Shipnoski wechselt zu Fortuna Düsseldorf!

Von |2021-05-07T14:29:38+02:00Mai 7th, 2021|

Pressemitteilung 1.FC Saarbrücken

Nicklas Shipnoski wechselt zur neuen Saison zu Fortuna Düsseldorf

Der 1. FC Saarbrücken verliert nach der Saison seinen Topscorer Nicklas Shipnoski an den derzeitigen Zweitligisten Fortuna Düsseldorf. Über die
Wechselmodalitäten vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Nicklas Shipnoski wechselte vor der aktuellen Saison vom SV Wehen Wiesbaden
zu den Blau-Schwarzen und war auf Anhieb eine echte Verstärkung und ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft von Cheftrainer Lukas Kwasniok. Mit
insgesamt 25 direkten Torbeteiligungen ist er der zweitbeste Scorer der 3. Liga in dieser Spielzeit.

„Mit Nicklas verlieren wir natürlich einen absoluten Leistungsträger und Unterschiedsspieler in der 3. Liga. Er hat in der kurzen Zeit beim 1. FC
Saarbrücken einen immensen Entwicklungssprung gemacht und natürlich Begehrlichkeiten geweckt. Es ist legitim, dass Nicklas nach Höheren strebt, auch
wenn dies für uns natürlich einen herben Verlust bedeutet. Wir wünschen Ihm in Düsseldorf alles Gute“, so Sportdirektor Jürgen Luginger zum Abschied des 23-jährigen Offensivspielers.

„Ich bin überaus dankbar für die Zeit in Saarbrücken und ab dem ersten Tag habe ich mich absolut wohl gefühlt, wodurch ich zu alter Stärke zurückgefunden
und nochmals einen Sprung gemacht habe, was natürlich auch an dem Vertrauen der handelnden Personen liegt. Als Sportler möchte man aber immer
nach dem höchsten Streben und es bietet sich für mich die Chance bei einem ambitionierten Verein aus der 2. Bundesliga den nächsten Schritt zu machen. Die
Fortuna spielt zusätzlich noch um den Aufstieg in die Bundesliga mit, was schlussendlich auch bedeuten könnte, dass ich kommende Saison womöglich
sogar in der ersten Liga spiele. Damit würde ein Kindheitstraum in Erfüllung gehen und diese Chance konnte ich mir nicht entgehen lassen. Ich bitte
dahingehend um Verständnis und möchte mich ganz herzlich bei allen beim FCS bedanken, insbesondere bei den Anhängern, die trotz der Corona-Pandemie die Mannschaft auf vielen Wegen anderweitig unterstützt haben. Danke an meine Mitspieler und das Trainerteam, ohne die meine Leistungen nicht möglich
gewesen wären. Ich wünsche dem 1. FC Saarbrücken alles, alles Gute und sage nochmals herzlichen Dank für das tolle letzte Jahr“, wie Nicklas Shipnoski
sichtlich bewegt seinen Abschied begründet.

REGIO.news - 1.FCS

Kita-Gebühren in Eppelborn sinken!

Von |2021-05-07T14:25:50+02:00Mai 7th, 2021|

Pressemitteilung der Gemeinde Eppelborn
 
 
 

„Gute Kita-Gesetz“: Kita-Gebühren in Eppelborn sinken zum neuen Kindergartenjahr deutlich

 Kindergartenbeiträge werden im August 2021 erneut gesenkt

Eppelborn. In der Gemeinderatssitzung, die am Donnerstagabend im großen Saal des big Eppel stattgefunden hat, befassten sich die Gemeinderatsmitglieder unter anderem mit der „Neufassung der Gebührensatzung über die Erhebung der Gebühren für die Benutzung von Kindertageseinrichtungen der Gemeinde Eppelborn ab 1. August 2021“.

