen an den AFZE mit der Idee herangetreten, einen gemeinsamen Grünschnittsammelplatz zu errichten.

Daraufhin ist im April 2019 die Vereinbarung zur interkommunalen Zusammenarbeit zwischen der damaligen Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset und Bürgermeister Armin König geschlossen worden. Ende Oktober 2019 hat der saarländische Innenminister Klaus Bouillon den Zuwendungsbescheid für die Errichtung der Grüngutsammelanlage in Humes überreicht. Daraufhin wurden Pläne eingereicht und genehmigt, Montage- und Bauarbeiten ausgeschrieben, Aufträge erteilt und die Bauausführung abgestimmt.

Im Februar 2020 waren die umfangreichen Vorbereitungen endlich soweit abgeschlossen, dass die Bauarbeiten auf dem Wackenberg beginnen konnten. Da insbesondere die Errichtung der Halle einen Großteil der vorhandenen Fläche beansprucht hat, musste die Anlage vorübergehend geschlossen werden. Ende April 2020 konnte der Betrieb dann äußerst eingeschränkt wieder aufgenommen werden – aufgrund noch ausstehender rechtlicher Vereinbarungen zunächst nur für Anlieferungen aus der Gemeinde Eppelborn.
Im Herbst 2020 waren die Baumaßnahmen abgeschlossen. Der Abschluss der notwendigen Vereinbarungen zwischen dem AFZE und der Gemeinde Illingen und deren Genehmigung durch die Kommunalaufsicht erfolgte im Dezember 2020. Jetzt kann ab Februar der reguläre Betrieb aufgenommen werden.  Am Samstag, 6. Februar 2021, öffnet die Grüngutsammelanlage „Wackenberg“ erstmals ihre Tore auch für die Anlieferungen aus der Gemeinde Illingen. Angeliefert werden kann zwischen 9.00 Uhr und 14:45 Uhr.

Öffnungszeiten: 9:00 Uhr bis 14:45 Uhr

Die Nutzer*innen müssen zuvor über das Vorzeigen des Personalausweises oder der Berechtigungskarte bzw. eines Auftragsschreibens nachweisen, dass das Grüngut aus der Gemeinde Eppelborn bzw. Illingen stammt.m Andernfalls wird die Annahme konsequent verweigert.

Es werden folgende Gebühren erhoben:

  • Kleinstmengen: 3,00 € (max. 3 Säcke á 80 Liter)
  • Für größere Mengen bis PKW-Anhänger mit 750 kg zulässigem Gesamtgewicht: 5,00 €
  • Für darüber hinausgehende Mengen pro angefangenen Kubikmeter: 10,00 €
  • Bei Kontrolle und Zahlung werden die Kunden gebeten, das Geld möglichst passend bereit zu halten.

Bei Fragen: 06825 409- 165

 
Landkreis Neunkirchen Grüngutsammelanlage

Fiedelak Hof in Neunkirchen – nachhaltig und regional!

Von |2021-04-09T12:51:25+02:00Januar 10th, 2021|

10.01.2021 Quelle/Bild: Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
 
 
 
 
Landkreis Neunkirchen Hof

Schon im letzten Jahr hat sich Staatssekretär Sebastian Thul mit Naturschutzverbänden vom Fiedelak Hof in Neunkirchen überzeugt. Eine tiergerechte Haltung und eine transparente Produktion sind für den Familienbetrieb selbstverständlich.

Im letzten Jahr hat Staatssekretär Sebastian Thul mit Interessierten aus Naturschutzverbänden den Fiedelak Hof besucht.
Mit diesem Familienbetrieb in Neunkirchen hat er einen nachhaltigen regionalen Erzeuger direkt vor der Haustüre.
Die Familie Fiedelak legt viel Wert auf eine tiergerechte Haltung und eine transparente Produktion, so dass Kunden und Interessierte jederzeit in alle Bereiche der Produktion einsehen können und genau wissen, wo die Produkte herkommen und wie sie erzeugt werden.
Derzeit leben ca. 30 Kühe und Rinder zur Fleischproduktion auf dem Hof. Dazu noch zehn Schweine zur Mast sowie ca. 330 Legehennen in drei selbstgebauten Mobilställen. Um eine möglichst unkomplizierte Schlachtung ohne Stress, Transport und Angst für die Tiere zu gewährleisten, hat der Familienbetrieb auf Hofschlachtung umgestellt. Die Schlachtung erfolgt nur auf Bestellung. Ein tolles Beispiel für regionale Erzeugung „from farm to fork“.
Landkreis Neunkirchen Hof

Der Bruderhahn darf auch leben!

Von |2021-03-30T14:06:42+02:00August 10th, 2020|

| Bild: AdobeSTock@Galyna • Quelle: REGIO.news

Initiativen wie Bruderhahn, Haehnlein oder SPITZ&BUB von REWE sorgen dafür, dass die Brüder von Legehennen am Leben bleiben.

