Wiedereröffnung der Grüngutsammelstelle!

Von |2021-03-31T14:22:07+02:00Januar 30th, 2021|

Stadt Friedrichsthal

Nach der Winterpause der Grüngutsammelstelle ist es beabsichtigt, Ende Februar wieder in den Öffnungsbetrieb überzugehen, sofern die Witterung dies zulässt. Geplant ist, am Samstag, dem 20.02.2021, wieder in den Saisonbetrieb zu starten.

In den letzten beiden Jahren war die Sammelstelle an Freitagen und Samstagen geöffnet, wobei die Samstage die „nutzerstarken“ Tage waren. In diesem Zusammenhang wurde von vielen Anlieferern der Wunsch geäußert, statt des Freitags, an dem man vielleicht noch berufstätig ist und erst spät oder gar nicht im Garten arbeiten kann, an einem anderen Wochentag zu öffnen.

Um diesen Wunsch entgegen zu kommen, wurde nun neu der Montag als Öffnungstag festgelegt, der Freitag entfällt somit.
Die Öffnungszeiten – zunächst einmal versuchsweise bis zum Sommer – sind nunmehr wie folgt:
montags (neu): von 08.00 bis 12.00 Uhr und von 12.30 bis 17.00 Uhr
samstags (unverändert): von 08.00 bis 15.00 Uhr.

Annahmeschluss für Anlieferungen ist in den jeweiligen Zeitblöcken bis 15 Minuten vor Ende der aufgeführten Öffnungszeit.

Auf der Grüngutsammelstelle sowie in den Wartebereichen vor der Annahme gilt die Pflicht, die zum jeweiligen Anliefertermin vorgeschriebenen Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen und die Hygienevorschriften einzuhalten. Zur Reduzierung des Wechselgeldaufkommens wird daher auch wieder darin erinnert, die Möglichkeit des Erwerbs der Wertkarten zu nutzen.

Für Rückfragen stehen Ihnen bei der Stadt Friedrichsthal Frau Kania und Frau Müller gerne zur Verfügung (Tel. 06897-8568303 und 8568302), bei der Gemeinde Spiesen-Elversberg Frau Mannebach (06821-791112).

Bei Winterdiensteinsätzen der Baubetriebshöfe bleibt die Sammelstelle geschlossen.

Aufgestellt: Mitteilung: Genehmigt:
C. Jung B. Kania P. Bickelmann
FBL I FBL IV Erster Beigeordneter

REGIO.news Friedrichsthal Rathaus

Abhol- und Lieferdienste St. Ingbert

Von |2021-04-15T14:59:28+02:00Januar 22nd, 2021|

ST. INGBERT BRINGT`S

Aufgrund des Lockdowns bieten viele St. Ingberter Gewerbetreibende einen Abhol- und Lieferservice an.

Nicht nur Restaurants sind hier zu finden, nein auch Unternehmen aus anderen Bereichen können sich hier eintragen und ihren Service anbieten.

Weiter Informationen gibt es direkt unter www.ingoberta.de

REGIO.news - St. Ingbert

Saarland Vorreiter bei staatlicher Waldpflege!

Von |2021-03-30T11:58:19+02:00Januar 22nd, 2021|

Wussten Sie schon…

…, dass das Saarland Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Waldbewirtschaftung ist? Im Ländervergleich weist das Saarland mit 75% den höchsten Anteil an Laubäumen auf (Bundesschnitt 44%).

Das Saarland war und ist bundesweit Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Bewirtschaftung seines Staatswaldes. Im Ländervergleich weist unser Bundesland mit 75 Prozent den höchsten Anteil an Laubbäumen auf. Der Bundesschnitt liegt bei 44 Prozent.