Diese etwas sperrige Bezeichnung bedeutet, dass alle Eltern von Kindern in den kommunalen Kitas ab August 2021 eine weitere, deutliche Entlastung in der Familienkassen werden spüren können. Im Rahmen der Sitzung wurde der nächste Schritt in der Absenkung der Gebühren eingeleitet. Durch das „Gute-Kita-Gesetz“ der Landesregierung wurde diese deutliche Senkung der Gebühren ermöglicht.  Seit dem Kindergartenjahr 2019/20 wurde der Anteil der Elternbeiträge sukzessive gesenkt. Mussten Eltern für das 1. Kind im Kindergartenjahr 2018/19 für einen Regelplatz  monatlich 105,- Euro zahlen, so beträgt die Gebühr ab August 2021 noch 63,- Euro. Aktuell kostet der Regelplatz 80,- Euro. Ganz besonders wirkt sich die Senkung für den Ganztagsplatz im Krippenbereich aus. Hier zahlten Eltern im Jahr 2018 291 Euro, nach der Absenkung ab August werden 174 Euro fällig – das ist eine Ersparnis von 117 Euro im Monat.

Übersicht über die Gebührenentwicklung:

Art der Betreuung Gebühr 1. Kind

2018/19

Gebühr 1. Kind

2019/2020

Gebühr 1. Kind

2020/2021

Gebühr 1. Kind

2021/2022

Regelplatz (6 Stunden) 105,- Euro 92,- Euro 80,- Euro 63,- Euro
Tagesplatz (10 Stunden) 175,- Euro 154,- Euro 134,- Euro 104,- Euro
Krippenplatz (6 Stunden) 175,- Euro 154,- Euro 134,- Euro 104,- Euro
Krippenplatz (10 Stunden) 291,- Euro 256,- Euro 223,- Euro 174,- Euro

Eppelborns Bürgermeister Andreas Feld hat das Thema Kinderbetreuung nach seinem Amtsantritt im Oktober 2019 zur Chefsache gemacht. Dazu gehört zum einen der Ausbau der Infrastruktur, damit alle Kinder einen Platz erhalten und so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleistet ist. Bürgermeister Feld ist es aber auch wichtig, dass die Gebühren familienfreundlich sind. „Frühkindliche Bildung ist ein großes Gut, das allen Mädchen und Jungen in unserer Gemeinde gleichermaßen zusteht“, betont er. Mit dem Beschluss der neuen Gebührenordnung werden die Eltern den nächsten Schritt der deutlichen, finanziellen Entlastung erfahren.

Eppelborn Kita

Einkaufsmarkt in Dirmingen geplant!

Von |2021-05-07T14:21:03+02:00Mai 7th, 2021|

Pressemitteilung der Gemeinde Eppelborn
 
 
 

Planungen zum Einkaufsmarkt in Dirmingen kommen Dank der Beharrlichkeit des Eppelborner Bürgermeisters Andreas Feld voran

Drimingen. Am Donnerstagabend präsentierte im Rahmen der Gemeinderatssitzung Lars Piereck als Vertreter des neuen Investors RATISBONA Handelsimmobilien aus Neuss die ersten, konkreten Pläne für den Bau eines Netto-Einkaufsmarktes in Dirmingen. Mit diesem Projekt, betonte Piereck, werde ganz klar ein Ziel verfolgt: Gemeinsam für Dirmingen die Nahversorgung langfristig zu sichern.

Bereits kurz nach Amtsantritt war es dem Eppelborner Bürgermeister Andreas Feld gelungen, einen Investor für den Bau eines Einkaufsmarktes in Dirmingen zu gewinnen. Um dieses Bauvorhaben realisieren zu können, hat der Gemeinderat im November 2019 einstimmig die Änderung des Bebauungsplanes beschlossen. Leider hat der damalige Investor – wohl auch aufgrund der Corona-Pandemie und ihrer Auswirkungen – sein Vorhaben nicht weiter verfolgt. Doch Bürgermeister Andreas Feld blieb hartnäckig und machte sich auf die Suche nach einem neuen Investor zur Sicherung der Nahversorgung im Ortsteil Dirmingen. Einen neuen Investor konnte er schließlich gewinnen. Nun könnte das Bauvorhaben in Dirmingen bald Fahrt aufnehmen.

„Ich bin froh, dass sich ein Vertreter des Investors bereiterklärt hat, den Gemeinderat umfassend über sein Vorhaben zu informieren und die Planungen für den neuen Nahversorger vorzustellen. Mit dem Gemeinderat haben wir gestern Abend, die weiteren, notwendigen Unterstützungsschritte beschlossen“, so Bürgermeister Feld.