Bundesagrarministerin Julia Klöckner möchte das Töten männlicher Küken spätestens bis Ende 2021 per Gesetz verbieten. Diese aktuelle Ankündigung verleiht dem Thema Kükentöten nicht nur erneut mediale Brisanz, sondern zwingt auch den Einzelhandel dazu, ihr Eier-Sortiment demnächst umzustellen. Dass die Aufzucht männlicher Küken durchaus möglich ist, stellt die Marke haehnlein bereits seit 2012 erfolgreich unter Beweis und gilt als einer der Pioniere in Bezug auf die Bruderhahn-Aufzucht. Bis heute konnte haehnlein mehr als eine Million Küken retten. Auf dem Weg dorthin hatten die Kuekenretter allerdings einige Hürden zu überwinden. Ein Rückblick.

 

Bruderhahn Initiativen REGIO.news
haehnlein rettet über 1 Million männliche Küken

Bis heute konnte haehnlein mehr als eine Million Küken retten. Auf dem Weg dorthin hatten die Kuekenretter allerdings einige Hürden zu überwinden. Ein Rückblick.

Werden bald alle Bruderhähne von legehennen groß gezogen? - REGIO.news

Werden bald alle Bruderhähne von Legehennen groß gezogen?

haehnlein rettet mehr als eine Million männliche Küken

Die männlichen Küken aufzuziehen, statt sie zu schreddern oder zu vergasen – diese Vision hatte Fritz Behrens, Initiator der Marke haehnlein, bereits im Jahr 2012. Damals fand die inzwischen sehr präsente Kükenproblematik allerdings erst wenig mediale Beachtung. Und auch vielen Verbraucher war nicht wirklich bewusst, dass jedes Jahr mehrere Millionen männliche Küken getötet werden. Seine Tochter Annalina Behrens hat die Vision ihres Vaters weitergedacht und so wurde die Marke haehnlein zum Kuekenretter mit mittlerweile rund 250 Mitarbeitern.

Die ersten Schritte

„Als wir 2012 mit der Planung begonnen haben, eine eigene Brüterei in unsere Kreislaufwirtschaft zu integrieren, haben wir uns von Anfang an gegen die gängige Praxis ausgesprochen, die männlichen Geschwister unserer Legehennen direkt nach dem Schlupf zu töten. Unser Ziel war es, eine für uns ethisch vertretbare Lösung zu finden – auch wenn man uns immer wieder davon abgeraten hat die männlichen Küken aufzuziehen“, erklärt Annalina Behrens. Stand 2012 war die Geflügelbranche nämlich der allgemeinen Überzeugung, dass es nicht rentabel sei, die Hähne aufzuziehen, da sich ihr Fleisch nicht vermarkten lasse. Darüber hinaus würden sich die Bruderhähne regelmäßig gegenseitig angreifen, was eine Aufzucht zusätzlich problematisch mache. Von diesen kritischen Einwänden ließen sich Vater und Tochter Behrens jedoch nicht aufhalten. Nach einer kurzen Testphase, in der damals erstmals circa 100 männliche Küken gerettet und aufgezogen wurden, zeigte sich, dass die Aufzucht unter den richtigen Rahmenbedingungen – beispielswese genügend Platz, reichlich Auslauf, viele Klettermöglichkeiten und vor allem zahlreiches Beschäftigungsmaterial wie Heunetze und Luzernen – durchaus möglich ist.

Aufgeben war nie eine Option

„Natürlich hat nicht alles auf Anhieb so funktioniert, wie wir es uns gewünscht haben – unser Konzept aufzugeben, war für uns jedoch nie eine Option. Stattdessen haben wir gemeinsam nach Lösungen gesucht und einfach viel ausprobiert. Den Ansatz „Learning by doing“ verfolgen wir bis heute“, betont Annalina Behrens. „Geht nicht, gibt es bei uns eben nicht.“ Genau aus dieser Motivation heraus ist dann das erfolgreiche haehnlein-Konzept entstanden, bei dem die Bruderhähne vier Monate lang – also fast drei- bis viermal so lange wie konventionelle Masthähnchen – unter optimalen Bedingungen aufgezogen werden. Ihre Aufzucht wird dabei über den Preis der verkauften Bio-Eier, die im Einzelhandel circa 4 Cent mehr pro Ei kosten, querfinanziert.