Der Klimawandel setzt unserer Natur zu

Extreme Wetterereignisse von Hitzewellen mit anhaltender Trockenheit bis hin zu Starkregen. Die Auswirkungen auf unsere Wälder sind besonders augenfällig – und werden in weiten Teilen der Bevölkerung emotional diskutiert. Die Sorge um den Wald und um seine Gesundheit ist nicht neu. Bereits in den 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts hat das sogenannte Waldsterben die Gesellschaft aufgeschreckt. Vieles wie z.B. die Luftreinhaltepolitik und die Art und Weise der Waldbewirtschaftung ist besser geworden. Trotzdem ist die Bodenversauerung – heute vor allem durch Stickstoffeinträge aus Verkehr, Landwirtschaft und Industrie noch nicht gestoppt und stellt eine Hypothek für die Gesundheit der Wälder dar. Unser Wald ist Erholungs- und Freizeitraum, Ort nahezu ungestörter Entwicklung für die Natur- und Artenvielfalt, bedeutender Kohlenstoffspeicher aber auch Produktionsstätte für den wertvollen nachwachsenden Rohstoff Holz. Ein Hektar Wald im saarländischen Staatsforst produziert pro Jahr 15 bis 30 Tonnen Sauerstoff, filtert 50 Tonnen Staub, und hält bis zu 3 Millionen Liter Wasser zurück. Deutschlandweit trägt der Wald zu einer CO2-Minderung von 127 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid bei.

Bereits jetzt haben andauernde Hitze und Trockenheit dem Wald deutschlandweit erheblich zugesetzt. Die aktuelle Baumartenzusammensetzung und die bestehende Struktur der Wälder machen ein schnelles Reagieren auf den Klimawandel unmöglich. Fichtenwälder werden von der Massenvermehrung des Borkenkäfers besonders hart getroffen. Die trocken-heißen Sommer und milden Winter begünstigen die Vermehrung von Schädlingen. Auch viele Laubbäume leiden unter dem Klimawandel. Sind gefährliche Krankheiten einmal eingeschleppt, verbreiten sie sich wie ein Lauffeuer. Eine direkte Bekämpfung ist oft nicht möglich. Auch in den saarländischen Wäldern hinterlässt der Klimawandel Spuren, die zukunftstaugliche Konzepte verlangen.

Unser saarländischer Wald steht im Vergleich zu vielen Wäldern in Deutschland gut da

Das Saarland war und ist bundesweit Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Bewirtschaftung seines Staatswaldes. Im Ländervergleich weist unser Bundesland mit 75 Prozent den höchsten Anteil an Laubbäumen auf. Der Bundesschnitt liegt bei 44 Prozent. Das Saarland hat als erstes Bundesland zehn Prozent der Waldfläche komplett aus der Bewirtschaftung genommen, um dort die Natur Natur sein zu lassen. Dies ist ein wichtiger Baustein der Saarländischen Biodiversitätsstrategie und ein Beitrag zur Konvention zur Biologischen Vielfalt.  Die übrige Staatswaldfläche wird seit 30 Jahren naturnah bewirtschaftet: einzelstammorientiert, ohne Einsatz von Chemie, ohne Kahlschläge und unter stetiger Erhöhung des Laubwaldanteils. Der Holzvorrat hat sich in dieser Zeit fast verdoppelt, und so soll es weitergehen. Der Schutz des Waldes und der natürlichen Abläufe sind Maßgabe für unsere naturnahe Waldbewirtschaftung. Waldbestände sollen sich mehrheitlich durch natürliche Prozesse verjüngen, um so widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse zu werden. Standortheimische Mischwälder mit jungen und alten Bäumen kennzeichnen unsere Wälder. Mit Blick auf den Klimawandel ist das eine gute Ausgangslage für die Zukunft.

Langlebige Produkte aus Holz, wie Möbel oder ganze Häuser speichern CO2 über viele Jahre. Deshalb sollte der nachhaltige Baustoff Holz verstärkt in den Blick der Klimadiskussion rücken. Ein Verzicht auf die Bewirtschaftung unseres Waldes stellt dabei aber keine Lösung dar. Die Holzernte würde sich dann nämlich noch stärker in andere Regionen der Welt verlagern – unter teilweise bedenklichen sozialen Bedingungen und ohne Rücksicht auf Verluste.  Weltweite Umweltprobleme verschärften sich nur noch weiter.