Im Rahmen seiner Anhörung hat sich der Dirminger Ortsrat bereits am vergangenen Freitag für die Unterstützungsschritte ausgesprochen.

Geplant ist in Dirmingen im Bereich der Ortsmitte ein Markt mit einer Verkaufsfläche von 799 m². Hier soll ein breites Sortiment für den täglichen Bedarf angeboten werden. Somit wäre die Nahversorgung in Dirmingen langfristig gesichert. Ebenso kann dort beim Einkauf auch Bargeld abgehoben werden. Weitere positiver Nebeneffekt: Zehn bis 15 Arbeitsplätze würden hier entstehen.

Im Rahmen der Präsentation ging der Investor auch auf eine geplante Zeitschiene  ein. So soll nach der notariellen Sicherung der Grundstücke bereits über Sommer die notwendigen Gutachten eingeholt werden. Der Baubeginn könnte Anfang 2022 erfolgen, die Eröffnung könnte schließlich Ende 2022 sein.

„Ich hoffe, dass dieses Vorhaben vom Investor realisiert werden kann. Von unserer  Seite und der Verwaltung haben wir alles getan, um einen Nahversorger nach Dirmingen zu holen. Wir werden den Investor weiter unterstützen – im Interesse der Menschen vor Ort“, so Bürgermeister Andreas Feld abschießend.

Dirmingen
Melanie Fell vom Unternehmen Netto – Markendiscount, Eppelborns Bürgermeister Andreas Feld, Lars Piereck von der RATISBONA – Handelsunternehmen sowie Frank Klein, Ortsvorsteher von Dirmingen. 

Neue saarländisch-französische Kultur-Kooperation!

Von |2021-05-07T14:09:33+02:00Mai 7th, 2021|

Neue saarländisch-französische Kultur-Kooperation: Erste Ausgabe des Foto-Projekts „La ligne claire – die helle Linie 2021-2022“ ist der Nachkriegsarchitektur in der Grenzregion gewidmet

Das Saarland und das Département Moselle haben gemeinsam mit der Gesellschaft für Fotografie Nouvel Observatoire Photographique du Grand-Est eine neue saarländisch-französische Kultur-Kooperation ins Leben gerufen und eine entsprechende Kooperationsvereinbarung geschlossen.

Ziel ist es, jedes Jahr gemeinsam eine fotografische Arbeit mit wechselnden Schwerpunkten über das Saarland und das Département de la Moselle zu ermöglichen und die kulturelle Zusammenarbeit zu stärken, erklären die Ministerin für Bildung und Kultur des Saarlandes, Christine Streichert- Clivot, der Präsident des Conseil Départementale de la Moselle,  Patrick Weiten und der  Präsident des Nouvel Observatoire photographique du Grand-Est, Daniel Barroy.

Im Rahmen der neuen Kooperation vergibt die Fotografie-Gesellschaft erstmals eine Auftragsarbeit im Bereich der zeitgenössischen Fotografie. Die erste Ausgabe des Fotografie-Projekts „La ligne claire – die helle Linie 2021 – 2022“ ist der Nachkriegsarchitektur in der Grenzregion gewidmet.  Eine Jury mit unabhängigen Expert:innen und Vertreter:innen der Kooperationspartner hat am 23. April 2021 getagt und sich aus einer Vorschlagsliste von 12 Künstler:Innen für Guillaume Greff aus Saargemünd (www.guillaumegreff.com) aufgrund der Qualität seiner künstlerischen Arbeit und der Affinität zum diesjährigen Thema entschieden. Die Kooperationspartner tragen mit jeweils 15.000 Euro des Projekts bei, so dass insgesamt 45.000 Euro zur Verfügung stehen, um es umzusetzen.

„Wir freuen uns sehr, mit der Wahl dieses jungen Künstlers, der sich mit dem Wiederaufbau der Moselle und des Saarlandes von 1945 bis zum Ende der Wirtschaftswunderjahre auseinandersetzen wird, dem Austausch und der kulturellen Zusammenarbeit zwischen dem Saarland und dem Département de la Moselle einen weiteren, starken Impuls zu geben“, so Präsident Patrick Weiten.