Die wahrscheinlich größte Herausforderung bestand für die Marke haehnlein allerdings darin, die Bio-Eier und das Bio-Fleisch der Bruderhähne flächendeckend im Einzelhandel zu platzieren. Schließlich gab es im Jahr 2012 noch keinen etablierten Markt für Produkte dieser Art. Die Marke haehnlein zählt daher nicht nur zu den Pionieren in der Aufzucht der männlichen Tiere, sondern auch in der Vermarktung der Bruderhahn-Eier sowie dem Bruderhahn-Fleisch. Viele Einzelhändler waren dabei zu Beginn eher skeptisch und konnten sich nicht vorstellen, dass Kunden tatsächlich einen Mehrpreis für ihre Bio-Eier bezahlen würden, um die Aufzucht der männlichen Küken zu finanzieren. Es gab jedoch auch Ausnahmen, die der jungen Marke eine Chance gaben – auch wenn diese zu Anfang mit Einschränkungen verbunden war. „Bis März 2015 war es uns nicht erlaubt, unsere Eierkartons mit einem Hinweis auf unser Konzept zu kennzeichnen. Kunden konnten also nicht direkt erkennen, dass für unsere Bio-Eier keine männlichen Küken getötet werden“, erklärt Annalina Behrens. Grund war die Befürchtung, diese Information könnte die anderen Anbieter abwerten. „Um unser Alleinstellungsmerkmal trotzdem deutlich zu kommunizieren, haben wir daraufhin jeden Eierkarton mit Einlegekärtchen versehen, die dem potenziellen Käufer beim Kontrollieren der Eier ins Auge gesprungen sind. Dadurch haben wir den Kunden unser Konzept erstmals nähergebracht.“

„Unsere Kunden sind Kuekenretter!“

Der erste Schritt in Richtung Erfolg war somit gegangen. Und mit der Zeit stieg die Kundennachfrage nach den haehnlein-Eiern immer weiter an. Ein sehr wichtiger und unterstützender Faktor war und ist in diesem Zusammenhang auch die Berichterstattung seitens der Presse, die bestehende Missstände innerhalb der Branche nach und nach aufgedeckt hat. Diese zunehmende Aufklärung und Transparenz öffnete der Marke haehnlein nicht nur auf Seite des Handels einige Türen, sondern auch auf Verbraucherseite. Immer mehr Kunden wurden auf das Thema Kükentöten aufmerksam und fingen an, explizit die Eier nachzufragen, für die keine männlichen Küken getötet werden. „Auch unsere Kunden sind eben echte Kuekenretter“, sagt Annalina Behrens stolz. „Ohne sie hätten wir es niemals geschafft, unsere Vision durchzusetzen und uns so erfolgreich am Markt zu etablieren.“

Vor allem in den vergangenen drei Jahren hat sich das Handeln seitens des Einzelhandels und vieler Unternehmen im Hinblick auf die Thematik Kükentöten allerdings deutlich verändert. Die stärkere mediale Präsenz des Missstands hat dazu geführt, dass sich inzwischen immer mehr Anbieter, die nun ebenfalls die Bruderhähne aufziehen, im Sortiment des Einzelhandels wiederfinden. Annalina betont: „Wir sehen diese Entwicklung keinesfalls als Konkurrenzkampf, sondern freuen uns über das Umdenken in der Branche. Es gibt viele Probleme auf der Welt, die man nicht so einfach lösen kann, aber dieses Problem eben schon. Man darf dabei nicht vergessen: Grundsätzlich ist das Kükentöten in Deutschland immer noch nicht verboten, obwohl wir mit haehnlein nun seit bereits acht Jahren beweisen, dass der Verzicht darauf durchaus möglich ist. Wir wünschen uns deshalb, dass noch mehr Betriebe unser haehnlein-Konzept aufgreifen, und sind stolz darauf, Vorreiter dieser Praxis zu sein.“

Pläne für die Zukunft

Und auch für die Zukunft hat die Marke haehnlein bereits einige Pläne. Vor allem die Vermarktung des Bruderhahn-Fleisches steht dabei im Vordergrund. Was haehnlein bereits mit ihren Bio-Eiern geschafft hat, möchte die Marke auch mit ihrem Fleisch erreichen. „Auch hier wünschen wir uns ein noch stärkeres Umdenken innerhalb der Branche, aber auch seitens der Verbraucher. Wir wollen nicht dazu aufrufen, mehr Fleisch zu konsumieren, sondern die Menschen dazu ermuntern, Fleisch bewusster zu konsumieren und dabei auf Qualität zu achten,“ erklärt Behrens. Für Verbraucher, die nicht mehr auf Eier „ohne Kükentöten“ verzichten möchten, empfiehlt es sich daher, beim Fleischkonsum auf den Verzehr von Bruderhahn-Fleisch zu vertrauen, da dessen Nachfrage die Aufzucht der männlichen Küken zu stattlichen Bruderhähnen wirtschaftlich begünstigt.

Annalina Behrens blickt der Zukunft so oder so optimistisch entgegen: „Als Marke halten wir weiterhin an unserer Vision fest, das generelle Umdenken in der Gesellschaft voranzutreiben, sodass das Kükentöten nicht mehr nur als Missstand von anderen aufgefasst, sondern als eigene Aufgabe, die jeder lösen kann, gesehen wird. Wir möchten weg von negativer Information, hin zu positiver Motivation. Schließlich kann jeder von uns ein Kuekenretter sein.“

 

Bezugsquellen:

REWE MARKT
Marco Martin
Am Bahnhof 1
66265 Heusweiler

REWE MARKT
Andreas Straub
Braugasse 2
66557 Illingen

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