Die neuen klimatischen Herausforderungen machen dennoch Anpassungen notwendig, die wir im Saarland behutsam und planmäßig angehen. Dabei haben wir nicht nur den Staatswald im Blick, sondern lassen auch Kommunen und vor allem Privatwaldbesitzer mit den Folgen der Trockenheit nicht alleine. Wir müssen unseren gesamten Wald anpassungs- und widerstandsfähiger machen, damit er in Zukunft besser auf Klimaveränderungen reagieren kann. Aktionismus und schnelle Experimente etwa mit exotischen Baumarten sind dabei für uns kein Mittel der Wahl.

Masterplan zum Thema Waldpflege

Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat Ende letzten Jahres den „Masterplan Wald“ aufgelegt. Ein Baustein ist das Eine-Million-Bäume-Programm – zur Wiederbewaldung größerer Flächen, die nach Borkenkäferbefall kahl gefallen sind. Wir setzen auf klimaflexiblere Baumarten wie Eiche und Esskastanie im Verbund mit Weißtanne, Bergahorn, Erle oder Hainbuche. Für das Programm sind schon zahlreiche Hilfsangebote von Schulklassen, Vereinen oder Einzelpersonen eingegangen. Diese Hilfe nehmen wir gerne an. Eine Koordinierungsgruppe trägt die relevanten Daten zusammen und vermittelt regionale Aufforstungsprojekte, bei denen sich engagierte Saarländerinnen und Saarländer aktiv einbringen können. Das hilft uns bei beim Umbau zu einem klimastabileren Wald. Weil die Menschen sich aktiv an der Wiederaufforstung beteiligen, wächst zudem das Verständnis für die Waldbewirtschaftung. Der Umbau zu einem klimastabileren Wald benötigt Zeit, doch mit Blick auf die klimatischen Veränderungen führt daran kein Weg vorbei. Diesen Prozess offen und transparent mit allen Beteiligten und vor allem behutsam anzugehen, ist unser Ziel.  So wollen wir die Erfolgsgeschichte der naturnahen Waldbewirtschaftung weiterführen.

Wald

Digitaler Wandel im Saarland gefördert!

Von |2021-03-30T12:01:30+02:00Januar 22nd, 2021|

Digitaler Wandel: Bund fördert Gemeinschaftsprojekt aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz

Die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen vorantreiben: Das ist eines der Ziele des Bundesprogramms „Zukunftszentren KI“, in dessen Rahmen nun ein landesübergreifendes Gemeinschaftsvorhaben gefördert wird.

Das Bundesarbeitsministerium hat das saarländisch-rheinland-pfälzische Projekt „Regionales Zukunftszentrum KI – Ganzheitlicher Ansatz zur digitalen Transformation und sozialverträglichen Gestaltung und Handhabung menschenzentrierter KI-Systeme“ (RZzKI) ausgewählt. Die Konsortialleitung übernimmt das Festo Lernzentrum in St. Ingbert.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Der Zuschlag ist ein weiterer Beweis dafür, dass unsere Region für die Zukunft der Arbeit gut aufgestellt ist. Große Unternehmen nutzen schon heute effiziente KI-Systeme – und das trägt entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit bei. Im Projekt ‚KI Zukunftszentren‘ nehmen wir jetzt noch intensiver kleinere und mittlere Unternehmen in den Blick. Sie sind das Rückgrat der saarländischen Wirtschaft, und wir müssen dafür sorgen, dass sie mit dem digitalen Wandel Schritt halten können. Im Zukunftszentrum erproben sie, welche Möglichkeiten ihnen durch die Nutzung neuer Technologien offenstehen.“

In Zusammenarbeit mit den zuständigen Landesministerien wurden sieben Projekte zur Förderung ausgewählt

Mit insgesamt 34 Mio. Euro bis Ende 2022 unterstützt der Bund diese Zukunftszentren in ganz Deutschland. Ihre Aufgabe ist es, Unternehmen bei der Einführung digitaler und KI-basierter Systeme zu unterstützen und diese gemeinsam mit den Beschäftigten menschenzentriert zu gestalten. Mit dem Ziel, die  Lern- und Gestaltungskompetenz zu fördern und die Unternehmen fit für den Wandel zu machen, wird dabei gerade die eigenständige Qualifizierung im Betrieb durch innovative Konzepte neu gedacht und erprobt.