Ministerin Christine Streichert-Clivot unterstreicht den hohen Stellenwert, den die Partner der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit beimessen: „Mit diesem Projekt werden wir die saarländisch-französische kulturelle Zusammenarbeit weiter intensivieren. Das ist gerade auch in der Corona-Krise ein wichtiges Signal an die Menschen in unserer Region. Wir wollen mehr zusammenarbeiten, nicht weniger.“

Daniel Barroy: „Wir fördern die Recherche und das künstlerische Schaffen mit dem Ziel, unterschiedliche Ansätze der Fotografie unter Berücksichtigung der Geschichte der Fotografie, der Anthropologie des Bildes, der visuellen Studien, der Rolle des Menschen in den digitalen Medien, der Geistes- und Sozialwissenschaften und der Forschung in den bildenden Künsten zu entwickeln. Das ist extrem spannend.“

Die erste Auflage 2021/2022 thematisiert die Spuren der Architektur, die in der Zeit des Wiederaufbaus des Grenzgebietes nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind. Die deutsch-französische Geschichte spiegelt sich hier im Raum und in der Architektur. Die künstlerische Herangehensweise an das Thema soll einen neuen, singulären Blick auf dieses besondere Kulturerbe vermitteln.

Ende Dezember 2021, also neun Monate nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung, soll die künstlerische Arbeitsphase abgeschlossen sein.  Im Frühjahr 2022 wird die Reihe in einer Doppelausstellung im Saarland (Pingusson-Bau) und im Département de la Moselle (Robert-Schuman-Haus) dem Publikum vorgestellt. Zur Ausstellung erscheint ein zweisprachiger Katalog.

Ministerium für Bildung

500.000 Euro für Kulturvereine!

Von |2021-05-07T14:04:46+02:00Mai 7th, 2021|

500.000 Euro für Kulturvereine: Kultusministerium startet ein zweites Förderprogramm zur Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit

Saarbrücken. Das Ministerium für Bildung und Kultur hat ein neues Programm initiiert, mit dem die Jugendarbeit in Kulturvereinen gefördert und die Vereine bei einem Neustart nach der Pandemie unterstützt werden sollen. Dafür stehen insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind alle als gemeinnützig anerkannten Kulturvereine und kulturelle Stiftungen mit Sitz im Saarland sowie Kinder- und Jugendchöre in kirchlicher Trägerschaft, in denen mindestens zehn Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren aktiv sind.

Bildungs- und Kulturministern Christine Streichert-Clivot: „Das Saarland ist Vereinsland, das gilt gerade auch im kulturellen Bereich. Fast 21.500 Kinder und Jugendliche sind in unseren Kulturvereinen auf vielfältigste Art und Weise aktiv. Vereine sind für viele fast schon ein zweites Zuhause und Familie. Vereine sind enorm wichtige Bezugspunkte für viele Kinder und Jugendliche in unserem Land. Sie leiden besonders darunter, dass die Pandemie das Vereinsleben fast gänzlich zum Erliegen gebracht hat. Freizeitbeschäftigungen und soziale Kontakte fehlen. Aber: Es wird eine Zeit nach den derzeitigen Beschränkungen geben. Und gerade die Kulturvereine werden bei der Bewältigung der Krisenfolgen eine wichtige Rolle spielen.

Wir wollen die Vereine dabei unterstützen, dann verstärkt mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten.“

Die Förderhöhe beträgt 15 Euro pro Kind oder Jugendlichem, mindestens jedoch 250 Euro pro Einrichtung und errechnet sich aus der Summe der gemeldeten jungen Aktiven. Ab diesen Donnerstag, 6. Mai, können Anträge online unter www.saarland.de/jugend-und-kultur erstellt werden.

Das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2021, eine Antragsstellung ist bis zum 31. Oktober 2021 möglich. Antragsteller*innen können sich bei Fragen auch direkt an jugendfoerderung-kulturvereine@kultur.saarland.de wenden.

Ministerium für Bildung

Kita-Erzieherin in den Ruhestand verabschiedet!

Von |2021-05-07T13:42:41+02:00Mai 7th, 2021|

05.05.2021 Quelle: Pressemitteilung Stadt Quierschied

Erzieherin Ursula Zapp in Ruhestand verabschiedet

Quierschied. Über 40 Jahre lang war Ursula Zapp in der gemeindeeigenen Kita Pusteblume tätig. Ende April dieses Jahres wurde sie von Bürgermeister Lutz Maurer und Personalratschef Karten Schommer in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Frau Zapp wurde im August 1980 als ausgebildete Kinderpflegerin eingestellt und arbeitete seither ununterbrochen in der Kindertagesstätte im Gemeindebezirk Fischbach-Camphausen.

„Ich bedanke mich im Namen der Gemeinde, aber auch stellvertretend für die vielen Kinder, die Sie in dieser sehr langen Zeit betreut haben, für Ihren Einsatz in unserer Kita. Es ist heutzutage nicht selbstverständlich, über einen so langen Zeitraum beim gleichen Arbeitgeber beschäftigt zu sein. Ich wünsche Ihnen vor allem viel Gesundheit und einen angenehmen Ruhestand“, sagte Bürgermeister Maurer, als er Frau Zapp im Rahmen der offiziellen Verabschiedung am Rathaus ein kleines Geschenk überreichte.

REGIO.news Querschied

Quierschieder STADTRADELN 2021!

Von |2021-05-07T13:41:51+02:00Mai 7th, 2021|

05.05.2021 Quelle: Pressemitteilung Stadt Quierschied/ Foto: Stadtradeln.de

Gemeinde Quierschied radelt für ein gutes Klima!

Querschied. Die Gemeinde Quierschied nimmt 2021 erstmals an der Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN teil. Vom 6. Juni bis 26. Juni 2021 können alle, die in Quierschied, Fischbach-Camphausen oder Göttelborn leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen an der Kampagne teilnehmen und möglichst viele Radkilometer sammeln. Anmelden können sich Interessierte schon jetzt im Internet unter www.stadtradeln.de/quierschied. Dort finden Sie auch alle relevanten Informationen rund um die Kampagne.

Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am Fahrradfahren und tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Jede*r kann ein STADTRADELN-Team gründen bzw. einem beitreten, um beim Wettbewerb teilzunehmen. Dabei sollten die Radelnden so oft wie möglich das Fahrrad nutzen. Als besonders beispielhafte Vorbilder sucht die Gemeinde Quierschied auch STADTRADELN-Stars, die in den 21 Tagen der Kampagne kein Auto von innen sehen und komplett auf das Fahrrad umsteigen. Während der Aktionsphase berichten sie über ihre Erfahrungen im STADTRADELN-Blog.

Bürgermeister Lutz Maurer unterstützt die Kampagne und will das Quierschieder Rathaus zum Radhaus machen: „Es ist eine tolle Idee, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit durch diese Aktion auf das Radfahren zu lenken. Gerade in einer Zeit, in der wir uns alle Gedanken darüber machen sollten, wie wir uns energiesparend und nachhaltig, aber auch flexibel und schnell fortbewegen können“, findet Bürgermeister Maurer und ergänzt: „Dass wir in der Gemeinde Quierschied diese Notwendigkeit erkannt haben, zeigt sich im Ausbau der E-Ladestationen wie auch am Dienstrad-Leasingprogramm der Gemeinde im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements.“ Maurer hofft auf rege Teilnahme aller Bürgerinnen und Bürger aus den drei Gemeindebezirken – inklusive der Mandats- und Würdenträger, um dadurch aktiv ein Zeichen für mehr Klimaschutz und mehr Radverkehrsförderung zu setzen.

Hintergrund: Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Sebastian Zenner
06897 961-116
s.zenner@quierschied.de

STADTRADELN ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis und wird von den Partnern Ortlieb, ABUS, Busch + Müller, Stevens Bikes, MYBIKE, Paul Lange & Co., WSM und Schwalbe unterstützt.

Mehr Informationen unter
stadtradeln.de

REGIO.news Querschied

1,2 Millionen für Stadtentwässerung!