Konsortialleiter Klaus Herrmann: „Der anfängliche Hype der Digitalisierung (Industrie 4.0) und deren Chancen ist bei vielen Unternehmen und Beschäftigten einer gewissen Ernüchterung gewichen. Der Mehrwert für die Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen erschließt sich oft nicht direkt. Dies ist insbesondere für kleine und mittelständige Betriebe eine ganz besondere Herausforderung, wo eine dünne Personaldecke und das laufende Geschäft alle Ressourcen zu binden scheinen. Dennoch müssen die Unternehmen hier mit ihrem Management und den Beschäftigten den Wandel gestalten, um nicht Gefahr zu laufen, vom Markt gedrängt zu werden. Das neue ‚Regionale Zukunftszentrum KI‘ wird hier handhabbare und passgenaue Unterstützung bieten. Diese wird sowohl konkrete technologische Unterstützung, aber auch betrieblich organisatorische Anpassung und Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umfassen.“

„Ein besonders wichtiger und erfreulicher Aspekt ist der Fokus des Projekts auf die sozialverträgliche Komponente“, findet die Ministerin. „So wird nicht als Ersatz, sondern vielmehr als Unterstützung für und in Zusammenarbeit mit den Beschäftigten nach Lösungen bei der Einführung von KI-Systemen gesucht.“

Das zeigt sich auch in der Auswahl der saarländischen und rheinland-pfälzischen Projektpartner des RZZKI. Neben dem Festo Lernzentrum sind auf saarländischer Seite die Arbeitskammer des Saarlandes, das Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZEMA) sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz Saarbrücken (DFKI) an dem Projekt beteiligt. Die rheinland-pfälzischen Partner sind die TBS gGmbH Rheinland-Pfalz, die Technologie Initiative SmartFactory KL e.V. und das Institut für Technologie und Arbeit (ITA).

Digital

Helfen Sie aktiv beim Gewässerschutz mit!

Von |2021-03-30T12:03:11+02:00Januar 22nd, 2021|

Zur Zeit sind schon ein Viertel der saarländischen Gewässer ökologisch in einem guten bis sehr guten Zustand.

Um die Gewässer jedoch weiter ökologisch zu verbessern, braucht das Umweltministerium Ihre Hilfe!

Erfahren Sie im Live-Stream am 22. Januar um 10 Uhr auf Facebook, wie Sie sich aktiv durch die Öffentlichkeitsbeteiligung in den Gewässerschutz einbringen können! Und nutzen Sie die Möglichkeit, schon während diesem Live-Stream Ihre Fragen in die Kommentare zu posten und so direkt an die Experten zu richten!

Hier geht es zum Live-Stream auf Facebook.

Bringen Sie sich über unsere Öffentlichkeitsbeteiligung aktiv im Gewässerschutz ein!

Wasser ist der Baustein unseres Lebens. 70% der Erdoberfläche sind davon bedeckt, doch nur 3% sind trinkbar. Das macht es so kostbar für die Tier und Pflanzenwelt und natürlich auch für uns.

Jeder von uns kann selbst einen großen Teil dazu beitragen, unsere Gewässer zu schützen. Und das ist sogar ganz einfach! Zum Beispiel, indem wir den Wasserhahn schließen, wenn er nicht gebraucht wird. Oder indem wir das Auto nur in der Waschanlage waschen und umweltfreundliche Produkte kaufen, um so unser Grundwasser vor Chemikalien zu schützen.

Weitere Infos gibt es hier!   

Gewässerschutz

Saarland – unser Ökoland!

Von |2021-03-30T12:04:39+02:00Januar 22nd, 2021|

20 Prozent Ökoflächen im Saarland

143 Betriebe im Saarland, die ökologische Landwirtschaft betreiben. Das sind 20 Prozent unserer landwirtschaftlich genutzten Fläche, die nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet werden. Der Bundesdurchschnitt der biologisch bewirtschafteten Fläche ist nur halb so groß.

Der Anteil an Ökolandbau im Saarland ist im laufenden Jahr erneut gestiegen: Knapp 20 Prozent, oder in absoluten Zahlen 14.800 Hektar, der landwirtschaftlichen Fläche werden jetzt nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet. Das sind etwa 1,5 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Der Bundesdurchschnitt der biologisch bewirtschafteten Fläche ist nur halb so groß. „Das ist nicht das Ende der Fahnenstange. Wir wollen die Öko-Fläche weiter vergrößern – auf einen Flächenanteil von gut 25 Prozent bis zum Jahr 2025. Die dafür notwendigen Mittel sind eingeplant“, bekräftigt Umweltminister Reinhold Jost. Das Budget sehe ein stufenweises, gesteuertes Wachstum vor.