Von |2021-05-05T13:49:03+02:00Mai 5th, 2021|

04.05.2021 | Quelle/Bild: Pressemitteilung Stadt St. Wendel

Kreisstadt St. Wendel investiert weiter umfangreich in ihr Kanalnetz

St. Wendel. Rund 1,2 Millionen Euro brachte die Kreisstadt St. Wendel jetzt für den Neubau und die Sanierung von Kanälen sowie ein neues Pumpwerk im Stadtgebiet und den Stadtteilen auf den Weg. Das beschloss der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung am 29. April. „Nach zahlreichen Maßnahmen im vergangenen Jahr, gehen wir in 2021 den Neu- und Ausbau unsere Kanäle weiter an und stellen damit sicher, dass sie in den kommenden Jahrzehnten auf dem neusten Stand sind“, so Bürgermeister Peter Klär.

REGIO.news - Stadt St. Wendel

30 Jahre Hüttenweg

Von |2021-05-05T13:33:22+02:00Mai 5th, 2021|

Pressemitteilung Neunkirchen
 
 
 
 

Die eiserne Vergangenheit Neunkirchens

Neunkirchen. Am 4. Mai 1991 wurde der Neunkircher Hüttenweg eingeweiht und feiert damit in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Der beliebte Rundweg dient dazu, die Wurzeln der Neunkircher Geschichte lebendig in Erinnerung zu halten. Pandemiebedingt muss jedoch eine Jubiläumsfeier ausfallen.

Die Bedeutung des Hüttenweges

„Rat und Verwaltung der Stadt sahen es 1982 mit Schließung des Neunkircher Eisenwerkes als lohnende Bemühungen an, die von der Industrialisierung geprägten Lebenszusammenhänge in die Nacheisenzeit hineinzutragen“, schilderte der damalige Oberbürgermeister Friedrich Decker in seiner Eröffnungsrede die Beweggründe zur Einrichtung des Hüttenweges. „Es galt und gilt diese Geschichte zu bewahren und sie in Verbindung zu setzen zu neu Gewachsenem und weiter Wachsendem. Diesem Ziel sind wir mit dem Neunkircher Hüttenweg ein Stück nähergekommen!“ so Decker vor 30 Jahren – und diesem Statement kann sich der aktuelle Oberbürgermeister Jörg Aumann nahtlos anschließen. Denn aktuell wird mit dem Bau des Globusmarktes eine von der Großindustrie erzeugte Narbe verheilt. Nach dem Abriss großer Teile des Eisenwerkes (u.a. der Kokerei) wurde der Hüttenpark angelegt, der jedoch nur extensiv als Naherholungsfläche angenommen wurde. Durch den Umbau der Gebläsehalle wurde eine rückwärtige Andienungsstraße an die Veranstaltungshalle erforderlich, außerdem wurde zwischenzeitlich ein großer Parkplatz zur Entlastung der Innenstadt bereitgestellt. Nun wird diese ehemalige Industriefläche wieder bebaut und erhält einen verbesserten Anschluss zum Saarparkcenter und zur City. „Dies trägt zur Erweiterung des Stadtkerns in Richtung Osten bei, dessen Potential auch mit der Belebung der Saarbrücker Straße gefördert wird. Zur Naherholung bleibt weiterhin der Hüttenpark II, der Teil des LIK Nord Gebietes ist, als naturnahe Fläche erhalten. Der Hüttenweg, der die Erinnerungskultur Neunkirchens maßgeblich lebendig hält, erfährt durch die künftige Belebung dieses Bereichs mehr Aufmerksamkeit,“ hebt Oberbürgermeister Jörg Aumann hervor.

Die Wegführung

Der Hüttenweg führt vorbei an den einzelnen Relikten, die von der der einstigen Blüte des Eisenwerkes für Neunkirchen zeugen. Diese wurden unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restauriert und weitgehend zugänglich gemacht. Die Führungen über den Hüttenweg, die seit 1991 angeboten werden, erfreuen sich großer Beliebtheit. So nahmen in den vergangenen 5 Jahren durchschnittlich rund 1.000 Personen an den geführten Touren teil, wobei im vergangenen Jahr wegen der Coronabeschränkungen nur rund 200 Teilnehmer begrüßt werden konnten. Aktuell erzählen die zertifizierten Gästeführerinnen Heike Lismann-Gräss – bei Kostümführungen unterstützt von ihrer Tochter Paulina Gräss – und Jutta Schneider Geschichte und Geschichten rund ums Eisenwerk und der Familie Stumm. Die erste Hüttenwegführung 1991 übernahm seinerzeit Marie-Louise Augustin, die bis ins Jahr 2018 als passionierte Führerin dem Hüttenweg die Treue hielt.

Eine geführte Tour auf dem Hüttenweg startet mit einem kleinen Film von Hans Günther Ludwig, der Einblicke in die mehr als 425-jährige Geschichte des Eisenwerkes gewährt. Am Kutscherhaus und der Stummschen Reithalle geht es vorbei am nicht mehr vorhandenen Stummschen Herrenhaus direkt ins ehemalige Herz der Eisengewinnung, dem Hochofenkomplex. Hier sind noch zwei Hochöfen erhalten. Hochofen VI kann bei Führungen bestiegen werden. Von der oberen Besucherplattform gewinnt man nicht nur einen Eindruck von der einst riesigen Anlage, man hat auch einen herrlichen Weitblick, bei dem nicht zuletzt die Haldenlandschaft von der engen Verzahnung von Kohle und Eisen, also von Grube und Hütte deutlich wird. Erhalten sind neben den beiden Öfen noch die Gebläsehalle mit einer Gebläsemaschine sowie Winderhitzer, die für die Frischluftzufuhr bzw. den Temperaturausgleich gebraucht wurden. Weiter entlang der Eisenstele, die Zeugnis des Stummschen Imperiums ablegt, führt der Hüttenweg am ältesten Teil der Hütte vorbei, dem Hammergraben unterhalb des Kutscherhauses. Hier standen in der frühindustriellen Phase wassergetriebene Schmiedehämmer. Nach dem Parkweiher, der zu Stumms Zeiten Teil eines riesigen Landschaftsgartens war, erreicht man die Stummsche Privatkapelle und den Spitzbunker, in dessen Inneren interessante Details zum Luftschutz im Zweiten Weltkrieg zu finden sind. Wer die große Runde gehen will, folgt dem Weg Richtung Osten zur Stummschen Erbbegräbnisstätte, die im Sinnerthaler Weg erhalten ist. Zurück zum Ausgangspunkt gelangt man durch die Saarbrücker Straße, entlang der Direktorenvillen, der Hüttenschule sowie der Gasmaschinenzentrale, wo Dampf- bzw. Großgasmaschinen den Strom für das Eisenwerk erzeugten.

Im Stadtgebiet gibt es noch einige weitere Denkmäler, die dem Hüttenweg zugerechnet werden, aber im Zuge der rund zweieinhalbstündigen Führungen nicht aufgesucht werden können. So ist in der Königstraße das Ensemble der Meisterhäuser erhalten, die einen Eindruck von der Lebenssituation der höheren Arbeiter vermitteln. An der Christuskirche, deren Gründung auf eine Stiftung Karl-Ferdinand Stumms zurückgeht, stehen das Karl-Ferdinand-Haus sowie das Eisengießer-Denkmal, als Gegenpol zum Denkmal des großen „Hüttenbarons“ Karl-Ferdinand Stumm auf dem nach ihm benannten Stummplatz. Darüber hinaus sind auch in der Goethestraße noch einige Villen erhalten, die ehemals für höhere Beamte dienten.