143 landwirtschaftliche Betriebe befinden sich bereits in der Öko-Förderung des Umweltministeriums. Für den 1.1.2021 werden 14 weitere Betriebe in die Umstellung gehen. „Uns ist es wichtig, dass bei der Auswahl der zu fördernden Betriebe Qualität vor Quantität geht. Gefördert wird nur, wer bestimmte Anforderungen erfüllt. Auch die Direktvermarktung mit regionalen und dadurch klimafreundlichen kurzen Wegen ist ein Auswahlkriterium“, so Jost. Das Saarland steht mit dieser Herangehensweise nicht allein da. Der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen, ein Beratergremium der Bundesregierung, fordert aktuell in einem Gutachten, dass Agrarsubventionen immer an ökologische Verbesserungen geknüpft sein sollten.

Landkreis Anzahl der Betriebe
Merzig-Wadern 43
Saarlouis 21
Saarpfalzkreis 22
Neunkirchen 17
St. Wendel 27
Regionalverband Saarbrücken 13
Gesamt 143

Minister Jost: „Bisher wurde unser Anforderungsprofil von den Landwirten gut angenommen und wir sind zuversichtlich, dass in den kommenden Jahren weiterhinBetriebe dazu bereit sein werden, unser Förderangebot anzunehmen.“ Nach einer Umstellungszeit von zwei Jahren können die geförderten Betriebe mit ihrem Angebot zur bereits breiten Produktvielfalt an ökologisch erzeugten Nahrungsmitteln von saarländischen Bauernhöfen beitragen. Die Palette umfasst bisher Obst, Eier, Schweine- und Rindfleisch, Fleisch aus Gehege-Haltung, Gemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Getreide.

In der neuen europäischen Förderperiode (ELER) 2021 bis 2027 will das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz insgesamt rund 22,8 Millionen Euro in den Öko-Landbau investieren – gut doppelt soviel wie in der Vorgängerperiode.

Ökoland Saarland

Jahresrückblick “Clean up Saarland”!

Von |2021-03-30T12:06:03+02:00Januar 22nd, 2021|

Die ehrenamtliche Initiatiove “Cleanup Saarland” hat 2020 eine Menge für die Sauberkeit des Saarlandes getan.

Insgesamt 90 Müllsammeltouren wurden von lokalen Gruppen durchgeführt. So konnte bis zu 4.614,5 Liter Müll beseitigt werden!

Umweltstaatssekretär Sebastian Thul übergibt Müllgreifer und Taschencleanups

Die ehrenamtliche Initiative „Cleanup Saarland“ hat sich zur Aufgabe gemacht das Saarland Stück für Stück sauberer zu machen. Viele lokale Gruppen treffen sich regelmäßig ehrenamtlich, um Müll in ihren Gemeinden aufzusammeln und ordnungsgemäß zu entsorgen. Die Funde werden auf der Internetseite dokumentiert. Umweltstaatssekretär Sebastian Thul hat an einem Samstagnachmittag im September bei den fleißigen Mitgliedern von Cleanup mitgeholfen und war begeistert von deren Engagement. „Es ist einfach schön zu sehen, wie Menschen aktiv werden und damit einen Beitrag für die Allgemeinheit und unsere Umwelt und Natur leisten“, so Thul. Um die Initiative zu unterstützen, hat der Staatssekretär jetzt hochwertige Müllgreifer, die von der Globus Fachmärkte GmbH gespendet wurden, an die engagierten Cleanupmitglieder Nicole und Silvia Glücklich und Arno Meyer überreicht.