Zur Geschichte des Neunkircher Eisenwerkes

Im 15. Jahrhundert werden „Ysenschmitten und Kohlegruben im Sinderdale“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 1593 ist die Errichtung eines Eisenwerkes durch Graf Albrecht von Ottweiler bezeugt. Nach Zerstörung im 30jährigen Krieg und dem anschließenden Wiederaufbau sind die Erwähnungen des Eisenwerkes von Johann Wolfgang von Goethe (1770, „Dichtung und Wahrheit“ und Adolph Freiherr von Knigge (Briefe aus dem Jahr 1793) historische Zeugnisse der Eisenverhüttung in Neunkirchen. 1806 kauften die Gebrüder Stumm aus dem Hunsrück das Werk und bauten es immer weiter aus. Karl-Ferdinand Stumm, der nach dem Freitod seines Vaters Carl Friedrich als 22-Jähriger in die Leitung des Betriebes einsteigen musste, hat nicht nur die Hütte durch Einsatz technischer Neuerungen zu einem Großbetreib der Stahlindustrie gemacht, sondern auch die Politik der damaligen Gemeinde Neunkirchen und des preußischen Reiches maßgeblich mitgeprägt. Erst 1922, mehr als zwei Jahrzehnte nach Karl-Ferdinands Tod schaffte es der Neunkircher Rat, die Stadtrechte für Neunkirchen zu erlangen. Im 2. Weltkrieg wurde Neunkirchen insbesondere wegen seiner Eisenindustrie, die u.a. für Rüstung und Eisenbahnbau eingesetzt wurde, im Bombenhagel zu 78 % zerstört. Die Kohleförderung wurde nach und nach eingestellt. 1968 wurde die letzte Kohlegrube im Stadtgebiet geschlossen. In den siebziger Jahren kriselte auch die Stahlindustrie, so dass 1982 der letzte Hochofen in Neunkirchen gelöscht, sowie die Stahlwerke und die Kokerei stillgelegt wurden. Tausende verloren ihre Arbeit. Doch das Eisenwerk fertigt hier noch immer hochwertige Stahlprodukte. Heute hat Neunkirchen den Strukturwandel gemeistert und ist das Handels- und Dienstleistungszentrum im östlichen Saarland.

Landkreis Neunkirchen Stummsche Kapelle Hüttenweg
Stummsche Kapelle, Teil des neunkirchner Hüttenweges

Christian Bies zum Ersten Beigeordneten ernannt!

Von |2021-05-05T13:19:05+02:00Mai 5th, 2021|

Christian Bies wurde zum hauptamtlichen Ersten Beigeordneten ernannt

Am Donnerstag, 29. April 2021, überreichte Bürgermeister Marcus Hoffeld Christian Bies die Ernennungsurkunde zum hauptamtlichen Ersten Beigeordneten der Kreisstadt Merzig.

Der Merziger Stadtrat hatte Bies in seiner Sitzung am 04.02.2021 zum hauptamtlichen Ersten Beigeordneten und damit zum ersten Stellvertreter des Bürgermeisters gewählt. Am 1. Mai 2021 übernimmt er offiziell als Dezernent die Verantwortung für das Ressort „Stadtentwicklung, Bauwesen und Umwelt“ und tritt somit die Nachfolge von Dieter Ernst an, der Ende Juni 2020 in den Ruhestand gegangen war. Die Amtszeit des neuen hauptamtlichen Ersten Beigeordneten Christian Bies dauert zehn Jahre.

Bies ist 48 Jahre alt und wohnt in Wadern. Er ist Dipl. Ingenieur für Raum- und Umweltplanung und Wirtschaftsförderer. Seit 2014 war er Leiter des Bauamtes bzw. seit 2020 einer von zwei Ressortleitern für Stadtplanung, Bauen und Umwelt bei der Kreisstadt Merzig. Vor seiner Tätigkeit bei der Stadtverwaltung Merzig war Bies nach einem Studium für Raum- und Umweltplanung an der Universität Kaiserslautern zwischen 2002 und 2013 Projektleiter für Stadt-, Gewerbe- und Wohngebietsentwicklung bei der Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung mbH. Darüber hinaus absolvierte er ein berufsbegleitendes Studium zum Wirtschaftsförderer.

Seiner neuen Aufgabe als Erster Beigeordneter blickt Christian Bies freudig und gespannt entgegen. „In der aktuellen Entwicklung unserer Stadt spiegeln sich die gesellschaftlichen und technischen Veränderungen in besonderer Form wieder, da wir uns sowohl im urbanen als auch im ländlichen Spannungsfeld bewegen. Der Stadtentwicklung kommt daher eine immer größer werdende Bedeutung zugute, auch vor dem Hintergrund einer sozialen sowie umwelt- und klimagerechten Ausrichtung. Ich freue mich, auch in meiner neuen Funktion, Teil dieser Entwicklung sein zu dürfen und hierzu Impulse geben zu können“, erklärte Bies und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den städtischen Gremien, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürgern.

 

REGIO.news - Kreisstadt Merzig

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