„Ich möchte mich herzlich für die Unterstützung von Globus bei so einem Projekt bedanken“, so der Staatssekretär. Die Müllgreifer erleichtern die Arbeit der Helfer und senken gleichzeitig die Verletzungsgefahr beispielsweise bei Glas-Müll. Die Dokumentation der gesammelten Abfälle im Internet soll einerseits den Fortschritt anzeigen, aber andererseits auch darauf aufmerksam machen, was alles einfach so weggeworfen wird. „Solche Initiativen müsste es überhaupt nicht geben, wenn die Menschen sensibler und reflektierter damit umgingen, Müll ordnungsgemäß zu entsorgen und nicht einfach irgendwo abzuladen“, so der Staatssekretär. „Müll in der Umwelt ist ein Verletzungsrisiko für Tiere und kann sogar zur Gefahr für das Grundwasser werden.“

Vom Umweltministerium gab es zusätzlich die sogenannten „Taschencleanups“, kleine Pakete für die Hosentasche, die einen Einweghandschuh und einen Müllbeutel enthalten. „Wenn man irgendwo Müll sieht und ihn einsammeln möchte, sind unsere Taschencleanups ideal“, so Thul. Cleanup Saarland gibt die Päckchen künftig bei ihren Veranstaltungen und Müllsammelaktionen aus. In diesem Jahr soll außerdem eine monatliche Statistik vom gesammelten Müll auf ihrer Internetseite veröffentlicht werden. „Jeder kann bei Cleanup mithelfen und somit einen Beitrag leisten, unser Saarland sauberer zu machen“, so der Staatssekretär.

Mer von der Initiative finden Sie auf  http://cleanup.saarland 

Clean up

Regionalverband fördert soziale Projekte!

Von |2021-04-09T14:40:40+02:00Januar 22nd, 2021|

Über 40.000 Euro für Verbände von Hilfsbedürftigen im Jahr 2020

Der Regionalverband Saarbrücken bewilligt 42.600 Euro für Verbände von Hilfsbedürftigen für das vergangene Jahr. Insgesamt erhalten vier Einrichtungen und Vereine Zuschüsse. Regionalverbandsdirektor Peter Gillo: „Die Zuschüsse sind gut angelegtes Geld, denn in den Einrichtungen und Vereinen wird seit vielen Jahren hervorragende Arbeit geleistet. Für den Regionalverband Saarbrücken als größtem Sozialhilfeträger im Saarland ist das Engagement der kirchlichen und freien Träger unverzichtbar.“

Das Diakonische Zentrum in der Völklinger Gatterstraße erhält einen Zuschuss in Höhe von 20.000 Euro. Es fungiert als Anlaufstelle für in Not geratene Familien und Einzelpersonen. Das Angebot wird durch spezialisierte Beratungshilfen ergänzt. Die Einrichtung setzt sich aus einem Arbeitslosenzentrum mit dem inhaltlichen Schwerpunkt der Sozialberatung und Hilfen zur Qualifizierung, Beschäftigung und Wiedereingliederung sowie dem Treffpunkt Café VALZ, der Seniorenberatung, Angeboten für Frauen, der Freiwilligenagentur sowie einer Schuldner- und Insolvenzberatung zusammen. Seit 2011 ist dem Diakonischen Zentrum Völklingen die Betreuung von wohnungslosen Menschen in Form der aufsuchenden Sozialen Arbeit angebunden. Zudem ist dem „Haus der Diakonie“ ein Mehrgenerationenhaus angegliedert.

Mit 15.000 Euro wird das Sozialkaufhaus „Wertstatt“ des Zentrums für Bildung und Beruf Saar (ZBB) in Saarbrücken-Burbach bezuschusst. Hier finden Bürger auf rund 150 Quadratmetern Kleider, Haushaltsware und Kinderspielzeug. Darüber hinaus bietet es Arbeitsmöglichkeiten für Menschen, die auch auf dem zweiten Arbeitsmarkt kaum Chancen auf eine längerfristige Beschäftigung haben. So werden knapp 20 Menschen hier im Rahmen der Arbeitsgelegenheit (AGH) beschäftigt.

Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland (KISS) der Landesvereinigung der Selbsthilfe e.V. erhält 6.100 Euro. Von den 700 bestehenden saarländischen Selbsthilfegruppen arbeiten rund 270 im Regionalverband. KISS bietet die Beratung von Einzelpersonen und deren Vermittlung an bestehende Selbsthilfegruppen und –verbände an. Auch Unterstützung bei Gruppengründungen und die Beratung der Selbsthilfegruppen bei organisatorischen Fragen und der Gestaltung der Arbeit werden angeboten.

Für den Blinden- und Sehbehindertenverein für das Saarland e.V. wurden 1.500 Euro bewilligt. Er vertritt die Interessen der rund 6.500 Blinden und hochgradig sehbehinderten Menschen im Saarland. Außerdem bietet der Verein Beratungen in allen sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Fragen sowie eine Betreuung im sportlichen Bereich an.

Regionalverband Saarbrücken Saarbrücker Schloss

Mayors for Peace am Saarbrücker Rathaus!

Von |2021-04-09T10:45:29+02:00Januar 22nd, 2021|

22.01.2021 Quelle/Bild: Landeshauptstadt Saarbrücken
 

Landeshauptstadt hisst „Mayors of peace“-Flagge als Friedens-Zeichen

Als Mitglied des weltweiten Netzwerkes „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden) hat die Landeshauptstadt Saarbrücken am Donnerstag, 21. Januar, ein Zeichen gegen Atomwaffen gesetzt. „Mayors for Peace“-Flaggen vor dem Rathaus St. Johann – Landeshauptstadt Saarbrücken. Dazu wurde vor dem Rathaus St. Johann die „Mayors for Peace“-Flagge gehisst.

Am Freitag, 22. Januar, tritt der von den Vereinten Nationen im Jahr 2017 verabschiedete Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. Das Städtebündnis „Mayors for Peace“ begrüßt das Inkrafttreten des Vertrages. Als Zeichen ihrer Unterstützung hissen zahlreiche deutsche Mitgliedsstädte die „Mayors for Peace“-Flagge vor den Rathäusern.

Was steht im Atomwaffenverbotsvertrag?

Der Vertrag über das Verbot von Kernwaffen wurde am 7. Juli 2017 von den Vereinten Nationen angenommen. In dem völkerrechtlich bindenden Vertrag verpflichten sich die Unterzeichnenden, keine Atomwaffen zu entwickeln, herzustellen, anzuschaffen, zu besitzen oder zu lagern. Darüber hinaus verpflichten sich die Mitgliedsstaaten, Personen, die von Kernwaffentests oder -einsätzen betroffen sind, umfassende Hilfe zu leisten und geeignete Maßnahmen zur Umweltsanierung der kontaminierten Gebiete in ihrem Hoheitsgebiet zu ergreifen.

Hintergrund

Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Das weltweite Städtenetzwerk setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren. Mehr als 8.000 Städte gehören dem Netzwerk an, darunter 700 Städte in Deutschland.

REGIO.news - Mayors of peace, Saarbrücker Rathaus

Weihnachtsbäume für Schafe und Ziegen!

Von |2021-03-30T12:09:35+02:00Januar 18th, 2021|

10.01.2021 Quelle/ Bild: Gnadenhof Eiweiler

Nicht nur für die Elefanten im Zoo sondern auch für Schafe und Ziegen sind Tannenzweige eine schmackhafte Abwechslung im Futterangebot, denn es fehlt in der Winterzeit an Blattwerk, sodass sich die Tiere gerne über die ausgedienten Weihnachtsbäume hermachen.

Diese sollten aber bereits nicht zu stark nadeln. Es darf sich auch weder Lametta noch anderer Baumschmuck im Grün befinden.

Leider konnte in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr Heusweiler wegen der Pandemie ihre Sammelaktion der Weihnachtsbäume nicht durchführen und den Gnadenhof Eiweiler mit ausreichend vielen Weihnachtsbäumen versorgen.

Aber dennoch habe einige Spender ihren Weihnachtsbaum vorbeigebracht.

Als Erste haben sich die Ziegen über die Futterspende hergemacht, während die Schafe warten mussten.

Ziegen sind gegenüber den Schafen sehr dominant und „futterneidisch“!

Schon nach kurzer Zeit waren die ersten Weihnachtsbäume abgefressen. Auch die Rinde wird noch abgeknabbert!

Auf dem Gnadenhof werden so jährlich ca. 20 Weihnachtsbäume verfüttert.

REGIO.news - Eilweiler

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